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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 17.02.2026

Ein Hörbuch, das direkt packt

Midwatch – Schule der unerwünschten Mädchen
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Schon Titel und Klappentext haben mich komplett angesprochen. Thematisch fällt das Buch mit seinem Institut, das im Alltag wie ein Internat für die Mädchen funktioniert, den Ermittlungen und den eigenwilligen ...

Schon Titel und Klappentext haben mich komplett angesprochen. Thematisch fällt das Buch mit seinem Institut, das im Alltag wie ein Internat für die Mädchen funktioniert, den Ermittlungen und den eigenwilligen Charakteren genau in mein Beuteschema. Entsprechend neugierig bin ich in die Geschichte gestartet.

Für mich war das Hörbuch eine sehr gute Wahl. Die Vertonung ist gelungen und hat es mir leicht gemacht, mich beim Hören in die Atmosphäre fallen zu lassen. Gerade bei einer Geschichte mit mehreren Figuren und einem besonderen Setting hat das für mich richtig gut funktioniert.

Der Einstieg fiel mir leicht. Ich konnte mich schnell im Institut zurechtfinden und habe rasch Zugang zu den Charakteren bekommen. Die Handlung nimmt zügig Fahrt auf, und schon bald überschlagen sich die Ereignisse. Besonders die kriminalistischen Elemente haben mir gut gefallen. Die Untersuchung ist spannend angelegt, bietet Raum zum Miträtseln und bleibt durchgehend handlungsreich, sodass keine Langeweile aufkommt. Ich habe mich sehr gut unterhalten gefühlt und konnte richtig mitfiebern.

Ganz überzeugt hat mich das Finale nicht. Es war weiterhin unterhaltsam, ließ für mich aber noch etwas Luft nach oben. Insgesamt sehe ich in der Geschichte noch Potenzial, weshalb ich bei der Bewertung ein kleines bisschen abziehe.

Trotzdem bleibt Midwatch (1) – Schule der unerwünschten Mädchen für mich eine spannende Geschichte mit starkem Setting und viel Unterhaltungswert.

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Veröffentlicht am 17.02.2026

Ein Bilderbuch zum Innehalten

Der kleine rote Panda und die Achtsamkeit
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Der kleine Panda und die Achtsamkeit hat mir insgesamt gut gefallen. Es ist ein Buch, das nachdenklich macht und zum Innehalten einlädt, mich am Ende jedoch nicht vollständig überzeugen konnte.

Besonders ...

Der kleine Panda und die Achtsamkeit hat mir insgesamt gut gefallen. Es ist ein Buch, das nachdenklich macht und zum Innehalten einlädt, mich am Ende jedoch nicht vollständig überzeugen konnte.

Besonders positiv hervorheben möchte ich den Zeichenstil. Die Illustrationen gefallen mir sehr gut, sowohl die Darstellung der Tiere als auch die Farbwahl sprechen mich sehr an. Die Bilder wirken ruhig, harmonisch und unterstreichen die achtsame Grundstimmung des Buches. Gerade bei einem Bilderbuch ist das für mich ein entscheidender Punkt, und hier wurde ich definitiv abgeholt.

Die Texte lassen sich sehr angenehm vorlesen. Sie sind flüssig formuliert und bieten viele Anknüpfungspunkte für Gespräche. Genau das finde ich bei dieser Art von Büchern besonders wichtig: Sie regen zum Austausch an und bieten Raum, gemeinsam über Gefühle, Wahrnehmung und Achtsamkeit zu sprechen. Die Thematik ist gut verpackt und klar erkennbar – das Buch vermittelt deutlich, worum es geht.

Was mich jedoch nicht ganz überzeugen konnte, war die kaum vorhandene Handlung. Ich habe ein wenig nach einem Ziel oder einer Entwicklung gesucht, doch letztlich bleibt es bei einem Spaziergang und einzelnen Momentaufnahmen. Auch wenn es sich um ein Bilderbuch handelt und kein großes Abenteuer erwartet werden sollte, hat mir ein kleiner Spannungsbogen oder eine erkennbare Entwicklung gefehlt.

Emotional konnte mich das Buch daher nicht vollständig erreichen. Dennoch sehe ich durchaus einen Wiederlesewert, gerade wegen der gelungenen Illustrationen und der vielen Gesprächsanlässe, die sich beim gemeinsamen Lesen ergeben.

Insgesamt ist es ein gelungenes Bilderbuch mit schöner Botschaft und stimmiger Gestaltung. Für mich kein absolutes Highlight, aber durchaus empfehlenswert – besonders als ruhiger Impulsgeber rund um das Thema Achtsamkeit.

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Veröffentlicht am 17.02.2026

Solide, aber kein Reihen-Highlight

A Spark of Time - Ein Treffen in den Highlands
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Nachdem mir die ersten beiden Bände der Reihe wirklich gut gefallen haben und ich ein großer Fan von Zeitreisegeschichten bin, habe ich mich sehr auf diese Fortsetzung gefreut. Entsprechend hoch waren ...

Nachdem mir die ersten beiden Bände der Reihe wirklich gut gefallen haben und ich ein großer Fan von Zeitreisegeschichten bin, habe ich mich sehr auf diese Fortsetzung gefreut. Entsprechend hoch waren meine Erwartungen. Besonders das neue Setting nach der Titanic und der Zeit von Jane Austen fand ich sehr gelungen gewählt und äußerst reizvoll. Auch diesmal schafft es die Autorin wieder, den historischen Hintergrund stimmungsvoll und detailreich in die Handlung einzubetten – das ist eine ihrer großen Stärken und hat mir schon in den Vorgängern besonders gut gefallen.

Die Atmosphäre habe ich in diesem Band zwar etwas weniger intensiv wahrgenommen als zuvor, dennoch blieb das Setting insgesamt stimmig und gut ausgearbeitet. Mit der Handlung bin ich allerdings nicht ganz so warm geworden. Schon zu Beginn hat mich eine bestimmte Charakterentwicklung irritiert, auf die ich aus Spoilergründen nicht näher eingehen möchte. Diese Entwicklung hat meinen Lesefokus verschoben und mich eher beschäftigt als begeistert.

Dadurch entstand für mich unnötiges Drama, das mich teilweise genervt, gleichzeitig aber auch emotional stark berührt hat. Die Autorin hat es also definitiv geschafft, Gefühle in mir hervorzurufen – nur hätte ich mir in diesem Band einen anderen Schwerpunkt gewünscht. Das eigentliche Abenteuer war wieder spannend erzählt und grundsätzlich gut umgesetzt, rückte für mich jedoch zu sehr in den Hintergrund.

Trotzdem bleibt es eine solide Fortsetzung, die mich neugierig auf den nächsten Band macht. Auch wenn dieser Teil für mich nicht ganz mit den ersten beiden mithalten konnte, freue ich mich darauf zu erfahren, wie sich die Situation am Ende weiterentwickeln wird.

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Veröffentlicht am 17.02.2026

Kunterbunt und voller kleiner Wahrheiten

Willkommen bei den Grauses 3: Der normale Schulwahnsinn
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Die ersten beiden Teile der Reihe habe ich als Hörbuch gehört, deshalb war dieser Band mein erstes Mal, die Grauses tatsächlich zu lesen. Der Einstieg fühlte sich dadurch zunächst etwas ungewohnt an. Ich ...

Die ersten beiden Teile der Reihe habe ich als Hörbuch gehört, deshalb war dieser Band mein erstes Mal, die Grauses tatsächlich zu lesen. Der Einstieg fühlte sich dadurch zunächst etwas ungewohnt an. Ich musste mich erst daran gewöhnen, die Familie nicht mehr gesprochen, sondern geschrieben zu erleben. Dieses Gefühl hat sich jedoch schnell gelegt, und ich habe gut in die Geschichte hineingefunden.

Ein klarer Vorteil des Buches gegenüber dem Hörbuch sind für mich die Illustrationen. Sie haben mir richtig gut gefallen und passen wunderbar zur Geschichte. Sie unterstreichen den besonderen Charme der Grauses und machen das Lesen noch lebendiger.

Die Grauses selbst sind wieder herrlich sonderbar und unglaublich unterhaltsam. Der Humor trifft auch in diesem Band voll meinen Geschmack und ist gleichzeitig sehr passend für die Zielgruppe. Neben der Familie stehen natürlich noch weitere Figuren im Fokus, und auch diese sind liebevoll und abwechslungsreich gestaltet. Ottilie gefällt mir weiterhin sehr als Protagonistin. Sie wirkt authentisch, neugierig und bringt genau die richtige Mischung aus Mut und Unsicherheit mit, die sie greifbar und sympathisch macht.

Gerade am Anfang spielt der Schulalltag eine große Rolle, weshalb ich erwartet hatte, dass dieser Schwerpunkt noch stärker im Mittelpunkt bleibt. Im weiteren Verlauf verlagert sich der Fokus jedoch etwas. Das hat meinem Lesevergnügen aber keinen Abbruch getan.

Die Handlung ist erneut kunterbunt und unterhaltsam, enthält aber gleichzeitig viele kleine Wahrheiten und wertvolle Erkenntnisse. Genau diese Mischung macht für mich den besonderen Reiz der Reihe aus.

Insgesamt war auch dieser Band wieder ein Highlight für mich. Ob ich bei den nächsten Teilen eher zum Hörbuch oder zum Buch greifen werde, kann ich ehrlich gesagt nicht sagen, denn beide Varianten haben ihre ganz eigenen Stärken und funktionieren wunderbar.

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Veröffentlicht am 19.01.2026

Vielseitig, praktisch und alltagstauglich

Ich helf dir kochen – Meine Lieblingsrezepte
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Beim Durchblättern und Stöbern hat das Kochbuch auf mich insgesamt einen positiven Eindruck gemacht. Besonders gut gefällt mir die große Vielfalt an Rezepten. Es finden sich viele klassische Gerichte, ...

Beim Durchblättern und Stöbern hat das Kochbuch auf mich insgesamt einen positiven Eindruck gemacht. Besonders gut gefällt mir die große Vielfalt an Rezepten. Es finden sich viele klassische Gerichte, die man kennt und gerne kocht, aber auch ausgefallenere Rezepte, die man so nicht überall findet. Diese Mischung macht das Buch abwechslungsreich und interessant.

Die Aufteilung der Rezepte ist gelungen und übersichtlich. Sehr gerne mag ich auch den Hinweis auf sogenannte Blitzrezepte, da man so schnell erkennt, welche Gerichte sich besonders gut für den Alltag eignen. Das erleichtert die Orientierung im Buch deutlich.

Nicht ganz überzeugen konnten mich die Kapitelunterteilungen. Die Gestaltung spricht mich optisch leider nicht an und wirkt etwas lieblos. Auch dass nicht zu jedem Rezept ein Bild vorhanden ist, finde ich schade. Gerade in Kochbüchern schaue ich mir die Gerichte gerne visuell an, um einen besseren Eindruck vom Ergebnis zu bekommen.

Sehr sympathisch fand ich hingegen das Vorwort, auch in Kombination mit dem Foto. Das wirkt persönlich, nahbar und passt gut zum gesamten Konzept des Buches. Man merkt, dass hier mit Freude und Erfahrung gekocht wird.

Insgesamt ist Ich helf dir kochen – Meine Lieblingsrezepte ein Kochbuch, das mir trotz kleiner Abstriche gut gefällt. Es bietet eine schöne Rezeptauswahl, ist praktisch aufgebaut und eignet sich gut zum Stöbern und Nachkochen im Alltag.

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