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Veröffentlicht am 16.02.2023

Die Farben der Erinnerung

Die Farben der Erinnerung
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Gemma leidet bis heute unter dem tragischen Verlust ihrer Eltern. Ein anonymer Brief mit seltsamen Inhalt führt sie aus ihrer Zurückgezogenheit hinaus in die Welt.

Im Grunde ist diese Geschichte ganz ...

Gemma leidet bis heute unter dem tragischen Verlust ihrer Eltern. Ein anonymer Brief mit seltsamen Inhalt führt sie aus ihrer Zurückgezogenheit hinaus in die Welt.

Im Grunde ist diese Geschichte ganz gut, in meinen Augen jedoch noch ausbaufähig. Weder Gemma noch die vielen Ereignisse konnten mich emotional wirklich packen. Irgendwie blieben die Charaktere und Geschehnisse oberflächlich. Dabei ist der Schreibstil gut, und es hätte durchaus mehr Spannung geben können.

Es gibt drei Handlungsstränge aus verschiedenen Jahrhunderten. Der Wechsel zwischen diesen ist nur an einer kleinen Veränderung eines Symbols zu Beginn eines Kapitels zu erkennen, was bei dem einen oder anderen Leser zu Verwirrungen führen könnte. Sobald jedoch klar wird, bei welchem Zeichen man sich in welchem Jahrhundert befindet, zeigt sich, dass der Wechsel immer zum richtigen Zeitpunkt geschehen ist.

Stück für Stück klärt sich das große Geheimnis auf. Das Ende der Geschichte ist gelungen. Alles in allem ist „Die Farben der Erinnerung“ ein gutes Buch für „Zwischendurch“ und gute Lesestunden.

Veröffentlicht am 16.02.2023

Das Mädchen auf den Klippen

Das Mädchen auf den Klippen
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Grania hat eine große Enttäuschung erlebt. Um wieder zu sich zu finden, kehrt sie zu ihrer Familie nach Irland zurück. Dort sieht sie eines Tages ein Mädchen am Rande einer Klippe stehen. Sie spricht das ...

Grania hat eine große Enttäuschung erlebt. Um wieder zu sich zu finden, kehrt sie zu ihrer Familie nach Irland zurück. Dort sieht sie eines Tages ein Mädchen am Rande einer Klippe stehen. Sie spricht das Mädchen an und ahnt nicht, dass diese Begegnung zu einer alten Familiengeschichte führt.

Es ist Aurora, welche dem Leser die Geschichten aus der Vergangenheit erzählt. Sie ist das kleine Mädchen von der Klippe und nimmt den Leser mit in eine weit zurück liegende Geschichte zweier Familien.

Es ist spannend, in Auroras Geschichte einzutauchen und den Geschehnissen zu folgen. Autorin Lucinda Riley ist ein wundervoller Familienroman gelungen. Alle Zeitstränge sind emotional und aufregend. Die Charaktere klar und deutlich dargestellt. Dazu kommt ein guter Schreibstil, welcher mit dafür sorgt, dass die Seiten beim Lesen nur so dahin fliegen.

„Das Mädchen auf den Klippen“ hat ein wunderbares Kopfkino ausgelöst.

Veröffentlicht am 16.02.2023

Im Netz des Todes

Black CATS - Im Netz des Todes
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Er lockt leichtgläubige Opfer in eine tödliche Falle. Die Polizei nennt ihn „Professor“. Profiler Alec Lambert ist ihm auf den Fersen, doch der Killer kann weitermorden. Alec bekommt Unterstützung durch ...

Er lockt leichtgläubige Opfer in eine tödliche Falle. Die Polizei nennt ihn „Professor“. Profiler Alec Lambert ist ihm auf den Fersen, doch der Killer kann weitermorden. Alec bekommt Unterstützung durch die Computerexpertin Samantha Dalton. Schon bald gerät sie in den Blick des gesuchten Psychopathen.

„Im Netz des Todes“ ist ein von Beginn an spannender Thriller, welcher durch geschickte Wendungen selbst abgehärtete Fans des Genres zu überraschen weiß. Autorin Leslie Parrish versteht es geschickt, die Nerven des Lesers zu kitzeln und die Spannung immer höher zu treiben.

Die Figuren sind von Beginn an sympathisch. Jedes Teammitglied bringt dabei seine eigene Vergangenheit mit, welche den Leser so emotional näher an die Charaktere heranführt. Als Leser begleitet man das Team bei seinen Ermittlungen und ahnt bis zum großen Finale nicht, wer der „Professor“ ist. Kaum war ich in die Geschichte eingetaucht, habe ich ein geniales Kopfkino erlebt.

„Im Netz des Todes“ ist das zweite Buch einer Reihe um die Black CATs. Dies habe ich beim Lesen kaum gemerkt. Allerdings kommen wichtige Geschehnisse aus dem vorherigen Teil zur Sprache, welches dessen Spannung schmälern könnte. Ich empfehle daher das Lesen in der entsprechenden Reihenfolge.

Veröffentlicht am 16.02.2023

Oma lässt grüßen und sagt, es tut ihr leid

Oma lässt grüßen und sagt, es tut ihr leid
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Elsas Oma ist etwas anders als gewöhnlich und nimmt die fast achtjährige Enkeltochter mit auf viele Märchenreisen. Denn sie kann gut Märchen erzählen, und Elsa liebt diese Reisen in die Traumwelten. Als ...

Elsas Oma ist etwas anders als gewöhnlich und nimmt die fast achtjährige Enkeltochter mit auf viele Märchenreisen. Denn sie kann gut Märchen erzählen, und Elsa liebt diese Reisen in die Traumwelten. Als ihre Oma stirbt, beginnt für Elsa eine ganz besondere Reise – im wahren Leben.

Ganz ehrlich, fast hätte ich nach knapp 100 Seiten das Buch aus der Hand gelegt. Die Geschichte zieht sich wie Kaugummi dahin, und die Ausflüge von Elsa in die Märchenwelt beginnen irgendwann zu nerven.

Doch dann gibt es einige Wendungen, welche den Roman doch noch interessant werden lassen. Als Leser blickt man im wahrsten Sinne des Wortes hinter die Fassaden der Hausbewohner und lernt so gemeinsam mit Elsa diese näher kennen.

Das Buch ist etwas anstrengend zu lesen, und der sogenannte rote Faden ist hier eher ein zartrotes Fädchen, welches nicht einfach zu finden ist. Ein solides Grundgerüst macht die Geschichte ab der Buchmitte doch lesenswert. Man sollte sich Zeit nehmen, denn die Geschichte fordert einiges von seinem Leser und ist keine Literatur für „Zwischendurch“.

Veröffentlicht am 16.02.2023

Die Dynastie der Maschinen

Die Dynastie der Maschinen
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Seit Jahrtausenden leben menschenähnliche Maschinen unerkannt auf der Erde. Jedoch schwindet langsam ihre Energie, und ohne eine neue Energiequelle werden sie untergehen. Die Archäologin June besitzt ein ...

Seit Jahrtausenden leben menschenähnliche Maschinen unerkannt auf der Erde. Jedoch schwindet langsam ihre Energie, und ohne eine neue Energiequelle werden sie untergehen. Die Archäologin June besitzt ein merkwürdiges Artefakt und befindet sich plötzlich mitten im Machtkampf der „awtomat“.

„Die Dynastie der Maschinen“ ist ein spannender Roman, der auch zum Nachdenken anregen kann. Der awtomat Peter und seine Schwester werden im 18. Jahrhundert am Hofe des Russischen Zaren wieder zusammengebaut. Doch wie weit reicht die Existenz der awtomat wirklich zurück?

June besitzt ein Artefakt, welches ihr Großvater im Zweiten Weltkrieg gefunden hat. Er glaubte, ein Engel habe es verloren. Als June auf Peter trifft, beginnt auch für den Leser ein großes Abenteuer. Gut ausgearbeitete Charaktere machen das Lesen zu einem Vergnügen. Nach und nach gibt es mehr Informationen über die awomat, und einige Wendungen lassen die Geschichte nicht langweilig werden.

Ich habe mit „Die Dynastie der Maschinen“ ein wunderbares Kopfkino erlebt.