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Veröffentlicht am 10.02.2022

Gelungene Fortsetzung, insgesamt etwas schwächer als Band eins

Survivors - Das Riff der Anderen
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Nachdem Zacky, Scir, Heuler und ihre Freunde, die sich die Survivors nennen, ihr sterbendes Korallenriff verlassen mussten sind sie nun auf der Suche nach einem neuen Zuhause. In Formation schwimmt die ...

Nachdem Zacky, Scir, Heuler und ihre Freunde, die sich die Survivors nennen, ihr sterbendes Korallenriff verlassen mussten sind sie nun auf der Suche nach einem neuen Zuhause. In Formation schwimmt die ungleiche Gruppe durch das offene Meer und ist sich dabei der Gefahren überaus bewusst. Als sie nach einer abenteuerlichen Reise endlich ein neues, scheinbar gesundes Riff erreichen werden sie von den dort lebenden Fischen sehr freundlich empfangen. Doch auch in diesem Riff ist nicht alles so wie es zu sein scheint. Und schon steht den Survivors ihr nächstes Abenteuer bevor.

Diese Buchreihe befasst sich mit den Umweltproblemen im Meer und den Auswirkungen auf Meeresbewohner und auch auf den Menschen. Das Thema finde ich für eine Kinderbuchreihe (ab 10 Jahren) sehr interessant und war nach Band eins interessiert wie es mit den Survivors weiter geht.

Die Geschichte knüpft nahtlos an Band eins an, sodass es ratsam ist die Bücher in der Reihenfolge der Veröffentlichung zu lesen.

Genau wie Band eins konnte mich auch dieser Teil der Reihe wieder gut unterhalten. Die Unterschiedlichkeit der Gruppenmitglieder ist sehr interessant. Es wird schnell deutlich, dass jedes Mitglied seine Schwächen und Stärken hat. Der Autor arbeitet schön heraus, dass die Gruppe nur überlebt, wenn alle zusammenhalten.

Die Handlung war wieder interessant, aber in meinen Augen etwas schwächer als im ersten Teil. Dennoch waren die Umweltprobleme deutlich erkennbar und auch die Auswirkungen davon. Besonders die Rivalität um Ressourcen wurde gut dargestellt.

Insgesamt hat mir auch dieser Teil der Reihe wieder gut gefallen. Die Umweltthematik wird gut herausgearbeitet und in eine interessante Handlung verpackt. Das Buch wirkt dem empfohlenen Lesealter angepasst, aber dennoch anspruchsvoll. Für mich eine empfehlenswerte Reihe.

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Veröffentlicht am 10.02.2022

Ein schönes, düsteres Kinderbuch mit besonderem Erzählstil

Mio, mein Mio
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Astrid Lindgrens Kinderbücher sind weltbekannt und ich kenne einige von ihnen. Dieses Kinderbuch habe ich zuvor noch nicht gelesen und die Geschichte auch nicht gekannt. Durch die illustrierte Neuauflage ...

Astrid Lindgrens Kinderbücher sind weltbekannt und ich kenne einige von ihnen. Dieses Kinderbuch habe ich zuvor noch nicht gelesen und die Geschichte auch nicht gekannt. Durch die illustrierte Neuauflage war ich dann aber doch neugierig.

In dem Buch geht es um einen Waisenjungen namens Bosse, der auf geheimnisvolle Weise in ein fremdes Land gelangt und dort auf seinen Vater trifft. Doch der Vater ist nicht irgendein Bewohner des Landes, sondern er ist der Köngig. Und auf einmal wird aus dem Waisenjungen Bosse der Prinz Mio. Neben seinem Vater findet Bosse bzw. Mio auch einen Freund, mit dem er sich auf die Reise ins Nachbarland begibt und dort ein Abenteuer erlebt.

Zuerst einmal möchte ich die tollen Illustrationen hervorheben. Sowohl die Covergestaltung als auch die Bebilderung im Inneren des Buches sind einfach ein Hingucker. Das Dargestellte unterstreicht die Ereignisse in der Geschichte sehr gut und lässt zudem noch genug Spielraum für eigene Vorstellungen. Das hat mir sehr gut gefallen.

Die Charaktere sind recht oberflächlich, dennoch leicht ins Herz zu schließen. Der Bösewicht ist merklich böse, aber der Altersgruppe angepasst. Die Charaktergestaltung hat mir im Gesamten gut gefallen.

Die Welt bzw. das Land über das Mios Vater herrscht, ist schön dargestellt. Ebenso kann man sich auch das Nachbarland gut vorstellen. Die Beschreibungen sind kurz gefasst, aber in genau dem passenden Maß, dass man sich alles gut vorstellen kann.

Der Schreibstil macht diese Geschichte auf jeden Fall zu etwas besonderem. Man merkt, dass Astrid Lindgren ihr Handwerk beherrscht und das in dieses Buch viel Mühe und Arbeit geflossen ist. Leider muss ich sagen, dass ich mit diesem Schreibstil bis zur letzten Seite nicht wirklich warm geworden bin. Es gibt viele Wiederholungen und teils war auch die Satzstellung für mich immer wieder ein Hindernis in einen wirklichen Lesefluss zu kommen. Dennoch bin ich beeindruckt von der Art die Geschichte zu erzählen und ich verstehe warum die Autorin diesen Stil gewählt hat.

Insgesamt hat mich das Buch fasziniert und durch den Schreibstil auch ein bisschen frustiert. Dennoch würde ich das Buch weiterempfehlen, da die Illustrationen wunderschön sind und die Handlung wirklich gelungen ist.

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Veröffentlicht am 10.02.2022

Ein etwas anderer Marienkäfer

Marie Käferchen
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Marienkäfer sind klein, süß und eigentlich jeder mag sie. Zudem sollen sie noch Glück bringen. Ich persönlich finde, dass sie immer sehr friedlich wirken. Doch der Schein trügt. Auch in der Welt der Marienkäfer ...

Marienkäfer sind klein, süß und eigentlich jeder mag sie. Zudem sollen sie noch Glück bringen. Ich persönlich finde, dass sie immer sehr friedlich wirken. Doch der Schein trügt. Auch in der Welt der Marienkäfer gibt es nicht nur lieb, brav und still. Das zeigt dieses Kinderbuch.

Marie Käferchen ist eine starke Persönlichkeit mit einem rockigen Charakter. Sie bleibt sich treu und verfolgt ihre Träume. Dabei schwimmt sich auch manchmal gegen den Strom.

Zusätzlich zu dem tollen Thema konnte mich auch der Erzählstil begeistern. Es wird in Reimen und Versen erzählt, das zeigt sich auch schon auf dem Klappentext.

Untermalt wird das tolle Leseerlebnis dann noch mit tollen Illustrationen in schrillem aber passendem Stil.

Ich bin begeistert und werde das Buch auf jeden Fall noch oft verschenken bzw. empfehlen.

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Veröffentlicht am 01.02.2022

Tolle Darstellung von vielen Informationen, die in eine nette Geschichte eingebettet sind

Kunstfresser – Aus dem Leben einer Museumsmotte
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Was ist eigentlich Kunst? Dieser Frage will die kleine Motte Jolinde auf den Grund gehen und macht sich daher auf den Weg ihren Onkel Heribert, der schon seit vielen Jahren eine Museumsmotte ist, zu besuchen. ...

Was ist eigentlich Kunst? Dieser Frage will die kleine Motte Jolinde auf den Grund gehen und macht sich daher auf den Weg ihren Onkel Heribert, der schon seit vielen Jahren eine Museumsmotte ist, zu besuchen. Dort angekommen erfährt sie viel darüber, was überhaupt Kunst ist, wie diese entsteht und was man dafür tun muss, damit die Kunst erhalten bleibt. Hierbei wird sie von ihrem Onkel durch kleinere Aufgaben oder verschiedene Fragen immer wieder zum Nachdenken und selbst erforschen angeregt.


Als ich den Titel dieses Buches gelesen habe war ich sofort Feuer und Flamme. Ich liebe Kindersachbücher, denn diese sind oft so schön aufgearbeitet und besitzen ein liebevolles Design. Viele dieser Sachbücher behandeln naturwissenschaftliche Themen, daher fand ich die Idee von einem Kunst-fokussierten Buch ganz toll.

Und ich wurde nicht enttäuscht. Schon beim Erhalt des Buchs war ich von dem Format und der Aufmachung begeistert. Dementsprechend schnell habe ich mich auch ans Stöbern und Lesen gemacht und konnte mich toll in die Geschichte fallen lassen. Die Motten haben mir gut gefallen. Über die Namen musste ich doch schmunzeln und auch ihre Vorlieben was z.B. Essen angeht haben mir ein Lächeln entlockt. Zu Beginn lernt man die Mottenfamilie kurz kennen und bekommt hier auch bereits die ersten Informationen über Motten. Das Thema Motten wird auch im weiteren Verlauf der Geschichte immer mal wieder aufgegriffen, z.B. durch die Frage, warum Motten als Schädlinge gelten und was ein Schädling überhaupt ist.

Zusätzlich zu den Informationen über Motten gab es dann auch noch das Hauptthema Kunst. Dieses wurde toll aufgearbeitet und von vielen Seiten betrachtet. Die Informationen sind gut dargestellt und für alle Altersklassen verständlich. Durch die regelmäßige Aufforderung zu eigenen Projekten oder Fragestellungen wirkt das Buch sehr interaktiv und man hat immer wieder Zeit das Gehörte und Gelernte zu reflektieren.

Neben der süßen Geschichte und den vielen Informationen sind auch die tollen Illustrationen zu erwähnen. Auf jeder Seite erwartet den Leser wieder eine tolle Darstellung, auf der man mit den Augen durchaus etwas länger verweilt und das Dargestellte auf sich wirken lässt.

Insgesamt hat mich dieses Buch wirklich begeistert. Durch die verschiedenen Fragestellungen wird das Thema Kunst wunderbar vielschichtig beleuchtet und man bekommt einige Informationen. Für mich absolut empfehlenswert.

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Veröffentlicht am 01.02.2022

Gefällt mir gut und ich habe auch schon das ein oder andere Rezept ausprobiert

Goodful - Das Kochbuch
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Kochen ist ja immer so eine Sache. Man hat seine Lieblingsgerichte und Gerichte die man schon immer kocht. Sei es weil sie einfach und schnell sind, oder weil es einfach in der Routine drin ist.

Aus diesem ...

Kochen ist ja immer so eine Sache. Man hat seine Lieblingsgerichte und Gerichte die man schon immer kocht. Sei es weil sie einfach und schnell sind, oder weil es einfach in der Routine drin ist.

Aus diesem Grund bin ich immer an neuen Rezeptideen interessiert. Ab und an darf es nämlich auch mal was Neues sein.

Das Goodful Rezeptbuch hat mich durch den Titel auf sich aufmerksam gemacht. Auch die Idee nachhaltig zu kochen finde ich interessant.

Und ich kann sagen, dass sich der Blick in dieses Buch gelohnt hat. Die Bilder sind toll, die Rezepte sind übersichtlich gestaltet und optisch macht das Buch einfach Spaß. Ich finde es immer schön in gut bebilderten Kochbüchern zu blättern und mich inspirieren zu lassen.

Auch die Auswahl der Rezepte hat mir gefallen. Es gibt einfache Basic-Rezepte, die man dann noch aufwerten kann. Auch dazu gibt es dann Ideen und Hinweise. Gut gefallen hat mir auch die Kennzeichnung von bspw. Vegan, Vegetarisch und vielem anderen. Auch die Nährwert-Tabellen für jedes Rezept finde ich hilfreich und angebracht.

Insgesamt gefällt mir das Kochbuch aufgrund der Rezeptauswahl, der Gestaltung und der Kennzeichnung sehr gut. Ich würde es weiter empfehlen.

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