Die Toten von Morgen
Die Toten von morgenBrutal, schmutzig, skrupellos, Multi-Kulti, brodelnder Sommer in Berlin. Mittendrin Nihal, Kommissarsanwärterin, zurück nach Berlin, in einen Sumpf aus einem Bandenkrieg. Der alteingesessene Dogenboss ...
Brutal, schmutzig, skrupellos, Multi-Kulti, brodelnder Sommer in Berlin. Mittendrin Nihal, Kommissarsanwärterin, zurück nach Berlin, in einen Sumpf aus einem Bandenkrieg. Der alteingesessene Dogenboss bekommt Konkurrenz von einem Neuling, der Drogenkrieg beginnt, erst ein Toter unter der Caprivibrücke, dann weitere Tote. Mittendrin Saad mit seiner kleinen Tochter. Saad wollte nur eine Arbeit, seine Papiere sind in Ordnung und gerät in einen Drorgenumschlagplatz. Sein und das Leben seiner Tochter sind gefährdet. Und da kommt Nihal, die mit aber auch ohne Saad nicht leben kann. Ihr Leben ist alles andere als unkompliziert. Vater liegt im Sterben, Bruder im Knast, voller Wut und Elektrizität, macht 1000 Sit ups täglich, liebt den Schmerz und crasht mit ihrem Vorgesetzten, da sie immer alles auf eigene Faust erledigt. Ein Thriller, der den Leser fesselt, ihn atemlos macht. Kim Koplin versteht es ungemein, die Berliner Schattenwelt auferstehen zu lassen. Seine Sätze sind kurz, komplex und weisen mit aller Deutlichkeit auf Gefahr und Korruption hin. Es ist bereits der zweite Teil und wir haben Nihal, Saad und Leila schon aus dem vorherigen Band gekannt. Ein Showdown, das seinesgleichen sucht. Auch das dunkle Cover mit der einsamen Person ist mehr als düster und gefährlich.