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Veröffentlicht am 18.07.2024

Eine neue Jägerin ...

Buffy the Vampire Slayer
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Buffy ist weg und eine neue Jägerin in der Stadt. Heißt das etwa, dass Buffy nicht mehr lebt, denn es gibt in jeder Generation ja nur eine …?

Kendra ist auch hier die erste neue Jägerin, und sie scheint ...

Buffy ist weg und eine neue Jägerin in der Stadt. Heißt das etwa, dass Buffy nicht mehr lebt, denn es gibt in jeder Generation ja nur eine …?

Kendra ist auch hier die erste neue Jägerin, und sie scheint mir ganz anders, als man sie bisher kannte. Wer ihr Wächter ist, ist auch interessant. Außerdem hatte ich ein Aha-Erlebnis, hätte ich eigentlich schon vorher darauf kommen können, und Giles verhält sich sonderbar.

Es passiert relativ viel, aber dennoch packt es mich immer noch nicht richtig. Ich glaube fast, die Geschichte ist mir etwas zu simpel gestrickt, daher ist man auch flott durch den Band geflogen und kann kaum glauben, dass es das schon wieder war. Auch an Humor, der das Original auszeichnete, fehlt es mir.

Schade finde ich, dass Buffys Höllenschlundtrip in einer eigenen Minireihe stattfindet und nicht innerhalb dieser Reihe, wie man dem Vorwort entnehmen kann.

Auch dieses Mal ist die Covergalerie wieder sehenswert, zusätzlich gibt es ein paar Charakterskizzen des Zeichners, die mir letztlich besser gefallen als die Zeichnungen selbst.

Leider kann ich wieder nur 3 Sterne vergeben, es ist für mich einfach nicht so fesselnd, komplex und humorvoll wie das Original.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
Veröffentlicht am 17.07.2024

Auch Band 2 hat mich noch nicht richtig überzeugt

Buffy the Vampire Slayer
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Um Xanders Seele zu retten, opfert Willow einen Teil ihrer selbst. Währendessen ist Drusilla weiterhin darauf aus, den Höllenschlund zu öffnen.

Der zweite Band des Buffy-Reloads setzt unmittelbar am ersten ...

Um Xanders Seele zu retten, opfert Willow einen Teil ihrer selbst. Währendessen ist Drusilla weiterhin darauf aus, den Höllenschlund zu öffnen.

Der zweite Band des Buffy-Reloads setzt unmittelbar am ersten an und endet ebenfalls wieder mit einem Cliffhanger.

Leider kann mich die Geschichte immer noch nicht so packen, wie ich es mir gewünscht hätte. Neugierig macht mich im Moment vor allem Robin, den Buffy datet, und der ein Geheimnis zu haben scheint. Wer dagegen der Mann mit der Maske ist, den Buffy auf einer Feier trifft, scheint mir bereits klar.

Leider kann mich auch der neue Zeichner nicht überzeugen, seine Zeichnungen sind mir zu grob geraten. Die Covergalerie ist dennoch sehenswert.

Für mich alten Hasen im Buffyversum ist der Reload bisher eher enttäuschend, auch wenn mich immer noch interessiert, wie die Geschichte weiter verlaufen wird.

Veröffentlicht am 15.07.2024

Bin noch hin und her gerissen

Buffy the Vampire Slayer
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Buffy Summers ist neu in Sunnydale, Freundschaften zu schließen fällt ihr schwer, denn sie führt ein Doppelleben, sie ist die Jägerin und geht nachts auf die Jagd nach Vampiren. Dabei unterstützt sie ihr ...

Buffy Summers ist neu in Sunnydale, Freundschaften zu schließen fällt ihr schwer, denn sie führt ein Doppelleben, sie ist die Jägerin und geht nachts auf die Jagd nach Vampiren. Dabei unterstützt sie ihr Wächter Giles.

Kommt uns bekannt vor, oder? Nun, Buffy hat einen Reload bekommen, allerdings nur in Comicform. Der Hintergrund ist der selbe, erste Freundschaften knüpft sie mit Willow und Xander, Giles ist Bibliothekar in der Schule und Buffy lebt bei ihrer Mutter Joyce. Manches jedoch ist anders, so hat Willow sich hier bereits geoutet, Spike und Drusilla sind bereits im ersten Band in der Stadt, Drusilla ist alles andere als schwach, und Joyce hat eine glückliche Beziehung. Das ist nur ein Teil der Änderungen, die es hier gibt, und die natürlich die Spannung hochhalten, wie es nun in dieser Parallelwelt weitergehen könnte.

Ich persönlich bin vielleicht zu sehr in der Buffy-Welt, wie ich sie bisher kenne, verankert, denn so ganz kann mich der Reload nicht packen. Manches geht mir auch zu schnell oder wird vielleicht zu wenig erklärt, wie zum Beispiel die Beziehung Giles' zu Willow.

Gut gefallen mir die Zeichnungen, man erkennt meist schnell, wen man vor sich hat, einige Charaktere sind sehr gut getroffen. Allerdings klappt das nicht bei jedem, Drusilla hätte ich zum Beispiel ohne das Geschehen drumherum nicht sofort identifizieren können.

Der Band endet mit einem Cliffhanger, so dass ich nun schnell weiterlesen muss. Je nach dem würde das Buffys Welt wie man sie kennt, ziemlich auf den Kopf stellen.

Wie in der Ursprungsreihe gibt es auch hier eine sehnswerte Covergalerie.

Ich bin noch hin und her gerissen, ob mir der Buffy-Reload gefällt und vergebe vorsichtige 3 Sterne.

Veröffentlicht am 14.07.2024

Für Cormoran und Robin wird es persönlich

Die Ernte des Bösen
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Robin Ellacott wird ein Frauenbein in die Detektei geliefert. Cormoran Strike hat sofort mehrere Männer in Verdacht, die es auf ihn abgesehen haben könnten und seiner Detektei schaden möchten. Letzteres ...

Robin Ellacott wird ein Frauenbein in die Detektei geliefert. Cormoran Strike hat sofort mehrere Männer in Verdacht, die es auf ihn abgesehen haben könnten und seiner Detektei schaden möchten. Letzteres ist tatsächlich schnell erreicht, denn eine Detektei, der man Leichenteile liefert, gilt nicht als seriös. Ein weiteres Problem tut sich auf, als die Polizei nicht an Strikes Verdächtige glaubt, sondern jemand anderen ins Visier nimmt. Robin und Cormoran müssen also wieder einmal selbst ermitteln, für beide wird es dabei sehr persönlich.

Der dritte Band der Reihe ist wieder ein dicker Schmöker, der mich von Anfang an fesseln konnte. Ich mag die Reihe vor allem wegen ihres Protagonisten, Cormoran ist ein interessanter Typ, der mir zudem sympathisch ist. Auch Robin mag ich, auch wenn ich ihre Beziehung zu ihrem Verlobten Matthew nicht nachvollziehen kann, die hier übrigens sehr in den Mittelpunkt gerät, zumal die Hochzeit kurz bevor steht.

Sowohl mit Cormoran als auch mit Robin konnte ich also sehr gut mitfühlen, zumal auch aus ihren beiden Perspektiven erzählt wird. Hinzu tritt die des Täters, die Andeutungen macht, aber wenig verrät. Man kann gut miträtseln, die Auflösung, die sich am Ende ergibt, hat mich persönlich überrascht, nachvollziehbar ist sie natürlich trotzdem.

Sowohl bei Robin als auch bei Cormoran wird es sehr persönlich. Cormoran muss sich mit einigen Personen und Geschehnissen aus seiner Vergangenheit auseinandersetzen, die er lieber vergessen hätte. Durch seine Erinnerungen nehmen wir Leser:innen daran teil. Auch Robin muss sich mit ihrer Vergangenheit auseinandersetzen und gerät zudem in den Fokus des Täters. Außerdem stellt sie ihre Beziehung zu Matthew auf den Prüfstand. Insgesamt dringt man neben der Suche nach dem Täter tief in die Persönlichkeiten der beiden Protagonist:innen ein. Ich mag so etwas sehr, und bin gespannt, wie ich die beiden im nächsten Band antreffen werde.

Die Reihe hat es mir bereits seit dem ersten Band angetan und auch Band 3 hat mich wieder sehr gefesselt.

Veröffentlicht am 13.07.2024

Hollywoodstar und Erfinderin

Die Verwegene
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Hedwig Kiesler wird 1914 in Wien geboren, dreht einige Filme, tritt am Theater an der Wien auf und heiratet jung. Leider ist die Ehe toxisch, und so entflieht Hedy ihr 1937, landet in den USA, wird von ...

Hedwig Kiesler wird 1914 in Wien geboren, dreht einige Filme, tritt am Theater an der Wien auf und heiratet jung. Leider ist die Ehe toxisch, und so entflieht Hedy ihr 1937, landet in den USA, wird von MGM eingestellt und als Hedy Lamarr berühmt. Die Schauspielerei ist allerdings nicht ihre einzige Leidenschaft, sie interessiert sich auch sehr für Technik.

Ich bin Fan alter Hollywoodfilme, und kannte natürlich den Namen Hedy Lamarr, wusste aber bisher nichts über ihr Leben. Die Autorin nimmt sich der Jahre 1933 bis 1942 an. Zunächst trifft man Hedy noch in Wien, später in ihrer unglücklichen Ehe, dann erlebt man mit, wie sie versucht, sich in Hollywood durchzusetzen und vor allem gute Rollen zu bekommen. Auch ihr Privatleben spielt eine Rolle, sie geht Beziehungen und weitere Ehen ein, auch das nicht immer glücklich. Außerdem muss sie miterleben, dass ihre Heimat von den Nationalsozialisten besetzt wird, die schließlich einen Krieg entfesselt, in den letztlich auch Hedys Wahlheimat hineingezogen wird. Mit ihrem technischen Verständnis und ihrem Erfindungsreichtum kann sie schließlich eine womöglich bahnbrechende Erfindung machen, von der sie hofft, ihre neue Heimat im Krieg unterstützen zu können. Sie wird aber zunächst nicht so anerkannt, wie erhofft. Heute ist ihre Erfindung allerdings nicht mehr wegzudenken, auch wenn sie in einem ganz anderen Bereich Anwendung findet, als zunächst gedacht.

Der Roman lässt sich gut lesen, und da ich bis dahin wenig über Hedys Leben wusste, war ich während des Lesens gespannt, wie es ihr ergeht. Es hat Spaß gemacht, mitzuerleben, welche Filme sie gedreht hat, welche Hollywoodgrößen ihren Lebensweg begleitet haben, manche kurz, manche länger. Ein bisschen oft wird das Thema Erfindungen erwähnt. Hedy erfindet gern, hat ein Erfinderzimmer, aber was sie dort alles erfindet, bleibt größtenteils unklar. Trotzdem, ich habe mich nicht gelangweilt und auch Neues erfahren und zwischendurch natürlich wieder viel gegoogelt.

Im Anhang reißt die Autorin Hedys weiteren Lebensweg kurz an, gibt Informationen darüber, wo sie von den Fakten abwich sowie Literaturhinweise.

Wer sich für das Leben von Hollywoodstars interessiert, und sie zumindest einen Teil ihres Lebensweges begleiten möchte, könnte Freude an diesem Roman haben, und auch Lust bekommen, den ein oder anderen Film noch einmal anzusehen.