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Veröffentlicht am 19.02.2023

Luna und Karlo im Kindergarten

Luna und der Katzenbär gehen in den Kindergarten
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In der vierten Geschichte von „Luna und der Katzenbär“ kommt Luna in den Kindergarten. Sie erklärt Karlo Katzenbär, der nicht versteht, warum Luna nicht weiterhin bei ihm zu Hause bleiben kann, dass ihre ...

In der vierten Geschichte von „Luna und der Katzenbär“ kommt Luna in den Kindergarten. Sie erklärt Karlo Katzenbär, der nicht versteht, warum Luna nicht weiterhin bei ihm zu Hause bleiben kann, dass ihre Mama gerne wieder arbeiten würde, und das ginge nur, wenn Luna in den Kindergarten ginge. Karlo bietet Luna an, dass er mit in den Kindergarten kommen würde, um sie zu beschützen, und damit sie nicht so allein ist. Eigentlich aber möchte Karlo nicht derjenige sein, der allein ist. Im Kindergarten wirkt Karlo dann eingeschnappt, und er wirft ihr vor, dass sie ja immer nur mit den anderen Kindern spiele, aber gar nicht mehr mit ihm. Luna schlägt daraufhin vor, Karlo mit in die Spiele mit den anderen Kindern einzubeziehen, und so wird der Katzenbär kurzerhand als Baby verkleidet, aber auch das passt ihm nicht.
Als dann Carola, Lunas neue Freundin aus dem Kindergarten, zu Besuch kommt, bringt diese ihren Teddy mit, und die beiden Kinder loben die Stofftiere des jeweils anderen.
Abends fragt Luna Karlo, ob es denn okay war, dass sie Carolas Teddybären so gelobt habe, weil sie das Gefühl hat, ihr Katzenbär könne eifersüchtig sein, aber Karlo ist zufrieden und findet, dass Carola und ihr Teddybär ganz nett sind. Vor dem Schlafengehen erzählt Karlo Luna die Geschichte, dass er mal in einem Spielzeugladen gewohnt habe und Carolas Teddy dort schon einmal kennengelernt hat. Luna ist sich ziemlich sicher, dass die Geschichte geflunkert ist, aber sie mag Karlos Gute-Nacht-Geschichten immer so gerne!

Wie aus meinen früheren Rezensionen hervorgeht, bin ich ein großer Fan von den Illustrationen von Joelle Tourlonias. In allen Bänden (so auch diesem) sind wunderbar durchdachte, lebendige und detailreiche Zeichnungen enthalten. Allein, dass man bei einem Blick auf die Ofenuhr in Lunas Küche erkennt wie viel Zeit während der Geschichte vergeht oder dass in Bildern von Lunas Zimmer auf dem Fußboden ihre eigene Geschichte liegt, finde ich unglaublich toll!

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Veröffentlicht am 19.02.2023

Luna & Karlos dritte Geschichte

Luna und der Katzenbär - Ein magischer Ausflug
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In der dritten Geschichte von „Luna und der Katzenbär“ eröffnen sich Luna und Karlo ungeahnte Möglichkeiten als Lunas Mutter sich für eine kleine Besorgung außer Haus begibt. Luna war noch nie vorher allein ...

In der dritten Geschichte von „Luna und der Katzenbär“ eröffnen sich Luna und Karlo ungeahnte Möglichkeiten als Lunas Mutter sich für eine kleine Besorgung außer Haus begibt. Luna war noch nie vorher allein zu Hause, und Karlo hat sofort den Einfall irgend etwas zu erforschen. Luna hat keine Idee, was sie denn erforschen könnten, da erklärt Karlo Katzenbär ihr, dass alle Teppiche fliegen könnten und sie doch an die hoch oben auf dem Küchenregal stehende Keksdose gelangen könnten, um sich ein paar Kekse zu nehmen! Die Keksdose ist allerdings leer, und so wissen Karlo und Luna nicht, was sie als nächstes tun sollen. Luna meint, dass Mama eigentlich schon wieder da sein müsste, also gibt Karlo dem fliegenden Teppich kurzerhand den Befehl loszufliegen und zu schauen, wo Lunas Mama bleibt. Sie sehen Lunas Mama auch von hoch oben, finden dann allerdings den Weg zurück zum Haus nicht mehr auf Anhieb. Sie müssen sich beeilen vor Mama wieder Zuhause zu sein und rasen so schnell in die Küche, dass sie alles durcheinanderbringen.
Das war ein aufregender Tag, und abends im Bett erzählt Karlo Luna dann wieder eine seiner Geschichten, von der Luna nicht so ganz glaubt, dass sie wahr ist...

Wie aus meinen früheren Rezensionen hervorgeht, bin ich ein großer Fan von den Illustrationen von Joelle Tourlonas. In allen Bänden (so auch diesem) sind wunderbar durchdachte, lebendige und detailreiche Zeichnungen enthalten. Allein, dass man bei einem Blick auf die Ofenuhr in Lunas Küche erkennt wie viel Zeit während der Geschichte vergeht oder dass in Bildern von Lunas Zimmer auf dem Fußboden ihre eigene Geschichte liegt, finde ich unglaublich toll!

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Veröffentlicht am 19.02.2023

Eine Geschichte davon wie verschieden Freunde sein können

Luna und der Katzenbär vertragen sich wieder
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In der zweiten Geschichte von „Luna und der Katzenbär“ möchte Luna ihr Kinderzimmer umräumen, findet es aber ganz schön schwer, weil sie noch ganz unentschlossen ist was wo hinkommen soll. Karlo Katzenbär ...

In der zweiten Geschichte von „Luna und der Katzenbär“ möchte Luna ihr Kinderzimmer umräumen, findet es aber ganz schön schwer, weil sie noch ganz unentschlossen ist was wo hinkommen soll. Karlo Katzenbär würde auch gern umräumen, aber in seinem Baumhaus ist bis auf seine Schmusedecke überhaupt nichts vorhanden. Zusammen haben sie den Einfall, dass Karlo Lunas Zimmer und im Gegenzug Luna Karlos Baumhaus einrichtet. Daraufhin sucht Luna im Haus nach Dingen, von denen sie glaubt, dass sowas unbedingt in einem gemütlichen Zimmer vorhanden sein muss, sie bringt einen Tisch, Stühle und eine alte Matratze ins Baumhaus. Sogar ein paar Bilder hängt sie auf. Und als Krönung möchte sie Karlos Schmusedecke waschen, damit sie frisch riecht. Aber oje, die Schmusedecke ist eingelaufen und hat nur noch Waschlappengröße! Karlo ist ganz schön eingeschnappt, und Luna gefällt ihr Zimmer auch nicht so recht, denn Karlo hat aus all ihren Büchern eine Höhle gebaut. Die beiden vertragen sich jedoch wieder und entschließen gemeinsam in den Keller zu gehen, weil Luna glaubt, dort sei ihre alte Sonne-Mond-und-Sterne-Decke, die sie Karlo geben möchte, die dann Karlos neue Lieblingsschmusedecke wird.

Wie aus meinen früheren Rezensionen hervorgeht, bin ich ein großer Fan von den Illustrationen von Joelle Tourlonas. In allen Bänden (so auch diesem) sind wunderbar durchdachte, lebendige und detailreiche Zeichnungen enthalten. Allein, dass man bei einem Blick auf die Ofenuhr in Lunas Küche erkennt wie viel Zeit während der Geschichte vergeht oder dass in Bildern von Lunas Zimmer auf dem Fußboden ihre eigene Geschichte liegt, finde ich unglaublich toll!

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Veröffentlicht am 19.02.2023

Ich liebe die Illustrationen von Joelle Tourlonias!

Luna und der Katzenbär
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In der ersten Geschichte von „Luna und der Katzenbär“ zieht Lunas Familie in ein Haus ein, in dem sie den gummibärchenliebenden Karlo Katzenbär kennenlernt. Dieser beansprucht für sich das Recht entscheiden ...

In der ersten Geschichte von „Luna und der Katzenbär“ zieht Lunas Familie in ein Haus ein, in dem sie den gummibärchenliebenden Karlo Katzenbär kennenlernt. Dieser beansprucht für sich das Recht entscheiden zu wollen, dass Luna und ihre Familie nicht erwünscht sind, denn er war ja zuerst da. Er will dafür sorgen, dass Lunas Familie wieder auszieht und malt überall schmutzige Tatzenabdrücke an Wände und Schränke. Auch spielt er anderweitig Streiche, bis Luna Karlo schmollend im Baumhaus entdeckt, der ihr vorwirft, ihre Famile wolle ihm alles wegnehmen, sogar sein Baumhaus. Beide stellen fest, dass Alleinsein eigentlich gar nicht schön ist, und als Luna eine Schale Erdbeeren mit Sahne für Karlo organisiert, sind die beiden miteinander versöhnt. Karlo erzählt Luna die aufregende Geschichte seiner Herkunft wie er am Hofe eines Pandakönigs gelebt habe und mit Zügen und Heißluftballons durch die Welt gereist sei. Insgeheim glaubt Luna, dass Karlo Katzenbär manchmal ein wenig schwindelt, aber sie mag seine Geschichten gern, und beide werden unzertrennliche Freunde!

Wie aus meinen früheren Rezensionen hervorgeht, bin ich ein großer Fan von den Illustrationen von Joelle Tourlonas. In allen Bänden (so auch diesem) sind wunderbar durchdachte, lebendige und detailreiche Zeichnungen enthalten. Allein, dass man bei einem Blick auf die Ofenuhr in Lunas Küche erkennt wie viel Zeit während der Geschichte vergeht oder dass in Bildern von Lunas Zimmer auf dem Fußboden ihre eigene Geschichte liegt, finde ich unglaublich toll!
Ich denke, diese Details fallen auch Kindern auf, wenn nicht beim ersten Mal, dann doch sicher später beim näheren Betrachten der Bilder.

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Veröffentlicht am 19.02.2023

Es hat mich bewegt und berührt

Eins
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„Eins“, das sind eigentlich zwei und doch wieder nicht. Grace und Tippi sind siamesische Zwillinge, an der Hüfte zusammengewachsen.
Die Geschichte wird aus Grace' Sicht erzählt. Ihre Erzählung beginnt ...

„Eins“, das sind eigentlich zwei und doch wieder nicht. Grace und Tippi sind siamesische Zwillinge, an der Hüfte zusammengewachsen.
Die Geschichte wird aus Grace' Sicht erzählt. Ihre Erzählung beginnt zu einem Zeitpunkt, als ihre Mutter und ihr Vater den Zwillingen eröffnen, dass sie nicht länger Mittel für einen Hauslehrer beziehen, es ihnen jedoch ermöglicht wird das Geschwisterpaar auf eine private Schule in der Nähe zu schicken.
In der Schule finden sie nicht nur Leute, die sie entsetzt anstarren, sie bemitleiden oder als „Freaks“ titulieren, sondern auch Freundschaft.
Das Buch erzählt nicht nur die unmittelbaren Geschehnisse um Grace und Tippi, sondern am Rande (und doch zentral) sind auch die Probleme präsent, welche die Familienangehörigen belasten. Aber darüber lest selbst, ich möchte nicht zu viel verraten!

Dass die Geschichte aus der Sicht von Grace erzählt wird, finde ich sehr passend, denn Tippi ist die offensivere der beiden Schwestern, die kein Blatt vor den Mund nimmt und offen ihre Gedanken ausspricht, was Grace zur stillen Beobachterin macht, die dem Leser die Ereignisse und ihre Gedanken dazu offenbart.

Die Gestaltung der Geschichte mutete mir zunächst seltsam an. Es handelt sich um tagebuchähnliche Einträge in einer neumodischen Art lyrischer Form; es ist nicht so, dass sich die Worte reimen, der Text ist flüssig durchzulesen, jedoch sind die Sätze und Worte so in Zeilen arrangiert, dass man das Gefühl hat, man würde ein Gedicht lesen. Dahinter steckt ein Sinn, wie sich zeigt, während die Geschichte sich entspinnt.

Es ist ein wundervoll emotionales aber auch humorvolles Buch, das mir so manch eine Träne abgekämpft hat.

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