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Veröffentlicht am 20.05.2026

Richtig guter Einstieg ins Thema

Fermentieren – Twist your Taste!
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"Fermentieren - Twist your Taste!" ist ein wirklich gelungener Einstieg in die Thematik.
Ein sehr übersichtlich aufgebautes Buch mit vielen Bildern (in richtig guter Qualität), die das Geschriebene sehr ...

"Fermentieren - Twist your Taste!" ist ein wirklich gelungener Einstieg in die Thematik.
Ein sehr übersichtlich aufgebautes Buch mit vielen Bildern (in richtig guter Qualität), die das Geschriebene sehr gut illustrieren.
Es gibt umfangreiche Grundlagen, die einen gelungenen Start möglich machen und - was mir persönlich mit am Besten gefallen hat - einen Teil mit Rezepten. Manchmal ist es bei solchen Büchern ja leider so, dass man alles Mögliche an tollen Dingen herstellen kann (z.B. Marmelade oder eben verschiedene Fermente), aber dann damit allein gelassen wird, was man damit so alles anstellen kann. Hier gibt es auch Ideen, was man aus seinen Schätzen so alles zaubern kann, wenn man sie nicht pur essen mag. Das hebt das Buch angenehm von der Masse ab.
Fazit: Ich kann den Titel für den Einstieg ins Thema wirklich sehr empfehlen und würde ihn mir wieder kaufen.

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Veröffentlicht am 27.04.2026

Magischer Realismus

Das White Octopus Hotel
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"Das White Octopus Hotel" ist ein Roman, der angepriesen wird für Fans von »Die Mitternachtsbibliothek«. Also wusste ich, dass ich es lesen muss, auch wenn ich kein großer Fan von Oktopoden bin.
Der Anfang ...

"Das White Octopus Hotel" ist ein Roman, der angepriesen wird für Fans von »Die Mitternachtsbibliothek«. Also wusste ich, dass ich es lesen muss, auch wenn ich kein großer Fan von Oktopoden bin.
Der Anfang war ein kleines bisschen verwirrend, weil man sich zwar in unserer Welt befindet, es aber ein Hotel mit magischen Artefakten und Zimmern für Zeitreisenden gibt. Aber wenn man sich darauf einlassen kann, gerät man schnell in den Sog der Geschichte, die absolut spannend und mitreißend ist. Man wechselt zwischen einer Schnitzeljagd, einer Art Selbstfindungstrip und einer Liebesgeschichte und das alles in einem Roman.
Fazit: Wer gerne Geschichten mit magischem Realismus liest, z.B. Matt Haigs "Die Mitternachtsbibliothek" (der Vergleicht passt in dem Fall wirklich wirklich gut!) oder auch die Bücher von Evie Woods, der sollte hier zugreifen.

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Veröffentlicht am 14.04.2026

Richtiger Wohlfühlroman

Mathilde und Marie
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"Mathilde und Marie" ist einer dieser Romane, in denen man am liebsten wohnen würde. Man merkt, dass dieses Debüt von einem echten Büchermenschen geschrieben wurde.
Warmherzig und entschleunigend erzählt ...

"Mathilde und Marie" ist einer dieser Romane, in denen man am liebsten wohnen würde. Man merkt, dass dieses Debüt von einem echten Büchermenschen geschrieben wurde.
Warmherzig und entschleunigend erzählt die Geschichte von der Selbstfindungsphase einer jungen Frau (Marie), die auch das Leben anderer Menschen (darunter Mathilde) maßgeblich beeinflusst.
Außerdem lernen wir das wunderschöne Bücherdorf Redu kennen, das man in Belgien übrigens wirklich besuchen kann! (Also passt der Einstiegssatz mit dem im Roman wohnen wollen, sogar irgendwie buchstäblich. Man könnte es tatsächlich!)
Für mich nicht nur das erste Buch, das ich dieses Jahr gelesen habe, sondern auch ein Must Read für 2026. Ich kann es nur jedem weiterempfehlen, der sonst z.B. gerne Ewald Arenz, Marianna Leky oder auch Rónán Hession liest und zwar sowohl inhaltlich als auch sprachlich.

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Veröffentlicht am 14.04.2026

Interessanter Genremix

Die Insel meiner Schwester
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"Die Insel meiner Schwester" wird als Roman vermarktet und beschrieben als psychologisches Kammerspiel oder auch laut Blurb der Frau von heute als >>Psychothriller

"Die Insel meiner Schwester" wird als Roman vermarktet und beschrieben als psychologisches Kammerspiel oder auch laut Blurb der Frau von heute als >>Psychothriller<<. Ich würde sagen, dass es ein Krimi/Thriller für Nichtkrimileser ist oder auch ein Roman, mit dem man Krimileser von einem neuen Genre überzeugen kann. Es ist tatsächlich von beidem ein bisschen.
Obwohl ich manche Stellen etwas übertrieben anschaulich fand, als es um die Darstellung von Gewalt ging - etwas, was für Romane eher untypisch ist, obwohl bei Thrillern gang und gäbe - fand ich die Geschichte gut erzählt, auch mit den Rückblicken und auch das Buch insgesamt gut geschrieben. Das ist genau der literarische Teil, der mir bei Krimis/Thrillern oft fehlt.
Ein Buch, das sicher nicht jedem gefallen wird, aber bei einer bestimmten Zielgruppe großen Anklang finden dürfte. Wer solche Genregrenzgänger wie Joël Dicker oder auch Thomas Knüver mochte, sollte diesen Roman einmal ausprobieren.

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Veröffentlicht am 14.04.2026

Ziemlich typische Internatsgeschichte

Aftermyth – Penelope und die Prüfung der Götter
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"Aftermyth" klang für mich nach einem Must-Read, weil es wie eine Mischung aus griechischer Mythologie mit Internatsroman klang. Leider ist es vorwiegend ein Internatsroman und zwar ein sehr, SEHR klassischer ...

"Aftermyth" klang für mich nach einem Must-Read, weil es wie eine Mischung aus griechischer Mythologie mit Internatsroman klang. Leider ist es vorwiegend ein Internatsroman und zwar ein sehr, SEHR klassischer mit ein paar mythologischen Anspielungen. Man hat das typische Dreiergrüppchen, in dem Fall zwei Mädchen und einen Jungen, eine Protagonistin, die sich erstmal nicht ganz zugehörig fühlt, aber schnell merkt, dass sie etwas Besonderes ist und ausführliche Beschreibungen der Schule und des Internatslebens.
Einerseits ist es das, was man für das Alter erwartet - nicht umsonst wird die Autorin dieses Mal ins Jugendbuch einsortiert. Andererseits hätte ich mir gerne ein paar mehr Originalitäten gewünscht. Immerhin gibt es einige Ansätze dazu und vielleicht werden sie in einem weiteren Band ausführlicher behandelt.
Es liest sich sehr gut, hatte für mich persönlich aber zu wenig mit der griechischen Mythologie zu tun, deswegen ein Stern Abzug. Weiterlesen würde ich aber trotzdem. Und ich würde es auch allen weiterempfehlen, die schon ihrem Alter ensprechend gerne Krabat, Baskerville Hall, Percy Jackson und natürlich Harry Potter gelesen haben.

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