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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 30.03.2026

Packend & spannend

Revenge
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„Revenge: Heute Abend bist du tot“ ist ein packender YA-Thriller der in Köln lebenden Autorin Svenja Diel.

Die Handlung beginnt dramatisch und rasant. Liv und Sara müsse mitansehen wie ihr Mitschüler ...

„Revenge: Heute Abend bist du tot“ ist ein packender YA-Thriller der in Köln lebenden Autorin Svenja Diel.

Die Handlung beginnt dramatisch und rasant. Liv und Sara müsse mitansehen wie ihr Mitschüler und Saras Freund Vince in der Tankstelle angeschossen wird. Zum Täter können sie keine Angaben machen, aber es ist klar, dass es sich bei dem Schuss um einen Mordversuch handelt. Vince kommt schwer verletzt ins Krankenhaus. Liv und Sara sind traumatisiert und leben in ständiger Angst. Die Polizei beginnt zu ermitteln.

Der Schreibstil von Svenja Diel ist lebendig und packend. Die Kapitel sind kurz und die Sichtweise wechselt stetig, zum Größtenteil zwischen Liv und Sara. Dadurch erhält man einen guten Einblick in die Gefühlswelt der Charaktere. Neben dem Wechsel der Perspektiven springt die Handlung zwischen der Gegenwart und der Vergangenheit. Dadurch erhält man nach und nach ganz viele kleine Puzzlestückchen, die sich immer weiter zusammensetzen lassen.

Die Charaktere wirken authentisch und ich fand ihre Gedanken und Gefühle nachvollziehbar. Mir hat es Spaß gemacht herumzurätseln was hinter den Ereignissen steckt. Da es sich um einen Jugendthriller handelt war ich hier über die Brutalität etwas erstaunt.

Insgesamt ist „Revenge“ ein packender und spannender Jugendthriller, der die Themen Macht, physische und psychische Gewalt, schwierige Familiensituationen, Trauma, Rache und Selbstjustiz gut beleuchtet.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 30.03.2026

Spannender Auftakt einer neuen Reihe

Meine tote Schwester: Psychothriller
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„Meine tote Schwester“ ist ein spannender Psychothriller und der erste Band einer neuen Reihe der in Zons lebenden Autorin Catherine Shepherd.

Die Schwester der 16-jährigen Mia ist vor elf Jahren im Nachbarhaus ...

„Meine tote Schwester“ ist ein spannender Psychothriller und der erste Band einer neuen Reihe der in Zons lebenden Autorin Catherine Shepherd.

Die Schwester der 16-jährigen Mia ist vor elf Jahren im Nachbarhaus zu Tode gekommen. Seitdem steht die Villa leer. Nun wird dort Lukas mit seiner Mutter Nora einziehen. Die beiden wohnten bisher im 600 km entfernten Hamburg und wollen einen Neustart, da es in ihrer Vergangenheit belastende Ereignisse gab. Lukas soll an seiner alten Schule seine Freundin getötet haben. Als Mias Freundin Charlotte ermordet wird, fällt der Verdacht direkt auf Lukas.

Der Schreibstil von Catherine Shepherd ist wie bei ihren vorherigen Büchern leicht zu lesen. Es wird direkt spannend und ich war von der ersten Seite an gefesselt. Die Grundstimmung ist düster, da die Ereignisse der Vergangenheit bis in die Gegenwart hineinreichen.
Die Villa bietet ein geniales Setting. Schnell hatte ich zahlreiche Fragezeichen im Kopf.
Was war dort in der Vergangenheit passiert?
Haben die Ereignisse der Gegenart etwas mit der Vergangenheit zu tun?
Und was hat es mit Lukas Vergangenheit auf sich?

Die Charaktere sind authentisch und werden lebendig dargestellt. Dadurch, dass erst nach und nach immer mehr Einzelheiten aus ihrer Vergangenheit aufgedeckt werden, wird die Spannung durchgehend hoch gehalten.
In der Handlung gibt es zahlreiche Wendungen, die ich nicht vorhersehen konnte. Ich habe durchgehend gerätselt wer für die Ereignisse verantwortlich ist und habe meine Ideen immer wieder verworfen und neue entwickelt.

Da die Protagonisten deutlich jünger sind als in den bisherigen Werken der Autorin, ist dieser Auftakt der neuen Reihe anders aber ebenso packend, fesselnd und spannend wie die vorherigen Bücher von Catherine Shepherd. Gänsehaut und ein mulmiges Gefühl sind beim Lesen garantiert.

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  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 30.03.2026

Rasant

Doppelspiel
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„Doppelspiel“ ist der erste Band einer Trilogie der beiden schwedischen Autoren Arne Dahl und Jonas Moström.

Nach einem fesselnden und rasanten Einstieg, der überraschend endet, lernen wir Tom Borg kennen. ...

„Doppelspiel“ ist der erste Band einer Trilogie der beiden schwedischen Autoren Arne Dahl und Jonas Moström.

Nach einem fesselnden und rasanten Einstieg, der überraschend endet, lernen wir Tom Borg kennen. Er ist Krimiautor und eine Schreibblockade hindert ihn daran an seine bisherigen Erfolge anzuknüpfen. Auf der Suche nach Inspiration lernt er die rothaarige Literaturstudentin Nicole kennen, die kurz darauf bei einem gemeinsamen Besuch in einem zwielichtigen Club erschossen wird. Vor seinem Verschwinden drückt der Täter Tom die Waffe in die Hand. Vollkommen panisch, da nun seine Fingerabdrücke an der Waffe sind, flieht Tom.

Die Handlung beginnt rasant und es bleibt kaum Zeit zum Luft holen. Während Tom versucht einen neuen Kriminalfall zu schreiben, steckt er inzwischen selbst mitten in einem Krimi und es gibt Überschneidungen mit seinem neuen Buch. Realität und Fiktion beginnen immer mehr zu verschwimmen.

Die Ereignisse überschlagen sich und ich kam mir zeitweise vor wie in einem Actionfilm. Dadurch war ich zunächst total gefesselt. Nicht nur die Polizei ist hinter Tom her, auch andere unbekannte Mächte spielen hier eine undurchsichtige Rolle.
Da es sich um den ersten Band einer Trilogie handelt, war es nicht überraschend, dass das Buch mit einem Cliffhanger endet. Dennoch war ich darüber enttäuscht., da ich einige Erklärungen für die Ereignisse als ein wenig konstruiert empfunden habe.

Insgesamt ist es ein spannender, aber auch brutaler Krimi mit einigen
Schwachstellen, der mich beim Lesen gefesselt, aber mit seinem Ende enttäuscht hat.

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  • Handlung
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  • Charatere
  • Cover
  • Spannung
Veröffentlicht am 30.03.2026

Fesselnder Thriller mit wichtigen gesellschaftlichen Themen

Die Ärztin – Gefährlicher Besuch
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„Die Ärztin – Gefährlicher Besuch“ ist nach „Die Ärztin - Gefährliche Nachtschicht“ der zweite Fall mit der Protagonistin Dr. Eva Mares der Journalistin und Autorin Meike Dannenberg.

Die Bücher lassen ...

„Die Ärztin – Gefährlicher Besuch“ ist nach „Die Ärztin - Gefährliche Nachtschicht“ der zweite Fall mit der Protagonistin Dr. Eva Mares der Journalistin und Autorin Meike Dannenberg.

Die Bücher lassen sich ohne Verständnisprobleme unabhängig voneinander lesen. Es ist jedoch von Vorteil mit dem ersten Band zu beginnen, da die Entwicklung der Charaktere durchaus interessant ist und diese schon einiges erlebt haben, was sie prägt.

Mitten in der Nacht wird die Gynäkologin Dr. Eva Mares von der Klingel aus dem Schlaf gerissen. Vor der Tür steht ein ihr unbekannter Mann mit seiner schwangeren Tochter Nina und bittet um Hilfe. Eva kann zunächst Entwarnung geben, möchte aber, dass Nina am nächsten Tag in die Klinik kommt. Dort erscheint sie nicht und zudem findet Eva auf dem Spiegel ihres Gästebads einen Hilferuf.
Gleichzeitig sucht die Polizei in Bremen nach einer verschwundenen Frau, die von ihrem Mann misshandelt wurde.

Durch kurze Kapitel und stetig wechselnde Perspektiven zwischen Eva, den Ermittlerinnen Frauke und Mina und „Sie“ baut die Autorin von Beginn an enorme Spannung auf. Diese unterschiedlichen Sichtweisen sind abwechslungsreich und geben einen guten Blick auf die Ereignisse.

Eva ist eine kompetente Ärztin und eine sympathische Protagonistin, die das Herz am rechten Fleck hat, aber auch durch persönliche Probleme der Vergangenheit belastet ist. Das hält sie allerdings nicht davon ab, sich über das gewöhnliche Maß hinaus für andere einzusetzen. Ich fand es schön, dass sie hier neben ihrer Rolle als Ärztin auch als Mensch und Mutter dargestellt wird, deren Familienleben mit in die Handlung einfließt.

Meike Dannenberg hat in ihrem Thriller eine Vielzahl von aktuellen, wichtigen und erschütternden Themen mit eingebunden. Es geht um häusliche, physische und psychische Gewalt, Abhängigkeit, Angst, traumatische Erlebnisse und deren Folgen. Mich hat sie damit emotional angesprochen. Ich war entsetzt und erschüttert, habe gerätselt und gehofft.

Toll fand ich auch die Beschreibungen von Bremen. Dabei entstandenen Bilder vor meinen Augen, die ein angenehmer Kontrast und richtig wohltuend zu den übrigen Ereignissen sind.

Mit ihrem Nachwort rundet die Autorin ihren Thriller gelungen ab.

Insgesamt hat mir das Buch sehr gut gefallen und ich hoffe, dass es weitere Fälle mit der Gynäkologin Dr. Eva Mares geben wird.

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Veröffentlicht am 28.03.2026

Auf der Suche nach sich selbst

Wassermann
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„Wassermann“ ist der Debütroman des Autors Lukas Hoffmann.

Luks Mutter ist unheilbar an Krebs erkrankt und für ihn ist die Situation unerträglich. Er beschließt Deutschland zu verlassen und ein Auslandssemester ...

„Wassermann“ ist der Debütroman des Autors Lukas Hoffmann.

Luks Mutter ist unheilbar an Krebs erkrankt und für ihn ist die Situation unerträglich. Er beschließt Deutschland zu verlassen und ein Auslandssemester in Barcelona zu verbringen. Die Erleichterung darüber seine Mutter die nächsten Monate nicht im Krankenhaus besuchen zu müssen, ist ebenso groß wie das schlechte Gewissen. In Barcelona erwarten ihn die katalanischen Unabhängigkeitskämpfe und er verliebt sich in Olive. Während Olive in Barcelona auf die Straße geht, ergreift Luk wieder die Flucht, dieses Mal an den Strand nach Portugal. Aber auch dort hält er es nicht lange aus.

Der Schreibstil von Lukas Hoffmann ist sehr intensiv und dicht. Seine Sätze sind kurz und klar. Es gelingt ihm gut den Schmerz von Luk, sein schlechtes Gewissen und die innere Zerrissenheit spürbar werden zu lassen. Luk setzt sich für andere ein, ist gleichzeitig auf der Suche nach Halt und Zugehörigkeit und steht sich dabei nur allzu oft selbst im Weg.
Die Handlung dreht sich um das Leben von Luk und die Charaktere um ihn herum, von denen jeder sein Päckchen zu tragen hat.

Das Buch ist keine leichte Lektüre, es geht unter die Haut und fordert. Wie so oft im Leben gibt es kein Happy End, aber das hätte hier auch nicht gepasst.

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