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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 18.03.2026

hat mir gut gefallen

Der Über-Dandy
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Sebastian Brück beweist mit ‚Der Über-Dandy‘, dass Biografisches auch verdammt sexy und modern sein kann. Er nähert sich der Figur Hanns Heinz Ewers mit einer Sprache, die fast schon magisch ist – wortgewaltig, ...

Sebastian Brück beweist mit ‚Der Über-Dandy‘, dass Biografisches auch verdammt sexy und modern sein kann. Er nähert sich der Figur Hanns Heinz Ewers mit einer Sprache, die fast schon magisch ist – wortgewaltig, aber nie anstrengend. Man merkt beim Lesen richtig, wie viel Spaß der Autor daran hatte, die Grenze zwischen Gestern und Heute verschwimmen zu lassen. Das Buch ist aber nicht nur inhaltlich stark, sondern auch optisch ein absolutes Highlight. Dieses mutige Italo-Disco-Cover sticht sofort ins Auge und fängt diesen speziellen Vibe super ein. Es ist kein Buch, das man einfach nur ‚konsumiert‘, sondern eines, das nachhallt. Für alle, die außergewöhnliche Typen und präzise Sprache lieben, ist das hier ein absolutes Muss.

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Veröffentlicht am 18.03.2026

Eine einfühlsame Reise zu sich selbst

Frei und trotzdem verbunden
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Ich habe mich tatsächlich in so vielen Zeilen von dem Buch Frei und trotzdem verbunden selbst wiedergefunden. Linda-Marlen Leinweber schreibt nicht wie eine distanzierte Psychologin, sondern als würde ...

Ich habe mich tatsächlich in so vielen Zeilen von dem Buch Frei und trotzdem verbunden selbst wiedergefunden. Linda-Marlen Leinweber schreibt nicht wie eine distanzierte Psychologin, sondern als würde sie direkt neben einem auf dem Sofa sitzen und das gefällt mir sehr gut. Es gibt kein anstrengendes Fachchinesisch oder trockene Texte, sondern echte Aha-Momente über die eigenen Bindungsmuster (zumindest war es bei mir der Fall) – und das ganz ohne erhobenen Zeigefinger. Schon das Cover mit seinen warmen Farben hat mich im Laden direkt angesprochen und genau dieses wohlige, aber auch klärende Gefühl zieht sich durch das ganze Buch. Wer das Gefühl hat, sich in Beziehungen oft zwischen Freiheitsdrang und dem Wunsch nach Nähe zu verlieren, sollte hier unbedingt mal reinlesen. Für mich ein absoluter Alltags-Begleiter geworden!
Daher gibt es für dieses Buch auch eine ganz klare Leseempfehlung

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Veröffentlicht am 16.03.2026

Britisch-trockener Krimi mit einer Mörderin als Heldin

Betreutes Morden
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Fergus Craig hat mit Carol Quinn eine Figur erschaffen, die so gar nicht in die typische Ermittler-Schublade passt – was wohl daran liegt, dass sie selbst eine Serienmörderin ist. Dieser moralische Spagat ...

Fergus Craig hat mit Carol Quinn eine Figur erschaffen, die so gar nicht in die typische Ermittler-Schublade passt – was wohl daran liegt, dass sie selbst eine Serienmörderin ist. Dieser moralische Spagat macht das Buch so verdammt unterhaltsam. Carol ist staubtrocken, pragmatisch und zieht ihr Ding einfach durch, was ihr eine ganz eigene, skurrile Sympathie verleiht. Der eigentliche Spaß ist aber, wie hier das kleinstädtische Leben und die Polizei ordentlich durch den Kakao gezogen werden. Es ist herrlich schwarzhumorig zu beobachten, wie Carol versucht, ihre dunklen Geheimnisse zu bewahren, während um sie herum das Chaos ausbricht. Ein super kurzweiliges Buch für alle, die Lust auf Antihelden haben und Krimis mögen, die sich selbst nicht ganz so ernst nehmen.

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Veröffentlicht am 16.03.2026

Karma mal ganz bodenständig

Zweimal Karma und zurück
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Zweimal Karma und zurück von Christiane Köhn-Ladenburger ist eines dieser Bücher, die sich wunderbar leicht weglesen lassen, obwohl sie eigentlich die großen Fragen des Lebens anpacken. Es geht um die ...

Zweimal Karma und zurück von Christiane Köhn-Ladenburger ist eines dieser Bücher, die sich wunderbar leicht weglesen lassen, obwohl sie eigentlich die großen Fragen des Lebens anpacken. Es geht um die Suche nach dem eigenen Weg und darum, dass im Leben vielleicht doch weniger Zufall ist, als man denkt. Was mir besonders gefallen hat: Trotz des Titels driftet die Geschichte nie ins Abgehobene ab. Die Charaktere fühlen sich echt an – mit all ihren Zweifeln und Macken –, sodass man sich in ihren Wendepunkten gut selbst wiederfinden kann. Es ist ein richtiges Wohlfühlbuch, das einen zum Nachdenken bringt, ohne dabei den moralischen Zeigefinger zu heben. Wer Lust auf eine entspannte Geschichte über Schicksal und Neuanfänge hat, liegt hier genau richtig.

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Veröffentlicht am 16.03.2026

Eintauchen in die Welt der Indigo-Tiere

Indigo Animals
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Mit „Das Netz des Schicksals“ hat Aurin von Aderhold eine Geschichte geschaffen, die sich wie eine Mischung aus Naturerlebnis und modernem Märchen liest. Besonders spannend fand ich die Indigo-Tiere: Sie ...

Mit „Das Netz des Schicksals“ hat Aurin von Aderhold eine Geschichte geschaffen, die sich wie eine Mischung aus Naturerlebnis und modernem Märchen liest. Besonders spannend fand ich die Indigo-Tiere: Sie sind keine bloßen Haustiere oder Sidekicks, sondern fühlen sich wie spirituelle Wegweiser an, die den Charakteren helfen, ihren Platz im großen Ganzen zu finden. Der Schreibstil ist herrlich atmosphärisch. Man merkt schnell, dass es hier nicht um atemlose Action geht, sondern um die Zwischentöne und das Gefühlsleben der Figuren. Das Buch lässt sich Zeit, die tiefen Verbindungen zwischen allen Lebewesen zu erklären, ohne dabei langatmig zu werden. Wer Lust auf ein eher ruhiges, tiefgründiges Buch mit einem Hauch Mystik hat, wird hier definitiv fündig.

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