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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.09.2016

Zu kurz um tiefgründig zu sein

Granatapfeltage – Mein Roadtrip quer durch Spanien
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"Granatapfeltage - Mein Roadtrip quer durch Spanien" von Karolin Kolbe ist 2016 im PLANET! Verlag erschienen.


Greta will weg und zwar mit dem Fahrrad quer durch Spanien. Doch alleine traut sie sich nicht ...

"Granatapfeltage - Mein Roadtrip quer durch Spanien" von Karolin Kolbe ist 2016 im PLANET! Verlag erschienen.


Greta will weg und zwar mit dem Fahrrad quer durch Spanien. Doch alleine traut sie sich nicht und ihr Freund hat sich erst von ihr getrennt. Doch dann lernt sie Artjom kennen und geht mit ihm auf eine Reise nach Spanien und zu sich selbst.


Durch den direkten Einstieg ist man gleich mitten drin und ich war erstmal ein wenig überfordert, habe mich gefragt, wie alles zusammen hängt und warum sie den Roadtrip machen möchte. Und dann ist Greta ein Charakter, der doch zu oberflächlich beschrieben wurde und mir nicht tiefgründig genug war. Ich konnte ihre Verhaltensweise nicht wirklich verstehen und bin auch aus ihr nicht schlau geworden. Zugleich lässt sich die Geschichte leicht lesen, wobei an manchen Stelle der Satzbau für mich ein bissche holprig war und ich die Wortstellung anders gemacht hatte. Ansonsten kommen einige schöne Aspekte vor, die meiner Meinung nach, noch vertieft werden könnten, denn die Orte und Menschen, denen sie begegnen, werden nur angeschnitten und nicht wirklich vertieft. Das hätte gerne ausführlicher berschrieben werden können. Alles in allem ist es eher eine Aneinanderkettung von Ereignissen mit einem zu schnellen Ende.


Für mal so ist das Buch in Ordnung, hat aber noch Verbesserungspotenzial.

Veröffentlicht am 15.09.2016

Nach einem schwierigen Einstieg doch noch richtig spannend!

Sicht Unsichtbar - Der dritte Fall für Schnyder&Meier
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"Sicht Unsichtbar" von Gabriela Kasperski ist der dritte Teil der Reieh rund um Schneyder und Meier und 2016 im StoryBakery Verlag erschienen.


Zita und Meier leben mittlerweile bei Helen im Haus und ...

"Sicht Unsichtbar" von Gabriela Kasperski ist der dritte Teil der Reieh rund um Schneyder und Meier und 2016 im StoryBakery Verlag erschienen.


Zita und Meier leben mittlerweile bei Helen im Haus und der kleine Finn wächst und gedeiht prächtig. An seiner Taufe wird Meier plötzlich von seinen Kollegen angerufen, denn es ist eine Leiche gefunden worden. Wer hat Johan Havemann erschlagen? Der erste Verdacht fällt auf den Ranger, der das Öko-Projekt von Village Green nicht haben will und alles tun würde um es zu verhindern. Doch dann taucht die nächste Leiche auf. Meier muss versuchen gleichzeitig Familie und Job zu managen, Probleme sind da vorprogrammiert!


Ich habe schon die anderen beiden Teil gern gelesen und habe von diesem auch viel erwartet. Ich wurde nicht enttäuscht, nur der Einstieg ist mir irgendwie ein bisschen schwer gefallen. Das hat sich jedoch nach den erste 50-100 Seiten gebessert und ich war mitten drin im Geschehen. Durch den Schreibstil kann man sich gut in die Charaktere hinein versetzen und natürlich sind mir die Protagonisten, die in den drei Teilen immer mal wieder auftauchen, auch schon sehr ans Herz gewachsen! Nur Zita war mir manchmal ein wenig zu weh leidig und hat zu viel gejammert und die Entwicklung zwischen Meier und Zita hat mir auch nicht allzu gut gefallen.
Interessant fand ich die Hintergründe zu dem Ökoprojekt und auch die Informationen zum Naturschutzgebiet Silberbirke, doch trotz allem waren es anfangs zu viele Schauplätze, zu viele Personen und ich habe fast den Überblick verloren. Das gibt sich und die Handlungsstränge laufen irgendwann gekonnt zusammen und haben mich regelrecht überrascht, denn ich wusste bis zum Ende hin nicht, wer der Täter war.


Eine gelungene Fortsetzung! Wer schon die ersten beiden Teile mochte, wird auch diesen mögen!

Veröffentlicht am 15.09.2016

Mein erster Riordan und hat mich glatt umgehauen

Magnus Chase 1: Das Schwert des Sommers
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"Magnus Chase - Das Schwert des Sommers" von Rick Riordan ist der Auftakt einer neuen Reihe rund um die nördischen Götter und ist 2016 im Carlsen Verlag erschienen.


Magnus lebt auf der Straße, allein. ...

"Magnus Chase - Das Schwert des Sommers" von Rick Riordan ist der Auftakt einer neuen Reihe rund um die nördischen Götter und ist 2016 im Carlsen Verlag erschienen.


Magnus lebt auf der Straße, allein. Denn seinen Vater hat er nie kennen gelernt und seine Mutter ist vor zwei Jahren gestorben. Doch dann überschlagen sich die Ereignisse, denn Magnus soll von einem Gott abstammen und er ist dazu bestimmt die Götterdämmerung ab zu wehren. Doch dazu braucht er ein Schwert, das schon seit knapp 1000 Jahren verschollen ist. Der Aufbruch in ein gigantisches Abenteuer beginnt!


Mein erstes Buch des Autors. Ja ich gestehe ich kenne Percy Jackson nicht, nur vom Hörensagen. Doch nun zu diesem Schmuckstück. Der Autor hat einen unvergleichen Schreibstil, der sehr leicht zu lesen ist, dennoch anspruchsvoll, denn man erfährt viel über die nordischen Gottheiten und wie alles zusammen hängt. Zeitgleich bezieht Rick Riordan den Leser mit ein, ja er spricht ihn an und so fühlt man sich gleich mit Magnus verbunden und stürzt sich mit ihm in ein fantastisches Abenteuer mit Trollen, Walküren, Riesen und Göttern. Zeitgleich ist alles in einem jugendlichen Stil mit sehr bildhafter Sprache verfasst. So kann man sich alles richtig gut vorstellen. Auch die Charaktere haben alle so ihre Eigenarten, wobei ich manche davon nicht so wirklich mochte. Auf jeden Fall ist es ein gelungener Mix mit spanndenden und auch mal humorvollen Stellen, ein stetiges Auf und Ab, das Spaß macht darin einzutauchen. Und es ist nie alles einfach gut, denn es gibt genug Stolpersteine, die Magnus in den Weg gelegt werden. Magnus ist ein bewundernswerter Charakter, denn auch nach dem Tod seiner Mutter versucht er sich durchs Leben zu schlagen und bekommt dabei Hilfe von zwei Obdachlosen, Blitz und Heath. Und der Autor hält so einige Überraschungen bereit, denn manche Dinge sind anders als es scheint und die Charaktere und ihre Eigenarten sind wirklich zum Schießen komisch. Und es tauchen auch altbekannte Gesichter aus anderen Büchern auf (wie mir die Mitleser aus der Leserunde mitgeteilt haben). Ich mag die Verknüpfungen, die Rick Riordan knüpft und werde mich jetzt auch noch an Percy Jackson wagen. Und natürlich warte ich auch auf Band 2, denn dieses Ende lässt doch einige Fragen offen.


Von mir gibt es eine klare Empfehlung für Jugendbuchleser und Lesern, die sich gern mit den Göttern und der Mythologie befassen. Ein tolles Buch!

Veröffentlicht am 15.09.2016

Das Finale rund um die Lux

Obsidian 5: Opposition. Schattenblitz
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"Opposition - Schattenblitz" von Jennifer L. Armentrout ist das finale zur LUX-Reihe rund um Daemon und Katy und 2016 im Carlsen Verlag erschienen.


Katy ist fassungslos. Abertausende Lux sind auf der ...

"Opposition - Schattenblitz" von Jennifer L. Armentrout ist das finale zur LUX-Reihe rund um Daemon und Katy und 2016 im Carlsen Verlag erschienen.


Katy ist fassungslos. Abertausende Lux sind auf der Erde gelandet und Daemon hat sie verlassen und sich diesen angeschlossen. Und sie haben Chaos und Zerstörung angerichtet, denn seit der Invasion herrscht Krieg und alle kämpfen ums Überleben. Doch dann trifft sie unerwartet wieder auf Daemon, der der ist gefühlskalt und beachtet sie nicht. Waren seine Gefühle alle gelogen?


Natürlich musste ich das Finale der Reihe noch lesen, vor allem nach dem Ende des vierten Teils, das mich doch ein wenig fassungslos zurück gelassen hat. Wie als ob die Lux durch Gedanken gesteuert wurden. Dennoch konnte mich dieser Teil nicht so sehr packen wie die Vorgänger, was auch irgendwie am Verhalten der Charaktere lag. Für mich kam alles oberflächlich bei mir an und einige Szenen waren mir persönlich zu lang. Außerdem gab es meiner Ansicht nach zu viele intime Szenen, die hätten nicht unbedingt sein müssen, aber das ist ja Geschmackssache. Trotz der kleinen Überlängen ist die Geschichte spannend verpackt und man erfährt doch noch wer hinter dem ganzen Dilemma steckt, wer der Kopf hinter der Invasion ist. Der Schreibstil ist gewohnt flüssig zu lesen und ich habe doch oft mitgefiebert wie es jetzt weiter geht. Und es kommen auch einige emotionale Momente vor, die mich berührt haben.


Alles in allem ein schöner Abschluss der Reihe, der mir gut gefallen hat.

Veröffentlicht am 15.09.2016

Ein gefühlvolles Buch mit zuviel Handlung außen herum

Für alle Tage, die noch kommen
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"Für alle Tage, die noch kommen" von Teresa Driscoll ist 2015 im Knaur Verlag erschienen.


Eleanor muss sich entscheiden. Erzählt sie ihrer kleinen Tochter Melissa von ihrer Krankheit oder nicht? Sie ...

"Für alle Tage, die noch kommen" von Teresa Driscoll ist 2015 im Knaur Verlag erschienen.


Eleanor muss sich entscheiden. Erzählt sie ihrer kleinen Tochter Melissa von ihrer Krankheit oder nicht? Sie entscheidet sich dagegen und hinterlässt ihr nur ein Tagebuch bzw. einen Ratgeber mit Rezepten für tolle Gerichte und für das Leben. Ihr Mann Max ist damit nicht einverstanden, aber er respektiert ihren Wunsch. Doch Melissa kommt mit dem Tod ihrer Mutter nicht klar, denn sie konnte sich nicht verabschieden. Sie ist verunsichert und lehnt sogar den Heiratsantrag von Sam ab, denn sie doch eigentlich liebt.


Das Buch wechselt zwischen Melissa, Eleanor's Erinnerungen und Einträgen in das Buch und Max. Und ich muss sagen, das war mir insgesamt zu viel Handlung. Mir hätte die Handlung mit Melissa und den Erinnerung gereicht. So taucht aber auch Max und seine Geschichte wieder auf und hat mich immer ein bisschen aus der Geschichte gebracht. Überall sind Probleme, aber irgendwie werden sie alle gelöst. Melissa war mir irgendwie auch ein wenig zu oberflächlich, ihr Charakter war ein wenig nichtssagend und ich konnte mich nicht immer in sie hinein versetzen. Zum Teil war es einfach auch zu ausführlich und hat sich ein wenig gezogen. An anderen Stellen wiederum war es sehr gefühlvoll und emotionsgeladen, das hat mir sehr gefallen und mich auch richtig berührt. Das Ende der Geschichte war für mich ein wenig vorhersehbar, einzig das Geständnis bzw. die Erzählungen der Mutter haben mich doch noch überrascht.


Ein interessantes Buch über eine Mutter, die ihrer Tochter ein Buch mit Rezepten fürs Leben hinterlässt. Wer gern emotionale Geschichten mit mehreren Handlungssträngen liest, ist hier richtig!