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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 20.01.2026

Eine interessante Frauenfigur, die zu fesseln versteht

Kleopatra
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Da ich bisher zugegebenermaßen leider recht wenig über die historische Figur Kleopatra wusste, hatte ich mich entschieden, dieses Buch zu lesen. Das Cover ist sehr ansprechend und wunderschön gestaltet ...

Da ich bisher zugegebenermaßen leider recht wenig über die historische Figur Kleopatra wusste, hatte ich mich entschieden, dieses Buch zu lesen. Das Cover ist sehr ansprechend und wunderschön gestaltet und macht neugierig auf den Inhalt! Auch der Klappentext hatte die Vorfreude geschürt! Doch muss ich gestehen, dass die Autorin es mir anfangs nicht leicht gemacht hat, ich brauchte tatsächlich fast 150 Seiten, um mich wirklich einzulesen. Doch als es mich gepackt hatte, konnte ich das Buch kaum mehr aus der Hand legen. Meine Begeisterung, die sich anfangs in Grenzen hielt, hat dann wirklich zunehmend eine erstaunliche Nähe zur Protagonistin entstehen lassen, mit der ich zu Beginn nicht unbedingt gerechnet hatte. Wir lernen die ägyptische Königin als einen unglaublich machthungrigen, exzentrischen Menschen kennen, aber auch als eine sympathische Frau, die eine extrem liebevolle Mutter ist. Kleopatra konnte sowohl eine sehr gute Freundin sein als auch eine aufopfernde Herrscherin, die sich für ihre Untertanen und ihr Land eingesetzt hat. Doch wehe, man machte sie sich zur Feindin! Die Brutalität, mit der sie sich ihrer Feinde entledigte, erstaunte mich zugegebenermaßen hier und dort! Die Passagen, in denen die Autorin Kleopatras Beziehung sowohl zu Caesar als auch Marc Antonius schildert, haben mir am besten gefallen1 Dass es eine Mischung aus Fakten und Erfundenem darstellt, hat mich dabei nicht gestört! Der Schreibstil hat mir sehr zugesagt, dass die Autorin dabei eine sehr moderne, fast jugendliche Sprache wählt, fand ich durchaus angenehm! Durch meine anfänglichen Schwierigkeiten gibt es nur vier Sterne, aber trotzdem eine unbedingte Leseempfehlung, da mich das Buch letztendlich sehr gut unterhalten hat. Möge sich jeder seine eigene Meinung bilden, ich finde, das Buch hat auf jeden Fall viele Leser verdient!

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Veröffentlicht am 18.01.2026

Gelungene Fortsetzung

Das Antiquariat am alten Friedhof
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Mit "Das Antiquariat am alten Friedhof" setzt Kai Meyer seine tolle Reihe rund um das ehemalige Graphische Viertel in Leipzig fort. Auch wenn die einzelnen Teile letztendlich zusammenhängen, lässt sich ...

Mit "Das Antiquariat am alten Friedhof" setzt Kai Meyer seine tolle Reihe rund um das ehemalige Graphische Viertel in Leipzig fort. Auch wenn die einzelnen Teile letztendlich zusammenhängen, lässt sich jeder Band einzeln gut lesen und verstehen. Im Mittelpunkt steht eine Clique junger Männer aus wohlhabendem Hause: Felix, Vadim, Julius und Eddie, die alle die Leidenschaft zur Literatur verbindet. Sie treffen sich regelmäßig in Vadims Antiquariat mitten im Graphischen Viertel gelesen, das mehr recht als schlecht floriert und gründen dort den "Club Casaubon". Sie haben sich darauf spezialisiert, Einbrüche zu begehen und bei reichen Sammlern wertvolle oft okkulte Bücher zu entwenden, die sie später weiter verkaufen, um hiermit den Fortbestand des Antiquariats zu gewährleisten, aber auch einem gewissen Nervenkitzel zu frönen. Die Geschichte wird in zwei Handlungssträngen erzählt. Zum einen begleiten wir die vier in der Zeit um 1930, als Deutschland bereits durch politische Unruhen aufgewühlt war. Die zweite Ebene ist nach unmittelbarem Ende des Krieges, 1945 angesiedelt. Felix hat die Aufgabe, eine Bibliothek auf der griechischen Insel Patmos, die ebenfalls von den Nazis besetzt war, zu katalogisieren. Dies tut er im Auftrag des US-Geheimdienstes. Bei seiner Tätigkeit wird er auch mit Ereignissen aus der Vergangenheit und den Machenschaften seiner Freunde konfrontiert. Kai Meyer hat in seinem unglaublich poetischen Schreibstil und einer bildhaften Sprache eine spannende Story verfasst, die eine gekonnte fesselnde Mischung aus geschichtlichen Elementen, Mystik und der Spannung eines Krimis bildet. Mir hat das Buch eine sehr unterhaltsame Leseezeit beschert, dafür gibt es die volle Punktzahl und eine absolute Empfehlung!

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Veröffentlicht am 14.01.2026

Ganz großes Kino

Wenn sie wüsste
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Klar, ich hatte hohe Erwartungen an diesen Thriller, immerhin wird die Autorin schon seit längerem überall hochgelobt, was ihre spannungsgeladenen Geschichten angeht. Aber letztendlich hat "Wenn sie wüsste" ...

Klar, ich hatte hohe Erwartungen an diesen Thriller, immerhin wird die Autorin schon seit längerem überall hochgelobt, was ihre spannungsgeladenen Geschichten angeht. Aber letztendlich hat "Wenn sie wüsste" von Freida McFadden es geschafft, alles noch einmal zu übertreffen. Selten habe ich in letzter Zeit ein Buch so verschlungen, in kürzester Zeit weggesuchtet, konnte gestern Abend nicht eingeschlafen, bevor ich die Story nicht beendet wusste. Aber eigentlich greife ich ja vorweg! Gleich von Beginn an, ja von der ersten Seite an, war ich in der Handlung drin. Da macht es uns die Autorin leicht mit ihrem mehr als flüssigen, angenehmen Schreibstil. Wir lernen Millie kennen, eine junge Frau kennen, die auf Jobsuche ist. Diese gestaltet sich nicht einfach, denn sie ist noch nicht lange aus dem Gefängnis entlassen, warum sie dort war, bleibt anfangs noch verborgen. Kurz zuvor ist sie in einer Bar entlassen worden, auch hierfür erfahren wir nicht sofort. Und so ist Milie froh, als Nina Winchester ihr nicht nur einen Job als Haushälterin anbietet, sondern auch noch ein Zimmer in dem Haus ihrer Familie. Es Tätigkeit der jungen Frau als großer Gewinn, sie ist froh, endlich angekommen zu sein. Und auch der attraktive Ehemann, Andrew, trägt sein Übriges zu Milies glücklicher Lage bei. Doch das Ganze bleibt nicht so wie es anfangs scheint, hinter den schönes Mauern des feudalen Hauses ereignen sich unfassbare Dinge! Mit großartigen Plottwists hat Freida McFadden eine atemberaubende Geschichte geschrieben, die wir in der ersten Hälfte ausschließlich aus der Sicht der Haushälterin erfahren. Millie ist eine sympathische, sehr authentisch skizzierte Protagonistin, die mir schnell ans Herz gewachsen war. Man zittert und bangt mir ihr, und wünscht eigentlich nur, dass alles irgendwie ein hoffentlich gutes Ende findet. Doch bis dahin konnte ich wie gesagt, das Buch nicht aus der Hand legen. Schon jetzt freue ich mich auf den nächsten Band der sogenannten "Housemaid-Reihe", den ich natürlich zeitnah lesen werde. Und auch die Verfilmung, die in den nächsten Tagen im Kino anläuft, werde ich mir nicht entgehen lassen! An dieser Stelle erstmal selbstverständlich die volle Punktzahl für dieses Stück großartige spannende Leseunterhaltung und eine absolute Empfehlung noch dazu!

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Veröffentlicht am 11.01.2026

Spannender Thriller mit ein paar kleinen Schwächen

Der Boss – Ist er ein Monster oder ein Genie?
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Nachdem ich vom Vorgänger der Autorin ("Love, Mom") absolut begeistert war, hatte ich mit großer Ungeduld das neue Buch der Autorin erwartet. Im Mittelpunkt steht Natalie Olsen, eine junge Frau, deren ...

Nachdem ich vom Vorgänger der Autorin ("Love, Mom") absolut begeistert war, hatte ich mit großer Ungeduld das neue Buch der Autorin erwartet. Im Mittelpunkt steht Natalie Olsen, eine junge Frau, deren beste Freundin Cara nach einem Clubbesuch in New York bewusstlos an einer Bushaltestelle aufgefunden wird. Was war passiert, nachdem diese mit einem attraktiven und offenbar schwer reichen Mann aus der Diskothek verschwunden war. Natalie will herausfinden, was ihrer Freundin in der Nacht widerfahren ist, zumal diese im Koma in einem Krankenhaus liegt. Als sie auf der Titelseite einer Hochglanzzeitschrift die Clubbekanntschaft von Cara entdeckt, schleußt sie sich bei Geoffrey Rosenberg, bei dem es sich bei der nächtlichen Bekanntschaft handelt, als Putzfrau ein, zufälligerweise wird in dem Millionärshaushalt aufgrund einer anstehenden Party gerade viel Personal benötigt. Ab sofort überschlagen sich die Ereignisse, in der Villa, wo Natalie nun täglich viele Stunden verbringt, scheint jeder irgendwie Geheimnisse zu haben. Die junge Frau findet durch ihr Herumschnüffeln einiges heraus, und doch bleiben die hauptsächlichen Zusammenhänge bis zum Schluss ungeklärt, ich tappte mit der Protagonistin lange im Dunkeln. Gott sei Dank klärt sich zum Schluss alles, leider war das Ende für meinen Geschmack etwas zu kitschig geraten, trotzdem hat mir dieser Thriller spannende Leseunterhaltung geboten.

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Veröffentlicht am 09.01.2026

Gelungene Fortsetzung

The Woman in Suite 11
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Lo Blacklock ist zurück! Die junge Journalistin, die wir bereits aus dem Vorgänger "Woman in cabin 10" kennen möchte sich nach einer jahrelangen Auszeit, die sowohl der Geburt ihrer zwei kleinen Söhne ...

Lo Blacklock ist zurück! Die junge Journalistin, die wir bereits aus dem Vorgänger "Woman in cabin 10" kennen möchte sich nach einer jahrelangen Auszeit, die sowohl der Geburt ihrer zwei kleinen Söhne als auch einer offenbar aus ihren dramatischen Erlebnissen aus Band 1 erfolgten Psychose, nun wieder verstärkt ihrer Karriere widmen. Da kommt eine überraschend ins Haus flatternde Einladung zu einem Event anlässlich einer Neueröffnung eines Luxushotels in der Schweiz gerade recht. Doch in dem beschaulichen Alpendorf überschlagen sich die Ereignisse, Lo schlittert wieder in einen dramatischen Fall, eine verfolgte Frau bittet sie um ihre Hilfe. Ruth Ware inszeniert dies auf ihre gewohnte Weise in einem rasanten Schreibstil mit spannenden Plottwists. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen, habe mit der sympathischen Protagonistin gebangt und gehofft, dass sich irgendwie alles zu ihrem Besten wendet, u. sie aus der beklemmenden Situation herauskommt und zurück zu ihrer Familie kann. Die Autorin hat mich einmal mehr perfekt unterhalten, dafür gibt es die volle Punktzahl und eine absolute Leseempfehlung!

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