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Mirja103

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 01.10.2025

Hat mich nicht gefesselt

Mauerpogo
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Mich konnte das Buch leider nicht fesseln. Für mich war nicht ganz nachvollziehbar, warum Jo zum Punk wird. Ich hätte mir mehr Einblicke in ihr Innenleben gewünscht. Die Reaktionen des Staates und der ...

Mich konnte das Buch leider nicht fesseln. Für mich war nicht ganz nachvollziehbar, warum Jo zum Punk wird. Ich hätte mir mehr Einblicke in ihr Innenleben gewünscht. Die Reaktionen des Staates und der Umgang mit den Punks und anderen Personen, die nicht der Staatslinie folgen, erschreckt mich immer wieder. Aber auch hier fehlte mir eine genauere Auseinandersetzung mit den Emotionen von Jo und anderen Figuren. Man muss vor allem zwischen den Zeilen lesen und dadurch hatte ich bis zum Schluss eine Distanz zu Jo und konnte kaum mit ihr fühlen.

Den Schreibstil fand ich stellenweise schwierig. Er wirkt manchmal etwas abgehackt und hat mit dazu geführt, dass ich nicht so richtig in die Geschichte eintauchen konnte.

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Veröffentlicht am 27.09.2025

Zu viele Längen

Die Ausweichschule
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Ich hatte erwartet, dass es darum geht, wie man ein solches Erlebnis verarbeiten kann und wie es in der Ausweichschule war. Es gibt auch durchaus Abschnitte, in denen es darum geht, aber insgesamt geht ...

Ich hatte erwartet, dass es darum geht, wie man ein solches Erlebnis verarbeiten kann und wie es in der Ausweichschule war. Es gibt auch durchaus Abschnitte, in denen es darum geht, aber insgesamt geht es mehr um andere Themen. Diese sind für mich oft nicht relevant gewesen. Es werden z.B. gelesene Geschichten nacherzählt, detailliert eine Kunstperformance beschrieben etc. Das hat mich zunehmend gestört und gelangweilt.

Der Schreibstil hat mich auch nicht angesprochen. Es ist mir schwer gefallen, in die Geschichte zu kommen. Die Zeitsprünge waren für mich nicht immer erkennbar und der Sinn dahinter nicht nachvollziehbar. Insgesamt hat mich das Buch nicht überzeugt und stellenweise hat mich das Lesen angestrengt.

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Veröffentlicht am 23.09.2025

Tolles Backbuch mit vielfältigen Rezepten

Einfach backen mit Sauerteig
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Es ist bereits mein 3. Buch von Christina. Sie gestaltet tolle hochwertige Bücher mit vielfältigen Rezepten. Es gibt einleitende Erklärungen zu Zutaten etc. und viele Fotos. Die Herstellung des Sauerteigs ...

Es ist bereits mein 3. Buch von Christina. Sie gestaltet tolle hochwertige Bücher mit vielfältigen Rezepten. Es gibt einleitende Erklärungen zu Zutaten etc. und viele Fotos. Die Herstellung des Sauerteigs wird schrittweise erklärt. Zu vielen Punkten gibt es QR-Codes, die zu Videos führen und man kann sich darüber auch individuell einen Zeitplan für jedes Rezept erstellen lassen.

Bei mir ist der erste Sauerteig zwar nichts geworden, aber der zweite hat geklappt und daraus habe ich das leckere Dinkelvollkornbrot gebacken. Ich freue mich darauf, noch viele weitere Rezepte zu testen.

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Veröffentlicht am 21.09.2025

Wie kann man sein Glück finden?

Das glückliche Leben
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Ich mochte den Schreibstil und den ruhigen Fluss der Geschichte. Etwas irritiert war ich, dass es relativ lang dauert, bis Éric bei Happy Life landet. Ich fand die Vorgeschichte etwas lang, hätte mir dafür ...

Ich mochte den Schreibstil und den ruhigen Fluss der Geschichte. Etwas irritiert war ich, dass es relativ lang dauert, bis Éric bei Happy Life landet. Ich fand die Vorgeschichte etwas lang, hätte mir dafür an anderen Stellen mehr Tiefe gewünscht. Nach "seiner Beerdigung" ändert Éric sein Leben, man erhält aber kaum Einblicke in seine Gedanken und Gefühle. Corona und Lockdowns verändern dann auch das Leben und die Sichtweisen der anderen Figuren. Da kamen bei mir Erinnerungen an diese Zeit hoch. Die simulierten Beerdigungen werden in Frankreich sehr gut angenommen. Leider erfährt man nicht, auf welche Weise sie danach ihr Leben verändern. Irgendwann steht dann auch Amélie vor Éric und alles steuert auf das Happy End zu.

Insgesamt hat mich das Buch gut unterhalten und der Autor hat viele schöne Momente geschildert. So richtig nah bin ich den Figuren aber nicht gekommen und ihr Verhalten fand ich manchmal schwierig und nicht ganz nachvollziehbar. Die Wechsel in der Erzählperspektive bzw. in der Zeitebene kamen manchmal etwas plötzlich

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Veröffentlicht am 20.09.2025

Spurensuche

Meine Mutter
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Das Buch "meine Schwester" fand ich sehr eindrücklich und berührend, deshalb war für mich klar, dass ich auch "meine Mutter" lesen muss. Aus meiner Sicht ist es nicht so berührend wie das erste Buch, aber ...

Das Buch "meine Schwester" fand ich sehr eindrücklich und berührend, deshalb war für mich klar, dass ich auch "meine Mutter" lesen muss. Aus meiner Sicht ist es nicht so berührend wie das erste Buch, aber trotzdem sehr interessant. Die Autorin begibt sich auf Spurensuche und fährt an den Geburtsort ihrer Mutter. Dank der Tagebücher/ Aufzeichnungen von Familienmitgliedern kann sie tief in die Vergangenheit eintauchen. Sie schildert, wie das Leben der Familie gewesen ist und welche eindrücklichen Erlebnisse ihre Mutter in der Kindheit erlebt hat. Es sind aber nur Ausschnitte, man taucht nicht tief in die Gefühlswelt der Mutter. Sie bleibt immer ein wenig fremd und ihr Verhalten nicht komplett nachvollziehbar. Einige Szenen und Aussagen Ende des Krieges und in der Nachkriegszeit fand ich sehr erschreckend. Aber leider war das vermutlich in vielen Familien so.

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