Profilbild von PatriciaPP

PatriciaPP

Lesejury Star
offline

PatriciaPP ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit PatriciaPP über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 07.10.2024

Keine neue Geschichte

Pina Ponyhexe – Eine magische Freundschaft
0

Pina Ponyhexe klingt erstmal wahnsinnig originell und besonders. Denn haben Hexen sonst nicht Katzen und/oder Raben als tierische Begleiter?
Schnell stellt sich aber heraus, dass das schon alles an neuen ...

Pina Ponyhexe klingt erstmal wahnsinnig originell und besonders. Denn haben Hexen sonst nicht Katzen und/oder Raben als tierische Begleiter?
Schnell stellt sich aber heraus, dass das schon alles an neuen und besonderen Ideen war.
Der Rest der Geschichte ist leider schon etwas zu oft erzählt worden. Da hilft es auch nicht, wenn ich mir sage, dass es eine Geschichte für Achtjährige ist und die haben noch nicht soviel gelesen und mögen das vielleicht gerne.

Achtung, ab hier sind Spoiler möglich!

Denn natürlich geht alles bei der Junghexenprüfung schief was schiefgehen kann und Pina besteht sie trotzdem. Natürlich ist das Pony total dickköpfig und will nichts mit der Hexe zu tun haben und natürlich werden sie dann doch allerbeste Freunde - ach was, Seelengefährten, darunter geht es nicht.
Sorry, aber das war mir alles ein bisschen zu dick aufgetragen und gewöhnlich.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 07.10.2024

Untypisch für den Autor

In Zeiten des Todes
0

Normalerweise liebe ich die Thriller von Luca D'Andrea und war sehr glücklich, dass nach Jahren endlich mal wieder ein neues Buch von ihm erscheint.
Allerdings ist diese Geschichte das völlig Gegenteil ...

Normalerweise liebe ich die Thriller von Luca D'Andrea und war sehr glücklich, dass nach Jahren endlich mal wieder ein neues Buch von ihm erscheint.
Allerdings ist diese Geschichte das völlig Gegenteil von dem, was er bisher geschrieben hat. Ich schätze ihn für seine Thriller, die in den abgelegenen Bergen spielen, in einem sehr kleinen Personenkreis und die spannend hoch 1000 sind.
Hier bekommt man einen Ermittlerkrimi, der über 700 Seiten lang ist, in der Stadt spielt und der überladen ist mit italienischen Namen und Dienstgraden, die ich beim besten Willen nicht auseinandergehalten bekomme.
Sein Schreibstil ist nach wie vor mitreißend, aber die Handlung erschöpft sich in der immer gleichen Ermittlungsarbeit ohne Erfolg. Sogar der Hauptermittler macht auf mich den Eindruck, dass er überhaupt keinen Bock auf die Story hatte.
Tja, ich nach reichlichen 100 Seiten auch nicht mehr, zumal ich wegen des Namen und Dienstgradproblems sowieso völlig aufgeschmissen war und längst nicht mehr wusste, wer von denen jetzt überhaupt das Opfer und wer Täter und Ermittler war. Deswegen habe ich das Buch abgebrochen und kann es - vor allem eingefleischten Fans des Autors - nicht empfehlen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 07.10.2024

Krimi der anderen Art

Ein Mann zum Vergraben
0

Das ist mal ein Kriminalroman mit einem etwas anderen Twist. Ich mag es tatsächlich ab und an sehr gerne, wenn wir die Tätersicht lesen. Vor allem, wenn es gute Gründe für die Tat gab, dann fiebert man ...

Das ist mal ein Kriminalroman mit einem etwas anderen Twist. Ich mag es tatsächlich ab und an sehr gerne, wenn wir die Tätersicht lesen. Vor allem, wenn es gute Gründe für die Tat gab, dann fiebert man manchmal mehr mit, ob alles gut geht oder ob der/die Täter:in geschnappt wird.
So ist es auch bei diesem Buch.
Obwohl es viel um schwere Themen wie häusliche Gewalt oder auch gewisse Probleme bei Hochzeiten in muslimischen Kreisen geht, bleibt die Geschichte trotzdem leicht und unterhält durch viele (schwarz!)humorige Momente, auch wenn man manchmal schlucken muss.
Der Club der heimlichen Witwen ist auf jeden Fall ein Sympathieträger und obwohl man Mord als solchen nicht gutheißen darf, fand ich die gezeigte weibliche Solidarität doch bewundernswert.
Ein Buch, das sicherlich nicht jederfraus Geschmack trifft, aber trotzdem mal was anderes ist.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 03.10.2024

Anfang hui, Ende ...?

Die magische Bibliothek der Buks 1: Das Verrückte Orakel
0

Zuerst das Positive: Man bekommt ein wirklich spannendes Kinderbuch, leicht dystopisch und leicht magisch angehaucht. Es ist eine Geschichte, die sowohl Jungen als auch Mädchen anspricht. Es wird Gesellschaftskritik ...

Zuerst das Positive: Man bekommt ein wirklich spannendes Kinderbuch, leicht dystopisch und leicht magisch angehaucht. Es ist eine Geschichte, die sowohl Jungen als auch Mädchen anspricht. Es wird Gesellschaftskritik verbaut, aber angenehm in die Geschichte integriert, nicht mit erhobenem Zeigefinger, sondern es ergibt sich quasi aus dem Geschehen.
Aber ... was ist das für ein Ende?

(Ab hier könnte man sich gespoilert fühlen!)

Zwar weiß man, dass es ein Reihenauftakt ist, aber normalerweise wird doch wenigstens der Hauptquest abgeschlossen... hier aber nicht. Die Geschichte endet in einem wirklich fiesen Cliffhanger, ohne dass irgendetwas geklärt und/oder gelöst wurde und man ist dadurch gezwungen, den nächsten Teil auch zu lesen. Das fand ich persönlich nicht so toll, weil ich damit auch überhaupt nicht gerechnet hatte.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 03.10.2024

Alles ein bisschen...

Die Toten von Veere. Ein Zeeland-Krimi
0

... aber nichts ganz.
Bei diesem Krimi hat sich der Autor viel Mühe gegeben, um es spannend zu machen und verschiedenste Fährten zu bedienen. Allerdings entsteht dadurch ein ziemlich überkonstruierter ...

... aber nichts ganz.
Bei diesem Krimi hat sich der Autor viel Mühe gegeben, um es spannend zu machen und verschiedenste Fährten zu bedienen. Allerdings entsteht dadurch ein ziemlich überkonstruierter Gesamteindruck.
So haben wir sowohl eine historische Fährte (also historisch-historisch, zurück in die Kriegsjahre und die Besetzung durch die deutschen Nazis), als auch einen alten Cold Case (der nur ein paar Jahre zurückliegt) und eben auch einen aktuellen Fall und alle hängen ein bisschen miteinander zusammen. Außerdem mussten die ganzen privaten Probleme der Ermittler:innen durchgekaut werden und ein bisschen Gesellschaftskritik verbaut werden ... Für meinen Geschmack fließt die Erzählung nicht, sondern stückelt sich aus Details zusammen, die eigentlich nur lose miteinander zusammenhängen.
Vielleicht ganz gut als Reihenauftakt, wenn man jetzt alle kennegelernt hat und sich beim nächsten Mal auf den Fall konzentriert, Potential wäre da.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere