Kein schlechtes Gewissen mehr beim Schlussstrich
Wenn es besser ist zu gehenCarlotta Welding hat mit ihrem Buch echt einen Nerv getroffen. Sie sieht das Ende einer Beziehung nicht als persönliches Versagen, sondern als einen Prozess, durch den man eben durch muss. Wenn man zwischen ...
Carlotta Welding hat mit ihrem Buch echt einen Nerv getroffen. Sie sieht das Ende einer Beziehung nicht als persönliches Versagen, sondern als einen Prozess, durch den man eben durch muss. Wenn man zwischen „Bleiben“ und „Gehen“ feststeckt, hilft sie einem total dabei, die eigenen Blockaden zu verstehen. Man fragt sich ja oft selbst am meisten: Warum halte ich eigentlich an Dingen fest, die mir schon ewig nicht mehr guttun?
Das Ganze ist kein billiger 08/15-Ratgeber für eine schnelle Trennung. Es geht eher darum, warum wir oft in so unglücklichen Mustern hängen bleiben. Das Buch hilft einem dabei, die Angst vor dem Alleinsein mal ehrlich anzugucken und den Blick wieder nach vorne zu richten, statt der verlorenen Zeit hinterherzutrauern. Für mich ein echter Augenöffner für alle, die Klarheit suchen und checken wollen, dass ein Ende manchmal der gesündeste Neustart ist.