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Veröffentlicht am 19.03.2017

Zieht in den Bann...

Küss mich tödlich
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Das Buchcover ist schon mal ein echter Hingucker, weil es wirklich schöne Farben mit einem tollen Paar vereint. Das Cover ist wirklich schön gestaltet und verweist schon etwas auf die Liebesgeschichte ...

Das Buchcover ist schon mal ein echter Hingucker, weil es wirklich schöne Farben mit einem tollen Paar vereint. Das Cover ist wirklich schön gestaltet und verweist schon etwas auf die Liebesgeschichte im Buch.

Sarah ist 21 und lebt sehr zurückgezogen ihr Leben. Trotzdem steht sie unter dem Verdacht, besondere Fähigkeiten zu besitzen. Ben soll herausfinden, ob das stimmt und sollte es stimmen, sollte Ben Sarah umbringen. Doch Ben will eigentlich kein Killer mehr sein und findet in Sarah eine Art von Geborgenheit, die er nicht kannte. Ihr Liebe steht aber unter keinem guten Stern, da man der Familie nicht so einfach entkommen kann...
Im Verlauf der Geschichte unterliegt man viele Verwirrungen, die schließlich dazu führen, dass sich Sarah in Gefahr bringt und Ben nun ihr Leben retten muss...

Ben und Sarah fand ich glaubwürdig und authentisch, aber ich hatte Probleme mit der Verfremdung von Sarah, als sie dann im 2. Teil wieder auftaucht. Die Anfreundung mit der Veränderung war etwas gewöhnungsbedürfitg.

Das Buch ist in mehrere Teile unterteilt, die jeweils immer eigene Zeit auseinander liegen. Innerhalb der einzelnen Teile verändert sich auch die Handlungsweise der Protgonisten, was aber wirklich nachvollziehbar ist, aber trotzdem muss man sich immer wieder etwas neu auf jeden Teil einstellen.
Die Kapitel sind an sich auch gut aufgeteilt und lassen sich gut lesen, weil sie eben keine Überlänge haben. Leider war der Übergang zwischen den Passagen manchmal etwas holprig, was schade ist, aber eben passieren kann. Trotzdem bringen diese etwas verfremdenen Aspekte etwas neues in die Geschichte ein, was dem Lesen an sich keine grosses Stocken versetzt.

Die Erzählweise war etwas besonders, weil der Erzähler in jedem Kapitel zwischen Sarah und Ben wechselte, wodurch es möglich war, beide Protagonisten sehr gut kennenzulernen.
Der Schreibstil von Ruth Adelmann hat mir gut gefallen. Er ist klar und hat einen direkte Sprache, ist auch sehr locker und lässt sich gut lesen. Dadurch fliegt man praktisch durch die Seiten des Buches.

Fazit:
"Küss mich tödlich" ist eine Mischung aus Action, Fantasy, Romantik, Mystery und Erotik und schafft es, den Leser mit dieser Mischung absolut in seinen Bahn zu ziehen. Allerdings sollte man sich bewusst sein, dass der Übergang zwischen den einzelnen Teilen etwas verwirrend sein kann. Durch den lockeren Schreibstil von Ruth Adelmann lässt sich das Buch wirklich gut lesen und zieht den Lese in seinen Bahn, aus dem es ihn nicht mehr los lässt.

Veröffentlicht am 19.03.2017

Eine lyrische Liebesgeschichte...

Über ein Mädchen
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Anna führt eigentlich ein zurückgezogenes und einsames Leben - bis sie Flynn trifft. Flynn ist das ganze Gegenteil von Anna, sie ist offen, lebensfroh und liebt Musik. Beide lernen sich kenne, aber auch ...

Anna führt eigentlich ein zurückgezogenes und einsames Leben - bis sie Flynn trifft. Flynn ist das ganze Gegenteil von Anna, sie ist offen, lebensfroh und liebt Musik. Beide lernen sich kenne, aber auch lieben?

Das Cover finde ich schön, weil die Teekanne hat in der Geschichte eine wichtige Rolle und die Rosen passen so wunderbar dazu und man kann sich wirklich in das Cover verlieben.

Die Geschichte um Anna und Flynn ist eine sehr lyrische Liebesgeschichte. Die schweigsame Anna, die in den Buch die Protagonistin ist, lernt man gut kennen, man kann in ihr Seelenleben schauen und erfährt auch viel über ihr Leben. Leider bleiben die Emotionen bei Anna etwas auf der Strecke, was wirklich schade ist, weil da wäre mehr möglich gewesen. Man kann daduch leider keine wirkliche Emphathie für Anna empfinden, was bei Flynn aber möglich war. Allerdings werden beide Mädchen nur sehr oberflächlich vorgestellt, was der Geschichte nicht wirklich gut tat.

Der Schreibstil von Joanne Horniman ist wirklich ruhig und liest sich gut, hat auch wirklich viel lyrisches, aber ich empfand ihn leider etwas zu kühl und zu distanziert, das ändert sich eben erst am Ende der Geschichte. Dadurch war es schwierig, mit dem Stil klar zu kommen. Neben dem Problem mit dem Stil war ein weiteres Problem, dass es einfach zu viel Geschichte für zu wenig Buch war. Joanne Horniman verfolgt viele Ideen, aber kann sie gar nicht alle verarbeiten oder zu Ende bringen.

Ein wirkliches Highlight in dem Buch war der Aufbau der Geschichte. Während die Autorin zunächst im ersten Teil auf das Kennenlernen von Anna und Flynn eingeht, erhält der Leser im zweiten Teil einen Rückblick in Annas Leben, der auch nicht so wirklich glücklich war. Der dritte und letzte Teil bildet dann einen Abschluss, bei dem beide Mädchen mehr auf sich eingehen.

Fazit:
"Über ein Mädchen" ist eigentlich eine lyrische Liebesgeschichte, die wirklich schön geworden wäre, wenn es ein paar mehr Seiten in dem Buch gegeben hätte und wenn die Autorin nicht so sehr mit ihren Ideen hin und her gesprungen wäre. Schade, aber vielleicht wird es beim nächsten Buch besser, weil der Stil der Autorin an sich ist nicht schlecht.

Veröffentlicht am 19.03.2017

Ein lustiger Katzenkrimi...

Die Weihnachtskatze
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Von der Reihe um Mrs. Murphy hatte ich vorher noch nicht gehört, aber mir hat das Caver mit der süssen Katze so gut gefallen, dass ich mir durchaus vorstellen könnte, weitere Bände aus der Reihe zu lesen. ...

Von der Reihe um Mrs. Murphy hatte ich vorher noch nicht gehört, aber mir hat das Caver mit der süssen Katze so gut gefallen, dass ich mir durchaus vorstellen könnte, weitere Bände aus der Reihe zu lesen.

Harry Haristeen und seine Bruderschaft, die in der St.-Lukas-Kirche am Strandrand von Crozet (Virginia) leben, suchen einen Weihnachtsbaum für das Fest der Feste, aber mitten in der Suche stossen sie auf die Leiches eine Mönches. Als dann auch noch ein zweiter Mönch zu Tode kommt, beginnt Harry nachzuforschen, was da vor sich geht...

Die Handlung an sich ist etwas flach, was an sich aber nicht so schlimm ist, weil Rita Mea Brown es versteht, den Leser trotzdem zu fesseln. Deswegen langweilt man sich an keiner Stelle und das Buch lässt sich, auch aufgrund der Dicke des Buches, sehr schnell und zügig lese.

Das Setting fand ich irgendie besonders, weil die Mönche alle eine etwas dunkle Vergangenheit haben und man sich erst durch die verschiedenen Charaktere suchen muss um vielleicht einen Verdacht zu haben, wer denn da auf den Land so lustig mordet. Auch der Bewegung, aus dem sie in den Orden eingetreten sind, ist besonders, weil sie möchte alle Busse in Namen Jesus tun.

Besonders herzlich sind die Streitereien unter den Tieren, allerdings sollte niemand, der mit Tieren nichts anfangen kann, das Buch und die Hand nehmen. Zudem sollte man mehr als einen Mord verkraften können, weil schon in der Beschreibung sind es ja 2 Morde.

Etwas, was etwas negativ auffällt, ist die Vielzahl an Personen innerhalb des Romans. Wenn man der Handlung nicht wirklich genau folgt, dann kann man sich zwischen den Personen schon etwas verirren.

Positiv aufgefallen sind mir aber die kleinen Skizzierungen, die man immer wieder im Buch findet und die das ganze Lesen nicht nur auflockern, sondern sich auch gut in die Vorstellung des Buches einbinden lassen.
Auch die vor angestellten Register zu den wichtigen Personen und Figuren fand ich vereinfachtend, weil man sonst wirklich leicht mit den ganzen Charaktern, wie vorhin schon geschrieben, durucheinander kommen kann.

Fazit:
Ein kleiner, lustiger und tierischer Krimi, der unterhaltsam geschrieben ist und sich gut lesen lässt.
Allerdings muss man etwas mit den Personen aufpassen, sonst wirft man sie durcheinander, was dann die Handlung verzerren würde. Trotzdem ein schönes vorweihnachtliches Buch, was die ganze Familie lesen kann.

Veröffentlicht am 19.03.2017

Wenn der Kuckuck zweimal klingelt...

Wenn die Kuckuck zweimal klingelt
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Katja K. arbeite als Gerichtsvollzieherin in Berlin und berichtet über ihren Alltag als Gerichtsvollzieher. In knapp 30 Geschichten werden Einzelfälle aus ihrem Berufsalltag geschildert.

Das Allererste, ...

Katja K. arbeite als Gerichtsvollzieherin in Berlin und berichtet über ihren Alltag als Gerichtsvollzieher. In knapp 30 Geschichten werden Einzelfälle aus ihrem Berufsalltag geschildert.

Das Allererste, was mir an diesem Buch aufgefallen ist, ist die Coverfarbe. Das Pink ist einfach so auffällig, dass man sich schon allein deswegen das Buch mit dem kleinen Kuckuch aus der Uhr näher anschaut.

Vorab sollte man sagen, dass es sich bei diesem Buch um ein reines Unterhaltungsbuch handelt und dass man sich eben so, wie es in dem Buch geschildert wird, nicht unbedingt den Alltag eines Gerichtsvollzieher vorstellen kann. Alle Fälle werden überspitzt dargestellt, einfach um den Unterhaltungswert zu steigern.
Daher kann das man das Buch auch als kurzweilige Kurzgeschichtensammlung ansehen, die aber sehr unterhaltend ist.

Trotzdem muss man sagen, dass die Figur der Katja K. im Buch sehr authentisch und glaubwürdig dargestellt wird. Sie versucht eben, den Schuldern auch zu helfen, wenn sie praktisch nichts haben, aber eben trotzdem Schulden haben, die sie erstmal nicht begleichen können. Das macht sie als Gerichtsvollzieherin sehr menschlich und man bekommt auch das Gefühl, das sie eben auch aus ihrem Wesen heraus helfen möchte und das nicht nur macht, weil es eben ihre Aufgabe ist.

Der Schreibstil von Katja K. ist ganz in Ordnung, aber eben auch nichts besonderes. Sie schreibt eben kleine Geschichten über die Schuldern, die sie besucht und die ihren Gläubigern Geld schulden. Man kan ihre kleine Geschichten gut lesen und die sprachliche Ebene ist eben nicht ganz so hoch angesetzt.

Fazit:
Wenn man das Buch lesen möchte, dann sollte man sich bewusst sein, dass dieses Buch ein reines Buch zur Unterhaltung ist und eben nicht wirklich den konkreten Berufsalltag eines Gerichtsvollziehers wiedergibt.
Dennoch sind die knapp 30 Geschichte recht unterhaltend, auch zum Teil sehr lustig und man kann sie gut lesen, wenn man sich dafür interessiert.

Veröffentlicht am 19.03.2017

Märchen?

Erotische Märchen aus Japan
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Also erstmal finde ich das Cover wirklich schön und passend, es geht um Märchen aus Japan und es werden zwei Damen gezeigt, bei der einer, der anderen die Haare kämt. Dazu ist ein Fächer und einige japanische ...

Also erstmal finde ich das Cover wirklich schön und passend, es geht um Märchen aus Japan und es werden zwei Damen gezeigt, bei der einer, der anderen die Haare kämt. Dazu ist ein Fächer und einige japanische Schriftzeichen zu sehen.
Insgesamt finde ich die ganze Machart der Ausgabe wirklich schön, nicht nur das Cover, auch die Gestaltung im Inneren. Neben einer wirklich schönen Schriftart sind auch die Titel nochmal japanisch unterschrieben (wenn auch nur in der Umschrift und nicht in japanischen Schriftzeichen).

Also im Inhalt findet sich eine Sammlung von 58 Märchen, die sich durch alle Schichten von Japan ziehen. Es geht also sowohl um den Kaiser wie auch um den einfachen Bauern. Diese Bandbreite ist wirklich klasse, weil man so in alle gesellschaftlichen Schichten von Japan reinschnuppern kann, allerdings sollte man auch dabei bedenken, dass die gesammelten Geschichten schon älter sind, aber sie sind deswegen nicht uninteressant. Trotzdem sollte man immer bedenken, dass man sich mit dem Buch in einem anderen Kulturkreis bewegt und man deswegen eben keine wirklich harte Erotik erwarten kann.
In angehängten Anmerkungen wird dann auch noch einiges erklärt, was das Märchen besser erklärt, was das Verständnis erleichtert, wenn man sich eben in der japanischen Kultur nicht so auskennt.

Trotzdem lesen sich die Märchen wirklich gut und man kann sie auch wirklich gut lesen, eben auch mit Unterbrechungen, weil die Geschichten inhaltlich in keinen Zusammenhang stehen.

Fazit:
Ein schöne Ausgabe mit schönen kleinen Geschichten, die aber mehr in die Kategorie Märchen als in die Kategorie Erotik fallen, auch wenn man dabei beachten muss, dass man sich in einem anderen Kulturkreis bewegt und das die gesammelten Märchen eben schon etwas älter sind.
Trotzdem ist es eine schöne Sammlung von Märchen aus dem südlichen Japan.