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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 18.12.2022

Falsche Vorbilder – Wie Influencer uns und unsere Kinder manipulieren

Falsche Vorbilder
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Zugegeben, ich bin wahrscheinlich nicht die Hauptzielgruppe deses Buches, doch es war auch für mich interessant. Hauptsächlich geht es um Influencer auf Video-Plattformen, welche ich zwar kenne, aber selbst ...

Zugegeben, ich bin wahrscheinlich nicht die Hauptzielgruppe deses Buches, doch es war auch für mich interessant. Hauptsächlich geht es um Influencer auf Video-Plattformen, welche ich zwar kenne, aber selbst kaum nutze. Daher kann ich mit den genannten Influencern zwar nichts anfangen, dies stört aber keineswegs.

Spannend ist der ganze Hintergrund der Influencer-Tätigkeit. Alicia Joe und Sabine Winkler haben gut recherchiert und schaffen es, ohne erhobenen Zeigefinger etwas Realität in die Scheinwelt der Influencer zu bringen. Insbesondere die Kapitel um FamilienVlogs und TravelVlogs haben hinter die scheinbar idyllische Fassade blicken lassen.

Das Buch ist gut geschrieben, an einigen wenigen Stellen wirkt es etwas trocken. Ein ausführliches Glossar erläutert die „Fachbegriffe“ aus der Influencerwelt. Es stellt sich wie so oft die Frage, ob das Buch es schafft, Leser zum Nachdenken zu animieren. Ich denke, der ein oder andere Leser könnte sich hier wiedererkennen.

„Falsche Vorbilder – Wie Influencer uns und unsere Kinder manipulieren“ ist ein gutes Buch, welches ich auch Personen weiterempfehlen kann, die mit Social-Media nicht viel zu tun haben. Es gibt einen guten Einblick in diese Welt.

Ich danke Literaturtest und dem YES Verlag für die Zusendung dieses Rezensionsexemplars.

Veröffentlicht am 11.12.2022

Wer ist der Mörder? Spannende Kriminalfälle selbst lösen

Wer ist der Mörder?
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Mehrere Kriminalfälle warten in diesem interaktiven Krimi-Rätselbuch auf ihre Lösung. Der Leser wird zum ermittelnden Kommissar. Der Tatort muss gesichert, Zeugen müssen verhört und Rückschlüsse geschlossen ...

Mehrere Kriminalfälle warten in diesem interaktiven Krimi-Rätselbuch auf ihre Lösung. Der Leser wird zum ermittelnden Kommissar. Der Tatort muss gesichert, Zeugen müssen verhört und Rückschlüsse geschlossen werden.

Jeder Fall beginnt mit einer kurzen Beschreibung der Tatortsituation. Daneben befindet sich eine Illustration mit Motiven, wie sie sich einem eintreffenden Kommissar zeigen würde. Diesen Tatort sollte man sich sehr genau ansehen, jede Kleinigkeit kann zur Lösung des Falles beitragen. Daneben gibt es von einigen Dingen, wie z. B. dem Inhalt einer Tasche, eine Detailansicht. Für diese blättert man auf die genannte Buchseite und kann sich auch hier alles genau ansehen und Schlüsse daraus ziehen.

Interaktiv wird es, wenn der Leser zur Lösungshilfe im Internet nach Anhaltspunkten suchen muss. Des Weiteren gibt es Audio-Hinweise. Hierbei öffnet der Leser mithilfe eines QR-Codes die Audiodatei und hört so, was Zeugen zu sagen haben. Wer keinen Internetzugang oder Smartphone hat, wird auf eine der Transkriptionsseiten am Ende des Buches verwiesen und kann die Aussage dort lesen. Ob man digital oder analog diese Aussagen anhört, spielt für die Lösung des Falles keine Rolle. Drei in Spiegelschrift verfasste Zusatzhinweise geben Tipps, worauf genau geachtet werden sollte. Nach Tatort, Aussagen und Zusatzhinweisen gibt es die Auflösung des Falles. Schritt für Schritt wird erst der Weg zur Lösung und im Anschluss der Tathergang beschrieben.

Mit „Wer ist der Mörder? Spannende Kriminalfälle selbst lösen“ ist es sehr gut gelungen, ein digitales Spiel auf Papier zu übertragen. Der Leser kann sich entweder alleine auf Mördersuche begeben, oder man nimmt das Buch mit zu einem unterhaltsamen Spieleabend. Ein einziger Fall sorgt für eine schöne Zeit mit Freunden und Familie.

Ich danke Literaturtest und dem YES Verlag für die Zusendung dieses Rezensionsexemplars.

Veröffentlicht am 06.11.2022

Das Lied des Wassers

Das Lied des Wassers
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Richards Leben nimmt eine Wendung, als er Olaf kennenlernt. Olaf gilt als „Heiler“, da er sich mit den Kräften der Natur, insbesondere mit dem Wasser, beschäftigt. Denn angeblich sind alle Erinnerungen ...

Richards Leben nimmt eine Wendung, als er Olaf kennenlernt. Olaf gilt als „Heiler“, da er sich mit den Kräften der Natur, insbesondere mit dem Wasser, beschäftigt. Denn angeblich sind alle Erinnerungen und Gefühle im Wasser gespeichert.

Wo will „Das Lied des Wassers“ seinen Leser hinbringen? Ist es die sogenannte „Wassertheorie“, die Rettung eines verschmutzten Sees, eine Liebesgeschichte oder die Suche nach einem verlorenen Freund? Oder ist es eher eine Suche nach sich selbst?

Obwohl alle Erzählstränge gut ineinandergreifen und zusammengehören, finde ich die Geschichte überladen. Alle Themen wurden angesprochen, doch richtig tief konnte ich in die einzelnen Themen nicht eintauchen. Auch emotional fand ich zu den Charakteren und ihren Handlungen kaum Zugang. Ich hätte mir hier auch mehr den Fokus auf das Thema „Wassertheorie“ gewünscht.

Die Geschichte selbst lässt sich gut lesen, auch wenn sie sich an einigen Stellen etwas in die Länge zieht. „Das Lied des Wassers“ erläutert zu Beginn auch einige Wassertheorien, was interessant ist. Die im Roman vorkommenden Wendungen sind gut platziert, wenn auch für mich alles vorhersehbar war.

Insgesamt betrachtet hilft dieses Buch dabei, einmal über sich selbst und sein Leben zu reflektieren und dadurch sein persönliches „Lied des Wassers“ zu finden.

Ich danke Literaturtest und der CW Niemeyer Buchverlage GmbH für die Zusendung dieses Rezensionsexemplars.

Veröffentlicht am 30.10.2022

Amazonah

Amazonah
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Durch eine Pressekonferenz lernen sich die Gynäkologin Anna und Minimalist Ben kennen und verlieben sich ineinander. Der aktuelle Gesundheitsminister Preuss möchte „Landesvater“ werden, seine Frau Mechthild ...

Durch eine Pressekonferenz lernen sich die Gynäkologin Anna und Minimalist Ben kennen und verlieben sich ineinander. Der aktuelle Gesundheitsminister Preuss möchte „Landesvater“ werden, seine Frau Mechthild verfolgt eigene Pläne. Eine neue Pandemie wird das Leben aller auf den Kopf stellen.

„Amazonah“ spielt in einer sehr nahen Zukunft. Die COVID-19-Pandemie aus den 20er Jahren ist Geschichte, als plötzlich „HeLiPa“ auftaucht. Gegen dieses Virus scheint COVID 19 nur die Generalprobe der Natur gewesen zu sein. Die Geschichte legt ihren Schwerpunkt auf die Beziehung der Paare und ihre Verbindungen in Zeiten der Pandemie zueinander.

Auch, wenn „Amazonah“ unter der Kategorie „Dystopie“ geführt wird, ist das Szenario realistisch geschildert und gelungen dargestellt. Zwar konnten mich nicht alle Figuren emotional erreichen, dies wurde durch die gute Darstellung vom Umgang mit einer neuen Pandemie ausgeglichen. Ein Glossar erklärt die vorkommenden Fachbegriffe und macht die entsprechenden Situationen verständlich.

Autorin Lou Bihl schafft es, eine neue Pandemie und die aus der COVID-19-Pandemie gezogenen Lehren glaubwürdig miteinander zu verbinden. „Amazonah“ ist ein gelungener Roman, den ich gerne weiterempfehle.

Ich danke Literaturtest und dem Unken-Verlag für die Zusendung dieses Rezensionsexemplars.

Veröffentlicht am 04.09.2022

Projekt DreamWalker – Die Schatten

Projekt DreamWalker
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Das Projekt „DreamWalker“ ist das Herzensprojekt von Traumforscher Dr. Jakob Lem. Der Therapeut will seine Patienten über ihre Träume erreichen und so heilen. Als Dr. Lem nach einem Verkehrsunfall im Koma ...

Das Projekt „DreamWalker“ ist das Herzensprojekt von Traumforscher Dr. Jakob Lem. Der Therapeut will seine Patienten über ihre Träume erreichen und so heilen. Als Dr. Lem nach einem Verkehrsunfall im Koma liegt, versucht seine 15-jährige Tochter ihn zu erreichen. Dies kann nur gelingen, wenn sie das Risiko eingeht und als DreamWalkerin ins Unbekannte aufbricht.

Autor Christoph Zachariae nimmt den Leser mit auf eine interessante Reise. Was wäre, wenn man tatsächlich in die Träume der Patienten eintauchen könnte? Gut ausgearbeitete Figuren und geschickt eingebaute Wendungen lassen die Geschichte nie langweilig werden.

Die Spannung steigert sich langsam bis hin zu einem interessanten Ende. Während des Lesens stellt sich die eine oder andere Frage, insbesondere, was das Projekt „DreamWalker“ betrifft. Es ist hier schwer, eine Rezension zu schreiben, ohne zu viel zu verraten. Einen kleinen Tipp habe ich noch für aufmerksame Leser: So ganz nebenbei gibt es eine kleine Stelle, bei der ich unabhängig von den Geschehnissen und der Geschichte schmunzeln musste.

Mit diesem Buch startet eine Trilogie, und diesen ersten Band kann ich allen Fans dieses Genres wärmstens empfehlen. Ich freue mich bereits jetzt auf den nächsten Teil.

Ich danke dem Autor Christoph Zachariae für die Zusendung dieses Rezensionsexemplars.