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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 14.10.2025

Humor vom Feinsten!

Good Boy
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Endlich bekommen wir ein neues Buch der Autorinnen Sarina Bowen und Elle Kennedy zu Gesicht. Nachdem ich "Him" und "Us" regelrecht verschlungen habe, war ich erfreut zu hören, dass Blake auch sein eigenes ...

Endlich bekommen wir ein neues Buch der Autorinnen Sarina Bowen und Elle Kennedy zu Gesicht. Nachdem ich "Him" und "Us" regelrecht verschlungen habe, war ich erfreut zu hören, dass Blake auch sein eigenes Buch erhält. Mit "WAG - Good Boy" startet eine neue Serie, mal schauen wie viele Bücher wir bekommen werden.

Die Hochzeit von Jamie und Wes steht auf der Tagesordnung und Jamies Schwester und gleichzeitig auch Trauzeugin Jess organisiert das Ganze. Ihr geht dabei der Trauzeuge Blake ziemlich auf die Nerven und die Substanz. Blake ist jemand, der nicht locker lässt, schon gar nicht nach deren One-Night-Stand letzten Frühling. Sie will diesen vergessen, doch Blake ist anderer Meinung und will sich mit Jess treffen, wovon diese nicht viel hält...

Blake haben wir alle schon lieben gelernt. Er ist laut, er ist immer für Spaß zu haben, okay, auch ein wenig nervig, aber einfach ein Hammer Typ. Dabei ist er richtig aufmerksam, loyal, er kennt das Wort subtil nicht mal. Neben diesem selbstsicheren Auftreten erkennt man aber jetzt auch, dass es da eine andere Seite gibt. Eine, welche er verstecken will. Blake ist sensibel und verletzlich, und was er so durchgemacht hat, ohne dass seine Familie davon weiß. Wow, da sieht man seinen Charakter. Er ist einfach ein äußerst lieber und fürsorglicher Kerl, der lieber sich selbst schlecht macht, als anderen wehzutun. Man muss Blake einfach lieben.

Jess ist wieder einmal mit ihrer Berufswahl unzufrieden und hat beschlossen, jetzt wirklich etwas zu machen, was ihr Herz anspricht. Sie möchte bloß nicht mehr dieses schwierige Kind sein, welches sich nie für irgendetwas entscheiden kann und man merkt ihr dieses Gefühl sehr gut an. Nun hat sie etwas gefunden, was zu ihr spricht und macht das Beste daraus, obwohl es nicht leicht für sie ist. Sie ist eine herzliche Person, gibt nicht klein bei, ist einfach nur sympathisch.

Der Humor ist außerordentlich in diesem Buch, Blake bringt eine solche Leichtigkeit hinein, super. Ich hatte solche Backenschmerzen vom vielen Grinsen. Die Chemie zwischen Jess und Blake ist zum Greifen nah, die Dialoge voller Witz, Flirt und spritzig.

Wir bekommen wieder Jamie und Wes zu Gesicht, juhuu, einige andere Spieler, welche wohl in den nächsten Büchern ihre Chance erhalten die Liebe zu finden, neue Spieler, welche mal ein wenig speziell sind und sich charakterlich noch bessern müssen. Am besten hat mir Blakes Mum gefallen, wie sie ihn da immer unterstützt ist echt der Hammer und zum Schießen genial.

Was mir ein wenig gefehlt hat. Für Blake hätte ich gerne ein wenig mehr Tiefgang gehabt, so war er meist nur der Spaßvogel, der immer für Witz sorgt. Neben seinem "Problem", wieso er seine verletzliche Seite versteckt, hätte ich da einfach gerne mehr gesehen. Bei Jess hätte ich gerne mehr von ihrem neuen Berufsumfeld gesehen. Wir bekommen da schon etwas mit, wir begleiten sie auch, doch auch hier gerne mehr.

Dieses Buch war einfach super geschrieben, ich wurde wahnsinnig toll unterhalten. Blake ist großartig und Jess steht dem in nichts nach. Es wurde geflirtet bis sich die Balken biegen, man erfährt neues über Blake und Jess, lernt ihre verletzlichen Seiten kennen. Ein toller Roman, voller Witz und Elan, geniale Dialoge. Einfach toll, da freue ich mich schon auf weitere Romane!

GoodBoy

NetGalleyDE

Veröffentlicht am 29.09.2025

Eine süße und emotionale Story, doch mir fehlte das gewisse Etwas!

Falling Like Stars
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Nachdem Emma Scott mit den letzten beiden Büchern in das Fantasy-Genre eingetaucht ist, gibt es diesmal wieder altbekanntes und man erwartet sich mit „Falling Like Stars“ eine tiefgründige, verletzliche ...

Nachdem Emma Scott mit den letzten beiden Büchern in das Fantasy-Genre eingetaucht ist, gibt es diesmal wieder altbekanntes und man erwartet sich mit „Falling Like Stars“ eine tiefgründige, verletzliche und emotionale Geschichte. Das Buch wird unterteilt in Prolog, Teil 1-3 und den Epilog. Die Story wird aus der Sicht von Rowan und Zackery erzählt und man kommt sehr gut durch die Geschichte und wird auch mitgerissen von der Trauer, den unabgeschlossenen Dingen, welche die Protagonisten verfolgen. Trotzdem kamen diese Gefühle nicht ganz so bei mir an und es konnte mich nicht so begeistern wie andere ihrer Bücher. Es war süß und bewegend, aber es hat mich nicht abgehoben, ich fieberte nicht mit.

Rowan wollte schon immer Kostümdesignerin werden, doch ein Schicksalsschlag nach dem anderen begrub ihre Träume. Als Produktionsassistentin trifft sie auf den Filmstar Zackary und spürt eine tiefe Verbindung zu ihm. Doch auch er trägt Narben mit sich, und hinter seiner glamourösen Fassade entdeckt sie einen Mann voller Herzenswärme und Aufrichtigkeit. Sie weiß, dass sie sich erst ihrer Trauer stellen muss, bevor sie bereit ist, der Liebe erneut eine Chance zu geben.

Rowan ist in einem Teufelskreis gefangen und kann ihm nicht entkommen. Eigentlich ist sie eine intelligente, kreative und liebenswürdige Frau, welche durch die ganzen Schuldgefühle, welche sie sich einredet gehemmt ist und nicht vorwärtskommt. Ihre Trauer und Schmerzen hindern sie daran ihr Leben zu leben, zu genießen, was sich ergibt und immer stecken zu bleiben. Sie ist richtig süß und freundlich und auch sympathisch, doch sie muss endlich damit anfangen endlich alles aufzuarbeiten, denn sie hat alles zu lange schleifen lassen und sich damit selbst verschlossen, und trifft nicht allzu gute Entscheidungen.

Zackary ist ein absoluter Good Guy und hat nicht verdient was seine ehemalige Freundin ihm zumutet. Er ist bescheiden, obwohl er sich ein übergroßes Vermögen angehäuft hat, ist freundlich, aufmerksam und arbeitet hart. Für seine Filme gibt er alles und verwendet seine Gefühle und Erinnerungen für seine Rolle, um ein besserer Schauspieler zu sein, und sodass sein Charakter der bestmögliche wird. Das fand ich einfach richtig klasse gemacht und dargestellt, hat mir sehr gut gefallen. Und vor allem, er ist wirklich ein Good Guy, denn was er mit Eva alles aushalten muss, und was sie macht. Nicht viele wären so liebenswürdig und hätten das so stehen lassen, oder so mit sich umspringen lassen. Zackary hat echt besseres verdient.

Wir lernen auch Jeremy kennen. Er ist Zackarys Bruder und von ihm hätte ich wahnsinnig gerne mehr gesehen, denn er ist einfach ultra cool und ist einen ganz anderen Weg eingeschlagen als Zackary. Dann gibt es noch Rowans beste Freundin Jess, welche eigentlich ihr Leben so richtig auf der Reihe hat und Rowan immer zur Seite steht. Doch im Nachhinein erkennt man, dass nicht immer alles so passt wie man es erwartet. Dann natürlich noch Eva. Diese Zicke versteht einfach nicht, wieso ihr nicht alles auf einem Silbertablett serviert wird. Sie ist anstrengend, unfreundlich, verhält sich Zach gegenüber einfach unmöglich und erwartet ja wirklich, dass er alles stehen und liegen lässt um ihr zu helfen. Wenn er Erfolg hat, wird ihm das nicht zugerechnet, weil er ja sowieso alles bekommt was er will und nicht wirklich viel dafür tun muss. Sie versteht Zach Art zu Leben einfach nicht und erkennt nicht, wieso er so erfolgreich ist. Sie hat meiner Meinung nach nicht verdient, was mit ihrer Storyline passiert, aber naja, Sh** happens.

Die Story selbst war süß, emotional und auch tiefgründig. Man bekommt sehr gut mit, was bei den Beiden im Kopf vor sich geht und man verfolgt das Ganze gespannt, wann sie endlich vorwärtskommen. Man kann den Schmerz, die Trauer und die Schuldgefühle förmlich schmecken und das ist auch gut gemacht worden. Nur irgendwie hat es bei mir nicht klick gemacht. Es war nicht so, dass die Geschichte schlecht war, denn das war sie nicht. Aber es war auch kein Wow Moment, wo ich mir die Seele aus dem Leib geweint habe und alles verdammt hätte. Es bleibt mir nicht so im Gedächtnis wie damals Theos Schicksal in „Between Your Words“ oder wie in „The Light in Us“ wie Noah wieder zurück ins Leben findet. Diese Bücher haben mich von Anfang bis Ende begeistert und es war atemberaubend. Hier war das nicht so, und das fand ich echt schade. Diese Emotionen kamen bei mir nicht an und haben mich nicht so begeistert, wie erwartet.

Trotzdem habe ich das Buch auch wirklich schnell zu Ende gelesen, denn es war doch süß, herzlich und gut zu verfolgen. Rowan und Zackary haben ein gutes Gespann abgegeben, die Chemie hat man gespürt, es macht einfach traurig, was einen daran hindern kann, sich auf den anderen einzulassen. Mich haben die Geschichten von den Beiden interessiert und sind mir auch nahegegangen, nur eben nicht so viel. Leider.

Hiermit möchte ich mich noch recht herzlich bei LYX und NetGalleyDE für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars bedanken, wobei meine Meinung jedoch in keinster Weise beeinflusst wurde.

Veröffentlicht am 29.08.2025

Aufregend, mysteriös und aufwühlend!

The Knight and the Moth
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„The Knight and the Moth“ ist der Auftaktband der “Stonewater Kingdom” Dilogie der Autorin Rachel Gillig und ich habe mich so gefreut endlich dieses Buch lesen zu dürfen. Das Cover finde ich schon unglaublich ...

„The Knight and the Moth“ ist der Auftaktband der “Stonewater Kingdom” Dilogie der Autorin Rachel Gillig und ich habe mich so gefreut endlich dieses Buch lesen zu dürfen. Das Cover finde ich schon unglaublich schön gemacht und passt hervorragend zu dem Roman. Es ist ein wenig düster, etwas mysteriös und einfach passend zur Story. Der Schreibstil war sehr eingängig, ich kam richtig schnell durch das ganze Geschehen und wurde wunderbar unterhalten. Die Geschichte wird aus der Sicht der Weissagerin Sybil/Sechs erzählt.
 
Sybil ist eine von sechs Weissagerinnen der Aisling Kathedrale. Zusammen mit ihren „Schwestern“ ließt sie Omen und weissagt Menschen ihre Zukunft. Da taucht eines Tages der unverschämte Ritter Roderick auf, und alles ändert sich schlagartig. Er zeigt ihr ganz genau, was er von ihresgleichen hält, doch sie sagt ihm trotzdem seine Zukunft voraus – und sieht ein mysteriöses Omen, welches sie nicht zu deuten vermag. Bald darauf verschwinden ihre Schwestern eine nach der anderen spurlos, und sie kann sich nur an Rory wenden, ihre Schwestern zu finden. Gemeinsam mit diesem unverschämten Ketzer macht sie sich auf die Suche, schon bald erkennend, dass nicht immer alles so ist wie es scheint und das Schicksal ihr eine größere Rolle zugedacht hat…
 
Schon von vornherein habe ich mich riesig auf diese Geschichte gefreut und wurde nicht enttäuscht. Es gibt mysteriöse Weissagungen, seltsame Dinge geschehen auf Aisling, der dreiste Ritter und Sybils Zusammenspiel sind frech, witzig und auch süß. Dann das Highlight des Buches ist eindeutig der Gargoyle, welcher Sybil begleitet. Es gibt jede Menge zu entdecken, bis hin zu den Omen, neue Landschaften und viele „Anderswesen“, welche die Menschheit vernichten will, welche mir auch unheimlich leidgetan haben. Die rätselhafte Äbtissin der Kathedrale war einfach nur seltsam und viele solcher Dinge.
 
Der Roman startet fast gleich mit einer Weissagung, welche überhaupt nicht gut aussieht und man erkennt schon sehr früh, was die Weissagerinnen alles auf sich nehmen müssen. Wie kommt man bitte genau auf diese Art und Weise zu weissagen? Einfach nur seltsam und echt nicht ohne. Sybil, nur als Sechs bekannt, ist eine der gehorsamsten und beste Weissagerin, aber macht sie das gerne? Sie ist eine erstaunlich starke und auch sehr vielseitige Person, welche einen echt in Erstaunen versetzt, was sie so alles kann. Trotzdem ist sie doch noch sehr naiv und glaubt vieles, was man ihr erzählt. Langsam erkennt sie, dass nicht alles so ist wie es scheint und stellt Nachforschungen an, und möchte unbedingt ihre Schwestern finden. Sie macht eine unglaubliche Entwicklung durch und man sieht wie sie wächst, wie sie sich endlich frei fühlt und etwas anderes erlebt als diese triste Kathedrale.
 
Roderick/Rory ist ihr da sehr hilfreich. Er hält nichts von den Weissagerinnen und zeigt dies auch immer wieder. Er ist ungehobelt, frech, hält nichts zurück und sagt was er für richtig erachtet, und nicht was diese „heiligen“ Weissagerinnen und Omen zeigen. Ich mochte seine ruppige Art und mit der Zeit ist er einfach nur der beste Kerl geworden, den man sich nur vorstellen kann. Er ist aufmerksam, passt immer auf Sybil auf, obwohl er das was sie tut nicht gutheißt. Er wird immer so herrlich süß rot, ich liebe diese kleinen Streitereien und Frotzeleien mit Sybil, vor allem, da sie auch nicht zurücksteckt und immer Kontra gibt. Er hat einen bestimmten Plan und wird diesen auch ausführen und Sybil soll dabei helfen, und dafür werden sie nach den Schwestern suchen.
 
Diese lernen wir anfangs etwas näher kennen und jeder hat seinen ganz eigenen Charakter und zeigt auch wie verschieden die Weissagerinnen sind. Wie sehr sie sich nach etwas Neuem, etwas Normalem sehnen. Nach einer Familie, nach Reisen, einfach etwas anderes als dieses stumpfsinnige Leben in der Kathedrale. Gerne hätte ich mehr von ihnen gesehen. Aber leider verschwinden sie ja eine nach der Anderen und das ist nicht mit schön anzusehen. Es zerreißt einem ja das Herz, da zuschauen zu müssen.
 
Begleitet auf der Suche nach den Schwestern werden Rory und Sybil vom Kindskönig Benji, welcher erst neu gekrönt wurde und deren Freundin Maude. Maude ist eher so der mütterliche Typ und hat immer ein Auge auf Benji und Rory, ist auch eine super Kämpferin. Sie ist eine tolle Person, wenngleich Maude auch ihren Wert gegenüber ihren prestigeträchtigen Vorfahren beweisen will. Da steht sie etwas unter Druck und macht auch manche Sachen, welche sie nicht will. Benji ist mir von Anfang an ein wenig suspekt erschienen. Er ist sehr jung König geworden und verhält sich manchmal echt seltsam. Seine Weissagung hat er einfach achselzuckend aufgenommen und gleich abgestreift. Er hat Informationen über Aisling und mehr und gibt diese nur widerwillig bereit, ist dabei aber so überaus charmant und liebenswürdig, da muss doch etwas im Busch sein. Am meisten ist mir aufgestoßen, dass er zu Sybil immer „meine Weissagerin“ gesagt hat und sie auch immer nur „Sechs“ genannt hat, auch nachdem sie ihnen ihren wahren Namen genannt hat. Nach einem bestimmten Ereignis ist er ein wenig anders geworden und da habe ich mir schon gedacht, dass mit ihm sicher nicht so gut Kirschen essen ist, wie erwartet. Ich jedenfalls bin nie ganz warm mit ich geworden, obwohl er immer sehr lieb und nett ist.
 
Wie oben schon erwähnt war für mich das Highlight des Buches der Gargoyle, welcher immer mit Sybil unterwegs ist. Ich fand ihn einfach unglaublich süß und niedlich. Er hat so eine bestimmte Art und Weise alle Sprichwörter und anderes ein klein wenig anders zu sagen und formulieren, sodass es nur richtig süß ist. Man merkte schon sehr früh, dass er alle Bartholomew nennt, und er sicher eine recht interessante Geschichte aufzuweisen hat. In seinem Fall war sie einfach nur abgrundtief traurig, das kann man sich gar nicht vorstellen und man versteht danach so viel mehr.
 
Die Geschichte selbst und der Aufbau haben mir sehr zugesagt. Es gibt kleinere Abschnitte, wobei man sieht wo man sich bald befinden wird und bald weiß man auch, was man dort sucht und macht. Jedes einzelne war anders und hatte sein eigenes Flair. Rory mit Maude und Benji waren auf der Suche nach Omen, und es war interessant zu sehen was aus diesen Omen geworden ist, und was dies alles mit der Story zu tun hatte. Einiges dabei war auch recht gruselig und verstörend, was man da herausgefunden hat. Ich muss aber auch gestehen, dass ich gerne mehr über die Omen erfahren wollte, das nicht alles ganz so schnell abgehandelt wird. Gerne hätte ich da mehr gesehen, es wurde doch meist sehr schnell gelöst.
 
Rory und Sybil jedenfalls haben bald schon einen Draht zueinander, wissen wie sie miteinander umzugehen haben, kabbeln sich häufiger, flirten auch. Ich finde es noch immer total süß, wie Rory immer rot wird. Die Chemie zwischen den beiden stimmt einfach und bemerkt man auch. Beide gehen es äußerst langsam an, denn Sybil muss noch herausfinden was sie will und ihre Freiheit genießen.
 
Es gab einige interessante Themen und eines ist in dem ersten Band sehr zu kurz gekommen, wie ich finde. Und das sind die sogenannten „Anderswesen“. Diese Wesen werden gejagt und umgebracht, ohne darauf einzugehen warum diese eigentlich immer wieder angreifen. Rory hat es verstanden, genauso wie Sybil. Maude eigentlich auch und findet es ganz schrecklich, was sie ihnen zumutet, hört aber eigentlich auch nicht auf. Vielleicht ändert sich dies im zweiten Band. Diese Wesen jedenfalls habe ich mir schwer vorstellen können. Außer die „Birklingen“, die habe ich mir halbwegs vorstellen können. Die Anderswesen wurden meist nur so als Weghindernis eingebaut und es wurde gezeigt wie grausam die Menschen zu solch Wesen sein können, ohne überhaupt nachzudenken.
 
Das Ende der Geschichte war nicht ganz so überraschend, dass hier etwas passiert, was einen echt auf den Magen schlägt. Der Kampf in der Kathedrale fand ich zu kurz und einfach und das kurz danach etwas blöd gemacht, denn Sybil braucht daraus ja noch etwas, aber wie kommt sie dann ran? Für sie ist es immens wichtig, aber das wird sicher aufgeklärt werden. Was das andere angeht, ist einfach nur grausam und es steuert in diesen Trope, welchen ich ehrlich gesagt absolut nicht ausstehen kann, denn er ist einfach nur Bäh. Sybil muss sich wieder entscheiden und ich hoffe wirklich, dass es nicht so weit kommt und alle einen Ausweg aus dieser Situation finden werden.
 
Dieser Roman war interessant, mysteriös, aufwühlend, emotional, traurig und für jede Menge Aufregung zu haben. Der Gargoyle ist mein Liebling und der Schluss einfach absolut nicht in Ordnung. Es ist einfach nur fies und gemein. Die Chemie von Rory und Sybil fand ich super und der Umgang zwischen den beiden einfach toll. Ich freue mich schon richtig auf den zweiten Band und hoffe, dass man nicht zu lange warten muss.
 
Hiermit möchte ich mich noch recht herzlich bei LYX und NetGalleyDE für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars bedanken, wobei meine Meinung jedoch in keinster Weise beeinflusst wurde.

Veröffentlicht am 12.08.2025

Ein aufwühlender, interessanter und einfühlsamer Roman!

All the Things I Love about You
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'All the Things about You' ist die neue 'Herz Schlag' Dilogie der Autorin Amelia Cadan und ich war gespannt, wie sie sich im 'normalen' Romance schlagen würde. Die 'Everlasting Fate' Dilogie hat mich begeistert ...

'All the Things about You' ist die neue 'Herz Schlag' Dilogie der Autorin Amelia Cadan und ich war gespannt, wie sie sich im 'normalen' Romance schlagen würde. Die 'Everlasting Fate' Dilogie hat mich begeistert und so war es ein absolutes Muss für mich dieses Buch zu lesen. Das Cover finde ich sehr schlicht gehalten und ist auch sehr schön gemacht, sagt nur gar nichts über die Geschichte aus. Der Schreibstil ist eingängig, einfühlsam und flott zu lesen. Der Roman wird aus der Sicht von den beiden Hauptprotagonisten Dawn und Landen erzählt. Mag ich sehr gerne, so erhält man sehr viel Einblick.

Nachdem die Medizinstudentin Dawn ihrer schwerkranken Tante Sterbehilfe geleistet hat, fliegt sie von der Uni und hat es schwer als Vorbestrafte einen Job zu ergattern. Einzig der MMA-Kickboxer Landen gibt ihr eine Chance. Bald schon arbeitet sie in seinem Trainingscenter und findet dort in Landens harter, rauer Welt etwas, was ihr schon lange fehlt. Offenheit und Vertrauen. Beide entwickeln Gefühle füreinander, aber für Dawn steht vieles auf dem Spiel...

In dem Roman wird einiges aufgegriffen. Sterbehilfe ist ein äußerst wichtiges Thema und wird viel zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt. Das Buch regt so einiges an und man kann ganz gut miterleben, was das in einem auslösen kann. Was alles passiert, wie sich Dawn dabei fühlt, was die Konsequenzen für sie sind. Der innere Zwiespalt, das sie das Richtige getan hat, sich dabei aber schrecklich fühlt. Bei Landen kann sie ganz sie selbst sein, er verurteilt sie nicht.

Ganz im Gegenteil zu ihren Eltern. Diese versuchen gar nicht erst Dawn zu verstehen. Diese Personen kann ich sowieso nicht verstehen, denn halten sie auch Dawns Bruder Jeremy meistens von ihr fern. Hier gibt es noch ein heikles Thema, welches gut und gerne mehr Einfluss hätte haben können und wir mehr davon zu sehen bekommen. Jeremy ist einfach ein Schatz und ein unheimlich lieber kleiner Kerl.

Landen hat sich sein Leben hart erkämpft, nachdem er einigen Blödsinn aufgeführt und in kriminelle Aktivitäten involviert war. Er hat sich alles selbst aufgebaut und das Kickboxen und sein Trainingscenter sind alles für ihn. Man merkt sofort zwischen den beiden dieses Knistern und Landen ist hin und weg und hält damit auch nicht hinterm Berg. Er ist aufgeschlossen, geduldig (meistens) und immer sehr hilfsbereit.

Wir lernen ein paar Leute neben Jeremy kennen. Da wären Landens bester Freund Ryan, der auch sein Partner ist. Er ist ein großer Brummbär, immer auf Landens Seite und hilft wo er nur kann. Kann zwar etwas knurrig sein, aber ein total netter Mensch. Dann noch seine Schwester Blythe und deren Tochter. Hätte gerne mehr von ihnen gesehen, haben gerade nicht viel Zeit im Buch erhalten. Wichtig ist auch noch Cam, welcher Dawn um Hilfe bittet und sich dabei äußerst ungeschickt aufführt. Er ist der Hauptprotagonist im zweiten Band. Man merkt schon, bei ihm geht auch so einiges ab.

Zur Geschichte selbst. Ich fand sie ganz okay. Nicht wirklich etwas Besonderes, aber auch bedeutsam, relevant und gefühlvoll. Wichtige Themen werden angeschnitten, wie eben die Sterbehilfe, die Konsequenzen daraus. Ein Neuanfang, die Krankheit von Jeremy und noch ein paar andere Dinge. Im ersten Teil lernen sich die beiden kennen und es geht gefühlt richtig schnell, obwohl nicht allzuviel passiert. Sie haben sehr schnell einen Draht zueinander und das merkt man auch sofort.

Dann geschieht etwas, urplötzlich, und alles ist anders. Eigentlich habe ich mir so etwas in der Art schon gedacht, denn es war nicht ganz so überraschend wie erwartet. Es wird schwierig und Dawn ist einfach absolute Klasse. Sie bleibt dabei, lässt sich nicht unterkriegen und zeigt was in ihr steckt. Landen hat einen harten Weg vor sich und sieht kein Ende. Vieles wurde hier sehr gut und genau dargestellt, sehr emotional und auch nachvollziehbar. Doch mir ging das alles ein wenig zu schnell, zu einfach zu ich weiß nicht genau. Es fehlte da etwas, dass es mir richtig naheging. Der Schluss wiederum war echt schön und hat mir gefallen.

Ehrlich gesagt, weiß ich noch nicht, ob ich den zweiten Band mit Cam lesen werde. Wie schon gesagt, war der Roman ganz okay, hat bei mir aber keine besonderen Gefühle ausgelöst. Da hat mir Amelia Cadans Fantasy Dilogie viel viel besser gefallen. Für mich war die Geschichte nicht ganz rund. Es war zwar alles ganz Neu für mich (dieses Thema), aufwühlend und einfühlsam erzählt, jedoch fehlte mir das gewisse Etwas, das tiefergehende Kennenlernen. Für mich war das schon überhastet. Mal schauen. Ein guter Roman, welcher noch Luft nach oben hat.

Hiermit möchte ich mich noch recht herzlich bei Montlake und NetGalleyDE für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars bedanken, wobei meine Meinung jedoch in keinster Weise beeinflusst würde.

Veröffentlicht am 25.07.2025

Ein toller, spannungsgeladener Abschluss!

Shining Fragments
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„Shining Fragments“ ist der letzte Teil der „Kingsbay Secrets“ Trilogie der Autorin im Nina Ocker und man erwartete gespannt das Ende und wie alles ausgehen würde. Charlotte hatte sich ja in eine blöde ...

„Shining Fragments“ ist der letzte Teil der „Kingsbay Secrets“ Trilogie der Autorin im Nina Ocker und man erwartete gespannt das Ende und wie alles ausgehen würde. Charlotte hatte sich ja in eine blöde Situation gebracht, wo sie aber auch wieder ziemlich einfach herausgekommen ist. Jedoch hat sie jetzt einen komischen Verdacht, welchen sie nachgehen will. Dabei gerät sie mehr als einmal in Gefahr. Und immer ist Romeo zur Stelle um ihr zu helfen und Charlotte erkennt nun für wen ihr Herz wirklich schlägt.

Es geht gleich wieder mit der gleichen Szene weiter in der wir in Band Zwei aufhörten und Gideons Verhalten ist schon recht seltsam, wobei wir aber auch sogleich die Bestätigung bekommen, was für ein mieser Kerl er ist. Unser Verdacht bestätigt sich, nur Charlotte muss noch rätseln. Es ist alles wirr und sie braucht Fakten und die Verbindungen zueinander, um das Ganze verstehen zu können.

Romeo will sie für sich gewinnen, ist immer für sie da und versucht seine Familie von ihr fernzuhalten. Wir bekommen neue Freunde von Romeo zu sehen, welche von nun an auf Charlie aufpassen sollen. Natürlich ist da immer noch Elijah, dann noch Raphael und Ben. Theoretisch gehört auch Julien dazu, der ist jedoch noch zu Anfang misstrauisch Charlotte gegenüber eingestellt. Ich fand sie alle zusammen waren ein echt niedliches und humorvolles Gespann, welche ich richtig gernhabe. Sie haben ein wenig Witz und Humor in die Sache gebracht und alles ein wenig aufgelockert. Einfach tolle Kerle. Es taucht auch noch Charlies beste Freundin Selin auf und will Zeit mit ihr verbringen. Und Romeo kennenlernen.

Charlotte ist verwirrt von der ganzen Sache aber langsam wird ihr klar wer hier der Gute und der Böse ist, und ihr Herz wirklich nur für einen schlägt und setzt ihr Vertrauen in ihm. Romeo tut alles erdenklich mögliche, um Charlotte in Sicherheit zu wissen, dabei muss er aber auch einsehen, dass sie sich selbst schützen kann. Ich finde ihn noch immer absolut toll. Er ist fürsorglich, charismatisch, auch ein wenig verletzlich und hoffnungsvoll, dass dies alles hinhaut. Ein wirklich außerordentlich interessanter Charakter, welchen man einfach gernhaben muss.

Die Chemie zwischen den beiden ist wie immer vorhanden und wird auch des Öfteren gezeigt, übernimmt aber nicht den Hauptteil. Dieser liegt diesmal bei der Spannung, denn es passiert so einiges, wobei jedes Mal Charlotte im Mittelpunkt steht und in Gefahr gerät. Interessant fand ich, dass sich Charlotte mit Lydia anfreundet, was ihr aber auch guttut. Noch jemand zeigt, dass er Bescheid weiß, was hier eigentlich so alles abgeht, und das ist der Sicherheitschef Saeedi. Ich muss auch sagen, dass ich hier gerne mehr gesehen hätte, denn er wird einfach mal so in den Raum geworfen und er ist auch schon wieder verschwunden und wird nur mehr kurz am Ende erwähnt, was mit ihm passiert. Hätte irgendwie erwartet, dass da mehr geschieht.

Die Liebesbeziehung zwischen Romeo und Charlotte nimmt ihren Lauf, während gefühlt jedes Mal etwas passiert, was zwischen sie kommen könnte. Ein paar harte Entscheidungen sind zu treffen und einiges passiert, was ich nicht ganz so erwartet hätte. Das Romeo nicht so einfach aus der Familie aussteigen kann, hatte ich erwartet, aber dass er es sich so schwer macht, habe ich nicht gedacht. Ihr werdet verstehen was ich meine. Er hätte gut und gerne auf Charlotte vertrauen können, und nicht so ein Vollhonk sein. Gerne hätte ich gesehen, wie er das genau anstellt, was er zusammenträgt, damit er sich seine Freiheit „erkaufen“ kann. Wir haben zwar ein wenig gesehen, aber diese Zufriedenheit währte bei mir nur kurz, ich hätte die Familie Newton gerne kriechen gesehen.

Das Ende fand ich echt süß gemacht, wir sehen noch ein paar alte Gesichter einer anderen Serie, ich will die Überraschung nicht verderben. Aber der Schluss hat echt super gepasst und Charlotte war auch sehr einsichtig. Die beiden passen wunderbar zusammen. Alles zusammen war es ein guter Roman gewesen, mit mehr Action und Spannung, das Knistern zwischen Romeo und Charlotte nicht zu vergessen, die Prise Humor von Elijah und seinem Team. Hat mich super unterhalten und es ist so gekommen wie erhofft. Ein toller Abschluss.

Hiermit möchte ich mich noch recht herzlich bei LYX und NetGalleyDE für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars bedanken, wobei meine Meinung jedoch in keinster Weise beeinflusst wurde.