Cover-Bild Die Insel meiner Schwester
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19,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Heyne
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: zeitgenössisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Ersterscheinung: 28.01.2026
  • ISBN: 9783641338220
Sara B. Elfgren

Die Insel meiner Schwester

Roman – Der große Bestseller aus Schweden. Ein fesselndes Drama: Zwei Schwestern, eine gefährliche Liebe und ein dunkles Geheimnis
Karoline Hippe (Übersetzer)

Eine stürmische Insel, zwei Schwestern und eine Nacht, die alles verändert

Mirjam leidet noch unter der Trennung von ihrem langjährigen Freund, als ihre Schwester Nia sie zum ersten Mal nach langer Zeit kontaktiert. Sie lädt sie zu ihrem vierzigsten Geburtstag auf die Schäreninsel ein, auf der die beiden die Sommer ihrer Kindheit verbracht haben. Auf Tallholmen waren sie unzertrennlich. Aber das ist lange her. Mirjam entscheidet sich, der Einladung zu folgen und zurückzukehren – an den Ort, der einst ihr gemeinsames Paradies war. Doch sie ahnt nicht, was hier vor sich geht. Als die Nacht hereinbricht und ein Sturm aufzieht, muss Mirjam eine Entscheidung treffen: Ist sie bereit, bedingungslos an der Seite ihrer Schwester zu stehen?



Mit psychologischem Gespür und voll untergründiger Spannung erzählt Sara B. Elfgren eine fesselnde Geschichte über bedingungslose Liebe und die Opfer, die wir bereit sind zu bringen, um an denen festzuhalten, die wir lieben.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 22.02.2026

Glückskiefer führt durchs Buch

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Die Insel meiner Schwester ist ein sehr berührendes Buch, dass sehr lange in mir nachhallen wird und mit dem folgendem Zitat zugleich auch ein Fazit ergibt: "Es war möglich, durch den Schmerz hindurch ...

Die Insel meiner Schwester ist ein sehr berührendes Buch, dass sehr lange in mir nachhallen wird und mit dem folgendem Zitat zugleich auch ein Fazit ergibt: "Es war möglich, durch den Schmerz hindurch zu etwas anderem zu gelangen."

Besonders folgende Vergleiche haben mir gefallen: "Das Geißblatt - das einige Jahre lang auf der Insel gewachsen war und neue Triebe um abgestorbene Äste gewickelt und sie als Stütze benutzt hat." und die Insel, auf der ein Sturm aufzieht mit den inneren "Gewittern" der Figuren.

In Mirjam habe ich mich am Ende wiedererkannt: "Vielleicht lag der Unterschied darin, dass ich einer Freundschaft einen solchen Wert beimaß, so tief empfand, sie so ernst nahm. Wenn dem so war, so war das nichts wofür ich mich schämen musste".

Ein sehr berührendes Werk und ein Highlight für mich und ich vergebe eine klare Kauf- und Lesempfehlung!

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Veröffentlicht am 29.01.2026

Dieses Buch geht unter die Haut

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Das Buch "Die Insel meiner Schwester" von Sara B. Elfgren ist mir aufgrund des schönen Covers aufgefallen und ich musste es sofort in die Hand nehmen. Der Klappentext hat mich neugierig gemacht, weil ich ...

Das Buch "Die Insel meiner Schwester" von Sara B. Elfgren ist mir aufgrund des schönen Covers aufgefallen und ich musste es sofort in die Hand nehmen. Der Klappentext hat mich neugierig gemacht, weil ich mir unsicher war, wo ich dieses Buch einordnen soll: Ist es ein kitschiger Schwesternroman, eine Familienerzählung oder doch eher was Spannendes?

Schon nach dem Prolog war klar, dieses Buch hat nichts mit Kitsch zu tun, ganz und gar nicht. Die erste Szene war packend und dicht und hat mich richtig neugierig gemacht.

Die weitere Handlung erzählt die Geschichte von Mirjam und Nia, zwei Schwestern mit einer bewegten Vergangenheit. Die beiden verbindet eine Kindheit mit Höhen und Tiefen. Ihr erwachsenes Leben ist geprägt vom Miteinander mit Ihren Partnern. Bei Mirjam von einer schweren Trennung, bei Nia eine ungesunde Beziehung.

Nach vielen Jahren ohne Kontakt treffen die beiden Schwestern wieder aufeinander. Und dieses Treffen endet mit einem großen Knall. Mehr will ich gar nicht verraten, dieses Buch muss einfach jeder lesen!

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Veröffentlicht am 25.01.2026

Spannendes Drama zu wichtigem Thema

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Als die Halbschwestern Nia und Mirjam mit 14 Jahren von der Existenz der jeweils anderen erfahren und sich heimlich treffen, entwickelt sich sofort eine tiefe Zuneigung zueinander, die fortan ihr Leben ...

Als die Halbschwestern Nia und Mirjam mit 14 Jahren von der Existenz der jeweils anderen erfahren und sich heimlich treffen, entwickelt sich sofort eine tiefe Zuneigung zueinander, die fortan ihr Leben begleitet. Trotzdem verlieren sie sich als Erwachsene zunehmend aus den Augen. Während Mirjam als Kunstlehrerin arbeitet und lange in einer stabilen Beziehung lebt, ist Nias Leben geprägt von ihren wechselnden Partnerschaften, die oftmals geprägt sind von Unterdrückung und Co-Abhängigkeit. Als Mirjams Beziehung plötzlich endet und sie sich an ihre Schwester wendet, reagiert diese nicht. Umso erstaunter ist Mirjam, als sie plötzlich eine Einladung zu Nias 40. Geburtstag erhält - auf die Schäreninsel Tallholmen, die früher ihrem Vater gehörte. Nun lebt dort Nia mit ihrem gewalttätigen Ehemann Konrad. Schon einmal hat Nia versucht, aus dieser gefährlichen Beziehung auszubrechen, doch ohne Erfolg. Mirjam schöpft die Hoffnung, dass Nia nun bereit ist, endgültig mit ihrem Ehemann zu brechen. Doch stattdessen erwartet sie auf der Insel ein Szenario, das sich im Laufe der Geburtstagsparty zu einem Drama entwickelt.
Sara B. Elfgren ist es mit ihrem Roman "Die Insel meiner Schwester" gelungen, einen psychologischen Spannungsroman zu schreiben , der alle Qualitäten eines Pageturners hat. Packend und dicht erzählt sie von den dramatischen Geburtstagsereignissen ebenso wie von der gemeinsamen Vergangenheit der beiden Schwestern. Dabei wird das Thema häusliche Gewalt und Co-Abhängigkeit sensibel entfaltet, an keiner Stelle verharmlost und in seiner zerstörerischen Dimension erfasst.

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Veröffentlicht am 02.01.2026

Eine Schwesterbeziehung, die tief blicken lässt

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TRIGGERWARNUNG: häusliche Gewalt, Tiermord

Ein absolut mitreißender Roman, der Thrillerelemente mit der schrecklichen Realität vieler Frauen verbindet.
Erfährt man anfangs viel über Mirjam und zu ihrer ...

TRIGGERWARNUNG: häusliche Gewalt, Tiermord

Ein absolut mitreißender Roman, der Thrillerelemente mit der schrecklichen Realität vieler Frauen verbindet.
Erfährt man anfangs viel über Mirjam und zu ihrer Beziehung zu ihrem Mann Juan, taucht man immer mehr in das Leben von Nia ein und welche Erlebnisse und Erinnerungen die beiden Schwestern miteinander verbindet.
Anfangs wirkt der Roman melancholisch und nostalgisch, wird aber im Verlauf der Geschichte emotional mitreißend. Es macht einen wütend, traurig und auch zunehmend ängstlich - vor allem besorgt um Nia als auch Mirjam, umso mehr auch die anderen Figuren in den Vordergrund rücken.

Besonders gefiel mir der Schreibstil, der einen immer wieder mitriss und je nach Situation angepasst wurde, um die Emotionen bestmöglichst darstellen zu können.
Die Charaktere waren ebenfalls sehr differenziert und vielseitig.
Eindrucksvoll war weiterhin die heftige Darstellung der toxischen Beziehung, das versteckte Lügenkonstrukt dahinter und wie das Umfeld darauf reagiert.

Anfangs bekam ich bei dem Cover Fernweh, doch je mehr ich in die Geschichte eintauchte, desto mehr wurde mir die Symbolik dahinter bewusster und stimmte mich bedrückt.

Zusammenfassend lässt sich somit sagen, dass das hier definitiv kein Buch für "mal zwischendurch" ist. Es geht einem defintiv sehr stark an die Nieren und ist auch nicht unbedingt etwas für schwache Nerven. Es regt ebenso zum Nachdenken und zur Selbstreflexion an.

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Veröffentlicht am 31.12.2025

Bewegend

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Der Titel des Buches kommt relativ harmlos daher und ich habe zuerst etwas in Richtung Freundschaft erwartet, aber diese Geschichte geht viel tiefer.
Nia und Mirjam sind Halbschwestern, fühlen aber eine ...

Der Titel des Buches kommt relativ harmlos daher und ich habe zuerst etwas in Richtung Freundschaft erwartet, aber diese Geschichte geht viel tiefer.
Nia und Mirjam sind Halbschwestern, fühlen aber eine große Verbundenheit zueinander, als sie beschließen, sich kennenzulernen. Auf der Schäreninsel Talholmen, wo beide ihre Sommerzeit verbrachten, gelingt ihnen das ganz gut.
Doch Nia führt eine toxische Beziehung und der Kontakt liegt auf Eis - bis Mirjam eine Einladung zum Geburtstag erhält.
Da sie selbst gerade verlassen wurde, hält sie diese Reise für eine gute Idee und fährt auf die Insel.
Was dort passiert, gleicht einem Albtraum - dazu kann ich nur schreiben, ich kann Nia sehr, sehr gut verstehen und Mirjams unermüdlichen Kampfgeist ebenso.
Die Geschichte ist echt bewegend und macht das Thema: häusliche Gewalt zum Mittelpunkt, aber auch, wie glaubhaft ein Täter wirken kann und wie unglaubwürdig, labil etc. ein "Opfer" vom Täter dargestellt wird.
Gut geschrieben! 👍

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