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Mima1829

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Veröffentlicht am 09.07.2024

Unwirklich im dunlen Abgrund

Dunkler Abgrund
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Die Leseprobe hat mich, ebenso wie Titel und Cover angezogen.
Die schwimmende Frau in der Unendlichkeit des Meeres, geheimnisvoll.
Leider hat mich der Krimi gar nicht angesprochen.

Handlung: ...

Die Leseprobe hat mich, ebenso wie Titel und Cover angezogen.
Die schwimmende Frau in der Unendlichkeit des Meeres, geheimnisvoll.
Leider hat mich der Krimi gar nicht angesprochen.

Handlung: Clara Lofthus wird in Norwegen Justizministerin.Sie ist gerade Witwe geworden, hat Zwillinge, zwei Jungen. Alleinerziehend in dieser Position und angefeindet hat Sie es schwer.Es kommt dann zu einem Unglück:die Kinder werden entführt. Plötzlich kümmert sich Clara, mit Ihrem Bodyguard und Fahrer, um das Leben Ihrer Kinder, vorher waren Sie meistens allein.
Die Suche nach den Jungen gestaltet sich wie eine Schnitzeljagd und es wird von unterschiedlichen Personen erzählt.

Den 1.Teil kenne ich nicht und obwohl er evtl. hilfreich sein könnte wird viel von Claras Vergangenheit erzählt und was Sie alles getan hat. Ihr Leben scheint eher kriminell gewesen zu sein und niemand ahnt davon.
Die Charaktere gefallen mir so gar nicht und sind wenig empathisch.
Irgendwie fand ich das Buch leblos und das Ende eigenartig. Der Schreibstil hat mich nicht mitgenommen.
Normalerweise würde ich nach einem 2.Teil auf den nächsten warten, aber hier muss ich den letzten Teil nicht lesen.

Fazit:Das Buch konnte mich nicht überzeugen. Es gibt bessere Krimis die mehr Lesegenuss bieten.


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Veröffentlicht am 02.07.2024

Die Welt gehört uns nicht

Indigene Menschen aus Nordamerika erzählen
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Das Buch "Indigene Menschen aus Nordamerika erzählen" von Prof.Dr. E.Yellowhorn, einem Mitglied der Piikani Nation, ist ein ganz wunderbares Wissensbuch.
Das Bild der tanzenden Piikani Fancy-Shawl-Tänzerin ...

Das Buch "Indigene Menschen aus Nordamerika erzählen" von Prof.Dr. E.Yellowhorn, einem Mitglied der Piikani Nation, ist ein ganz wunderbares Wissensbuch.
Das Bild der tanzenden Piikani Fancy-Shawl-Tänzerin auf dem Cover ist wunderschön.
Das Buch ist in 8 Kapitel eingeteilt, z. B. Was wir über Wasser/Heilung/Feuer und Rauch wissen oder Das Wissen bewahren.
Die Landkarten zeigen wo die einzelnen Stämme leben, zu Hause sind, und das sind über 1000 verschiedene.
Hier erzählen die indigenen Menschen von sich, über Ihr Volk und versuchen uns an Ihrer Geschichte teilnehmen zu lassen und besser mit der Erde umzugehen.
Das gefällt mir so gut, das Wissen über Nachhaltigkeit, die Würdigung allen Lebens, sei es Mensch,Tier oder Pflanze oder wie wichtig die Elemente sind.
Die Zeichnungen sind so liebevoll und die Bilder sehr eindrücklich.

Am Ende des Buches ist ein Glossar und das hilft bei einigen unbekannten Begriffen.
Das Buch ist nicht nur für Kinder ab 10 Jahren, sondern sollte auch von Erwachsenen und von unseren Politikerninnen gelesen werden, denn dann würde Ihnen auffallen (müssen) wie wir (unsere) die Erde ausbluten, benutzen und nicht an spätere Generationen denken.
Das Leben der Indigenen Bevölkerung sollte uns ein Vorbild sein.
Die Welt ist ein großes Geschenk und wir sollten uns bedanken und sie gut behandeln.

Das Buch hat mehr als 5
**** verdient und ist eine absolute Leseempfehlung!!



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Veröffentlicht am 23.06.2024

Geheimnisse einer Familie - facettenreich erzählt

Die Rückkehr der Kraniche
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"Die Rückkehr der Kraniche" von der Krimiautorin Romy Fölck ist ein Roman der eine tolle Atmosphäre ausstrahlt. Mich hat der Titel angesprochen, da ich selber auch die Kraniche liebe.
Das Cover ist ruhig ...

"Die Rückkehr der Kraniche" von der Krimiautorin Romy Fölck ist ein Roman der eine tolle Atmosphäre ausstrahlt. Mich hat der Titel angesprochen, da ich selber auch die Kraniche liebe.
Das Cover ist ruhig dargestellt.Im Dunst liegende Landschaft, morgendliches Licht und durch die Pastelltöne passt es total zu der Geschichte.

Handlung:
4 Frauen, 3 Generationen:Grossmutter Wilhelmine, Ihre Töchter Grete und Freya und die Tochter von Grete, Anna, kommen mehr oder weniger unfreiwillig in Ihr Elternhaus im Marschland
zusammen,weil Wilhelmine einen Schwächeanfall hatte.
Jede der Frauen hat ein Geheimnis und trägt seit Jahrzehnten Ihre Geschichte mit sich herum. Alle Frauen schweigen über Ihre Vergangenheit, z.B. nennt Grete nicht den Name des Vaters von Anne. was zu Kränkungen auf beiden Seiten führt.
Werden Sie es schaffen die alten Wunden zu verschliessen?
Können Sie zusammenfinden und Frieden mit Ihrem Schicksal machen?

Meinung:
Mir hat die Geschichte der 4 Frauen unheimlich gut gefallen. Der ruhige Erzählstil in abwechselnden Erzählperspektiven aus Sicht der Frauen erwärmt das Herz.
Der Umgang der Frauen, mal ruppig, mal versöhnlich und voller Gefühle liest sich so angenehm.
Der Erzählstil ist unglaublich einfühlsam und die Beschreibungen, ob über die Vögel, die Landschaft der Elbmarsch oder des Gartens, des Hauses oder das Brot backen geht einem unter die Haut.

Fazit:
Dies ist eine lebenskluge Geschichte, denn wir haben sicher alle eine Vergangenheit die aufgearbeitet werden kann/könnte/sollte/und vieles mehr. Wer hat nicht Geschichten erlebt die noch nicht abgeschlossen sind, vor allem wir, die Kinder von Eltern aus der Kriegszeit.
Ein ganz tolles Buch, voller Wärme. Es regt zum Nachdenken an und schwingt noch lange nach.
Sehr lesenswert, volle Punkte.







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Veröffentlicht am 21.06.2024

Zauberhafte Orchideenblüten mit Geheimnissen

Die Orchideenfrauen
1

Das Cover des Buches bezaubert durch die zarten Farben und erinnert an feine Blüten.
"Die Orchideen-frauen" von Lea Santana ist im Lübbe Verlag erschienen und hat 351 Seiten. Es ist der 3.Roman der Autorin ...

Das Cover des Buches bezaubert durch die zarten Farben und erinnert an feine Blüten.
"Die Orchideen-frauen" von Lea Santana ist im Lübbe Verlag erschienen und hat 351 Seiten. Es ist der 3.Roman der Autorin und mein erstes Buch von Ihr,aber nicht mein letztes !!

Die Geschichte:
Holly, eine junge Immobilienmaklerin,will einen Auftrag an Land ziehen und das Haus von Annabel, die einen Wintergarten mit den tollsten Orchideen besitzt,verkaufen.
Sie führen Gespräche über Orchideen und andere Dinge und Holly fängt an die etwas schrullige Annabel zu mögen und möchte Ihr helfen Ihr Cottage zu behalten.Sie bringt Annabel dazu mit Ihr nach Italien, nach Ligurien, zu fahren um eine wertvolle Orchidee, die blaue Vanda, dort zu "verkaufen".
Der raue Ton zwischen den Frauen wird im Laufe der Reise zunehmend herzlicher und Annabel öffnet sich der jungen Frau mehr und mehr. Holly erfährt Ihre Geschichte wie Sie sich 1968 in Gianfranco verliebt, heiraten will, Ihr Vater das vereitelt und Sie einen grossen Fehler macht.
Die unterschiedlichen Frauen entwickeln eine freundschaftliche Beziehung.
Annabel muss viel Schmerz hinnehmen, denn Ihr Vater stiehlt Ihr Geld und Ihre Ausbildung wird dadurch stark gefährdet.Sie bekam Hilfe von dem Direktor und auch später noch.
Im heute trifft Holly zufällig Gianfranco und der Stein des positiven kommt ins rollen.

Meine Meinung:
Die Geschichte wird in zwei Zeitebenen erzählt und das ist wundervoll gelungen.Es ist mehr als eine Liebesgeschichte, denn sie enthält viele Hinweise für das Leben.
Der Weg der Liebenden ist schön erzählt, fliessend und angenehm zu lesen.
Es geht um Hoffnung, Vertrauen, Zuversicht, und auf dieser Basis entsteht eine tolle Freundschaft.
Jede der Frauen lernt von der anderen, unterstützt Sie und gibt ihr Halt.Sie finden Liebe, trotz Enttäuschung und lernen vergangenes so zu verarbeiten um Frieden zu finden.
Die Berichte über die Orchideen habe ich total toll gefunden und auch über die Landschaften habe ich viel gelernt.

Fazit:
Der Roman begeistert mich, denn es ist eine gute Mischung aus Leichtigkeit, gemixt mit Lebensweisheiten und tieferen Gefühlen.
Die Figuren sind warmherzig und ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen.
Der Roman hat mir sehr gut gefallen und ich vergebe sehr gerne 5 Sterne.
Es ist nicht nur ein Liebesroman, denn die Themen des Lebens, wie Verrat und Betrug, sind ebenso vorhanden wie emotionales.

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Veröffentlicht am 18.06.2024

Was man nicht sieht....

Die Sehenden und die Toten
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"Die Sehenden und die Toten" ist der Auftakt einer Krimireihe von Sia Piontek.
Das düstere Cover mit dem Fachwerkhaus und den dunklen Vögeln vermittelt eine eigenartige Stimmung.
Da ich aus der ...

"Die Sehenden und die Toten" ist der Auftakt einer Krimireihe von Sia Piontek.
Das düstere Cover mit dem Fachwerkhaus und den dunklen Vögeln vermittelt eine eigenartige Stimmung.
Da ich aus der Heide komme, hat mich die Gegend,in der die Mordermittlerin Carla Seidel arbeitet, sehr interessiert.
Handlung:
Die ehemalige Mordermittlerin Carla S. aus Hamburg hat sich in das ländliche Wendland versetzten lassen um Ihre Traumata und die Ihrer Tochter Lana zu verarbeiten und mehr Ruhe zu bekommen. Diese wird dann durch einen grausamen Mord an dem 18-jährigen Justus beendet. Dem Jungen wurden Spiegelscherben in die Augenhöhlen gesetzt und während der Ermittlungen stellt sich heraus, das die Eltern Ihren Sohn nicht wirklich kannten.
Die hochsensible Tochter Lana bringt sich in die Ermittlung ein, da Sie durch Ihre Mitschüler/innen viele Dinge in Erfahrung bringt die äußerst gefährlich werden können.
Das Miteinander von Mutter und Tochter ist nicht ganz einfach und doch werden Sie beide gut beschrieben. Die Landschaftsbilder gefallen mir ebenfalls gut.

Meinung:
Der Schreibstil ist flüssig und die Spannung wird von Kapitel zu Kapitel mehr.
Um den Fall zu lösen erleben die Ermittler/innen viele durchdachte Möglichkeiten und doch kommt es, kurz vor Schluss, ganz anders. Das Ende habe ich nicht vorhergesehen und das mochte ich an diesem Buch.
Die Personen sind mir sympathisch, auch die von den Kollegen, dem Pathologen(da geht es wohl auch weiter..), der Rechtsmedizinerin und den vermutlichen Tätern. Sie werden mit Ihren Ecken und Kanten dargestellt, so wie es wohl auch wirklich zugehen könnte.
Ein Punkt gefiel mir nicht so ganz gut, das evtl. Alkoholproblem von Carla, das wurde mir ein wenig zu viel.
Vielleicht ist das im 2. Band, wenn man mehr von Ihr und Ihrem Hintergrund erfährt, besser.

Fazit:
Ein Krimi den ich auf jeden Fall gut empfehlen kann. Er ist lebhaft, nicht zu blutig und durch die ländliche Gegend in Norddeutschland gefällt er mir sehr gut.


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