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Veröffentlicht am 16.02.2025

Zwischen Leben und Liebe: Ein faszinierendes, aber tragisches Schicksal

Our Infinite Fates
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Unsere Seelen sind miteinander verwoben, doch was passiert, wenn die Liebe nicht nur verbindet, sondern auch zerstört? Diese Frage steht im Zentrum von "Our Infinite Fates" von Laura Steven. Das Buch erzählt ...

Unsere Seelen sind miteinander verwoben, doch was passiert, wenn die Liebe nicht nur verbindet, sondern auch zerstört? Diese Frage steht im Zentrum von "Our Infinite Fates" von Laura Steven. Das Buch erzählt die Geschichte von Evelyn, die sich an all ihre vergangenen Leben erinnern kann. In jedem einzelnen davon wird sie vor ihrem 18. Geburtstag getötet - immer von der Person, die sie liebt. Doch dieses Mal steht für sie mehr auf dem Spiel als je zuvor.

Bereits das Cover fängt die Atmosphäre des Buches wunderbar ein. Es wirkt mystisch und geheimnisvoll, was perfekt zur Thematik der wiedergeborenen Seelen und der verhängnisvollen Liebe passt. Auch die Gestaltung innerhalb des Buches trägt dazu bei, die Geschichte lebendig werden zu lassen.
Der Schreibstil von Laura Steven ist flüssig und angenehm zu lesen. Besonders gelungen sind die Zeitsprünge zwischen den verschiedenen Leben von Evelyn. Diese Einschübe geben der Handlung Tiefe und lassen die LeserInnen nach und nach das Puzzle zusammensetzen. Allerdings kann die Vielzahl an Leben und Identitäten mitunter etwas verwirrend sein, da sich Namen und Geschlechter ständig ändern. Dennoch gelingt es der Autorin, die Vergangenheit und Gegenwart gut miteinander zu verweben.

Die Figuren sind vielschichtig und glaubwürdig gezeichnet. Evelyn ist eine starke Protagonistin, die mitfühlend und entschlossen ist. Sie will sich ihrem vorherbestimmten Schicksal nicht mehr beugen und kämpft um ihr Leben und das ihrer Schwester. Arden hingegen bleibt über weite Strecken des Buches eher geheimnisvoll und schwer greifbar, was dazu führt, dass seine Motivation erst spät wirklich verständlich wird. Dies könnte bei einigen Leser*innen dazu führen, dass sie seine Rolle nicht sofort nachvollziehen können. Die Handlung ist spannend, auch wenn das Buch an manchen Stellen vorhersehbar ist. Einige Wendungen sind zwar überraschend, aber das große Mysterium um den Fluch hätte noch etwas ausgereifter behandelt werden können. Besonders das Ende kommt etwas abrupt und hätte mehr Raum verdient, um die emotionale Tragweite der Geschichte vollends zu entfalten.

"Our Infinite Fates" ist eine atmosphärische Romantasy-Geschichte mit einer interessanten Grundidee und einer starken Protagonistin. Wer Geschichten über Schicksal, vergangene Leben und verhängnisvolle Liebe mag, wird an diesem Buch Gefallen finden. Trotz kleiner Schwächen in der Umsetzung bleibt es eine fesselnde Lektüre, die zum Nachdenken anregt.

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Veröffentlicht am 13.02.2025

Humor, Romantik und ein Lächeln für jede Stimmung

Golden-Heights-Reihe, Band 2 - Unlock My Truth
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Saskia Louis schafft mit Unlock My Truth eine Fortsetzung, die sowohl humorvoll als auch emotional tiefgründig ist. Der zweite Band der Golden-Heights-Reihe erzählt die Geschichte von Carly und Ty – zwei ...

Saskia Louis schafft mit Unlock My Truth eine Fortsetzung, die sowohl humorvoll als auch emotional tiefgründig ist. Der zweite Band der Golden-Heights-Reihe erzählt die Geschichte von Carly und Ty – zwei Figuren, die unterschiedlicher nicht sein könnten, sich jedoch perfekt ergänzen. Carlys sonnige und optimistische Art bildet einen starken Kontrast zu Tys reservierter, von seiner Vergangenheit geprägter Persönlichkeit. Diese Gegensätze sorgen für hitzige Wortgefechte, charmante Dialoge und eine spürbare Spannung zwischen den beiden, die das Buch zu einem wahren Lesegenuss machen. Besonders der Perspektivwechsel zwischen Carly und Ty ermöglicht es, die inneren Konflikte und Gefühle beider Figuren authentisch mitzuerleben.

Der Schreibstil von Saskia Louis bleibt gewohnt flüssig und humorvoll, was den Einstieg in die Geschichte erleichtert. Doch als mein erstes "Friends-to-Lovers"-Buch war es für mich anfangs nicht ganz einfach, in die Handlung einzutauchen. Ich war mir unsicher, ob mir dieser Trope überhaupt zusagen würde und brauchte ein wenig, um mich mit der Entwicklung der Charaktere anzufreunden. Doch nach den ersten Kapiteln hat mich die Geschichte schließlich gefesselt, und ich konnte das Buch kaum noch aus der Hand legen. Die Balance zwischen humorvollen Momenten, ernsten Themen und den inneren Konflikten der Charaktere war ein echtes Highlight für mich. Carlys positive Ausstrahlung und ihr geheimes Lügenkonstrukt bringen eine besondere Tiefe und Spannung in die Handlung, während Ty mit seiner ruhigen, zynischen Art für emotional berührende Momente sorgt.

Unlock My Truth ist eine gelungene Fortsetzung, die mit liebenswerten Charakteren, spritzigen Dialogen und einer ausgewogenen Mischung aus Humor und Romantik überzeugt. Auch wenn es für mich nicht ganz an den ersten Band heranreicht, bleibt es eine herzerwärmende Geschichte, die einem mit ihrer Leichtigkeit und Wärme an guten aber auch an schlechten Tagen ein Lächeln ins Gesicht zaubern kann. Eine klare Empfehlung für alle Fans humorvoller New-Adult-Romanzen.

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Veröffentlicht am 13.02.2025

Spannend, düster und geheimnisvoll

Academy of Lies (Band 1) - Anatomie einer Verschwörung
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Nina Scheweling entführt uns in Academy of Lies – Anatomie einer Verschwörung an eine düstere Eliteuniversität, an der Geheimnisse und Intrigen das Leben der Protagonistin bestimmen. Eine gelungene Mischung ...

Nina Scheweling entführt uns in Academy of Lies – Anatomie einer Verschwörung an eine düstere Eliteuniversität, an der Geheimnisse und Intrigen das Leben der Protagonistin bestimmen. Eine gelungene Mischung aus Dark Academia, Medizinthriller und einer langsamen persönlichen Entwicklung macht diesen Roman zu einem fesselnden Leseerlebnis. Dabei bietet das Buch auch interessante Einblicke in die Welt der Medizin und verschiedene Todesarten, was die Geschichte zusätzlich bereichert und es für die LeserInnen informativ und spannend zugleich macht.

Der Schreibstil von Nina Scheweling ist flüssig und gut lesbar, wodurch man schnell in die Geschichte eintaucht. Die dichte, düstere Atmosphäre der Eliteuniversität wird überzeugend dargestellt und trägt zur Spannung bei. Zwar gibt es hier und da einige Längen, die den Lesefluss etwas verlangsamen, aber insgesamt bleibt die Handlung dennoch fesselnd. Die Geschichte entwickelt sich mit einer spannenden Ausgangssituation, die direkt neugierig macht. Während die Protagonistin versucht, ihren eigenen Weg in der Welt der Medizin zu finden, wird sie in eine Reihe mysteriöser Ereignisse verwickelt. Die stetig wachsende Spannung und die gut platzierten Wendungen sorgen dafür, dass man das Buch kaum aus der Hand legen möchte, auch wenn einige Entwicklungen vorhersehbar sind. Die Hauptfigur Quinn ist eine facettenreiche Protagonistin, die durch ihre persönlichen Herausforderungen eine besondere Tiefe erhält. Ihr Verhalten wirkt manchmal kühl und distanziert, doch genau das macht sie glaubwürdig und nachvollziehbar. Im Laufe der Geschichte durchläuft sie eine authentische Entwicklung, bei der sie sich öffnet und lernt, andere Menschen in ihr Leben zu lassen. Das macht die Protagonistin zu einer Figur, mit der man mitfühlen kann.

"Academy of Lies – Anatomie einer Verschwörung" ist ein gelungener Auftakt einer Medizinthriller-Reihe mit Dark-Academia-Elementen, die besonders für Young Adult-Leser zu empfehlen ist. Trotz kleinerer Längen bleibt die Geschichte spannend, und die düstere Atmosphäre fesselt bis zum Schluss. Die komplexe Protagonistin und das clevere Zusammenspiel von Spannung und Charakterentwicklung machen dieses Buch zu einem empfehlenswerten Leseerlebnis.

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Veröffentlicht am 09.02.2025

Ein Thriller mit Stärken und Schwächen

Das Dinner – Alle am Tisch sind gute Freunde. Oder?
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Das Buch beginnt eher zäh und braucht eine Weile, um Fahrt aufzunehmen. Besonders der erste Abschnitt zieht sich, doch mit der Zeit entwickelt sich eine durchaus fesselnde Geschichte. Gerade wenn man denkt, ...

Das Buch beginnt eher zäh und braucht eine Weile, um Fahrt aufzunehmen. Besonders der erste Abschnitt zieht sich, doch mit der Zeit entwickelt sich eine durchaus fesselnde Geschichte. Gerade wenn man denkt, man hätte die Wahrheit durchschaut, nimmt die Handlung eine neue Richtung.

Der Schreibstil ist flüssig und leicht zu lesen. Dadurch, dass die Geschichte aus verschiedenen Perspektiven erzählt wird, kommt es naturgemäß zu Wiederholungen, was einerseits spannend sein kann, weil man neue Details entdeckt, andererseits aber manchmal die Dynamik ausbremst. Trotzdem gelingt es der Autorin, eine düstere Atmosphäre zu erschaffen, die zur Geschichte passt.

Die Charaktere sind durchaus vielschichtig, aber nicht unbedingt sympathisch. Besonders einige ihrer Entscheidungen sind schwer nachzuvollziehen, was zwar für Unberechenbarkeit sorgt, aber es gleichzeitig schwierig macht, wirklich mit ihnen mitzufühlen. Die weiblichen Figuren sind interessant ausgearbeitet, während einige männliche Charaktere recht stereotyp wirken.

Obwohl es nicht viele überraschende Wendungen gibt, gibt es einige Momente, die das Geschehen nochmal in eine andere Richtung lenken. Der Thriller lebt weniger von Schockmomenten als von psychologischer Spannung und den undurchsichtigen Beziehungen zwischen den Figuren. Allerdings gibt es einige Längen, und manche Entwicklungen wirken etwas konstruiert.

Ein Psychothriller, der erst langsam startet, dann aber durchaus Spannung aufbaut. Wer düstere Geschichten mit vielschichtigen, aber nicht immer nahbaren Figuren mag, wird hier auf seine Kosten kommen. Allerdings sollte man sich auf einige Längen und polarisierende Charaktere einstellen. Insgesamt solide, aber mit Schwächen.

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Veröffentlicht am 08.02.2025

Zwischen Geistern und Geheimnissen: Ein Auftakt mit Luft nach oben

Sweet Nightmare
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Sweet Nightmare“ ist der Auftakt zur Calder Academy-Reihe, und obwohl die Grundidee spannend klingt, konnte mich das Buch insgesamt nicht vollständig überzeugen. Die Geschichte spielt auf einer abgelegenen ...

Sweet Nightmare“ ist der Auftakt zur Calder Academy-Reihe, und obwohl die Grundidee spannend klingt, konnte mich das Buch insgesamt nicht vollständig überzeugen. Die Geschichte spielt auf einer abgelegenen Insel, auf der die gefährlichsten paranormale Kinder und Jugendliche zur Schule gehen – der Calder Academy. Diese Schule wird von Clementines Familie betrieben und sorgt dafür, dass die gefährlichen Fähigkeiten der SchülerInnen unter Kontrolle bleiben. Clementine selbst hat keine Ahnung, welche Kräfte sie in sich trägt, da die Insel sämtliche paranormale Energien blockiert. Doch sie muss sich nicht nur mit den Geistern der Insel, sondern auch mit den dunklen Geheimnissen ihrer Familie auseinandersetzen.

Tracy Wolff hat eine flüssige, gut lesbare Erzählweise, die sich schnell und ohne großen Aufwand konsumieren lässt. Auch die Grundidee, die mit der Calder Academy und ihren magischen Wesen spielt, fand ich spannend. Leider hat sich die Handlung immer wieder in zu schnellen, actiongeladenen Szenen verloren, ohne den Charakteren und ihren Beziehungen genug Raum zu geben, sich zu entwickeln.

Was mir ebenfalls fehlte, war die Struktur – vieles passiert in rasanter Geschwindigkeit, wodurch es manchmal schwerfällt, der Handlung zu folgen. Erst zum Ende hin nimmt die Geschichte etwas mehr Form an, und die Spannung wächst. Aber insgesamt blieb mir vieles zu oberflächlich und wirkte stellenweise verwirrend.

Die Charaktere, vor allem Clementine, haben viel Potenzial, aber sie blieben mir zu oft ein Rätsel. Zwar konnte ich ihre Beweggründe durchaus nachvollziehen, aber viele ihrer Entscheidungen wirkten zu schnell und zu wenig ausgereift. Jude wiederum hatte einen interessanten Charakter, aber auch hier fehlte mir die tiefere Auseinandersetzung mit seinen Gefühlen und Motiven. Die Nebenfiguren blieben leider etwas blass und konnten die Geschichte nicht wirklich bereichern.

Trotz der Schwächen hat das Buch eine gewisse Sogwirkung, und ich bin gespannt, wie sich die Geschichte im nächsten Band weiterentwickelt. Es gibt definitiv noch viel Potenzial, das vielleicht in den kommenden Bänden besser ausgeschöpft wird. Für mich bleibt „Sweet Nightmare“ ein solider Auftakt, der mich jedoch nicht vollkommen mitreißen konnte.

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