Cover-Bild 9 Jahre Wahn
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19,99
inkl. MwSt
  • Verlag: ZS - ein Verlag der Edel Verlagsgruppe
  • Themenbereich: Biografien, Literatur, Literaturwissenschaft - Biografien und Sachliteratur
  • Genre: Sachbücher / Film, Kunst & Kultur
  • Seitenzahl: 288
  • Ersterscheinung: 08.10.2025
  • ISBN: 9783965845695
Eric Stehfest

9 Jahre Wahn

Mein Leben mit paranoider Schizophrenie - Die autobiografische Mischung aus Fakt und Fiktion | SPIEGEL Bestseller

„Ich dachte: Das hat sicher jeder.“

So beschreibt Eric Stehfest, bekannter Schauspieler und DJ, seine Erfahrung mit paranoider Schizophrenie, mit der er sich Ende letzten Jahres in Therapie begab. Denn: Das hat eben nicht jeder und noch weniger sprechen darüber! Das möchte Eric mit seinem neuen Buch  9 Jahre Wah n ändern und über das schreiben, das sich die wenigsten von uns vorstellen können:  Wie es ist, wenn man nicht nur einen Eric im Kopf hat, sondern drei. Auf romanhafte Art verfolgen wir Eric, wie er in der Tagesklinik seiner Therapeutin über die Episoden seiner paranoiden Schizophrenie erzählt und erfahren hautnah und ungeschönt, wie sich diese Phasen abspielen, wie sie sich anfühlen und welche Zerstörungskraft sie entfalten können. Nach seinem erfolgreichen Debüt  9 Tage wach , kommt nun  die Fortsetzung über ein Leben an den Grenzen des Vorstellbaren .

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 27.01.2026

Mut zur Wahrheit – ein Blick in die Tiefe

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Eric Stehfest öffnet in seinem neuen Buch ein Fenster zu einer Welt, die nur wenige kennen – und er tut es mit erschütternder Ehrlichkeit. In „9 Jahre Wahn“ beschreibt er, wie aus Jahren von Drogenkonsum, ...

Eric Stehfest öffnet in seinem neuen Buch ein Fenster zu einer Welt, die nur wenige kennen – und er tut es mit erschütternder Ehrlichkeit. In „9 Jahre Wahn“ beschreibt er, wie aus Jahren von Drogenkonsum, Selbstzweifeln und Instabilität schließlich eine Diagnose paranoid-schizophren wurde. Er spricht nicht nur über Symptome, sondern über die Tage, an denen seine Gedanken sich wie fremde Stimmen anhörten, über das Chaos, das Entgleiten der Kontrolle, über Angst, Rückzug und Therapie.

Besonders beeindruckend finde ich, wie Stehfest den Spagat schafft zwischen Rohheit und Hoffnung. Er vermeidet weder das Dunkel seiner Vergangenheit noch beschönigt er die Konsequenzen – und dennoch wirkt seine Stimme nicht verzweifelt, sondern entschlossen. Die Kapitel erzählen nicht nur vom Zusammenbruch, sondern auch vom Wiederaufbau, von der Auseinandersetzung damit, wer man war, wer man ist und wer man sein möchte.

Der Schreibstil ist unmittelbar, klar und oft sehr persönlich – man hat das Gefühl, er spricht direkt mit einem. Einige Passagen sind provozierend, andere schlichtweg traurig, und sie bleiben haften. Minimalistisch in der Sprache, aber maximal in der Wirkung. Besonders stark fand ich die Abschnitte, in denen er beschreibt, wie seine Umgebung reagierte – wie wenig Verständnis erfuhr, wie groß die Isolation war – und wie verklärt manche Hilfe war. Auch wenn man selbst keine psychische Erkrankung kennt, öffnet dieses Buch Augen.

Ein kleiner Kritikpunkt: An manchen Stellen hätte ich mir noch mehr Reflexion gewünscht – etwa eine Tieferlegung, wie er heute konkret mit Angehörigen und Alltag umgeht. Aber gerade diese Offenheit macht das Buch umso authentischer: Es ist kein fertiger Ratgeber, sondern das Bekenntnis eines Menschen, der mitten im Leben steht – mit Kampf, Rückschlägen und Lichtblicken.

Fazit:„9 Jahre Wahn“ ist keine leichte Lektüre – und doch eine wichtige. Für Betroffene, Angehörige und alle, die verstehen wollen, wie weit Psycho­pathologien gehen können und wie groß der Mut ist, sich ihnen zu stellen. Ein Buch, das bewegt, inspiriert und nachhallt.

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Veröffentlicht am 05.11.2025

Zwischen Familie und Tagesklinik

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In seinem Buch beschreibt Eric Stehfest sein Leben mit der Erkrankung "paranoide Schizophrenie". Im Gespräch mit seiner Therapeutin wird der Verlauf der Krankheit und was sie ausmacht, für einen außenstehenden ...

In seinem Buch beschreibt Eric Stehfest sein Leben mit der Erkrankung "paranoide Schizophrenie". Im Gespräch mit seiner Therapeutin wird der Verlauf der Krankheit und was sie ausmacht, für einen außenstehenden sehr eindrucksvoll beschrieben. Er lässt uns teilhaben wie der Verlauf einer Gruppentherapie in einer Tagesklinik abläuft. Hier wird ein Tabuthema zum Thema gemacht und darauf eingegangen was in den erkrankten Menschen vorgeht. Ich finde es als ebenfalls betroffene sehr gut das das Thema nicht totgeschwiegen wird, sondern so normalisiert wird, das es keinen Makel darstellt wenn man sich psychologische Hilfe sucht. Viele Menschen machen sich leider immer noch lustig über Patienten die eine Psychiatrie aufsuchen.
Der Schluss des Buches hat mich sehr beeindruckt als Eric aus der Klinik entlassen wurde da die Bezahlung durch die Krankenkasse nicht geklärt war. Seine gesamte Gruppe aus der Tagesklinik stand vor seiner Haustür und war für ihn da.
Diese Buch lege ich jedem Menschen ans Herz um einmal über den Tellerrand zu blicken. Es gibt nicht nur die ganz normalen Leute, sondern auch sehr feinfühlige mit ganz viel Herz...Vielleicht empfinden sie in ihrem Inneren viel mehr.

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Veröffentlicht am 27.10.2025

Zwischen Klarheit und Chaos – Eine eindrucksvolle Reise durch den Verstand

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Mit „9 Jahre Wahn“ führt Eric Stehfest sein Publikum auf eine schonungslose, ehrliche und zutiefst menschliche Reise. Nach seinem erfolgreichen Debüt „9 Tage wach“ zeigt er sich erneut als Künstler, der ...

Mit „9 Jahre Wahn“ führt Eric Stehfest sein Publikum auf eine schonungslose, ehrliche und zutiefst menschliche Reise. Nach seinem erfolgreichen Debüt „9 Tage wach“ zeigt er sich erneut als Künstler, der keine Angst vor der eigenen Wahrheit hat. Diesmal öffnet er die Tür zu einem Thema, über das selten so offen gesprochen wird: seine Erfahrung mit paranoider Schizophrenie.

Stehfest schreibt, als würde er mit seinen Leser*innen direkt im Raum sitzen – nah, intensiv und mit einer Sprache, die ebenso poetisch wie präzise ist. Sein Stil ist rhythmisch, fast musikalisch, und gleichzeitig so ehrlich, dass man sich kaum entziehen kann. „Ich habe gelernt, dass die Wahrheit manchmal aussieht wie ein Wahn – und der Wahn manchmal wie die Wahrheit“, heißt es an einer Stelle – ein Satz, der lange nachhallt und das Spannungsfeld seines Lebenswerks auf den Punkt bringt.

Das Setting – zwischen Klinikzimmern, Bühnenlichtern und inneren Abgründen – ist atmosphärisch dicht und meisterhaft gestaltet. Man spürt Stehfests künstlerischen Hintergrund in jedem Satz: Er inszeniert keine Geschichte, er lebt sie auf dem Papier.

Was „9 Jahre Wahn“ besonders macht, ist seine emotionale Tiefe. Statt Mitleid zu wecken, ruft es Verständnis hervor. Es ist ein Buch über Schmerz, Genesung, aber auch über Hoffnung und Selbstermächtigung. Stehfest gelingt es, aus persönlichem Leid große Kunst zu formen – und das mit einer Sprachkraft, die beeindruckt.

Fazit:
Ein mutiges, literarisch starkes und emotional ehrliches Werk, das weit über die Grenzen der Autobiografie hinausgeht. „9 Jahre Wahn“ ist ein Plädoyer für Offenheit, Menschlichkeit und die heilende Kraft der Kunst.

⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ — Fünf Sterne für ein Buch, das nicht nur gelesen, sondern erlebt werden will.

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Veröffentlicht am 15.10.2025

9 Jahre Wahn

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Ein Buch, das den Leser teilweise an seine Grenzen führt. Eric, bkannter Schauspieler, der in vielen Serien mitgespielt hat, bei Let's Dance sein Talent gezeigt hat und auch im Dschungelcamp schon mit ...

Ein Buch, das den Leser teilweise an seine Grenzen führt. Eric, bkannter Schauspieler, der in vielen Serien mitgespielt hat, bei Let's Dance sein Talent gezeigt hat und auch im Dschungelcamp schon mit dabei war, erzählt hier von seiner psychischen Erkrankung. Er ist verheiratet und Vater zweier Kinder. Durch seinen Beruf hatte er nie finanzielle Sorgen, das Geld floß herein, aber durch Fehlinstitutionen und falscher Beratung rutschte er in eine tiefe Schuldenfalle. Sein Vater hat die Familie schon bald verlassen und seine Mutter war von da an alleinerziehend. Sehr früh kam Erich mit Drogen in Kontakt, hatte dann einen Entzug, aber er kam von den Drogen nicht los, bis er schießlich den Entschuß faßte, sich selbst in eine Tagesklinik einzuweisen. Hier hatte er anfangs Schwierigkeiten mit seinen Mitpatienten und den strengen Regeln. In den erschreckenden Dialogen mit seiner Psychiaterin wurde sein ganzes Leben offen gelegt. Eric hatte Wahnvorstellungen, schwere Psychosen, paranoide Schizophrenie, er verlor vollkommen die Kontrolle über sein Leben, die Wohnung war total vermüllt, Suizigedanken quälten ihn und auch Gewaltfantasien. In seinem Kopf waren nur wirre Gedanken. Dann setzte er einfach seine Medikation ab, flüchtet, faßt aber nochmals Fuß und geht zurück in die Klinik. Erst durch dieses Buch wurde mir bewußt, wie schrecklich eine psychische Erkrankung sein muß, wie die Menschen leiden und mit sich und dem Leben nicht mehr klarkommen, Alles um sie herum wird eine Anforderung und Bedrohung. Schon die kleinsten alltäglichen Verrichtungen werden für sie zu einem unüberwindbaren Problem. Ein Buch mit einem Happy End und ich hoffe wir Eric, dass er von nun an clean bleibt. Lange wird dieses Buch bei mir nach nachwirken. Das Cover ist mehr als gut gelungen, Es zeigt Erics Kopf in mehrfacher Weise, wo sich die verschiedenen Emotionen und Empfindungen wiederspiegeln.

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Veröffentlicht am 14.10.2025

"Tränen liegen auf der Straße"

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In seinem neuesten Buch "9 Jahre Wahn" beschreibt Eric Stehfest eindrucksvoll und sehr empfindsam wie ihn seine mentalen Probleme in Form einer durch u.a. Drogen indizierten paranoiden Schizophrenie an ...

In seinem neuesten Buch "9 Jahre Wahn" beschreibt Eric Stehfest eindrucksvoll und sehr empfindsam wie ihn seine mentalen Probleme in Form einer durch u.a. Drogen indizierten paranoiden Schizophrenie an den Rand der Existenz bringen. Dies zeigt sich bei ihm selbst (in seiner physischen und psychischen Gesundheit), seinen Beziehungen und finanziellen Entscheidungen. Schließlich endet der qualvolle Kampf gegen sich selbst und die Realität in einer Tagesklinik, wo er in einer Gruppentherapie und Einzelgesprächen versucht, sich und seiner Krankheit anzunähern, um sie zu besiegen.
Mit großer Weitsicht und inneren Erkenntnisschüben findet E.Stehfest langsam wieder festeren Grund unter den Füßen, indem er die Basis seines Leidens analysiert. Obwohl der Weg zur Genesung vermutlich nie zu Ende ist und Eric Stehfest wie viele Betroffene mit Rückschlägen und Extremsituationen zu kämpfen hat, macht er eine positive Entwicklung. In diesem Buch, einer Mischung aus biografischen und fiktiven Anteilen, wird Leidenden Mut gemacht, dass man mit professioneller Unterstützung und allgemeiner Nächstenliebe aus dem Umfeld gute Chancen hat, auch schwere Krisen zu überstehen, Hoffnung und Mut zu schöpfen und wieder den Weg zur Heilung zu beschreiten. Weltweit gibt es ja viele Filme und Bücher zu Drogensucht und/oder psychischen Erkrankungen. Was mir an diesem Buch besonders gefallen hat, ist die Tatsache, dass der Leser/die Leserin anhand des Dialoges des Patienten Eric Stehfest mit der Psychologin/Psychiaterin praktisch die Therapie verfolgen, ja sogar an ihr teilnehmen kann. Indem Herr Stehfest so offen und reflektiert über seinen Zustand und die Ursachen spricht, wird dem Leser/der Leserin auch ein Spiegel vorgehalten, so dass er sich im sicheren Hintergrund auch mit seinen eigenen Problemen auseinandersetzen kann. Diese Art "Kunstgriff" finde ich sehr intelligent, da jeder so mehr zu sich finden und dies vor sich formulieren kann. Man kann lernen, seine Schattenseiten anzusehen, sie so weit es geht anzunehmen und zu sich zu stehen. Es ermuntert Menschen ihre (schmerzhaften und falschen) Masken abzulegen, um zu einer gesunden Authentizität zu finden. Demnach finde ich das Buch großartig und kann es vollstens weiterempfehlen!!!

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