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Veröffentlicht am 19.01.2026

Zwischen Mythologie und Winterstimmung

Die Winterschwestern
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Die Winterschwestern ist für mich ganz klar ein Buch, das man am liebsten bei kaltem, grauem Wetter liest. Die winterliche Atmosphäre passt hervorragend zur Geschichte und lädt dazu ein, sich mit einer ...

Die Winterschwestern ist für mich ganz klar ein Buch, das man am liebsten bei kaltem, grauem Wetter liest. Die winterliche Atmosphäre passt hervorragend zur Geschichte und lädt dazu ein, sich mit einer Decke und einem heißen Getränk zurückzuziehen. Grundsätzlich hat mir das Buch auch gefallen, auch wenn der Weg dorthin etwas holprig war.

Ich habe die Geschichte nicht beim ersten Versuch beendet. Beim ersten Lesen bin ich nach etwa einem Viertel ausgestiegen, weil ich überhaupt keinen Zugang zur Handlung gefunden habe. In diesem Winter habe ich dem Buch dann eine zweite Chance gegeben. Mit offenem Blick, aber ohne große Erwartungen, bin ich erneut gestartet. Auch dieses Mal konnte mich der Einstieg nicht begeistern, und es fiel mir schwer, mich wirklich einzufühlen. Dieses Mal hatte ich jedoch einen längeren Atem, und irgendwann war der Punkt erreicht, an dem ich in der Geschichte angekommen bin. Ab da ließ sich das Buch deutlich flüssiger lesen und wurde auch spürbar interessanter.

Der Schreibstil ist nach wie vor nicht ganz mein persönlicher Geschmack, was für mich aber in Ordnung war. Die Figuren sind interessant gestaltet, dennoch konnte ich zu ihnen keine echte Verbindung aufbauen. Besonders gut gefallen hat mir hingegen das Setting. Es ist winterlich, rau und ungemütlich, wirkt dabei aber gleichzeitig geheimnisvoll und spannend.

Die Handlung plätschert stellenweise etwas vor sich hin, ist insgesamt aber solide erzählt. Der Stil erinnert stark an eine Sage, und die Geschichte ist deutlich von mythologischen Elementen geprägt. Das verleiht dem Buch eine besondere Atmosphäre, auch wenn es mich emotional nicht vollständig abholen konnte.

Am Ende bleibt für mich eine nette Geschichte, aber kein Highlight. Trotzdem bin ich froh, dass ich dem Buch eine zweite Chance gegeben und es dieses Mal auch beendet habe.

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Veröffentlicht am 19.01.2026

Eigenwillige Heldin, ungewöhnlicher Stil

Smeralda Bohms Bestiarium
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Monster, Forschung und ein Text, der wie ein wissenschaftliches Skript aufgebaut ist – eigentlich genau mein Fall. Entsprechend neugierig bin ich in diese Geschichte gestartet und hatte große Hoffnung ...

Monster, Forschung und ein Text, der wie ein wissenschaftliches Skript aufgebaut ist – eigentlich genau mein Fall. Entsprechend neugierig bin ich in diese Geschichte gestartet und hatte große Hoffnung auf ein spannendes Abenteuer voller Entdeckungen und außergewöhnlicher Kreaturen. Der Einstieg war auch zunächst vielversprechend und ungewöhnlich, konnte mich aber nicht durchgehend abholen.

Zu Beginn steht vor allem Smeralda selbst im Fokus und ihre ganz eigene Art von Forschung. Sie ist überzeugt davon, verborgene Wesen zu sehen, die sonst niemand wahrnimmt, und verfolgt dieses Ziel sehr konsequent. Smeralda ist eine eigenwillige Protagonistin, stark in ihrer Sicht auf die Welt, sehr festgelegt auf das, was sie für richtig hält, und wenig offen für andere Perspektiven. In Kombination mit dem nüchternen, wissenschaftlich angehauchten Schreibstil wirkte das auf mich stellenweise langatmig. Dadurch fiel es mir schwer, sowohl eine emotionale Verbindung zu Smeralda als auch einen wirklichen Einstieg in ihre Welt zu finden.

Die Handlung entwickelt sich zwar stetig weiter und gewinnt auch an Spannung, allerdings ging es für mich lange weniger um die faszinierenden Kreaturen, die das Buch verspricht, sondern stärker um menschliche Konflikte. Viele der erwähnten Monster bleiben eher im Hintergrund und rücken erst sehr spät wirklich greifbar in den Vordergrund. Das Finale hat mir dann allerdings gut gefallen: Es ist spannend, atmosphärisch und bringt genau die Elemente zusammen, die ich mir früher im Buch gewünscht hätte.

Neben Smeralda selbst mochte ich die Nebencharaktere teilweise sehr gern. Besonders ihr Freund, der ihr loyal zur Seite steht, und ihre Schwester, die trotz ihres jungen Alters fest an sie glaubt und sie unterstützt, haben mir gefallen. Auch der Vater ist eine interessante Figur, der mir beim Lesen allerdings oft einfach nur leidtat. Diese Figuren haben der Geschichte Wärme und emotionale Tiefe verliehen, die mir bei der Hauptfigur manchmal gefehlt hat.

Sehr positiv hervorzuheben sind außerdem die Illustrationen. Das Buch ist wirklich wunderschön gestaltet und beim Lesen und Durchblättern ein echter Hingucker. Der Schreibstil ist zwar gewöhnungsbedürftig, passt aber grundsätzlich zur Idee der Geschichte und hat mich nach einer gewissen Eingewöhnung nicht mehr gestört.

Insgesamt habe ich mich mit der Geschichte stellenweise schwergetan, vor allem wegen Smeraldas Charakter. Die Grundidee ist spannend und originell, die Umsetzung hat für mich aber nicht ganz gereicht, um daraus ein echtes Highlight zu machen.

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Veröffentlicht am 19.01.2026

Hörend lernen – diesmal über die Queen

Abenteuer & Wissen: Die Queen
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Ich mag die Teile der Abenteuer & Wissen-Reihe sehr gerne, deshalb habe ich mich besonders auf diese Folge über das Leben der Queen gefreut. Und auch dieser Teil hat mich wieder überzeugt. Die Informationen ...

Ich mag die Teile der Abenteuer & Wissen-Reihe sehr gerne, deshalb habe ich mich besonders auf diese Folge über das Leben der Queen gefreut. Und auch dieser Teil hat mich wieder überzeugt. Die Informationen sind gut ausgewählt, klar strukturiert und thematisch sinnvoll angeordnet, sodass man beim Zuhören wie nebenbei viel lernen kann.

Die Fakten werden verständlich und abwechslungsreich vermittelt, ohne überladen zu wirken. Genau das schätze ich an dieser Reihe: Sie schafft es, Wissen spannend und leicht zugänglich aufzubereiten. Auch die Vertonung hat mir erneut gut gefallen – sie passt hervorragend zum Stil des Formats und macht das Zuhören sehr angenehm.

Insgesamt ist diese Folge über die Queen unterhaltsam, informativ und ein weiterer rundum gelungener Teil der Reihe. Ich freue mich jetzt schon auf weitere spannende Themen in diesem Format.

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Veröffentlicht am 19.01.2026

Fake Husband, echtes Chaos

Never Trust Your Fake Husband
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Der Klappentext und der Titel haben mich sofort angesprochen. Ich mag Geschichten mit Agentensetting sehr gerne und hatte mich auf eine rasante Liebesgeschichte mit einem Hauch James-Bond-Feeling gefreut. ...

Der Klappentext und der Titel haben mich sofort angesprochen. Ich mag Geschichten mit Agentensetting sehr gerne und hatte mich auf eine rasante Liebesgeschichte mit einem Hauch James-Bond-Feeling gefreut. Der Einstieg war dann jedoch etwas ernüchternd, denn ich habe überhaupt nicht in die Handlung gefunden und bin beim Lesen immer wieder hängen geblieben. Deshalb bin ich relativ schnell auf das Hörbuch umgestiegen – und das war für mich definitiv die bessere Wahl.

Besonders zu Beginn hatte ich Schwierigkeiten mit dem Humor der Geschichte. Er wirkte auf mich oft zu albern und überzogen, was mich eher abgeschreckt und den Zugang zur Story erschwert hat. Mit der Zeit habe ich mich dann aber daran gewöhnt und den Humor schließlich als bewusst eingesetztes Stilmittel wahrgenommen. Ab diesem Moment konnte ich die Geschichte deutlich entspannter genießen.

Die Grundidee hat mir gut gefallen, und trotz des eher leichten, überdrehten Tons gab es viele Momente, in denen ich mit den Figuren mitgefiebert habe. Insgesamt ist Never Trust Your Fake Husband eine unterhaltsame Geschichte für zwischendurch, die man nicht zu ernst nehmen sollte. Für mich hat das Hörbuch etwas besser funktioniert als das Buch, vor allem dank der gelungenen Vertonung.

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Veröffentlicht am 19.01.2026

Entspanntes Fest bei den Erdmännchen

Geschenkt
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Die Erdmännchen-Reihe von Moritz Matthies hat mich bisher eigentlich nie enttäuscht, auch wenn die ersten Bände bei mir schon eine Weile zurückliegen und ich mich an viele Details nicht mehr ganz genau ...

Die Erdmännchen-Reihe von Moritz Matthies hat mich bisher eigentlich nie enttäuscht, auch wenn die ersten Bände bei mir schon eine Weile zurückliegen und ich mich an viele Details nicht mehr ganz genau erinnere. Umso mehr habe ich mich auf dieses weihnachtliche Prequel gefreut und bin neugierig in die Geschichte gestartet.

Dass das Prequel ausschließlich als Hörbuch erschienen ist, hat mich überhaupt nicht gestört, da ich die Vertonungen der Reihe sehr gerne mag. Der Einstieg fiel mir leicht, und ich konnte mich direkt gut ins Hören fallen lassen.

Stilistisch fühlt sich das Prequel wie ein vertrauter Teil der Hauptreihe an: humorvoll, locker erzählt und angenehm zu hören. Der Spannungsbogen ist allerdings etwas flacher als in den regulären Bänden, was die Geschichte insgesamt gemütlicher und weniger temporeich wirken lässt. Für mich hat das jedoch gut zum weihnachtlichen Setting gepasst.

Auch wenn es nicht ganz die Spannung der Hauptreihe erreicht, hatte ich einige wirklich schöne Hörstunden. Das Prequel schafft eine warme, festliche Atmosphäre und bietet ein liebevoll geschriebenes kleines Extra für Fans der Erdmännchen.

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