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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 29.05.2024

ein Ruhrpottkind

Der Lärm des Lebens
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Selber wohne ich nicht weit vom Ruhrgebiet entfernt und habe den Wandel, der dort um positiven stattgefunden hat, aus der Ferne verfolgt.

Jörg Hartmann ist mir in erster Linie als sehr guter ...

Selber wohne ich nicht weit vom Ruhrgebiet entfernt und habe den Wandel, der dort um positiven stattgefunden hat, aus der Ferne verfolgt.

Jörg Hartmann ist mir in erster Linie als sehr guter Schauspieler bekannt-seine Rolle als Faber im Tatort ist für mich ein Grund, diesen einzuschalten.
Bei dem Buch handelt es sich um eine Familienbiographie, die eine Reise durch das Ruhrgebiet beinhaltet.
Jörg Hartmann beschreibt seine Familie, angefangen bei seinen Großeltern, doch dies leider ohne fortlaufende Zeitangaben und dadurch teilweise schwer einzuordnen.

Der Schreibstil ist angenehm und mit ausreichend Humor gespickt. Da gefällt mir am besten, wenn er das Ruhrgebiet ein wenig auf die "Schippe" nimmt. Doch wer nun mit einem Klamauk Buch rechnet, wird sicher enttäuscht, denn es gibt durchaus auch sehr ernste Abschnitte: Krankheiten, Ängste und das Weltgeschehen fließt in seine Gedanken mit ein.

Von mir gerne eine Leseempfehlung für eine Autobiographie gepaart mit ein wenig Zeitgeschichte.

Veröffentlicht am 25.05.2024

typisch britisch

Mord stand nicht im Drehbuch
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Mord stand nicht im Drehbuch reiht sich wunderbar in die vorherigen Bücher des Autors Anthony Horowitz ein.

Die Ermittlungen der beiden ungleichen Persönlichkeiten Daniel Hawthorne und Anthony ...

Mord stand nicht im Drehbuch reiht sich wunderbar in die vorherigen Bücher des Autors Anthony Horowitz ein.

Die Ermittlungen der beiden ungleichen Persönlichkeiten Daniel Hawthorne und Anthony Horowitz gestalten sich diesmal anders, da Anthony Horowitz selber als Tatverdächtiger gilt, nachdem er verbal so eniges angekündigt hatte.Zu allem Übel hatte er mit Hawthrone vorher gebrochen. Doch Hawthron der sich in seiner Rolle als Privatdetektiv ausgesprochen gut gefällt wird ihm trotzdem helfen seine Unschuld zu beweisen.

In gewohnt schöner und britischer Manier agieren die beiden ala Holmes und Watson, dies mit der nötigen Spannung und dem herrlich britischen Humor gewürzt-passt.

Der Band ist als Einzelband lesbar, ich würde allerdings die Kenntnis der vorherigen drei Bände empfehlen.Insgesamt war "Mord stand nicht im Drehbuch" für mich ein runder Krimnalfall.

Veröffentlicht am 24.05.2024

aktuell und brisant

Der 1. Patient
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Der 4. Band von Michael Tsokos und Floria Schwieker bescchäftigt sich mit dem Fall KI in der Medizin. Hochaktuell und brisant wird der Fall aufgebaut wie ich es von den beiden Autoren gewohnt ...

Der 4. Band von Michael Tsokos und Floria Schwieker bescchäftigt sich mit dem Fall KI in der Medizin. Hochaktuell und brisant wird der Fall aufgebaut wie ich es von den beiden Autoren gewohnt bin.

Der Einstieg mit einer Talkshow an der Dr. Sasha Müller und Dr. Sonnenberg teilnehmen, zeigt gleich zu Begin, wo die beiden Medziner positioniert sind.
Sasha Müller ist begeister von der Möglichkeit mit einer KI zu arbeiten, Sonnenberg hingegen steht dem ganzen skeptisch gegenüber.
Während einer vermeintlichen Routine Op stirbt Jens Dauber und schnell stellt sich heruas, dass der von der KI vorgegebene Behandlungsplan einen fatalen Fehler enthielt. Sasha wird als verantwotliche Ärztn suspendiert und wegen fahrlässiger Tötung angeklagt. Da kommt Rocco als ihr Verteiger ins Spiel und setzt alles daran den Fall zu Gunsten seiner Mandantin zu drehen. Eine KI vor Gericht-wie soll das gehen?

Mir hat der Schreibstil wie gewohnt gefallen, vor allem das Wissen welches die beiden Autoren aufgrund ihrer beruflichen Laufbahn einbringen können überzeugt mich jedes Mal aufs Neue.
Die Gerichtssaalszenen sind sehr eindriglich dargestellt und es fiel mir leicht während des Lesens einiges an Wissen über KI in der Medizin auzunehmen.

Bis auf das für mich doch ziemlich seichte Ende des Falles hat mich auch der 4. Band des Autoren-Duos überzeugt.




Veröffentlicht am 22.05.2024

Familienepos

Meeresfriedhof
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Mit "Meeresfriedhof" hat der Autor Aslak Nore den Auftaktband zu einer Trilogie veröffentlicht.

Eine der mächtigsten Familien Norwegens muss einen Selbstmord verkraften: Vera Falck. Ihre Enkelin Sasha ...

Mit "Meeresfriedhof" hat der Autor Aslak Nore den Auftaktband zu einer Trilogie veröffentlicht.

Eine der mächtigsten Familien Norwegens muss einen Selbstmord verkraften: Vera Falck. Ihre Enkelin Sasha macht nach ihrem Tod eine shockierende Entdeckung, welche mit dem Untergang des Hurtigrutenschiffes DS Prinsesse Ranghild zusammenhängt. Vera hatte in den 70-iger Jahren ein Manuskript geschrieben, welches durch den Staatsschutz beschlagnahmt und darum nie veröffentlicht wurde. Vera, ihr Mann Thor „Store“ Falck und ihr Sohn Olav waren damals mit an Bord. Als Veras Testament nicht auffindbar ist, kommt Bewegung in die Familie: Warum hat sich Vera vor ihrem Selbstmord ihr Testament nochmal aushändigen lassen? Sasha möchte das Familiengeheimnis lösen, bekommt aber nur aus dem verarmten und geächteten Zweig der Familie in Form des Journalisten und Elitesoldatens Johnny Berg Unterstützung, den Hans Berg rekrutiert hat um Veras Testament zu finden.

Nach einer anfänglichen Enttäuschung über den Anfang des Buches-ich hatte einen packenden Thriller erwartet, konnte ich mich mit der Handlung anfreunden. Die Story wird in zwei Handlungssträngen erzählt, die Gegenwart im Hier und Jetzt und die Vergangenheit um 1940 wobei mich der Vergangenheitsstrang mehr gepackt hat. Die einzelnen Personen und es sind einige sind gut charakterisiert und wirken authentisch.

Wer mit einem spannenden Thriller gerechnet hat mag enttäuscht sein. Dafür bekommt man eine Familiensaga mit leichten Thriller-Effekten die es sich aufgrund der Hystorie und den Verwicklungen zu lesen lohnt.

Veröffentlicht am 18.05.2024

ungemein fesselnd

Krähentage
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Krähentage von Benjamin Cors hat mich absolut in seinen Bann gezogen.

Eine neue Ermittlungsgruppe, genannt Gruppe 4 wird zusammengestellt. Geleitet wird sie von Jakob Krogh und Mila Weiss, die ...

Krähentage von Benjamin Cors hat mich absolut in seinen Bann gezogen.

Eine neue Ermittlungsgruppe, genannt Gruppe 4 wird zusammengestellt. Geleitet wird sie von Jakob Krogh und Mila Weiss, die aus Wien nach Deutschland zurückgekommen ist. Direkt an ihrem ersten Tag werden sie zu dem Schauplatz eines Verbrechens gerufen. Eine junge Frau wurde in ihrer Wohnung üerfallen. Durch Zufall wird darauf die Leiche einer alten Frau in der Nebenwohnung entdeckt-seltsam nur, dass sie nach ihrer Ermordung nachweislich noch gesehen wurde. Es soll nicht bei diesem einem Fall bleiben und was hat es mit den Krähen an den Tatorten auf sich.
Das Sonderermittlungsteam steht vor einem Rätsel und sucht nun einen grausamen Serientäter. Und welche Geheimnisse verbergen sowohl Jakob als auch Mila?

Nach dem Lesen gehe ich von einem Auftaktband zu einer Reihe aus und muss sagen ich bin restlos begeistert. Der Autor hat ein tolles Team geschaffen, mit genügend Spielraum für weitere Bände. Die einzelnen Protagonisten sind gut charakterisiert und wirken authentisch. Die Spannung war von der ersten Seite gegeben und steigerte sich zum Finale ausreichend.

Ein durch und durch runder Thriller aus der Feder von Benjamin Cors.