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Veröffentlicht am 15.09.2016

Lena Greiner & Carola Padtberg-Kruse – Nenne drei Nadelbäume: Tanne, Fichte, Oberkiefer

Nenne drei Nadelbäume: Tanne, Fichte, Oberkiefer
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Verlag: Ullstein
Seiten: 224
Genre: Humor

Der Inhalt:

In dem Buch „Nenne drei Nadelbäume: Tanne, Fichte, Oberkiefer“ skurilsten Stilblüten und Fehler aus Prüfungen, Klausuren und Unterrichtsstunden veröffentlicht. ...

Verlag: Ullstein
Seiten: 224
Genre: Humor

Der Inhalt:

In dem Buch „Nenne drei Nadelbäume: Tanne, Fichte, Oberkiefer“ skurilsten Stilblüten und Fehler aus Prüfungen, Klausuren und Unterrichtsstunden veröffentlicht. Zudem Gibt es noch einige Anekdoten von sowohl Lehrern als auch Schülern und Fakten, über die die Autorinnen aufklären.

Hier sind einige Beispiele:

Frage: Wo entsteht der Honig?
Antwort: Im Höschen der Biene.
Klasse 9

Aufgabe: Nenne ein Beispiel für ein tierisches Hybrid.
Antwort: Maulesel = Maulwurf + Esel.
Klasse 9, Realschule

Frage: Welche Gemeinsamkeit haben organische Stoffe?
Antwort: Sie entstehen nur in lebenden Orgasmen.
Klasse 10, Realschule

Die Themenbereiche, die in diesem Buch aufgezählt werden sind:
Deutsch
Englisch
Geschichte und Politik
Blackouts und Schlafmangel
Religion
Erdkunde
Biologie
Chemie, Physik und Mathe
Wirtschaft und Recht
Die besten Fehler aus dem Abitur
Schreibfehler
Allgemein(un)wissen
Medizin und Gesundheit
Sexualkunde


In diesem Buch sind jedoch nicht nur die zum größten Teil schwachsinnigen Antworten der Schüler lustig. Auch die Autorinnen legen einen gesunden Sinn für Humor an den Tag und blicken auf ihre eigene Schulzeit zurück. Das Buch lässt sich leicht lesen und setzt lediglich im Bereich der klassischen Literatur etwas Grundwissen voraus.

Ich hatte wirklich viel Spaß beim lesen und kann dieses Buch mit einem guten Gewissen weiterempfehlen.

Veröffentlicht am 15.09.2016

David Melling – Wer knuffelt mit Paulchen

Wer knuffelt mit Paulchen?
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Verlag: Oetinger
Seiten: 28
Genre: Kinderbuch, Bilderbuch

Die Story:

Der Bär Paul möchte knuffeln und macht sich auf die Suche nach jemanden, mit dem er dies tun kann. Er probiert es mit einem Stein, ...

Verlag: Oetinger
Seiten: 28
Genre: Kinderbuch, Bilderbuch

Die Story:

Der Bär Paul möchte knuffeln und macht sich auf die Suche nach jemanden, mit dem er dies tun kann. Er probiert es mit einem Stein, der jedoch zu schwer ist. Er probiert es mit einem Baum, der ist jedoch zu hölzern.Und als er es mit einem gemütlich aussehenden Busch versuchen will, rennt dieser plötzlich davon. Paul probiert es mit einer Eule und einem Kanninchen, doch nichts scheint wirklich zu passen, bis Paulchen aus einer Hühle ein vertrautes Geräusch hört. Er stürmt hinein und findet dort endlich jemanden, mit er richtig kuscheln kann.

Die Charaktere:

Paul der Bär
Der Stein
Der Baum
Der Busch
Die Schafe
Die Eule
Das Kanninchen


Die Gestaltung:

Das Buch „Wer knuffelt mit Paulchen?“ ist voll mit vielen leuchtend farbigen Bildern. Die einzelnen Bilder sind mit viel Liebe fürs Detail gestaltet worden und man kann hier und da auch immer mal wieder eine Kleinigkeit entdecken.

Der Text:

Das Buch hat auf nahezu jeder Seite ein bisschen Text, gerade so viel, dass es den Kindern nicht langweilig wird, ehe man umblättert.

Meiner Tochter und mir hat dieses Buch gut gefallen.

Veröffentlicht am 15.09.2016

Virginia Boecker – Witch Hunter

Witch Hunter
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Verlag: dtv
Seiten: 400
Genre: Jugendbuch, Fantasy

Die Story:

Die 16-jährige Elizabeth Grey ist eine Hexenjägerin. Gemeinsam mit ihrem besten Freund Caleb macht sich Jagd auf Hexen, Zauberer, Ghouls ...

Verlag: dtv
Seiten: 400
Genre: Jugendbuch, Fantasy

Die Story:

Die 16-jährige Elizabeth Grey ist eine Hexenjägerin. Gemeinsam mit ihrem besten Freund Caleb macht sich Jagd auf Hexen, Zauberer, Ghouls und andere magische Wesen. Als sie jedoch mit einem Bündel Kräuter aufgegriffen wird, wird zum Scheiterhaufen verurteilt und in den Kerker gesteckt. Doch weder ihr bester Freund Caleb, noch ihr Ausbilder Blackwell, der Inquisitor in Anglia, kommen ihr zu Hilfe. Stattdessen hilft ihr der Erzfeind aller Hexenjäger und mächtigster Zauberer Anglias: Nicholas Perevil. Dieser nimmt sie in seinem Haus auf und lässt sie von seinem Heiler John gesund pflegen. Es kommt zu einem Machtkampf, in dem Elizabeth eine entscheidende
Rolle spielt.

Elizabeth Grey:

Elizabeth (16 Jahre alt) ist eine der besten Hexenjägerinnen des Landes. Gemeinsam mit ihrem besten Freund Caleb, für den sie heimlich schwärmt, hat sie die Ausbildung bestanden. Nachdem sie jedoch bei Nicholas Perevil und seinen Magiern ist, gerät ihr Weltbild, Magie sei böse, gehörig ins schwanken und Elizabeth fragt sich plötzlich, woran sie jetzt noch glauben soll.

Nicholas Perevil

Nicholas (Alter unbekannt) ist der meist gefürchteste Hexenmeister in ganz Anglia. Nachdem Elizabeth von ihm gerettet wurde, stellt sich jedoch heraus, dass er seine Magie scheinbar nur zu guten Zwecken einsetzt. Doch weder er kann Elizabeth trauen, noch traut sie ihm.

Nicholas Magier:

John, Fifer und George gehören zu den Magiern um Nicholas herum, die sich dafür einsetzen, dass die Magie nicht weiter verfolgt wird. Entgegen Elizabeth Vermutungen, scheinen sie jedoch nicht nur nett zu sein, sondern helfen ihr auch nach der Flucht aus dem Kerker.


Die junge Hexenjägerin Elizabeth wird aufgrund eines Kräuterbündels, welches sie zum Schutz mit sich trägt, der Hexerei beschuldigt und zum Tode auf dem Scheiterhaufen verurteilt. Ihr bester Freund Caleb verspricht ihr, sie da wieder rauszuholen. Doch der Tag, an dem sie verbrannt werden soll, ist gekommen und Caleb hat sie nicht gerettet. Auch ihr ehemaliger Chef, der Inquisitor von Anglia, kommt ihr nicht zu Hilfe. Stattdessen rettet sie jemand, der eigentlich der größte Erzfeind der Hexenjäger und meistgesuchte Verbrecher des Landes ist: Nicholas Perevil, der mächtigste Hexermeister. Dieser nimmt sie bei sich zu Hause auf, weist seinen Heiler an, sie gesund zu pflegen und gibt ihr Essen und Trinken. Elizabeth spielt mit dem Gedanken, zu fliehen, denn Schließlich ist Perevil ihr schlimmster Feind und ihre Aufgabe ist es eigentlich, ihn zur Strecke zu bringen. Doch als sie erfährt, dass das auf sie angesetzte Kopfgeld doppelt so hoch ist als Nicholas', beschließt sie, zu ihrem eigenem Schutz doch bei ihm und seine Magiern zu bleiben. Bald darauf gerät sie in einen Machtkampf zwischen Gut und Böse. Nach und nach erfährt Elizabeth Dinge, die sie an ihrer gesamten Weltanschauung zweifeln lassen und durch die sie sich fragen muss, wo ihre Loyalität nun liegt.

Virginia Boecker hat mit ihrem Buch „Witch Hunter“ ein erstklassiges Debüt geschrieben. Es lässt sich wunderbar flüssig lesen und fesselt seine Leser schon ab der ersten Seite. Die Charaktere sind sehr gut beschrieben, so dass man sie sich bildlich vorstellen kann und ich möchte wirklich jeden einzelnen davon. Obwohl das Buch im Mittelalter handelt, hat Virginia Boecker eine moderne, jugendliche Sprache gewählt, die es dem Leser ermöglicht, direkt in die Geschichte einzutauchen.

Ingesamt hat mir „Witch Hunter“ sehr gefallen und mit mir einen Käufer mehr gefunden für den zweiten Teil, der im November erscheint.
Von mir gibt es für dieses Buch eine klare Leseempfehlung!

Veröffentlicht am 15.09.2016

Tessa Gratton – Blood Magic – Weiß wie Mondlicht, rot wie Blut

Blood Magic - Weiß wie Mondlicht, rot wie Blut
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Verlag: cbj
Seiten: 444
Genre: Jugendbuch, Fantasy

Die Story:

Das einst aufgeweckte, beliebte Mädchen Silla ist nach einem schrecklichen Vorfall wie ausgewechselt. Sie findet ihre Eltern tot auf und ...

Verlag: cbj
Seiten: 444
Genre: Jugendbuch, Fantasy

Die Story:

Das einst aufgeweckte, beliebte Mädchen Silla ist nach einem schrecklichen Vorfall wie ausgewechselt. Sie findet ihre Eltern tot auf und alles lässt darauf schließen, dass ihr Vater der Täter war. Als Silla ein Zauberbuch von einem mysteriösem Absender erhält ändert sich alles, denn das Zauberbuch ist in der Handschrift ihres Vaters verfasst. Silla verfällt in einen regelrechten Rausch der Magie, denn schließlich bedarf es neben ein paar Zutaten nur eines Tropfen Blutes, um sie zu wirken. Nur der neu zugezogene Junge Nick erkennt, das die dunkle Blutmagie ihren Tribut fordert. Nick versucht alles, um Silla und sich zu retten.


Drusilla:

Silla (17 Jahre alt) war einst ein freundliches, aufgewecktes Mädchen und überall sehr beliebt. Als sie jedoch ihre ermordeten Eltern tot auffindet, zieht sie sich von allem zurück. Bis Nick auftaucht. Wenn sie mit ihm zusammen ist spürt Silla eine ganz andere Form der Magie.

Nick:

Nick (18 Jahre alt) ist mit seinem Vater und seiner verhassten Stiefmutter von Chicago nach Yaleylah gezogen, als sein Großvater, den er nur einmal gesehen hat, ihm das Haus vermacht hat. An seine Mutter hat er nur noch vage Erinnerungen. Alles was er noch weiß ist, dass sie des Öfteren versucht hat, sich das Leben zu nehmen. Als er Silla jedoch das erste Mal sieht, stürmen nicht nur die Erinnerungen an seine Mutter auf ihn ein, sondern auch die Gefühle dem eigenartigen Mädchen gegenüber.


Seit Silla ihre Eltern tot aufgefunden hat, ist sie sehr in sich gekehrt. In der Schule wird sie von den meisten Leuten gemieden. Da kommt die Ablenkung in Form des Zauberbuches genau richtig. Silla ist neugierig und probiert die Zaubersprüche, Runen und Rituale, die in der Handschrift ihres Vaters verfasst sind aus und das ausgerechnet auf dem Friedhof. Diese Zauber funktionieren alle, indem man sein Blut dafür einsetzt und ausgerechnet als Silla ihren ersten Zauber gewirkt hatte, wurde sie von Nick beobachtet. Nick ist sich zunächst unsicher, ob das was er gesehen hatte nur Einbildung war, denn schließlich kannte er die Blutmagie bereits von seiner Mutter. Doch nicht nur das schwirrt dem jungen Mann im Kopf, sondern auch Silla selbst, für die er plötzlich starke Gefühle hat. Gemeinsam kommen Silla und Nick einem Geheimnis auf die Spur, dass schon lange vor ohrer Geburt begonnen hat.

„Blood Magic“ ist abwechselnd aus der Sicht von Silla und Nick geschrieben. Zudem gibt es immer wieder Tagebuch-Einträge einer gewissen Josephine. Der Schreibstil ist flüssig und leicht verständlich. Die Geschichte selbst jedoch, entwickelt sich teilweise nur sehr zäh. Auch erfährt man erst ungefähr im letzten Drittel, worum es in dem Buch eigentlich geht. Ich bin mir auch nach Beenden des Buches nicht sicher, ob mir die Geschichte wirklich gefallen hat.

Veröffentlicht am 15.09.2016

Neil Gaman – Coraline

Coraline
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Verlag: Arena
Seiten: 176
Genre: Kinderbuch


Die Story:

Coraline ist mit ihren Eltern in ein Haus gezogen, in dem nur merkwürdige Leute wohnen. Da gibt es einen komischen Herrn, der einen Mäusezirkus ...

Verlag: Arena
Seiten: 176
Genre: Kinderbuch


Die Story:

Coraline ist mit ihren Eltern in ein Haus gezogen, in dem nur merkwürdige Leute wohnen. Da gibt es einen komischen Herrn, der einen Mäusezirkus hat und zwei alte Damen, die einmal Schauspielerinnen waren. Doch am seltsamsten am ganzen Haus findet Coraline die zugemauerte Tür, die sie in einem ungenutzten Raum in ihrer Wohnung findet, und unter der sie einen dunklen Schatten verschwinden sieht.

Coraline Jones:

Coraline ist ein sehr aufgewecktes Mädchen mit einem großen Entdeckerdrang. Sie fühlt sich von ihren Eltern etwas vernachlässigt, da diese sehr beschäftigt sind. An Regentagen ist ihr sehr schnell langweilig.


Coraline entdeckt mitten in ihrer Wohnung eine verschlossene Tür und fragt sich was wohl dahinter liegt. Sie bittet ihre Mutter, die Tür zu öffnen und findet dort nichts weiter als eine Backstein-Wand vor. Als ihre Mutter eines Tages beim einkaufen und auch ihr Vater außer Haus ist, öffnet Coraline die Tür noch einmal und findet sich plötzlich in einer schrägen Version ihrer Wohnung wieder, in der ihre anderen Eltern auf sie warten. Diese wollen Coraline dazu bewegen, bei ihnen zu bleiben doch sie stellt schnell fest, das nichts so ist wie es scheint.

Sprachlich gesehen ist das Buch „Coraline“ sehr einfach gehalten und lässt sich in einem Rutsch durchlesen. Etwas einfältig fand ich, dass bei wörtlichen Reden kaum etwas anderes vorkam als „...“, sagte Coraline. Alles in allem ist es jedoch eine Runde Geschichte, die mir gut gefallen und ein paar schöne Lesestunden bereitet hat.