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Veröffentlicht am 11.07.2025

Für alle, die Tiefe suchen und sich trauen, zwischen den Zeilen zu lesen.

Eternal Ending
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Ich habe Eternal Ending, den finalen Band der Evergreen Empire Trilogie, mit einem bittersüßen Gefühl gelesen. Es war wie ein langsames Loslassen einer Geschichte, die mich über drei Bände hinweg begleitet, ...

Ich habe Eternal Ending, den finalen Band der Evergreen Empire Trilogie, mit einem bittersüßen Gefühl gelesen. Es war wie ein langsames Loslassen einer Geschichte, die mich über drei Bände hinweg begleitet, berührt und immer wieder überrascht hat. Dieses Mal stehen Keaton und Kenna im Mittelpunkt, zwei Figuren, die auf den ersten Blick unterschiedlicher nicht sein könnten und doch mehr gemeinsam haben, als es zunächst scheint.

Keaton war für mich schon in den vorigen Teilen eine Figur, die viel Raum zum Nachdenken ließ. Er wirkte immer wie jemand, der zwischen den Zeilen lebt, nie ganz greifbar, aber gerade deshalb so spannend. Jetzt endlich erleben wir seine Sicht der Dinge, sein inneres Ringen zwischen Pflicht und Selbstbestimmung, zwischen Loyalität und Freiheit. Seine Verbindung zum Familienunternehmen, dem berühmten Parfüm-Imperium – ist nicht freiwillig, sondern an Bedingungen geknüpft. Und genau diese innere Zerrissenheit zieht sich wie ein leiser Strom durch seine Kapitel.

Kenna dagegen wirkt auf den ersten Blick wie das Klischee eines It-Girls, wunderschön, präsent, selbstbewusst. Doch je weiter man liest, desto klarer wird: Diese Oberfläche täuscht. Unter all dem Schein verbirgt sich eine junge Frau, die gelernt hat, ihre Verletzlichkeit hinter perfekten Posen zu verstecken. Eine, die ihre eigene Geschichte längst nicht mehr laut ausspricht. Ihre Gedankengänge, ihre feinen Beobachtungen und ihr Bedürfnis, sich endlich verstanden zu fühlen, haben mich tief berührt.

Die Art, wie sich Keaton und Kenna begegnen, zuerst im Rahmen einer Werbekampagne, später auf viel persönlicherer Ebene, ist keine klassische Lovestory. Es ist kein „Wir schauen uns an und alles ist klar“, sondern ein vorsichtiges Tasten. Ein Kennenlernen, das geprägt ist von Misstrauen, verletzten Erwartungen und vorsichtiger Neugier. Und genau diese langsame Annäherung ist es, die das Buch so besonders macht. Besonders stark fand ich die Entwicklung der beiden: wie sie sich gegenseitig Spiegel werden. Wie sie erkennen, dass sie sich nicht retten können, aber helfen einander selbst zu retten. Dass Nähe nicht bedeutet, sich selbst zu verlieren, sondern sich erst recht zu finden. Das war so zart, so ehrlich, dass es fast wehgetan hat.
Was Merit Niemeitz ausmacht, ist ihre Sprache. Sie schreibt nicht, sie fühlt in Buchstaben. Ihre Sätze sind nicht laut oder dramatisch, sondern fließen ruhig, melancholisch und tief. In Eternal Ending schafft sie es, selbst Nebensätze mit Bedeutung aufzuladen. Immer wieder bin ich an kleinen Formulierungen hängen geblieben, weil sie wie zufällig genau das ausdrücken, was ich nicht in Worte hätte fassen können. Es ist, als ob sie direkt in die Zwischenräume unserer Gedanken schreibt. Dorthin, wo es weh tut, aber auch heilt.
Das Buch nimmt sich Zeit. Viel Zeit. Gerade zu Beginn habe ich gemerkt, wie still und nachdenklich die Atmosphäre ist. Es passiert nicht ständig etwas Spektakuläres, aber dafür so vieles auf emotionaler Ebene. Manche werden das als „langsam“ empfinden, aber ich fand genau das passend. Eternal Ending lebt nicht von Action, sondern von emotionaler Tiefe. Erst später, als ein zentrales Geheimnis enthüllt wird, nimmt die Geschichte spürbar Fahrt auf – ein Moment, der vieles Vorherige in ein neues Licht rückt und noch lange nachwirkt.
So sehr ich das Buch insgesamt mochte, gab es auch ein paar Momente, die für mich nicht ganz rund waren. Die Enthüllung des Familiengeheimnisses war unerwartet. Nicht schlecht, aber sie hat mich zunächst aus dem Lesefluss geworfen, weil sie so plötzlich kam. Dennoch: Sie hat für beide Charaktere Sinn ergeben, besonders für Keaton, dessen Handlungen dadurch rückblickend verständlicher wurden.

Eternal Ending ist ein Roman über das Gesehenwerden. Darüber, wie schwer es ist, sich selbst zu erlauben, einfach man selbst zu sein. Es ist eine Geschichte über Verlust, Sehnsucht, Mut und die zarte Hoffnung, dass wir trotz allem heil werden können, wenn wir uns trauen, zu fühlen.
Keaton und Kenna sind zwei Menschen, die lernen mussten, sich aus der Erwartungshülle anderer zu befreien. Und sie tun das nicht perfekt, nicht gradlinig, aber auf eine Weise, die echt ist.
Ein Buch, das nicht schreit, sondern flüstert. Das nicht unterhält, sondern bewegt. Und ein würdiger Abschluss einer Reihe, die mich von Anfang an begleitet hat.

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Veröffentlicht am 27.05.2025

Fesselnde Romantic Suspense Geschichte

Beauty must die
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Die Geschichte spielt im heißen, sumpfigen Süden der USA, in einem kleinen, abgelegenen Ort namens Tallahawney. Dort zieht Mae zu ihren Großeltern, um die Schule zu beenden. Eigentlich möchte sie nur zur ...

Die Geschichte spielt im heißen, sumpfigen Süden der USA, in einem kleinen, abgelegenen Ort namens Tallahawney. Dort zieht Mae zu ihren Großeltern, um die Schule zu beenden. Eigentlich möchte sie nur zur Ruhe kommen. Doch dann passiert etwas Schreckliches: Ihre beste Freundin Shirley wird tot im Sumpf gefunden, verstümmelt und allein. Die Polizei glaubt an einen Unfall, aber Mae ist überzeugt, dass mehr dahintersteckt. Also beginnt sie, selbst nachzuforschen. Dabei kommt sie nach und nach dunklen Geheimnissen auf die Spur, nicht nur über Shirley, sondern auch über andere Leute in der Stadt.

Das Buch hat mich vor allem durch die unglaublich dichte Atmosphäre gepackt. Ich hatte beim Lesen wirklich das Gefühl, in den heißen, feuchten Sümpfen zu stehen, das Summen der Mücken, das Knacken im Dickicht, die gedrückte Stimmung im Ort. Alles wirkte so lebendig und echt. Besonders gelungen fand ich auch, wie viele der Figuren etwas zu verbergen hatten. Ich wusste bis zum Ende nicht, wem ich trauen kann und das hat den Spannungsbogen richtig stark gemacht.

Mae als Hauptfigur mochte ich sehr. Sie ist stark, neugierig und lässt sich nicht einschüchtern – auch wenn sie oft aneckt. Ihre Vergangenheit spielt ebenfalls eine große Rolle und gibt ihr Tiefe.
Die Liebesgeschichte in dem Buch war eher zurückhaltend, aber spürbar. Ich persönlich hätte mir etwas mehr davon gewünscht, weil ich diese langsamen Annäherungen mag. Aber so hat sie gut zur düsteren Stimmung gepasst und nie die eigentliche Geschichte überdeckt.

In der Mitte des Buchs hatte ich das Gefühl, dass es ein bisschen langsamer wurde – es passierte nicht mehr ganz so viel, und ich hätte mir ein bisschen mehr Tempo gewünscht. Aber das Ende war dann wieder spannend und voller Wendungen.

Insgesamt war Beauty must die für mich ein fesselndes, atmosphärisches Buch, das zeigt, wie gut Spannung und Emotionen zusammenpassen können. Ich bin froh, dass ich mich auf dieses Genre eingelassen habe – und werde sicher weitere Bücher in diese Richtung lesen.

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Veröffentlicht am 27.12.2024

Abtauchen in die Ashriver Academy

Die Elite von Ashriver - Hidden Secrets
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Das Cover ist mir direkt ins Auge gesprungen und hat förmlich nach meiner Aufmerksamkeit geschrien, der wunderschöne Farbabschnitt, sowie der spannende Klappentext haben mich endgültig überzeugt.

Die ...

Das Cover ist mir direkt ins Auge gesprungen und hat förmlich nach meiner Aufmerksamkeit geschrien, der wunderschöne Farbabschnitt, sowie der spannende Klappentext haben mich endgültig überzeugt.

Die Elite von Ashriver – Hidden Secrets ist ein spannendes Buch mit einer starken Hauptfiguren und einer geheimnisvollen Welt. Jade ist eine mutige junge Frau, die zwischen ihrer Vergangenheit und ihrem Wunsch nach Freiheit hin- und hergerissen ist. Ihre Beziehung zu Asher bringt Herz in die Geschichte, ohne alles andere in den Schatten zu stellen.

Die Nebenfiguren machen die Geschichte noch interessanter. Edward ist clever, aber berechnend, und weiß, wie er andere für seine Ziele einsetzt. Marina bleibt immer treu und unterstützt Jade, wenn es schwierig wird. Riley, Jades Cousine, verändert sich und erkennt, was wirklich wichtig ist. Ezra ist überraschend: Erst wirkt er wie ein Gegner, aber später zeigt er eine ganz andere, hilfreichere Seite.

Valentina Fast schreibt in einem leicht verständlichen, aber zugleich bildhaften Stil, der die Welt der Ashriver Academy lebendig macht. Die Mischung aus Magie, Intrigen und Romantik ist perfekt ausgewogen. Besonders spannend fand ich die Geheimnisse, die nach und nach aufgedeckt werden, und die emotionalen Wendungen, die die Handlung unvorhersehbar machen. Allerdings hätte ich mir mehr Einblick in die Academy selbst gewünscht. Wie genau der Alltag dort aussieht oder wie die Magie gelehrt wird, blieb mir etwas zu oberflächlich. Auch das Ende war für meinen Geschmack ein wenig übereilt. Ein paar zusätzliche Seiten, um die Ereignisse detaillierter auszuführen, hätten der Geschichte gutgetan.

Die Ashriver Academy ist ein aufregender Ort voller Dunkelheit und Geheimnisse, der perfekt zur Geschichte passt. Valentina Fast verbindet Spannung, Intrigen und Gefühle so gut, dass man das Buch kaum aus der Hand legen möchte.

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Veröffentlicht am 26.12.2024

Zwei Geschichten, ein Abenteuer

Heart & Shadow
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Heart & Shadow ist das erste Buch, das ich von Marie Graßhoff gelesen habe, und ich war beeindruckt von ihrem Schreibstil. Sie schafft es, mit einer bildhaften und lebendigen Sprache die düstere Welt und ...

Heart & Shadow ist das erste Buch, das ich von Marie Graßhoff gelesen habe, und ich war beeindruckt von ihrem Schreibstil. Sie schafft es, mit einer bildhaften und lebendigen Sprache die düstere Welt und ihre Charaktere zum Leben zu erwecken. Besonders das Konzept der Geschichte fand ich außergewöhnlich und sehr interessant: Die Mischung aus einer chaotischen Welt, besonderen Fähigkeiten und spannenden Charakteren hat mich direkt angesprochen. Das Buch erzählt zwei parallel laufende Geschichten.

Die erste handelt von der jungen Wächterin Rah, die in die Hauptstadt Sartin gerufen wird, um Angriffe von chaotischen, energiegeladenen Tierwesen zu stoppen. Dabei trifft sie auf Irin, einen mysteriösen Mann mit einer seltsamen Energie. Obwohl sie ihm nicht ganz traut, fühlt sie sich zu ihm hingezogen.

Zur gleichen Zeit macht sich die Studentin Shina Sorgen um ihre beste Freundin Mae, die sich seit dem Tod ihrer Mutter verändert hat. Mae verschwindet jede Nacht und taucht mit merkwürdigen Malen auf der Haut wieder auf. Als Shina das Geheimnis ihrer Freundin entdeckt, wird ihr klar, dass sie schwierige Entscheidungen treffen muss, um Mae zu helfen.

Dieses Konzept fand ich besonders einzigartig, da ich es bis jetzt noch nicht so kannte. Als Leser tauchen wir in zwei verschiedene Geschichten ab, die nach und nach immer mehr zueinander zusammenführen. Mehr Tiefe und Sichtweisen wurden hierbei ermöglicht und ergaben ein ganz besonderes Leseerlebnis. Allerdings waren einige Handlungen vorhersehbar, was den Spannungsbogen etwas abschwächte. Der tolle Schreibstil hat dies jedoch wieder ausgeglichen und mich an die Geschichte gefesselt.

Dieses Buch ist perfekt für Fantasy-Fans. Die Geschichte enthält auch eine Liebesgeschichte, die aber eher im Hintergrund bleibt. Das Magiesystem wirkte am Anfang etwas kompliziert, wurde aber nach und nach gut erklärt und passt später wunderbar zur Handlung.

Die Handlung ist abwechslungsreich und voller Action – ideal für alle, die Kämpfe und überraschende Wendungen mögen. Auch die Beziehungen zwischen den Charakteren bringen Spannung, ohne dass die Liebesgeschichte zu sehr im Mittelpunkt steht. Die Charaktere Rah, Irin, Shina und Mae sind sympathisch, besonders die Beziehung zwischen Mae und Shina fand ich interessant, da man sich fragt, ob sie nur Freundinnen sind oder mehr.

Ich empfehle es allen, die düstere Fantasy mit starken Protagonistinnen und einer besonderen Welt mögen. Ich freue mich schon auf den nächsten Teil, um zu erfahren, wie die Geschichte weitergeht!

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Veröffentlicht am 16.05.2024

Gelungener Auftakt

Starting Something New
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Ich fand das Konzept Hollywood reif, von der ersten Seite an habe ich die Geschichte geliebt und wäre die Leserunde nicht gewesen, hätte ich das Buch am liebsten an einem Tag verschlungen. Das Cover ist ...

Ich fand das Konzept Hollywood reif, von der ersten Seite an habe ich die Geschichte geliebt und wäre die Leserunde nicht gewesen, hätte ich das Buch am liebsten an einem Tag verschlungen. Das Cover ist schon ein Augenschmaus und die Geschichte ist ein Wohlfühlbuch mit einem wunderschönen Happy End.

Durch den angenehmen und bildhaften Schreibstil habe ich schnell in die Geschichte gefunden und die Autorin hat einen Plottwist erschaffen das mich wortwörtlich umgehauen hat. Damit hatte ich nicht gerechnet. Ich habe die Charaktere geliebt und besonders Aspen hatte mein Herz im Nu erobert. Daphne und Aspen sind beide sehr ehrgeizig und es verbindet beide die Leidenschaft zur Arbeit. Besonders gefallen hat mir der Einblick in der jeweiligen Tätigkeiten der beiden und uns die schönen als auch unschönen Seiten im Buisness gezeigt hat.
Ich kann euch das Buch nur ans Herz legen! Lasst euch verzaubern in eine Welt voller Ruhm, Glamour, Geheimnissen und Hoffnung.

Ein gelungener Auftakt und ich hoffe wir werden die beiden in den nächsten Bänden wiedersehen.

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