Cover-Bild Die Insel meiner Schwester
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24,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Heyne
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: zeitgenössisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 304
  • Ersterscheinung: 28.01.2026
  • ISBN: 9783453275423
Sara B. Elfgren

Die Insel meiner Schwester

Roman – Der große Bestseller aus Schweden. Ein fesselndes Drama: Zwei Schwestern, eine gefährliche Liebe und ein dunkles Geheimnis
Karoline Hippe (Übersetzer)

Eine stürmische Insel, zwei Schwestern und eine Nacht, die alles verändert

Mirjam leidet noch unter der Trennung von ihrem langjährigen Freund, als ihre Schwester Nia sie zum ersten Mal nach langer Zeit kontaktiert. Sie lädt sie zu ihrem vierzigsten Geburtstag auf die Schäreninsel ein, auf der die beiden die Sommer ihrer Kindheit verbracht haben. Auf Tallholmen waren sie unzertrennlich. Aber das ist lange her. Mirjam entscheidet sich, der Einladung zu folgen und zurückzukehren – an den Ort, der einst ihr gemeinsames Paradies war. Doch sie ahnt nicht, was hier vor sich geht. Als die Nacht hereinbricht und ein Sturm aufzieht, muss Mirjam eine Entscheidung treffen: Ist sie bereit, bedingungslos an der Seite ihrer Schwester zu stehen?

Mit psychologischem Gespür und voll untergründiger Spannung erzählt Sara B. Elfgren eine fesselnde Geschichte über bedingungslose Liebe und die Opfer, die wir bereit sind zu bringen, um an denen festzuhalten, die wir lieben.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 04.02.2026

Hat mich absolut gefesselt

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Hat mich absolut gefesselt

Im Alter von vierzehn Jahren erfährt Mirjam, dass sie eine fast gleichaltrige Halbschwester hat. Die beiden lernen sich heimlich kennen und werden beste Freundinnen, bis sie ...

Hat mich absolut gefesselt

Im Alter von vierzehn Jahren erfährt Mirjam, dass sie eine fast gleichaltrige Halbschwester hat. Die beiden lernen sich heimlich kennen und werden beste Freundinnen, bis sie sich wieder aus den Augen verlieren. Als Nia dann nach längerer Zeit sich wieder meldet und Mirjam zu ihrem vierzigsten Geburtstag auf die Familieninsel einlädt, hat diese schon ein ungutes Gefühl …

Sara Bergmark Elfgren packt hier schwierige Themen an, meistert die Gratwanderung zwischen bedrückenden Situationen und leichter Erzählung einfach klasse. Mirjams Lebensgefährte hat sich nach zehn Jahren gerade von ihr getrennt; sie ist am Boden zerstört. Doch noch mehr Sorgen macht sie sich um ihre Schwester Nia, die seit Jahren in einer toxischen Beziehung feststeckt und es einfach nicht schafft, sich von ihrem Mann zu lösen.

Behutsam erzählt die Autorin die Geschichte der beiden Frauen aus der Ich-Perspektive von Mirjam. Dadurch bekommt man alle Gedanken und Gefühle aus erster Hand mit und kann leicht nachvollziehen, warum sie so handelt, wie sie handelt. Aber auch an Nia fühlte ich mich ganz nah dran und konnte sehr gut verstehen, wie sie an diesen Mann geraten ist und warum sie ihn nicht einfach verlassen kann, obwohl vielleicht sogar ihr Leben in Gefahr ist. Dies wird sehr schön durch Rückblenden/Erinnerungsfragmente gelöst.

Die Atmosphäre ist dabei von Anfang an untergründig spannend. Man hat den Eindruck, dass jeden Augenblick etwas passieren muss, doch hier spannt Sara B. Elfgren uns etwas auf die Folter. Der große Knall kommt erst später, dann aber mit aller Wucht! Ich war total erstaunt über die Wendungen, die die Handlung nimmt. Dieser Roman weist mehr Spannung auf als so mancher Thriller.

★★★★★

Veröffentlicht am 23.01.2026

Schicksalsinsel

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Die Geschichte wird aus der Ich-Perspektive von Mirjam erzählt, wodurch man tief in ihre Gefühls- und Gedankenwelt eintaucht. Ihre aktuelle Situation ist von der Sehnsucht nach Juan, ihrem Ex-Freund, geprägt, ...

Die Geschichte wird aus der Ich-Perspektive von Mirjam erzählt, wodurch man tief in ihre Gefühls- und Gedankenwelt eintaucht. Ihre aktuelle Situation ist von der Sehnsucht nach Juan, ihrem Ex-Freund, geprägt, aber auch von ihrer Sorge um ihre Schwester Nia, von der sie schon viel zu lange nichts mehr gehört hat.

Schon früh rückt die besondere Beziehung zwischen den beiden Schwestern in den Mittelpunkt. Aus Mirjams Rückblicken erfahren wir, wie sie sich mit 14 Jahren begegnet sind, wie Nia zur ersten Person wurde, der sie sich wirklich öffnen konnte und wie tief sich ihre Beziehung über die Jahre entwickelt hat. Auch mehr als 20 Jahre später ist ihr Band noch stark, wenngleich die aktuelle Distanz Mirjam schmerzt. Die besondere Stimmung, die ein tiefes Gefühl von Zuneigung, Liebe, Nähe und Verbundenheit vermittelt, hat mich dabei in ihren Bann gezogen.

Und doch ist es mehr als die Geschichte zweier Schwestern. Im weiteren Verlauf ist es auch eine Geschichte über eine toxische und gewalttätige Beziehung. Zwei entscheidende Plot Twists stellen Mirjam vor die Frage, wie bedingungslos ihre Liebe ist und wie weit sie bereit ist zu gehen.

Fazit: ein Buch, das mich nachhaltig beeindruckt hat. Der leise, aber allgegenwärtige emotionale Ton macht die Stärke und Besonderheit dieses Buches aus.

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Veröffentlicht am 15.01.2026

Zwei Schwestern auf einer Schäreninsel

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Worum geht es in dem Buch?

Mirjam und Lavinia, genannt Nia, sind Halbschwestern – sie haben denselben Vater. Beide lernen sich als Teenager kennen und schließen Freundschaft. Sie sind nicht nur Schwestern ...

Worum geht es in dem Buch?

Mirjam und Lavinia, genannt Nia, sind Halbschwestern – sie haben denselben Vater. Beide lernen sich als Teenager kennen und schließen Freundschaft. Sie sind nicht nur Schwestern und Freundinnen, sondern auch Seelenverwandte.

Als Erwachsene ebbt der Kontakt zwischen beiden ab. Mirjam heiratet Juan und ist glücklich mit ihm, bis er ihr eröffnet, dass er sich in Frida verliebt hat. Frida und er werden Eltern werden. In diese enttäuschende Phase von Mirjams Leben kommt die Einladung zu Nias 40. Geburtstag. Zu Nia hatte Mirjam in den letzten Jahren wenig Kontakt. Das lag an Nias Mann Konrad, der starken Stimmungsschwankungen unterliegt. Nia und er leben auf einer schwedischen Schäreninsel. Als Mirjam auf der Insel ankommt, macht sie eine Entdeckung, die sie in Gewissenskonflikte bringt.

Meine Meinung:

Für mich war die Lektüre dieses Buches durchgehend interessant und spannend. Die Handlung ist aus der Sicht von Mirjam aus der Ich-Perspektive in der Vergangenheit geschildert. Spannung wird durch die Ereignisse, aber auch durch Mirjams Gedanken erzeugt. Im Teenie-Alter bewundert Mirjam ihre Schwester – deren Schönheit, Charme und Ideenreichtum. Nia schafft es, dass auch Mirjam ihre eigene Schönheit entdecken kann.

Beide Schwestern, Mirjam und Nia, sind sympathisch. Konrad ist merkwürdig. Er kann in einem Moment liebenswürdig sein und im nächsten Moment seine Frau schlagen. Nia schluckt das alles seit Jahren – auch Konrads herablassende Sprüche und viele Drohungen. Die Insel ist oftmals wie ein Gefängnis für sie. Sie geht keinem Job nach. Konrad hat genug Geld, um ebenfalls keiner festen Arbeit nachgehen zu müssen.

Die Feier zu Nias 40. Geburtstag ist eine willkommene Abwechslung. Außer Mirjam kommen noch andere Gäste: zwei ehemalige Schulkameradinnen und ein Freund. Neben zwanglosem Geplauder und einer Feier gibt es immer wieder eine unterschwellige Bedrohung, die während der Lektüre gut zu spüren ist. Wichtig ist auch die Frage: Wie kann Mirjam ihrer Schwester helfen, ohne etwas Illegales zu tun? Einige Ereignisse, mit denen man als Leser/-in nicht rechnet, machen das Buch zu einem Pageturner.

Ich vergebe 5 Sterne und eine Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 05.01.2026

Intensiver Roman

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Mirjam und Nia sind Schwestern, sie haben einen gemeinsamen Vater. Doch Mirjam erfährt erst mit 14 Jahren von Nias Existenz, die beiden lernen sich kennen, verbringen unendlich viele Stunden ...

Mirjam und Nia sind Schwestern, sie haben einen gemeinsamen Vater. Doch Mirjam erfährt erst mit 14 Jahren von Nias Existenz, die beiden lernen sich kennen, verbringen unendlich viele Stunden miteinander und bauen eine innige Beziehung zueinander auf. Überschattet wird diese Verbindung durch Nias Beziehungen, während derer immer eine Distanz innerhalb der Freundinnenschaft zu Mirjam entsteht. Als Nia Konrad kennenlernt und ihn heiratet, wird die Kluft zwischen den Schwestern größer als je zuvor. Mirjam hat seit geraumer Zeit nichts von Nia gehört, als sie per SMS eine Einladung zu Nias 40. Geburtstag bekommt. Es soll ein Mädelsabend auf der Familieninsel sein, auf der Mirjam die Sommer ihrer Kindheit und Jugend, später dann auch gemeinsam mit Nia, verbracht hat. Sie macht sich mit einem mulmigen Gefühl auf den Weg, doch was sie auf der Insel erwartet, sprengt all ihre Erwartungen.

"Die Insel meiner Schwester" erzählt aus Mirjams Sicht von der Freund
innenschaft zwischen den Schwestern, den schwierigen Aspekten ihres - gemeinsamen und getrennten - Aufwachsens, die Beziehung zum Vater, zu Jungs, Männern und Partnern. Dass die Beziehungen zu Männern ein Problem für beide sind, wird rasch klar. Während Nia in einer gewaltvollen Ehe steckt, wird Mirjam von ihrem langjährigen Partner Juan für eine andere Frau verlassen.
Mirjam erinnert sich an die Zeiten, in denen sie und Nia unzertrennlich waren und wird mit der Frage konfrontiert, was sie bereit ist, für ihre Schwester zu geben.

Sara B. Elfgren schreibt spannend, intensiv und lässt die Leser*innen in Rückblenden und Erinnerungen alle notwendigen Puzzlestücke zukommen, die für den großen Showdown auf der Insel notwendig sind. Das behandelte Thema ist schwer und die angemessene und respektvolle literarische Umsetzung finde ich ebenfalls oft schwierig. Hier ist es meines Erachtens jedoch gut gelungen. "Die Insel meiner Schwester" trägt so viel untergründliche Spannung mit sich, zwischen den Zeilen steckt viel Ungesagtes, aber Spürbares, das sich im Laufe der Geschichte offenbart. Diese Art des Erzählens mag ich gern und fesselt mich immer wieder.

Ein spannender schwedischer Roman, den ich sehr gern gelesen habe!

Veröffentlicht am 05.01.2026

Schwesternliebe

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Bei diesem Roman hat mich das zum Schauplatz, einer schwedischen Schäreninsel, passende Cover in Kombination mit dem Titel direkt angesprochen.

Im Mittelpunkt der Handlung stehen zwei Halbschwestern, ...

Bei diesem Roman hat mich das zum Schauplatz, einer schwedischen Schäreninsel, passende Cover in Kombination mit dem Titel direkt angesprochen.

Im Mittelpunkt der Handlung stehen zwei Halbschwestern, Mirjam und Nia. Kunstlehrerin Mirjam hat erst im Jugendalter von der Existenz einer weiteren Tochter ihres Vaters, die etwa gleichalt wie sie selbst ist, erfahren. Dennoch freundeten die beiden Mädchen sich schnell an, anstatt aufeinander eifersüchtig zu sein, wobei es im Erwachsenenalter dann immer wieder Phasen gab, in denen Nia sich distanzierte. Insbesondere, wenn sie einen neuen Partner hatte. Nun steht Nias 40. Geburtstag an und sie lädt die frisch verlassene Mirjam auf die Schäreninsel ihrer Kindheit ein, die Nias Ehemann dem Vater der beiden Frauen, der chronisch Pleite ist, abgekauft hat. Bis zur Einladung herrschte mal wieder eine längere Phase ohne Kontakt zwischen den Halbschwestern, da Mirjam nicht verstehen kann, dass Nia doch wieder zu ihrem aggressiven und kontrollierendem Ehemann zurückgekehrt ist. Dennoch reist sie zur Feier auf der kleinen privaten Insel. Diese verläuft, fast erwartungsgemäß, nicht besonders idyllisch.

Ich fand die Geschichte sehr eindrucksvoll. Durch die Erzählweise mit den Rückblicken in die Jugend- und Studentenzeit der Halbschwestern und den Abschnitten aus der Gegenwart gewinnt man einerseits einen recht guten Eindruck vom Verhältnis der beiden Schwestern zueinander und andererseits wird die Spannung bis zum großen Finale immer mehr gesteigert. Was die Handlung angeht, kommt es auch zu überraschenden Wendungen. Vielleicht ist manches, was passiert, nicht zu 100 Prozent realistisch, aber auf jeden Fall wird sehr deutlich, wie eine toxische Beziehung sich immer weiter zum Negativen entwickelt und es dennoch schwer ist, sich daraus zu lösen, auch wenn es für Außenstehende nur schwer nachvollziehbar ist. Der Schreibstil der Autorin war gut lesbar und auch so anschaulich, dass man sich die Gegebenheiten auf der Insel bildlich vorstellen konnte.

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