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Veröffentlicht am 27.09.2024

Wurde hier direkt verschlungen

Duden Leseprofi – Rettung für Hund Pepe, 1. Klasse
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Als mein Sohn dieses Buch gesehen hat, hat er es sich gleich geschnappt und verschlungen. Schon allein, wenn auf dem Titel was von Rettung steht, ist er Feuer und Flamme und dann noch die ganzen Tiere ...

Als mein Sohn dieses Buch gesehen hat, hat er es sich gleich geschnappt und verschlungen. Schon allein, wenn auf dem Titel was von Rettung steht, ist er Feuer und Flamme und dann noch die ganzen Tiere auf dem Cover.
In der Geschichte geht es um Jona, der nach der Schule einen Hund findet. Der Hund ist jedoch krank und hat auch kein Halsband, gehört also niemandem. Und behalten darf er ihn auch nicht, dafür ist die Wohnung seiner Eltern zu klein. Doch dann findet sein Vater eine tolle Lösung, mit der auch Jona nach kurzen Überlegungen leben kann. Den Hof Sonnenhut mit all seinen besonderen Tieren!
Mein Sohn fand die Geschichte super, er nimmt das Buch immer wieder gerne zur Hand. Auch ich habe das Buch natürlich gelesen und mir gefällt die Botschaft in der Geschichte sehr. Viele Kinder wünschen sich ein eigenes Haustier, aber der Platz reicht oft nicht aus oder es dürfen keine Tiere gehalten werden. Hier zeigt es sich, dass es auch noch Menschen gibt, die sich gerade um kranke, verletzte oder alte Tiere kümmern, die sonst keiner mehr haben will. Denn auch diese Tiere haben ein Recht auf Fürsorge und Pflege. So lernt man gemeinsam mit Pepe, das es Pflegetiere gibt, was ein Gnadenhof ist und allgemein was ein Tier so benötigt. Nämlich Futter, Aufmerksamkeit und Pflege, aber eben auch mal einen Besuch beim Tierarzt und weiteres. Ich finde das Buch perfekt, um mit Kindern über das erste Haustier zu sprechen und eine super Anregung, um selbst mal einen Gnadenhof zu besuchen.
Die Schriftgröße und der Text sind perfekt für Erstleserinnen, Text und Illustrationen füllen je die Hälfte des Buches. Und die bunten Bilder passend zum Text lockern die Geschichte auf und sind natürlich eine tolle Motivation für Kinder, da sie so schneller umblättern können und nicht zu viel Text haben. Der Text beschränkt sich auf maximal sechs Zeilen pro Seite (ein mal sieben aufgrund eines Wortes) und man kann gerade am Anfang auch mal nur ein Kapitel lesen, da sich die Geschichte in insgesamt sechs Kapitel teilt. So wird es nicht zu viel für Erstleserinnen und sie verlieren nicht die Freude an der Geschichte.

Veröffentlicht am 27.09.2024

Buntes, turbulentes Halloween-Abenteuer

Süßes und Saures mit Juli
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Für uns war es das erste Abenteuer mit Juli, aber es wird garantiert nicht das letzte Buch der Reihe und der Autorin bleiben.
Mein Sohn (7 Jahre alt und 2. Klasse) liest derzeit fast alles, was ihm in ...

Für uns war es das erste Abenteuer mit Juli, aber es wird garantiert nicht das letzte Buch der Reihe und der Autorin bleiben.
Mein Sohn (7 Jahre alt und 2. Klasse) liest derzeit fast alles, was ihm in die Hände fällt, aber eben auch gerne Geschichten in denen Ponys oder Pferde vorkommen. Dennoch war ich sehr überrascht, wie gut ihm dieser fünfte Band der Reihe rund um die ehemaligen tierischen Vier und jetzt Die Tierischen Sechs gefallen hat. Selbst als Neuling der Reihe kommt man durch die Charaktervorstellung am Anfang gut in die Geschichte. Schon das Cover zeigt die Richtung, wann die Geschichte spielt, nämlich rund um Halloween und daher total passend zur aktuellen Zeit. Und genau die vielen Zeichnungen machen den besonderen Charme dieser Reihe aus. Schon beim ersten Öffnen sieht man auf dem Vorsatzpapier viele Zeichnungen, die erste Einblicke geben. Diese findet man dann bunt auch in der Geschichte selbst wieder und noch viele weitere Illustrationen der Autorin selbst. Sie fängt die Szenen gekonnt ein, detailliert und gleichzeitig nicht überladen und lockert so den Text auf. Gleichzeitig gibt es immer mal wieder Hervorhebungen im Text, Sprechblasen oder andere Elemente, die gerade für Lesemuffel ein Anreiz sein können. Selbst ich als Erwachsene hatte riesigen Spaß die Geschichte zu lesen, es wird keinen Moment langweilig und man fiebert mit, was denn jetzt der große Streich ist, den sich Max einfallen hat lassen.
Ein Buch voll Witz und zeitgleich einer wichtigen Botschaft was die Themen Angst und Zusammenhalt betrifft. Dabei wirkt es weder belehrend noch langweilig, strotzt nur so vor lustigen, lebendigen Szenen, die auch noch wunderbar bebildert sind und ist meines Erachtens geschlechterneutral, was man ja heutzutage eher selten findet.

Wir werden garantiert noch die anderen Bände der Reihe lesen und von uns gibt es eine klare Empfehlung für diese super Reihe!

Veröffentlicht am 27.09.2024

Gut

Der verwunschene Gott
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Hier fällt es mir wirklich schwer das Buch zu bewerten. Einerseits hat mir die Idee total gut gefallen, andererseits habe ich mich stellenweise fast etwas durchs Buch gequält. Ich konnte einfach nicht ...

Hier fällt es mir wirklich schwer das Buch zu bewerten. Einerseits hat mir die Idee total gut gefallen, andererseits habe ich mich stellenweise fast etwas durchs Buch gequält. Ich konnte einfach nicht richtig in die Charaktere und die ganze Welt eintauchen und fand es waren viele Charaktere und Ortswechsel, um wirklich einen Überblick zu bekommen.
Morgan ist Wölfin, seit sie als kleines Mädchen vom Alphawolf entführt wurde. Doch bei einem Auftrag geht etwas schief und sie gerät zwischen die Fronten.
Ich mochte den Hauch von Märchen im Hintergrund, die fantastischen Wesen und auch die unterschiedlichen Formen der Magie und doch kann ich im Nachhinein nicht alle wirklich benennen und beschreiben. Es war wirklich viel Input und für mich vielleicht einfach nicht der richtige Zeitpunkt fürs Buch. Ich werde die weiteren Bände garantiert im Auge behalten, aber kann noch nicht sagen, ob ich sie zeitnah lesen werde. Mir fehlte der Zugang zu Morgan, sie blieb blass und auch die weiteren Charaktere konnte ich nicht immer verstehen. Dennoch habe ich das Buch gerne gelesen und wollte auch das Ende wissen. Demnach ein vielversprechender Auftakt der Tetralogie, der für mich aber noch Verbesserungspotenzial hat.
Viele interessante Aspekte, aber auch verwirrend und etwas langatmig.

Veröffentlicht am 27.09.2024

Gut, aber recht vorhersehbar

Die Oaknight-Chroniken (Bd. 1)
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Ein Buch, das mich auf den ersten Blick nicht in seinen Bann ziehen konnte, mir aber letztendlich doch ganz gut gefallen hat. Auch wenn sich mein Vermutungen im Laufe der Geschichte fast alle bestätigt ...

Ein Buch, das mich auf den ersten Blick nicht in seinen Bann ziehen konnte, mir aber letztendlich doch ganz gut gefallen hat. Auch wenn sich mein Vermutungen im Laufe der Geschichte fast alle bestätigt haben.
Die Zwillinge Scott und Scarlett leben auf dem Anwesen ihrer Familie die meiste Zeit ohne ihre Eltern, da diese den Großteil ihrer Zeit auf Geschäftsreisen unterwegs sind. Bis sie eines Tages verschwinden und die Geschwister dem Familiengeheimnis auf die Spur kommen. Ein Geheimnis, das ihre ganze Weltsicht verändern wird, denn sie stammen von Werwolfjägern ab!
Wer zartbesaitet ist oder sich vor blutigen Kampfszenen ekelt, wird mit diesem Buch nicht unbedingt glücklich werden. Und zu jung sollte die Leserschaft auch nicht sein, da es doch hoch her geht im Verlauf der Erzählung. Ich mochte die Szenen, auch wenn sich mir viele der Konsequenzen von vornherein herauskristallisiert hatten und ich von wenigen Punkten überrascht wurde. Dennoch hat es mir gefallen, mit den Geschwistern zu trainieren, mehr über die Werwölfe herauszufinden (und hier ganz besonders die Beschreibungen und Zeichnungen genauer zu betrachten) und noch weitere interessante Charaktere kennen zu lernen. Die Spannung bleibt oben und man merkt, wie es sich immer weiter zu spitzt.
Das Ende ist an sich abgeschlossen und doch gibt es genug Potenzial für weitere Bände. Spannend bis zum Schluss!

Veröffentlicht am 22.09.2024

Solider Abschluss der Dilogie

Ashes and Souls (Band 2) - Flügel aus Feuer und Finsternis
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Achtung es handelt sich um den zweiten Band der Dilogie!
Den ersten Band der Dilogie rund um Milena und Asher habe ich bereits vor knapp fünf Jahren gelesen und nicht mehr aufgefrischt. Was vielleicht ...

Achtung es handelt sich um den zweiten Band der Dilogie!
Den ersten Band der Dilogie rund um Milena und Asher habe ich bereits vor knapp fünf Jahren gelesen und nicht mehr aufgefrischt. Was vielleicht ein Fehler war, da mir der Einstieg doch schwer fiel. Doch nach ein paar Seiten hatte ich die Grundstory wieder im Kopf und konnte mich auch zwischen all den Charakteren zurecht finden. Gerade da am Anfang noch ein neuer Charakter auftaucht, der für den weiteren Verlauf eine große Rolle spielt.
So richtig umgehauen hat mich die Story leider nicht, ich möchte zum Inhalt auch gar nicht so viel verraten. Wobei das ehrlich gesagt auch schwierig wird, ohne das Ende zu verraten. Denn wirklich viel passiert auf den vielen Seiten nicht. Es bleibt ein Hin und Her, man überlegt wer gut und wer böse ist, es wird viel von der Vergangenheit erzählt und es gab noch die ein oder andere Begegnung, die mir gefallen hat. Und doch hat mich die Geschichte nicht komplett in ihren Bann ziehen können. Vielleicht wäre da ein Buch mit weniger Seiten, die bessere Wahl gewesen. Denn die Grundidee und der Aufbau hat mir gefallen, nur es war doch etwas langatmig stellenweise.
Ein Pluspunkt sind die Wechsel der Perspektive zwischen Mila, Asher, Tariel und Elarian, es ergibt sich so ein harmonischeres Gesamtbild und man versteht vieles besser. Und natürlich dürfen auch Mim und Pan nicht fehlen!
Für mich ein solider Abschluss, der mich nicht vollends mitreißen, aber durchaus unterhalten konnte.