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Veröffentlicht am 15.09.2016

Ein grandioser Auftakt!

Obsidian 1: Obsidian. Schattendunkel
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"Obsidian-Schattendunkel" ist der 1. Teil der Reihe von Jennifer L. Armentrout und im Carlsen Verlag erschienen.

Katy, eine leidenschaftliche Buchbloggerin, zieht mit ihrer Mutter von Florida nach West ...

"Obsidian-Schattendunkel" ist der 1. Teil der Reihe von Jennifer L. Armentrout und im Carlsen Verlag erschienen.

Katy, eine leidenschaftliche Buchbloggerin, zieht mit ihrer Mutter von Florida nach West Virgina, was einem Weltuntergang gleich kommt. Vorallem kommt sie anfangs nicht mal ins Internet. Ihrer Mutter zuliebe klingelt sie bei den Nachbarn um sich den Weg zu erfragen und trifft dort auf den atemberaubend schönen und zugleich herablassenden Daemon Black. Eine folgenschwere Begegnung, denn nichts wird mehr wie es einmal war...


Da man ja so viel Gutes von der Reihe hört, habe ich mich auch man heran gewagt. Allein das Cover ist wunderschön und hat mich richtig berührt, eine einmalige Farbgestaltung und ein richtiger Blickfang!
Man ist direkt in der Geschichte und lernt zuerst einmal Katy kennen, ein schusseliges Mädchen, das am liebsten Bücher liest und bloggt oder Gartenarbeit erledigt. Und kurz darauf auch Daemon. Und diese erste Begegnung ist einfach schon grandios! Denn Katy lässt sich nicht alles gefallen. Und dann taucht auch noch Dee auf, Daemons Schwester. Die drei Charaktere sind so lebensecht beschrieben, dass ich sie mir richtig gut vorstellen konnte. Zwischen Katy und Daemon geht es heiß her, denn er neckt sie und ärgert sie wo er nur kann und das aber nicht auf eine nette Weise. Diese Auseinandersetzungen fand ich genial und ich musste mehr als einmal lachen.
Der Schreibstil war von Anfang an fesselnd und ich habe jede einzelne Seite genossen und durchweg mitgefiebert.
Die Autorin hat hier eine atemberaubende Welt erschaffen in der man sich an die magischen Orte träumen kann. Es gibt so tolle Schauplätze und ich habe mich richtig wohl gefühlt.
Das grandiose Finale topt das alles noch und das offene Ende macht große Lust auf Teil 2!


Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung, ich habe mit diesem Buch fantastische Lesestunden erlebt!

Veröffentlicht am 15.09.2016

Hat mich gut unterhalten

Schlussstriche zieht man nicht mit Bleistift
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"Schlussstriche zieht man nicht mit Bleistift" von Mary Lewis ist im Juli 2016 im Piper Verlag erschienen.

Molly Taylor, Mutter von drei Söhnen, muss sich etwas einfallen lassen. Denn aus ihrem Haus, ...

"Schlussstriche zieht man nicht mit Bleistift" von Mary Lewis ist im Juli 2016 im Piper Verlag erschienen.

Molly Taylor, Mutter von drei Söhnen, muss sich etwas einfallen lassen. Denn aus ihrem Haus, das sie liebevoll renoviert hat, muss sie ausziehen. Denn ihr Mann hat sie für einen andere Frau verlassen und jetzt sucht sie verzweifelt nach einer Bleibe. Das Schicksal meint es gut mit ihr und sie zieht mitsamt ihren Kindern nach Harrington Hall. Und dort hat sie nicht nur das Bed and Breakfast ihrer verstorbenen Tante, sondern auch noch ihren verschrobenen Onkel Bertie samt Papagei am Hals. Wird sie das schaffen?


Ich muss sagen, das Cover ist irgendwie süß und hat mir gleich gut gefallen (Ok ich liebe auch die Farbe blau und habe neuerdings meine Vorliebe für Blaubeeren entdeckt :D)
Trotz oder gerade wegen des direkten Einstiegs habe ich gut in die Geschichte gefunden und Molly war mir von Anfang an sehr sympathisch.
Grundsätzlich hat mir der Schreibstil gut gefallen, wobei es sich manchmal ein wenig in die Länge gezogen hat, da auch die Kapitel recht lang sind (insgesamt nur 8 Kapitel). Doch die Kapiteleinleitung, ein kurzer Beitrag zu den verschiedenen Rosen passend zur Jahreszeit, hat mir sehr gut gefallen und man möchte sich die Rosen am liebsten gleich anschauen.
Nicht nur Molly hat perfekt zur Geschichte gepasst, auch ihre drei Söhne sind mir sofort ans Herz gewachsen, auch wenn sie doch manchmal etwas über die Stränge geschlagen haben :D Und dann kommen noch Onkel Bertie und Papagei Betty, urkomische Charaktere, die dieses Buch noch lebhafter und bunter gemacht haben. Auch die Nebencharaktere wie Lola, Ivy, Dennis usw. passen gut dazu und haben das Buch zu einem tollen Lesevergnügen gemacht, da sie doch alle irgendwelche Macken und Fehler haben. Auch der Schauplatz das Herrenhaus hat perfekt mit den Charakteren harmoniert.
Das Ende kam für mich doch etwas plötzlich, deswegen und wegen einigen lang gezogenen Passagen, gibt es von mir 4,5 Sterne.


Für mich eine tolle Wohlfühllektüre, in der es eben nicht nur um die Liebe geht, sonder vorallem um Freundschaft und Familie. Sehr harmonisch und die Beschreibungen sind einfach zum Träumen. Von mir gibt es eine Leseempfehlung!

Veröffentlicht am 15.09.2016

Hat mir gut gefallen

Der Magische Spiegel – Der verschwundene Ritter (Der magische Spiegel 3)
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Das Kinderbuch " Der verschwundene Ritter" gehört zur Reihe Der magische Spiegel von Nicolas Campbell und erscheint Juli 2016.


Die beiden Kinder Luis und Jade verbringen ihre Ferien bei ihrem Großvater. ...

Das Kinderbuch " Der verschwundene Ritter" gehört zur Reihe Der magische Spiegel von Nicolas Campbell und erscheint Juli 2016.


Die beiden Kinder Luis und Jade verbringen ihre Ferien bei ihrem Großvater. Auf dem Dachboden haben sie eine tolle Entdeckung gemacht, nämlich das man mit dem Spiegel in vergangene Zeiten reisen kann! Diese mal geht es ins Mittelalter auf eine Burg und dort treffen sie den Knappen Horace. Können sie ihm helfen den verschwundenen Burgherren zu finden?


Dieses Buch ab 8 Jahren gehört zu einer neuen Kinderbuchreihe von ArsEdition und mir gefällt die Idee mit dem magischen Spiegel sehr gut. Durch das Cover bekommt der Leser auch schon einen Hinweis in welche Epoche es einen verschlägt.
Die Zeichnungen im Buch haben mir gut gefallen und der Schreibstil ist perfekt für Kinder, die Orte und Menschen sind bildlich beschrieben und durch die Zeichnungen fällt es noch leichter, sie die Begebenheiten vorzustellen.
Die Cousins Luis und Jade haben mir auch gut gefallen, denn sie sind selbstbewusst und stehen voll hinter Horace, der verzweifelt nach seinem Burgherren sucht und unterstützen ihn tatkräftig dabei.
Die Idee mit den "Schlüsseln", die sozusagen die Epoche auswählen, ist sehr gelungen und erinnern mich aber ein bisschen an eine andere Kindergeschichte.


Dennoch für mich ein schönes Kinderbuch, das den Leser in ein spannendes Abenteuer mitnimmt. Von mir gibt es eine Empfehlung!

Veröffentlicht am 15.09.2016

Teils, teils

Fast ein Mord
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"Fast ein Mord" von Albert Frank ist 2016 im Midnight Verlag erschienen.

Gruppeninspektorin Stefanie Ullrich ist ihr eigener Chef und zwar nur noch ihr Chef. Denn eigentlich gibt es ihre Dienststelle ...

"Fast ein Mord" von Albert Frank ist 2016 im Midnight Verlag erschienen.

Gruppeninspektorin Stefanie Ullrich ist ihr eigener Chef und zwar nur noch ihr Chef. Denn eigentlich gibt es ihre Dienststelle gar nicht mehr. Es ist auch eigentlich recht ruhig, bis eines Tages ihre Mutter anruft und von einer Leiche erzählt. Ullrich macht sich auf den Weg und beginnt sofort mit den Ermittlungen..


Ich muss sagen, das Cover hat mich angesprochen und ich fand es echt lustig mit dem Hahn und dem blutigen Golfschläger.
Der Schreibstil war auch meistens angenehm zu lesen, wobei ich manchmal ein wenig gelangweilt war, dazu komme ich aber noch.
Durch den direkten Einstieg ist man mittem im Geschehen und lernt im ersten Teil erstmal die Ermittler kennen. Das war teils ganz lustig, denn z. B. Kruppa und seine Art sind einfach urkomisch und zum Lachen. Aber sonst war ich eher genervt von den Charakteren..Ullrich und ihre Ritalin-Sucht usw. das geht gar nicht und war auch nicht lustig. Der zweite Teil aus der Sicht der "Täter" war schon wieder lustiger und hat mich richtig gut amüsiert. Das ist auch der Grund warum das Buch noch 3 Sterne bekommt. Es ist irgendwie ein Mix zwischen Krimi und Humor, aber leider noch nicht einwandfrei umgesetzt. Das kann man noch besser machen, ich hatte immer irgendwie das Gefühl, dass der Autor sich nicht für ein Genre entscheiden konnte.


Eine teils lustige Geschichte für zwischendurch, die nach dem ersten Drittel an Fahrt aufnimmt.

Veröffentlicht am 15.09.2016

Wunderschön

Über den Dächern wir zwei
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"Über den Dächern wir zwei" ist der Debütroman von Angela Kirchner und 2016 im Oetinger34 Verlag erschienen.


Mina, ein junges Mädchen, das nicht gerne im Mittelpunkt steht und Theo, ihr Nachbar, waren ...

"Über den Dächern wir zwei" ist der Debütroman von Angela Kirchner und 2016 im Oetinger34 Verlag erschienen.


Mina, ein junges Mädchen, das nicht gerne im Mittelpunkt steht und Theo, ihr Nachbar, waren beste Freunde. Bis Mina ihm das Herz gebrochen hat. Doch dann verunglückt Theo's Bruder und Mina macht einen Schritt auf Theo zu. Doch kann das funktionieren?


Mich hat sofort das bunte Cover angesprochen, die doch leicht grellen Farben haben mir gut gefallen.
Man startet direkt in der Geschichte und zwar aus Sicht von Mina. Mina ist ein unsicherer Mädchen, das ungern im Mittelpunkt steht und sich am liebsten unsichtbar machen möchte. Gerade diese Eigenschaften machen sie sehr sympathisch.
Und Theo und sein Bruder Mike sind auch tolle Charaktere, die es auch einfach haben in ihrem Leben.
Mich hat diese Geschichte berührt und ich musste unbedingt weiter lesen und konnte das Buch fast nicht aus der Hand legen. Die Autorin schafft eine wundervolle Geschichte über Freundschaft, Liebe, Schmerz und verpackt das so bildlich, dass ich wirklich im Geschehen dabei war und mitgefühlt habe. Der angenehme Schreibstil ist so flüssig und die Seiten sind nur so vorbei geflogen und ich bin dem Ende immer näher gekommen. Ich habe mich von der ersten bis zur letzten Seite wohlgefühlt.


Für mich ein wunderschönes Jugendbuch, das man lesen muss!