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Veröffentlicht am 14.01.2020

Leider überhaupt nicht gut gelungen

Dragon Hunter Diaries - Drachenküssen leicht gemacht
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Katie MacAlister
Dragon Hunter Diaries - Drachenküssen leicht gemacht

Inhalt:
Als Thaisa Moore eines Nachts zufällig in dem Antiquitätengeschäft, in dem sie jobbt, zwei Einbrecher stellt, ahnt sie nicht, ...

Katie MacAlister
Dragon Hunter Diaries - Drachenküssen leicht gemacht

Inhalt:
Als Thaisa Moore eines Nachts zufällig in dem Antiquitätengeschäft, in dem sie jobbt, zwei Einbrecher stellt, ahnt sie nicht, wie grundlegend diese Begegnung ihr Leben verändern wird: Denn einer der beiden Männer ist Archer Andras, Anführer der Schattendrachen - und ihr Seelengefährte. Eine völlig neue, fantastische Welt tut sich vor Thaisa auf, und auf einmal scheint nichts mehr gewiss, außer einer Sache: Archer, der große düstere Drache, bedeutet zu 100% Ärger. Da wird Thaisa von Archers Bruder, dem Oberhaupt des verfeindeten Schattendrachen-Clans entführt, - und ehe sie es sich versieht, ist sie Spielball zweier mächtiger Drachen, die sich in einem Krieg gegenüberstehen ...

Meine Meinung:
Dies war der zweite Band der „Dragon Hunter Diaries“-Reihe. Den Ersten habe ich nicht gelesen, beide Teile können unabhängig voneinander gelesen werden. Dies war auch mein erstes Buch von der Autorin.
Ich persönlich fand die Umsetzung der Geschichte überhaupt nicht gelungen. Alles ging viel zu schnell, so als ob man 10 Ereignisse schnell auf 100 Seiten packen wollte (überspitzt formuliert), diese dann aber nicht ausformuliert wurden. So nach dem Motto: Ich esse heute Schnitzel….oh Kuchen!
Thaisa wurde innerhalb von kürzester Zeit von der verschüchterten Historikerin zur unbefriedigten und „Drachenverschlingenden“ Amazone, deren Brüste kleine Huren seien (an der Stelle hätte ich eigentlich aufgehört zu lesen, wenn es keine LR gewesen wäre). Auch nahm sie Dämonen mir nichts dir nichts als normal an und auch die Tatsache, dass Sie einen Drachen den ihren nennen sollte, verschüchterte sie nicht wirklich, was total widersprüchlich zu ihrem eigentlichen Charakter ist. Archer war absolut nicht greifbar, ich hatte das Gefühl man wollte dem Leser hier überhaupt nichts über ihn mit auf den Weg geben. Ich persönlich finde, es hat weder geknistert zwischen den Beiden noch hat er mich groß in seinen Bann gezogen.
Einzig Bee hat mir total gut gefallen. Sie war witzig, etwas schrullig und ein toller Charakter. Davon hätte ich mir bei den Anderen mehr versprochen.

Fazit:
Diesem Buch hätten locker 200 Seiten mehr definitiv gut getan, Charaktere hätten besser ausgearbeitet werden können und Erzählstränge hätten „fertig“ durchdacht werden können. Von mir deshalb leider keine Empfehlung, außer man steht drauf.

  • Gefühl
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 14.01.2020

Wunderschöner Auftakt

Feel My Soul
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Feel My Soul - New York Dreams, Band 1 - Michelle Schrenk & Emily Ferguson
Inhalt:
Der romantische und gefühlvolle Auftakt zur neuen »New-York-Dreams«-Reihe von den Bestsellerautorinnen Michelle Schrenk ...

Feel My Soul - New York Dreams, Band 1 - Michelle Schrenk & Emily Ferguson
Inhalt:
Der romantische und gefühlvolle Auftakt zur neuen »New-York-Dreams«-Reihe von den Bestsellerautorinnen Michelle Schrenk und Emily Ferguson.
Mary verlässt Florida, um in New York ihren Traum von einer Musikkarriere wahr zu machen. Damit lässt sie nicht nur ihren Heimatort, sondern auch die schmerzhaften Erinnerungen an ihre Jugendliebe Tad hinter sich.
Als sie in der Kultbar Jones erste Erfolge feiert, wird sie von einem Gast gehört, der sie für ein privates Konzert bucht. Der anonyme Kunde will sich nicht zu erkennen geben und stellt eine Bedingung: Sie soll mit verbundenen Augen spielen …

Meine Meinung:

Wie schön war denn bitte diese Geschichte? Sie holt einen auf den Boden der Tatsachen zurück und lässt einen kurz innehalten und durchatmen.

Die Charaktere dieses Buch, haben mich zu 100% überzeugt. Authentisch, mit einer ungeheureren Tiefe und starken Emotionen erzählen Michelle Schrenk und Emily Ferguson hier eine Geschichte, die es verdient erzählt zu werden. Es hat mich wirklich berührt und mich sehr zum Nachdenken animiert.

Es gab Dramatik, emotionale Konflikte, Liebe, Freundschaft, Ängste und kommt ohne jeglichen Kitsch oder Übertreibungen aus.
Die Autorinnen schreiben modern, authentisch und mit viel Charme und Witz.

Ich mag ihren Schreibstil sehr und nach diesem Ende, kann man gespannt sein.

Fazit:

Mir hat dieses Buch sehr viel Spaß gemacht und deshalb gibt es noch mir eine klare Leseempfehlung und 5 Sterne!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 14.01.2020

Dieser Abgrund ist für mache zu tief

1794
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1794 - Niklas Natt och Dag

Inhalt:

Endlich! Nach »1793« die mit Spannung erwartete Fortsetzung vom preisgekrönten Spiegel-Bestsellerautor
Nach den Ereignissen des letzten Jahres fällt Jean Michael Cardell ...

1794 - Niklas Natt och Dag

Inhalt:

Endlich! Nach »1793« die mit Spannung erwartete Fortsetzung vom preisgekrönten Spiegel-Bestsellerautor
Nach den Ereignissen des letzten Jahres fällt Jean Michael Cardell in ein tiefes Loch. Die Ermittlungen im Fall der verstümmelten Leiche gaben seinem Leben einen Sinn. Nun ist er wieder da, wo er vorher war. Bis zu dem Tag, als ihn eine Frau kontaktiert: Ihre Tochter wurde in der Hochzeitsnacht auf grausamste Weise zugerichtet und getötet. Als Täter wird deren frisch angetrauter adeliger Ehemann identifiziert und in die Irrenanstalt eingewiesen. Die Mutter der Getöteten glaubt diese Version jedoch nicht und sucht Hilfe bei Cardell. Seine Nachforschungen führen diesen erneut in die Abgründe Stockholms, und er muss feststellen, dass die Stadt verruchter und gefährlicher ist als je zuvor.

Meine Meinung:

Selten schafft es ein Buch oder ein Autor, mich aufgrund der Schilderungen zu schockieren. 1794 von Niklas Natt och Dag hat das gleich mehrfach geschafft. Kaum jemand schafft es, das Mittelalter mit all seinen düsteren und grausamen Eigenarten so real auferstehen zu lassen.
Dieses Buch steht und fällt mit Jean Michael Cardell, dem es mal wieder den Boden unter den Füßen weg gezogen hat und er sein Leid versucht im Alkohol zu ertränken. Es scheint aber fast so, als ob das Schicksal es gut mit ihm meint, denn Cecil Winges jüngerer Bruder wird im zu einer großen Hilfe bei seinem neuen Fall. Aufgeteilt ist das Buch, wie schon bereits bei 1793, in die 4 Jahreszeiten. Jede Jahreszeit steht für einen Erzählstrang, der hinterher nach und nach zusammen läuft

Fazit:

Das Leben im 18.ten Jahrhundert war sicherlich kein einfaches in Stockholm, und dies bringt der Autor sehr lebhaft und bildhaft rüber. Wer hier nicht einiges abkann, sollte das Buch lieber nicht lesen. Man schaut hier in Abgründe, dunkel und brutal ohne die Leser zu verschonen. Dennoch lohnt es sich sehr, diesen historischen Krimi zu lesen!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 14.01.2020

Wenn der Serienkiller dich jagt....

Die Stimme des Zorns
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Ethan Cross - Die Stimme des Zorns

Inhalt:

Den Geschmack an Schmerzen und Qual hat Francis Ackerman jr. nicht verloren. Aber er lebt seine Lust an Gewalt nur noch an grausamen Verbrechern und Mördern ...

Ethan Cross - Die Stimme des Zorns

Inhalt:

Den Geschmack an Schmerzen und Qual hat Francis Ackerman jr. nicht verloren. Aber er lebt seine Lust an Gewalt nur noch an grausamen Verbrechern und Mördern aus. In seinem ersten Fall als Sonderermittler des FBI trifft Ackerman auf einen Täter, der seinesgleichen sucht: Das sogenannte "Alien" hinterlässt sezierte Leichen in Kornkreisen und hat gerade eine Expertin für Außerirdische entführt. Ackermann gibt alles, um das Alien zu fangen, bevor auch dieses Opfer tot in einem Kornkreis endet. Aber das ist leichter gesagt, als getan. Hat Ackerman endlich einen würdigen Gegner gefunden?

Band 1 einer neuen Serie rund um Francis Ackerman jr.

Meine Meinung:

Dieses Buch steht und fällt mit Francis Ackerman jr. Ich persönlich fand die Idee eines Serienkillers, der dem FBI hilft ziemlich genial. Und Ackerman ist mir in der Cross Reihe rund um ihn einfach ans Herz gewachsen. Seine Art finde ich unheimlich toll ausgearbeitet. Wer bitte schafft es schon, einen Serienkiller wie Schwiegermutters Liebling erscheinen zu lassen? Zugegeben, mit einigen dunklen Seiten, aber ich bin immer wieder aufs Neue fasziniert, wie gut Ethan Cross das geschafft hat.

Mit dem Fall an sich konnte ich diesmal nicht ganz so viel anfangen, das tat der Geschichte rund um Francis aber keinen Abbruch. Auch seine neue Partnerin fand ich perfekt zu ihm ausgewählt, er bracht eine taffe Frau an seiner Seite. Gefällt mir wirklich gut.

Fazit:

Ethan Cross schafft es spielerisch und nahtlos an die Shepherd-Reihe anzuknüpfen, ohne dabei an Spannung zu verlieren. Ich freue mich auf weitere Abenteuer mit Francis Ackerman jr. Und kann dieses Buch jedem empfehlen, der es bei den Hauptcharakteren gerne etwas unkonventioneller mag.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 09.01.2020

Ein Buch das zum nachdenken anregt und einiges bewegen kann

Die Glaubenskriegerin
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Die Glaubenskriegerin - Esther Ahmad, Craig Borlase
Ich kämpfte um Allahs Aufmerksamkeit und fand Gottes liebevollen Blick

Inhalt:

Zakhiras Entschluss ist gefallen. Sie meldet sich für den Djihad. Für ...

Die Glaubenskriegerin - Esther Ahmad, Craig Borlase
Ich kämpfte um Allahs Aufmerksamkeit und fand Gottes liebevollen Blick

Inhalt:

Zakhiras Entschluss ist gefallen. Sie meldet sich für den Djihad. Für Allah und den heiligen Koran – die Wahrheit – ist sie bereit, alles einzusetzen, auch ihr Leben. Doch dann erscheint ihr ein fremder Mann in einem Traum, lichtumstrahlt: "Esther, ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben!" Hätte ein Bote Allahs nicht ihren richtigen Namen gewusst? Was hat es mit dieser seltsamen Botschaft auf sich? Und wie kann sie eine Bibel in ihr Haus schmuggeln, um dem auf den Grund zu gehen? Plötzlich findet sich Zakhira auf einem ganz anderen Weg wieder – und als Verfolgte ihrer eigenen Familie.

Meine Meinung:

Ich habe das Buch soeben beendet, und wollte nun direkt die Rezension schreiben, da mir so viel im Kopf herum schwirrt zu diesem Buch.

Zuerst einmal habe ich sehr großen Respekt vor Esther, den Weg den sie gegangen ist, muss unheimlich schwer und steinig gewesen sein. Ich empfand sie von Anfang an als sehr starke und in sich ruhende Person, dann wiederum empfand ich sie in einigen Passagen aber auch sehr naiv. Beispiel: Sie flieht mit ihrem Mann und ruft ihren Vater bzw. ihre Mutter an, und erzählt mehr oder weniger was in der Zeit seit dem sie von Zuhause weg ist passiert ist, natürlich in der Hoffnung, das sich ihr Vater geändert hat. Er lädt sie sogar nach Hause ein und sie schöpft Hoffnung. Schon beim lesen dieser Zeilen stellten sich meine Nackenhaare auf und ich dachte mir, trau ihm nicht, vor einiger Zeit wollte er dich töten. Und so in der Art fielen mir 3-4 Passagen auf.

Ein Aspekt in diesem autobiografischen Buch, der mir aber zu schaffen macht, ist der Glaubenseifer. Und genauso erlebe ich die Welt und wünsche mir oft, sie würde sich ändern. Kann nicht einfach jeder so sein wie er möchte und an den „Gott“ glauben an den er will, ohne dafür von jemand anderem verurteilt zu werden? (Ich weiß, Wunschdenken)

Schade finde ich, dass Esther nachdem sie Christin wurde jeden davon überzeugen wollte, selbst auch Christ zu werden, das „Gott“ der bessere Allmächtige sei. Aber ist es nicht genau das, was sie vorher auch vehement vertreten hatte? Das Allah und Mohamed die einzig wahren Allmächtigen sind? Auch das sie zum Schluss schreibt:

Zitat, Seite 327 Epilog
„Ich bin so froh, dass Amiyah in einem Land wie diesem aufwachsen darf, wo sie die Freiheit hat, zu lernen und so zu leben, wie Gott es will. Doch die Versuchungen der Welt sind groß. John und ich wissen, dass wir wie alle christlichen Familien im Westen es nicht als selbstverständlich erachten können, dass unsere Tochter Jesus auch als ihren Herrn anerkennen wird. Kinder müssen unterwiesen werden. Wir müssen ihnen zeigen, wie groß unser Gott ist und welchen Stellenwert er in unserem Leben hat. Wir müssen zusammen beten und als Familie in der Bibel lesen. So wie jedes Kind muss unsere Tochter ausgerüstet werden.“

Da sträubt sich alles in mir, und ich muss sagen, so bewegend ich auch ihren Weg fand und so schrecklich ich ihren Kampf gegen ihre Eltern, gegen ihr Land und gegen ihre Werte fand, umso schlimmer empfinde ich diesen Abschnitt. Er spiegelt für mich teils die Idealvorstellungen ihres Vaters wieder. Er wollte auch, dass seine Tochter den einzigen „Gott“ anbetet, der für ihn richtig ist, auch er sprach von Versuchungen, auch sie sollte unterwiesen werden. Amiyah soll ausgerüstet werden? Nichts anderes hat man mit Esther auch versucht, nur eben mit einer anderen Religion.

Das Cover finde ich hervorragend ausgewählt für diese Geschichte, es spiegelt eine junge Frau wieder, die sicherlich viel auf ihren Schultern tragen muss, trotzdem schaut sie auf und lässt sich nicht unterkriegen. Auch der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Gradlinig, keine großen Zeitsprünge, wobei ich manchmal eine Zeitangabe oder eine Altersangabe vermisst habe.

Fazit:

Eine Geschichte die mich sprachlos zurücklässt, angesichts so viel Intoleranz verschiedener Kulturen und Religionen gegenüber ( Ganz schlimm fand ich die Stelle, an der Amiyah geschupst wurde) und mit ganz viel Mitgefühl einer Frau gegenüber, die ihren Weg gegangen ist, und für sich einstand, aber auch mit dem ein oder anderen Kopfschüttler eben genau für dieselbe Frau.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere