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Veröffentlicht am 30.03.2025

Wunderbare und mit viel Empathie erzählte Geschichte

Unsere Suche nach Zärtlichkeit
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Im Mittelpunkt von "Unsere Suche nach Zärtlichkeit", dem aktuellen Roman von Martin Ehrenhauser, steht der in Brüssel lebende Sebastien Dumont. Der 49-Jährige ist geschieden und führt ein Uhrengeschäft. ...

Im Mittelpunkt von "Unsere Suche nach Zärtlichkeit", dem aktuellen Roman von Martin Ehrenhauser, steht der in Brüssel lebende Sebastien Dumont. Der 49-Jährige ist geschieden und führt ein Uhrengeschäft. Nachts ist er ehrenamtlich als Telefonseelsorger tätig, der den Anrufern geduldig zuhört und versucht, ihnen seelischen Beistand zu geben. Eines Nachts ruft eine weinende Frau an. Obwohl es Dumont nicht gelingt, ein längeres Gespräch mit ihr zu führen, erfährt er, dass sie mit dem Zug nach Antibes in Südfrankreich fahren wird. Dumont, den immer noch der Selbstmord einer Anruferin bedrückt, beschließt spontan, sich eine Auszeit zu nehmen, um der Fremden nachzureisen. Während seines Aufenthaltes in Antibes lernt er in einer Fotoausstellung Florence kennen, die in einem kleinen Pförtnerhäuschen lebt. Die beiden kommen sich näher, doch schon bald gerät Dumont in einen schweren Gewissenskonflikt ...

Der Leser begleitet den sympathischen Dumont während eines Zeitraums von wenigen Monaten und lernt ihn dabei intensiv kennen, erlebt seinen Alltag in Brüssel und die aufregenden Wochen in Antibes. Martin Ehrenhauser erzählt die Geschichte mit ganz wunderbaren Worten und skizziert seinen Protagonisten sehr liebevoll und mit viel Empathie, so dass ich mich gut in ihn hineinversetzen konnte. Dumonts Aufenthalt in Antibes und seine Zeit mit Florence bilden den Kern des Romans, und wir erleben den sensiblen und nachdenklichen Mann, der von seinen Gefühlen überrollt wird und sich von der neuen Situation bald vollkommen überfordert fühlt. 

Mit seinem sensiblen Erzählstil ermöglicht es der Autor dem Leser, intensiv in Dumonts Gedanken- und Gefühlswelt zu blicken. Seine Handlungsweisen konnte ich sehr gut nachvollziehen, und ich mochte den feinfühligen Dumont, der sich viele Gedanken macht und nicht mehr weiß, was richtig und falsch ist. Ich mochte auch Florence, die einen kräftezehrenden Alltag hat und nun bereit ist, neue Wege zu gehen. 

Es freut mich immer wieder, wenn ich ganz besondere Bücher entdecke. Dieses lebenskluge Buch ist für mich etwas ganz Besonderes, es ist ein Herzensbuch und erzählt eine wunderbare und dabei vollkommen kitschfreie Geschichte, in der es nicht nur um Liebe und Zärtlichkeit, sondern auch um Krankheit, Zweifel und Verantwortungsgefühl geht.

Der Roman hat mir sehr gut gefallen, er hat mich begeistert und zutiefst berührt -  absolute Leseempfehlung für diese wunderschöne und ruhig erzählte Geschichte!

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Veröffentlicht am 27.03.2025

Dreiecksgeschichte und Krimi

Wie Risse in der Erde
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Im Mittelpunkt von "Wie Risse in der Erde", dem neuen Roman der britischen Autorin Clare Leslie Hall, steht die junge Beth Johnson, die mit ihrem Ehemann Frank und Schwager Jimmy eine Farm im kleinen Ort ...

Im Mittelpunkt von "Wie Risse in der Erde", dem neuen Roman der britischen Autorin Clare Leslie Hall, steht die junge Beth Johnson, die mit ihrem Ehemann Frank und Schwager Jimmy eine Farm im kleinen Ort Hemston in Dorset bewirtschaftet. Das Buch erscheint weltweit in 31 Ländern und erntet von Kollegen der Autorin, wie Miranda Cowley Heller, Delia Owens und Chris Whitaker, großes Lob. Ich freute mich daher riesig auf die Lektüre - doch so richtig glücklich bin ich mit der Geschichte leider nicht geworden.

Der Roman spielt auf mehreren Zeitebenen und umfasst die Zeit von 1955 bis 1975. Er ist in fünf Hauptteile und zahlreiche kurze Kapitel gegliedert, die in erster Linie Ereignisse der Jahre 1955 und 1968 beinhalten. Die Handlung springt zwischen 1968, "früher" und "der Prozess" hin und her, was durch die Kapitelüberschriften sehr gut zu erkennen ist.

Die 17-jährige Schülerin Beth Kennedy, Tochter eines Lehrerehepaares, verliebt sich in den ein Jahr älteren Gabriel Wolfe aus begütertem Elternhaus. Die beiden verleben einen glücklichen Sommer, ehe die Verbindung zerbricht. 13 Jahre später, Beth ist inzwischen mit dem Farmer Frank Johnson verheiratet, zieht Gabriel, mittlerweile erfolgreicher Schriftsteller, mit seinem Sohn Leo wieder in sein Elternhaus ein. Es dauert nicht lange, bis Beth und Gabriel sich auf der Farm wiedersehen. Die junge Frau zögert nicht, als Gabriel sie bittet, auf Leo aufzupassen, damit er sein Buch fertigstellen kann. Das Kind erinnert sie an ihren Sohn Bobby, der zwei Jahre zuvor durch einen tragischen Unfall beim Fällen eines Baumes ums Leben gekommen ist. Obwohl Beth ihrem Mann gegenüber ein schlechtes Gewissen hat, ist sie gern mit dem Jungen -  und auch Gabriel - zusammen. Als es zu einer Tragödie kommt, bricht erneut ihre Welt zusammen ... 

Die Geschichte, die eine Mischung aus Dreiecksgeschichte und Krimi ist, ist in einfacher Sprache aus Beth' Perspektive in der Ich-Form erzählt und liest sich leicht. Bereits mit dem ersten Kapitel über den Prozess baut sich Spannung auf und steigt bis zum Ende stetig an. Was auf der Farm passiert ist und zum Tod eines Menschen führte, wird erst im letzten Viertel des Buches aufgedeckt. 

Die Kapitel über den Kriminalfall habe ich sehr gern gelesen. Ich fand den Prozess spannend und glaubhaft dargestellt. Besonders gut gefallen hat mir, dass die Identität des Opfers und des Verdächtigen über den größten Teil des Buches im Dunkeln bleibt.

Leider konnte mich die Rahmenhandlung mit Beth, Frank und Gabriel nicht so begeistern wie das Gerichtsverfahren. Sie las sich gut, fesselte und berührte mich, die Trauer der Familie um Bobby ist glaubwürdig beschrieben und mir nahe gegangen. Ich fand es sehr berührend, dass Beth sich um Leo kümmerte, und auch Beth' innere Zerrissenheit ist hervorragend dargestellt. Die Handlung war mir allerdings zu überladen mit all dem Herzschmerz, den Lügen und Tragödien. Es gab viel Drama, Verrat, Verlust und Schuld, Trauer und Reue. Es war mir von allem etwas zu viel, zu theatralisch und stellenweise unglaubwürdig. Ich habe Beth als recht egoistisch empfunden und konnte ihre Handlungsweisen nicht immer nachvollziehen, während mir Frank zu mitfühlend, zu lieb und zu verständnisvoll dargestellt war und mich mit seiner Güte und Selbstlosigkeit zusehends nervte. Die Darstellung von Gabriel, Leo und Bobby fand ich hingegen gelungen und authentisch. Dass die Familienmitglieder, die stets so liebevoll miteinander umgehen, nicht intensiv genug auf Jimmy einwirken, damit er seine Alkoholsucht bekämpft, habe ich nicht verstanden.

Der Aufbau des Buches mit den unterschiedlichen Zeitsträngen hat mir sehr gut gefallen, selbst wenn die teilweise sehr kurzen Kapitel meinen Lesefluss etwas hemmten. Auch die Beschreibung des Landlebens war interessant. Es gibt einige teils vorhersehbare Wendungen, ein großes Geheimnis wird enthüllt, und das Ende ist hoffnungsvoll, aber leider auch ziemlich kitschig.

Obwohl mich der Kriminalfall fesselte, konnte mich die Geschichte insgesamt leider nicht überzeugen.

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Veröffentlicht am 19.03.2025

Großartiger Roman mit Tiefgang

Halbinsel
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Im Mittelpunkt von Kristine Bilkaus neuem Roman "Halbinsel" steht die Ich-Erzählerin Annett. Die 49-jährige Bibliothekarin lebt in Nordfriesland am Wattenmeer und hat ihre Tochter Linn nach dem plötzlichen ...

Im Mittelpunkt von Kristine Bilkaus neuem Roman "Halbinsel" steht die Ich-Erzählerin Annett. Die 49-jährige Bibliothekarin lebt in Nordfriesland am Wattenmeer und hat ihre Tochter Linn nach dem plötzlichen Tod ihres Ehemannes vor 20 Jahren allein großgezogen. Linn ist mittlerweile 25 Jahre alt, sie hat ihre Heimat zum Studieren verlassen und arbeitet seit einigen Monaten in Berlin für eine Umweltberatung. Bei einem Vortrag vor größerem Publikum erleidet sie einen Kreislaufkollaps. Besorgt eilt Annett zu ihrer Tochter und holt sie nach der Entlassung aus dem Krankenhaus zur Erholung zu sich nach Hause. Wieder zurück in Berlin, entschließt sich Linn, ihren Job noch vor Ablauf der Probezeit zu kündigen, ihre Wohnung aufzulösen und in ihr Elternhaus zurückzukehren ...

Die Autorin schildert mit ganz wunderbaren Worten und viel Empathie das Zusammenleben von Mutter und Tochter, das nicht frei ist von Konflikten, Erwartungen und Enttäuschungen. Linn nimmt sich Zeit, ihre berufliche Zukunft neu zu gestalten, während der ungeduldigen Annett die Untätigkeit und Verschlossenheit ihrer Tochter Frust und Sorgen bereiten.

Die Charaktere sind mit viel Zuneigung beschrieben, Kristine Bilkau lässt uns besonders tief in Annetts Gedanken- und Gefühlswelt blicken. Ich konnte mich sehr gut in Annett hineinversetzen, ihre Unsicherheit, Sorgen und Ungeduld nachvollziehen. Sie macht sich viele Gedanken über ihre Tochter und leidet darunter, dass diese sich zurückzieht und ihren Fragen ausweicht. Auch Linn konnte ich gut verstehen, sie möchte sich ohne mütterlichen Rat und Einfluss vollkommen neu orientieren und gibt nur wenig preis von dem, was sie beschäftigt.

Das Buch, dessen Handlung einen Zeitraum von etwa 5 Monaten umfasst, hat mir sehr gut gefallen, der ruhige und schöne Erzählstil hat mich begeistert. Ich mochte auch die Passagen, in denen Annett sich an die Zeit erinnert, als sie und Johan ein Paar wurden, heirateten und später mit der kleinen Linn in das Haus von Annetts Großtante einzogen. Sie vermisst ihren Mann immer noch schmerzlich, ihre Zwiesprache mit dem Verstorbenen fand ich sehr berührend.

Ich habe die Geschichte, die neben der Mutter-Tochter-Beziehung, Loslassen, Trauer und Verlust auch das wichtige Thema Klimaschutz beinhaltet, sehr gern gelesen, sie hat mich gefesselt und berührt. Ich mochte die beiden Frauen, denen es nicht leichtfällt, Verständnis füreinander aufzubringen und die sich nur sehr behutsam wieder einander annähern. 

Absolute Leseempfehlung für diesen großartigen und lebensklugen Roman!

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Veröffentlicht am 15.03.2025

Mitreißende Geschichte über eine vergessene Ikone

Der ewige Tanz
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In seinem neuen Roman "Der ewige Tanz" widmet sich Steffen Schroeder dem aufregenden und exzessiven Leben der in den 1920er-Jahren berühmten Tänzerin und Schauspielerin Anita Berber.

Im Sommer 1928 befindet ...

In seinem neuen Roman "Der ewige Tanz" widmet sich Steffen Schroeder dem aufregenden und exzessiven Leben der in den 1920er-Jahren berühmten Tänzerin und Schauspielerin Anita Berber.

Im Sommer 1928 befindet sich die 29-jährige Anita im Berliner Bethanien-Krankenhaus. Sie leidet unter einer fortgeschrittenen Tuberkulose und wird von starken Schmerzen geplagt. Die junge Frau, die sich darüber bewusst ist, dass sie die Krankheit nicht überleben wird, blickt zurück auf ihr bewegtes, viel zu kurzes Leben.

Die kleine Anita wächst bei ihrer Großmutter Lu in Dresden auf, die ihr schon früh einschärft, sich niemals von einem Mann abhängig zu machen. Die Mutter des Mädchens singt und tanzt in einem Berliner Kabarett, der Vater, ein erfolgreicher Geigenvirtuose, hat die Familie wegen der Eifersucht seiner Frau verlassen und sucht keinen Kontakt zur Tochter. Anita beschließt früh, auch Tänzerin zu werden. Nachdem ihre Großmutter mit ihr nach Berlin gezogen ist, wo die beiden gemeinsam mit Anitas Mutter eine Wohnung beziehen, nimmt Anita Tanzstunden bei der ehemaligen Tänzerin Rita Sacchetto. Sie tanzt mit Hingabe und Leidenschaft, und schon bald hat sie ihren ersten Auftritt im Apollo-Theater. Es folgen Solotanzabende, mit 18 Jahren wird sie als Tänzerin für den Stummfilm entdeckt und bekommt eine Hauptrolle. Sie wird als neues Wunder der Tanzkunst gefeiert, mit ihren aufreizenden und akrobatischen Tänzen begeistert sie ihr Publikum. Doch ihr Erfolg währt nur wenige Jahre ...

Wir begleiten Anita Berber bis zu ihrem frühen Tod, erleben ihre Kindheit, Jugend, die Jahre ihres Ruhms und die Zeit danach. Das Verhältnis zur Mutter ist schwierig, da diese ihr den Erfolg neidet und ihr ihre Zuneigung entzieht. Die Großmutter bleibt lange ihre wichtigste Bezugsperson. Anita hat viele Verehrer, sie genießt den Erfolg, trinkt zu viel Alkohol und nimmt Kokain und Morphium. Sie heiratet dreimal, fühlt sich aber auch zu Frauen hingezogen. In der Modewelt setzt sie neue Akzente, als sie sich einen Smoking schneidern und ein Monokel anpassen lässt. 

Die Geschichte ist in schöner Sprache erzählt und liest sich sehr flüssig, die Charaktere sind bildhaft skizziert. Der Zeitgeist ist ganz wunderbar eingefangen, und es war spannend, in die zwanziger Jahre einzutauchen. Wir erleben Anitas phänomenalen Aufstieg und ihren traurigen Abstieg, und wir lernen ihre Ehemänner kennen. Sie hatte Mut und Ehrgeiz, brach Tabus, sorgte für Skandale und führte ein selbstbestimmtes, aber auch selbstzerstörerisches Leben. Sehr interessant fand ich die Beschreibung der Umstände, die zu dem bekannten Gemälde führten, das Otto Dix von der Künstlerin anfertigte. 

Ich habe das mitreißende Buch sehr gern gelesen - klare Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 06.03.2025

Spannende Fahrradreise durch 21 Länder

Zwei Frauen, zwei Räder, ein Zelt
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Der österreichische Verlag Tyrolia hat "2 Frauen, 2 Räder, 1 Zelt - Durch 21 Länder von Kapstadt nach Wien" der Autorinnen Tanja Willers und Johanna Hochedlinger veröffentlicht. Das Taschenbuch ist äußerst ...

Der österreichische Verlag Tyrolia hat "2 Frauen, 2 Räder, 1 Zelt - Durch 21 Länder von Kapstadt nach Wien" der Autorinnen Tanja Willers und Johanna Hochedlinger veröffentlicht. Das Taschenbuch ist äußerst liebevoll und sehr hochwertig gestaltet und enthält zahlreiche Fotos, die die Fahrradreise der beiden Frauen anschaulich dokumentieren.

Die Idee zu der Reise ist geboren, als Tanja mit einem gebrochenen Bein auf dem Sofa ihrer Schwester in Kapstadt liegt. Es sollte allerdings noch 1 1/2 Jahre dauern, bis Tanja und Johanna ihre Idee umsetzen und nach Kapstadt fliegen. Von dort aus geht es los, mit ihren beiden Fahrrädern, einem Zelt und zahlreichen Taschen, die alles enthalten, was sie für ihre Reise benötigen.

Nun beginnt eine abenteuerliche und nicht immer ungefährliche Reise, die die beiden durch 21 Länder in Afrika, Asien und Europa führen wird. Sie legen an 445 Tagen insgesamt rund 24.000 Kilometer zurück, bei teils extremen Temperaturen, bei Regen und Wind. Dabei stoßen sie oftmals an ihre Grenzen, sie streiten und versöhnen sich. Auf ihrer Reise begegnen sie neben Einheimischen immer wieder interessanten Menschen, die wie sie das Abenteuer und neue Herausforderungen suchen.

Ich habe das in schöner Sprache geschriebene Buch sehr gern gelesen, es hat mich gefesselt und zutiefst beeindruckt. Die Erlebnisse der beiden Frauen sind so spannend und lebendig geschildert, dass ich oft das Gefühl hatte, dabei zu sein. Ich habe ihre Kraft und Ausdauer bewundert, mit denen sie die einzelnen Etappen und auftretende Probleme bewältigt haben. Sehr hilfreich fand ich das umfangreiche Kartenmaterial, das es mir ermöglichte, die Route genau zu verfolgen. Zwischen den Aufzeichnungen der Autorinnen finden sich immer wieder einseitige Einschübe über wichtige Themen, wie z.B. die richtige Ausrüstung, Kommunikation. Fahrrad, Essen, Trinkwasser, Kriminalität, Finanzen, Reiseapotheke und vieles mehr. Auch diese Seiten fand ich sehr interessant, da sie mir viele Fragen beantworteten, die sich mir im Laufe der Lektüre stellten.

Sehr gut gefallen haben mir die vielen unterschiedlichen und faszinierenden Eindrücke, die das Buch vermittelt. Jedes Land hat seine Besonderheiten, und immer wieder begegneten den Autorinnen gastfreundliche und hilfsbereite Menschen. Sie erlebten zahlreiche beglückende Momente, kosteten von Speisen, von denen sie noch nie zuvor gehört hatten, wurden aber auch hartnäckig angebettelt und manchmal sogar verfolgt.

Es hat mir sehr viel Freude bereitet, Tanja und Johanna auf ihrer Reise zu begleiten, und ich kann mir vorstellen, dass ihr unterhaltsamer und interessanter Bericht viele Reiselustige dazu motiviert, ferne Länder mit dem Fahrrad zu entdecken.

Absolute Leseempfehlung!

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