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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 04.08.2017

eine ganz besondere Liebe

Die einzige Art, Spaghetti zu essen
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Inhalt:
Die 17 - Jährige Liv muss wieder mal mit ihrer Mutter umziehen, nachdem diese sich von ihrem Freund getrennt hat. Dort lernt Liv den attraktiven und hilfbereiten Felix kennen, der ihr mehrmals ...

Inhalt:
Die 17 - Jährige Liv muss wieder mal mit ihrer Mutter umziehen, nachdem diese sich von ihrem Freund getrennt hat. Dort lernt Liv den attraktiven und hilfbereiten Felix kennen, der ihr mehrmals aus der Patsche hilft und ein Auge auf sie geworfen hat. Ihre neue Freundin Nessie nimmt sie mit auf ein Stadtfest, wo sich Liv sofort in den gutaussehenden Keyborder Leo verliebt. Doch dann erfährt Liv, dass er blind ist. Kann sie dennoch eine Liebesbeziehung zu ihm aufauen, oder ist doch Felix der Richtige für sie?

Mein Kommentar:
Als ich das Buch zu lesen begann, war ich sofort in der Geschichte gefangen. Man findet auf Anhieb einen Einstieg und es ist leicht und flüssig geschrieben.

Der Leser lernt alle Personen sehr gut kennen, die wunderbar beschrieben sind. Man hatte das Gefühl, dass die Personen fast lebendig wurden. In Liv kann man sich besonders gut hineinversetzen. Die Autorin hat es verstanden ihre Gefühle und Gedanken sehr gut zum Ausdruck zu bringen.

Was mir besonders gut gefällt ist die Tatsache, dass Leos Lebensweise sehr gut dargestellt wurde. Als Leser hat man den Eindruck die Welt teilweise aus seiner blinden Sicht zu sehen. Und man bekommt ein Gefühl dafür mit welchen alltäglichen Problemen er zu kämpfen hat. Das macht den Roman zu etwas ganz besonderem. Trotzdem spiegelt er auch wieder, dass Leo keinen Behindertenstatus will, sondern wie ein "normaler" Junge behandelt werden will.

Die Autorin hat es sehr gut verstanden mit viel Gefühl dieses Buch über die erste große Liebe zu schreiben. Livs Sicht kam super rüber, auch ihre Schwierigkeiten, bei der Suche nach dem Richtigen.

Trotz aller Probleme kann man auch herzhaft lachen in diesem Liebesroman, welcher durch seine Vielfältigkeit keine Langeweile aufkommen lässt und den Leser bis zum Schluss gefangen hält.

Mein Fazit:
Der Autorin ist ein sehr gutes Buch über die erste Liebe und das Thema Blindheit gelungen, welches teilweise zum Nachdenken anregt. Trotzdem kommen die Liebe und der Humor nicht zu kurz.

Ganz liebe Grüße,
Niknak

Veröffentlicht am 04.08.2017

Feywind - Wind der Magie

Feywind
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Inhalt:
(Klappentext)
Als Feywinds Vater unter mysteriösen Umständen stirbt, beginnt der junge Gildenmagier auf eigene Faust Nachforschungen anzustellen und macht damit einen mächtigen Feind auf sich ...

Inhalt:
(Klappentext)
Als Feywinds Vater unter mysteriösen Umständen stirbt, beginnt der junge Gildenmagier auf eigene Faust Nachforschungen anzustellen und macht damit einen mächtigen Feind auf sich aufmerksam - die Inquisition.

Gemeinsam mit dem Krieger Mangdalan, der Elfe Nalda und dem dämonischen Schrumpfdrachen Shnurk versucht Feywind in der Elfenstadt Jalnaptra Antworten zu finden. Doch der Gegner ist ihnen dicht auf den Fersen und als die Gefährten die wahren Beweggründe der Inquisition aufdecken, steht plötzlich weit mehr als nur ihr Leben auf dem Spiel.

Mein Kommentar:
Es ist ein wirklich gelungenes Buch. Die über 400 Seiten sind sehr angenehm zu lesen und stets kurzweilig. Der Autor Peter Hohmann erzählt fesselnd und reißerisch die Geschichte von Feywind und seinen Gefährten. Hat man einmal das Buch in der Hand, dann kann man es nicht mehr weglegen.

Es gibt immer wieder unerwartete Wendungen, wo man sich dachte: "Oh mein Gott"; "Das kann jetzt doch nicht wahr sein"; oder auch "Unmöglich". Dadurch ist das Buch nie langweilig und der Spannungsbogen bleibt konstant über das gesamte Buch erhalten.

Man merkt, wie Feywind sich im Laufe des Buches verändert. Er wächst weit über seine Grenzen hinaus - aus dem einstigen, ängstlichen Einzelgänger wird ein kampfbereiter, äußerst starker Magier, der für seine Überzeugungen einsteht und dem seine Freunde sehr wichtig sind.

Mein Fazit:
Es ist ein äußerst gelungenes Werk, das sehr viel Potential für einen zweiten Band bietet. Dies war ganz sicher nicht das letzte Buch von Peter Hohmann, das ich gelesen habe. Absolute Leseempfehlung, für alle, die gerne Phantasiebücher lesen.

Ganz liebe Grüße,
Niknak

Veröffentlicht am 04.08.2017

Liebe, die alles zerstören kann

Maniac - Liebe verrückt
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Inhalt:
Violet, eine junge Studentin, lernt den gut aussehenden Investmentbanker Jason kennen. Er entführt sie in die Welt des Jetsets und des schönen Seins, wo nur das äußere Erscheinen wichtig ist. Jeder ...

Inhalt:
Violet, eine junge Studentin, lernt den gut aussehenden Investmentbanker Jason kennen. Er entführt sie in die Welt des Jetsets und des schönen Seins, wo nur das äußere Erscheinen wichtig ist. Jeder schaut nur auf sich selbst und nicht auf seine Umwelt. Violet verliebt sich in ihn und obwohl sie diese Liebe zu zerstören droht, kommt sie vorerst nicht von ihm los. Wird sie es dennoch schaffen loszukommen oder Jason zu ändern?

Mein Kommentar:
Das Buch erweckt zwar vom Cover her den Eindruck eines erotischen Romans mit viel Gefühl, aber das kommt im Roman leider nicht vor. Trotzdem ist der Roman sehr flüssig und angenehm geschrieben.

Ich habe zwar ein paar Seiten gebraucht, um mich an den Schreibstil zu gewöhnen, aber danach machte mir das Lesen richtig Spaß. Man wollte immer weiter lesen, um zu wissen, was als nächstes passiert, und wie sich die Liebesbeziehung der beiden entwickelt.

Leider gibt es in diesem Roman auch ein paar Sprünge in denen die Zeit nicht richtig eingeschätzt werden kann, aber das tut dem Lesefluss keinen Abbruch.Ich finde die Autorin hat einen interessanten Roman geschrieben über die Hintergründe des Investmentbankings und über den Sumpf aus Sucht, Liebe und Geld, aus dem es kein Entrinnen gibt.

Die Charaktere kommen alle eher unsympatisch rüber, was glaube ich auch bewusst so geschrieben wurde, da sie ja alle in dieser Scheinwelt leben und somit ihre eigenen Regeln und Richtlinien haben.

Mein Fazit:
Ich kann diesen Roman allen empfehlen, die gerne mal in die Welt des schönen Scheins abtauchen wollen, um näher zu erfahren, was da alles vor sich geht.

Ganz liebe Grüße,
Niknak

Veröffentlicht am 04.08.2017

Sommerlektüre mit Tiefgang

Für immer und ein Leben lang
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Inhalt:
Brittany Forrest kehrt zurück nach Puffin Island, nachdem sie bei einer archäologischen Ausgrabung in Griechenland mitgearbeitet hat. Auf ihrer Heimatinsel wartet auf die Archäologin eine große ...

Inhalt:
Brittany Forrest kehrt zurück nach Puffin Island, nachdem sie bei einer archäologischen Ausgrabung in Griechenland mitgearbeitet hat. Auf ihrer Heimatinsel wartet auf die Archäologin eine große Überraschung. Sie trifft dort ihre Jugendliebe und Exmann Zachary Flynn wieder, den sie jetzt seit 10 Jahren nicht mehr gesehen hatte. Wie wird sie wohl auf ihn reagieren, wenn er plötzlich vor ihr steht?

Mein Kommentar:
Das Buch ist sehr angenehm und flüssig zu lesen. Man wird sofort von Puffin Island in den Bann gezogen und kommt nicht mehr von der Insel weg.

Das Buch ist Teil einer Trilogie, wobei das erste Buch von Brittanys Freundin Emily und der dritte Band von Skylar handelt. Die Bücher können unabhängig voneinander gelesen werden.

Mir hat es besonders gut gefallen, dass man miterlebte, wie sich Zach im Laufe des Buches verwandelt und weiterentwickelt hat. Man konnte miterleben wie er sein Verhalten und seine Einstellung überdenkte und daran arbeitete. Im Allgemeinen könnte man sagen wurden die beiden Protagonisten reifer.

Die Handlung ist wirklich gut gelungen und regt einen zum Nachdenken an. Das Buch behandelt auch ein wenig das Thema Kindesmisshandlung und die Probleme die dadurch für die Kinder entstehen. (z. B: mangelndes Vertrauen in die Menschheit) Dies wurde sehr gut rüber gebracht, sodass man auch noch nach dem Lesen sich noch damit beschäftigen kann. Ich habe keine Ahnung, ob dies von der Autorin geplant war oder nicht, auf jeden Fall ist es gelungen.

Mein Fazit:
Ich finde dies ist wirklich eine sehr schöne Sommerlektüre mit Tiefgang, die ich jederzeit wieder lesen würde.

Ganz liebe Grüße,
Niknak

Veröffentlicht am 04.08.2017

späte Vaterschaft - ein humorvoller Bericht

Vater mit 50. Spätes Kinderglück und bange Fragen
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Inhalt:
Das Buch erzählt auf humorvolle Art und weise wie es ist mit 50 nochmals Vater zu werden, zumal man schon eine erwachsene Tochter mit 25 Jahren hat. Der Autor berichtet von seinen eigenen Erfahrungen ...

Inhalt:
Das Buch erzählt auf humorvolle Art und weise wie es ist mit 50 nochmals Vater zu werden, zumal man schon eine erwachsene Tochter mit 25 Jahren hat. Der Autor berichtet von seinen eigenen Erfahrungen und welche Schwierigkeiten und Probleme auf ihn zukamen und wie er damit umging.

Mein Kommentar:
Wenn man dieses Buch zu lesen beginnt, ist man von der ersten Seite an gefangen. Es ist spannend erzählt und lädt den Leser dazu ein, zu schauen, wie diese Zeit bei ihm verlaufen ist. Man findet findet einige parallelen zur eigenen Schwangerschaft bzw. dem Wachsen des Kindes. Der Autor hat von seiner eigenen Geschichte erzählt und diese aber teilweise ein wenig übertrieben dargestellt, was sehr gut zum Charakter des Buches passt. Auch die Verwandtschaft ist humorvoll beschrieben mit all ihren Eigenheiten. Somit lädt der Autor oft zum Lachen ein und das Buch bleibt bis zur letzten Seite interessant.Leider ist das Buch nicht besonders lang und somit können einzelne Erzählungen nur kurz dargestellt und nicht genauer beleuchtet werden, wodurch ein paar Fragen offen bleiben. Trotzdem wird das Buch dadurch auf keinen Fall langweilig, aber so bleibt die Möglichkeit für eine Fortsetzung offen.Ich konnte mich gut in die Lage des Vaters versetzen, da seine Gefühle recht gut zum Ausdruck kamen.

Mein Fazit:
Ich kann dieses Buch allen empfehlen, die selbst spät Eltern wurden und wissen wollen, wie es anderen in dieser Situation ergeht. Aber auch für junge Eltern ist das eine tolle Lektüre, da man sieht, dass es nicht viel Unterschied macht, in welchem Alter man Eltern wird. Auf alle Fälle wird der Leser sehr gut unterhalten und auch oft zum Lachen gebracht.

Ganz liebe Grüße,
Niknak