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Veröffentlicht am 23.06.2024

Geheimnisse einer Familie - facettenreich erzählt

Die Rückkehr der Kraniche
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"Die Rückkehr der Kraniche" von der Krimiautorin Romy Fölck ist ein Roman der eine tolle Atmosphäre ausstrahlt. Mich hat der Titel angesprochen, da ich selber auch die Kraniche liebe.
Das Cover ist ruhig ...

"Die Rückkehr der Kraniche" von der Krimiautorin Romy Fölck ist ein Roman der eine tolle Atmosphäre ausstrahlt. Mich hat der Titel angesprochen, da ich selber auch die Kraniche liebe.
Das Cover ist ruhig dargestellt.Im Dunst liegende Landschaft, morgendliches Licht und durch die Pastelltöne passt es total zu der Geschichte.

Handlung:
4 Frauen, 3 Generationen:Grossmutter Wilhelmine, Ihre Töchter Grete und Freya und die Tochter von Grete, Anna, kommen mehr oder weniger unfreiwillig in Ihr Elternhaus im Marschland
zusammen,weil Wilhelmine einen Schwächeanfall hatte.
Jede der Frauen hat ein Geheimnis und trägt seit Jahrzehnten Ihre Geschichte mit sich herum. Alle Frauen schweigen über Ihre Vergangenheit, z.B. nennt Grete nicht den Name des Vaters von Anne. was zu Kränkungen auf beiden Seiten führt.
Werden Sie es schaffen die alten Wunden zu verschliessen?
Können Sie zusammenfinden und Frieden mit Ihrem Schicksal machen?

Meinung:
Mir hat die Geschichte der 4 Frauen unheimlich gut gefallen. Der ruhige Erzählstil in abwechselnden Erzählperspektiven aus Sicht der Frauen erwärmt das Herz.
Der Umgang der Frauen, mal ruppig, mal versöhnlich und voller Gefühle liest sich so angenehm.
Der Erzählstil ist unglaublich einfühlsam und die Beschreibungen, ob über die Vögel, die Landschaft der Elbmarsch oder des Gartens, des Hauses oder das Brot backen geht einem unter die Haut.

Fazit:
Dies ist eine lebenskluge Geschichte, denn wir haben sicher alle eine Vergangenheit die aufgearbeitet werden kann/könnte/sollte/und vieles mehr. Wer hat nicht Geschichten erlebt die noch nicht abgeschlossen sind, vor allem wir, die Kinder von Eltern aus der Kriegszeit.
Ein ganz tolles Buch, voller Wärme. Es regt zum Nachdenken an und schwingt noch lange nach.
Sehr lesenswert, volle Punkte.







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Veröffentlicht am 21.06.2024

Zauberhafte Orchideenblüten mit Geheimnissen

Die Orchideenfrauen
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Das Cover des Buches bezaubert durch die zarten Farben und erinnert an feine Blüten.
"Die Orchideen-frauen" von Lea Santana ist im Lübbe Verlag erschienen und hat 351 Seiten. Es ist der 3.Roman der Autorin ...

Das Cover des Buches bezaubert durch die zarten Farben und erinnert an feine Blüten.
"Die Orchideen-frauen" von Lea Santana ist im Lübbe Verlag erschienen und hat 351 Seiten. Es ist der 3.Roman der Autorin und mein erstes Buch von Ihr,aber nicht mein letztes !!

Die Geschichte:
Holly, eine junge Immobilienmaklerin,will einen Auftrag an Land ziehen und das Haus von Annabel, die einen Wintergarten mit den tollsten Orchideen besitzt,verkaufen.
Sie führen Gespräche über Orchideen und andere Dinge und Holly fängt an die etwas schrullige Annabel zu mögen und möchte Ihr helfen Ihr Cottage zu behalten.Sie bringt Annabel dazu mit Ihr nach Italien, nach Ligurien, zu fahren um eine wertvolle Orchidee, die blaue Vanda, dort zu "verkaufen".
Der raue Ton zwischen den Frauen wird im Laufe der Reise zunehmend herzlicher und Annabel öffnet sich der jungen Frau mehr und mehr. Holly erfährt Ihre Geschichte wie Sie sich 1968 in Gianfranco verliebt, heiraten will, Ihr Vater das vereitelt und Sie einen grossen Fehler macht.
Die unterschiedlichen Frauen entwickeln eine freundschaftliche Beziehung.
Annabel muss viel Schmerz hinnehmen, denn Ihr Vater stiehlt Ihr Geld und Ihre Ausbildung wird dadurch stark gefährdet.Sie bekam Hilfe von dem Direktor und auch später noch.
Im heute trifft Holly zufällig Gianfranco und der Stein des positiven kommt ins rollen.

Meine Meinung:
Die Geschichte wird in zwei Zeitebenen erzählt und das ist wundervoll gelungen.Es ist mehr als eine Liebesgeschichte, denn sie enthält viele Hinweise für das Leben.
Der Weg der Liebenden ist schön erzählt, fliessend und angenehm zu lesen.
Es geht um Hoffnung, Vertrauen, Zuversicht, und auf dieser Basis entsteht eine tolle Freundschaft.
Jede der Frauen lernt von der anderen, unterstützt Sie und gibt ihr Halt.Sie finden Liebe, trotz Enttäuschung und lernen vergangenes so zu verarbeiten um Frieden zu finden.
Die Berichte über die Orchideen habe ich total toll gefunden und auch über die Landschaften habe ich viel gelernt.

Fazit:
Der Roman begeistert mich, denn es ist eine gute Mischung aus Leichtigkeit, gemixt mit Lebensweisheiten und tieferen Gefühlen.
Die Figuren sind warmherzig und ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen.
Der Roman hat mir sehr gut gefallen und ich vergebe sehr gerne 5 Sterne.
Es ist nicht nur ein Liebesroman, denn die Themen des Lebens, wie Verrat und Betrug, sind ebenso vorhanden wie emotionales.

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Veröffentlicht am 18.06.2024

Was man nicht sieht....

Die Sehenden und die Toten
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"Die Sehenden und die Toten" ist der Auftakt einer Krimireihe von Sia Piontek.
Das düstere Cover mit dem Fachwerkhaus und den dunklen Vögeln vermittelt eine eigenartige Stimmung.
Da ich aus der ...

"Die Sehenden und die Toten" ist der Auftakt einer Krimireihe von Sia Piontek.
Das düstere Cover mit dem Fachwerkhaus und den dunklen Vögeln vermittelt eine eigenartige Stimmung.
Da ich aus der Heide komme, hat mich die Gegend,in der die Mordermittlerin Carla Seidel arbeitet, sehr interessiert.
Handlung:
Die ehemalige Mordermittlerin Carla S. aus Hamburg hat sich in das ländliche Wendland versetzten lassen um Ihre Traumata und die Ihrer Tochter Lana zu verarbeiten und mehr Ruhe zu bekommen. Diese wird dann durch einen grausamen Mord an dem 18-jährigen Justus beendet. Dem Jungen wurden Spiegelscherben in die Augenhöhlen gesetzt und während der Ermittlungen stellt sich heraus, das die Eltern Ihren Sohn nicht wirklich kannten.
Die hochsensible Tochter Lana bringt sich in die Ermittlung ein, da Sie durch Ihre Mitschüler/innen viele Dinge in Erfahrung bringt die äußerst gefährlich werden können.
Das Miteinander von Mutter und Tochter ist nicht ganz einfach und doch werden Sie beide gut beschrieben. Die Landschaftsbilder gefallen mir ebenfalls gut.

Meinung:
Der Schreibstil ist flüssig und die Spannung wird von Kapitel zu Kapitel mehr.
Um den Fall zu lösen erleben die Ermittler/innen viele durchdachte Möglichkeiten und doch kommt es, kurz vor Schluss, ganz anders. Das Ende habe ich nicht vorhergesehen und das mochte ich an diesem Buch.
Die Personen sind mir sympathisch, auch die von den Kollegen, dem Pathologen(da geht es wohl auch weiter..), der Rechtsmedizinerin und den vermutlichen Tätern. Sie werden mit Ihren Ecken und Kanten dargestellt, so wie es wohl auch wirklich zugehen könnte.
Ein Punkt gefiel mir nicht so ganz gut, das evtl. Alkoholproblem von Carla, das wurde mir ein wenig zu viel.
Vielleicht ist das im 2. Band, wenn man mehr von Ihr und Ihrem Hintergrund erfährt, besser.

Fazit:
Ein Krimi den ich auf jeden Fall gut empfehlen kann. Er ist lebhaft, nicht zu blutig und durch die ländliche Gegend in Norddeutschland gefällt er mir sehr gut.


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Veröffentlicht am 17.06.2024

Leichte emotionsgeladene familäre Geschichte

Die verheimlichte Tochter
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Das Buch "Die verheimlichte Tochter " ist der 3.Band der 8teiligen Saga von Soraya Lane und wieder sehr berührend.

Das Cover strahlt, wie bei den anderen Büchern, eine bildhafte Schönheit aus, passt super ...

Das Buch "Die verheimlichte Tochter " ist der 3.Band der 8teiligen Saga von Soraya Lane und wieder sehr berührend.

Das Cover strahlt, wie bei den anderen Büchern, eine bildhafte Schönheit aus, passt super zu der Geschichte, die zu Beginn wieder in London und dann in Griechenland, auf einer Insel,spielt.Die Farben, das Licht und die Stimmung sind wirklich klasse.

Die Handlung:

Ella, eine 30jährige junge Galeristin, hat eine kleine Schachtel aus einem ehemaligen Frauenhaus bekommen. Darin befindet sich ein Notenblatt mit einer handschriftlichen Notiz (kein Name) und ein Foto auf dem eine Frau mit Ihrer Tochter zu sehen ist.Auf der Suche nach einer Erklärung was das zu bedeuten hat, hilft Ihr ein ehemaliger Freund, Gabriel, ein Violinist, und Ihre Tante Kate. Die Mutter möchte das unterbinden, aber Ella macht sich auf den Weg nach Griechenland, denn Ihre Recherchen haben ergeben, das dort der Schlüssel liegen muss.Außerdem fragt Sie sich was Sie eigentlich mit Ihrem Leben machen will und fängt wieder zu malen an, denn das wollte Sie schon immer.

Der zweite Erzählstrang ist von Alexandra die, nach dem Tod der Mutter, von Ihrem Vater nach London zu Ihrer Tante gebracht wird.Hier haben wir die Zeit von 1967 bis 1973.Alexandra geht es in London besser als bei Ihrem Vater. Sie fängt an Violine zu spielen, lernt, durch Ihren Cousin, einen Musiker, Bernhard, kennen...und lieben.Eine unglaubliche Liebesgeschichte beginnt und dann..wird Alexandra schwanger, der Vater kommt zurück,will Sie in Griechenland, zu seinen Gunsten, verheiraten und Sie muss Ihr Kind, eine Tochter, zur Adoption freigeben.

Meine Meinung:

Beide Geschichten sind so gefühlvoll erzählt und der Schreibstil ist leicht und wunderbar zu lesen. Die unterschiedlichen Zeiten und die Personen werden lebendig dargestellt und obwohl es manchmal traurige Situationen gab, ist es schönes Buch, weil es einfach voller Emotionen ist.

Eine Sache hat mich aber gestört, Gabriel, der Violinist, erscheint auf dem Klappentext als Pianist Mathew , das sollte doch nicht passieren,oder..? Deshalb ziehe ich einen Punkt, oder Stern, ab.

Fazit:

Das Buch hat mir gut gefallen, denn ich liebe es Bücher in zwei Zeitebenen zu lesen.Wer eine leichte gefühlvolle Geschichte mag, wird das Buch sehr mögen.


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Veröffentlicht am 11.06.2024

Thriller..Fehlanzeige

Das Waldhaus
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Der Klappentext liest sich gut, aber dann...

Das Waldhaus von Liz Webb hat mich vom Cover her sehr angesprochen. Die gelben Quitten, der Schmetterling auf der Frucht und der gelbe Buchschnitt, ...

Der Klappentext liest sich gut, aber dann...

Das Waldhaus von Liz Webb hat mich vom Cover her sehr angesprochen. Die gelben Quitten, der Schmetterling auf der Frucht und der gelbe Buchschnitt, sehr ansprechend, denn Quitten sind tolle Früchte.

Zum Inhalt:
Hannah, 37 Jahre, zieht in Ihr Elternhaus um Ihren dementen Vater zu pflegen. Ihre Mutter starb vor 23 Jahren. Es wurde nie geklärt ob es Mord oder Selbstmord war.Der Bruder hält Ihren Vater für den Mörder. Die alkoholkranke Hannah versucht herauszufinden was damals geschah. Der Vater hält Sie irrtümlicherweise für Ihre Mutter und Hannah schürt das, indem Sie die Kleidung der Mutter trägt, Ihre Haare blondiert und vieles mehr.Die Nachbarn verhalten sich komisch und der Sohn ist auch eine merkwürdige Person.
Hannah stochert in der Vergangenheit der Mutter und findet heraus, das diese nicht die Person war, für die Sie Sie gehalten hat.Sie nimmt Kontakt zu vielen Menschen auf, z. B. dem Polizisten von damals, Studienfreundinnen etc.um den Täter zu finden.
Fazit:
Das alles zieht sich so in die Länge und von Spannung konnte ich nichts merken.
Es ist mehr Familientragöde als Thriller. Die Charaktere sind, außer von dem Ex Polizisten, wenig sympathisch und ich hatte mir mehr erwartet.Vielleicht wäre es mit weniger Seiten besser geworden..
Die Geschichte ist langatmig und irgendwie fade.
Vielleicht lese ich zu viele (bessere) Krimis und Thriller und bin verwöhnt

Der Schreibstil ist zwar flüssig, aber ich bin jetzt froh das ich das Buch zu Ende gelesen habe.

Empfehlung: wer Spannung, Nervenkitzel liebt, sollte sich überlegen dies Buch zu lesen.

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