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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 04.04.2026

Frisch, frech & völlig absurd

Die Känguru-Rebellion (Die Känguru-Werke 5)
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„Die Känguru-Rebellion“ ist bereits der fünfte Teil mit dem Känguru und dem Kleinkünstler Marc-Uwe des Autors Marc-Uwe Kling. Vorwissen aus den vorherigen Büchern ist nicht notwendig.

Dieses Mal ruft ...

„Die Känguru-Rebellion“ ist bereits der fünfte Teil mit dem Känguru und dem Kleinkünstler Marc-Uwe des Autors Marc-Uwe Kling. Vorwissen aus den vorherigen Büchern ist nicht notwendig.

Dieses Mal ruft das Känguru zur Rebellion auf. Es rebelliert gegen die Zustände und sucht Mitstreiter. Marc-Uwe ist dabei.
Die beiden betrachten die aktuelle Weltlage sehr detailliert und finden eine Menge, wogegen sich rebellieren lässt. Das passiert auch dieses Mal wieder auf eine äußerst unterhaltsame und humorvolle Art und Weise, da kein Blatt vor den Mund genommen wird.
Die derzeitige weltpolitische Lage und die in Deutschland eignen sich aber auch leider nur zu gut, um sie prüfend zu hinterfragen.
Das Känguru und sein Mitbewohner sind kritisch und zeigen dabei Haltung.

Das Buch ist satirisch und widmet sich zahlreichen aktuellen Themen wie u.A. dem Klimawandel, soziale Ungleichheit und Digitalisierung. Auch vor unseren Politikern machen die beiden keinen Halt.
Allerdings hatte ich den Eindruck hatte, dass das Känguru inzwischen ein wenig gemäßigter geworden ist als in den vorherigen Büchern. Diese waren aus der Ich-Perspektive des Kleinkünstlers Marc-Uwe geschrieben und auch hier gibt es etwas Neues. Das Känguru schlüpft zwischendurch in die Erzählerrolle.

Der Autor liest sein Buch selbst und gibt jedem seiner Charaktere eine einzigartige, unverkennbare Stimme.

Obwohl ich viel gelacht habe, hat mich das Buch auch zum Nachdenken gebracht, da so viel Absurdes und gleichzeitig Wahres angesprochen wird.

Wer über Kritik an der derzeitigen weltpolitischen Lage lachen kann, der dürfte mit diese Hörbuch seinen Spaß haben.

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Veröffentlicht am 02.04.2026

Verwirklichung eines Lebenstraums

Gekommen, um zu bleiben
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In ihrem Buch „Gekommen, um zu bleiben“ berichtet die Autorin und Influencerin Madeleine Becker von ihrem Start in ein neues Leben.

Madeleine Becker hat Geschichte, Politik- und Kommunikationswissenschaften ...

In ihrem Buch „Gekommen, um zu bleiben“ berichtet die Autorin und Influencerin Madeleine Becker von ihrem Start in ein neues Leben.

Madeleine Becker hat Geschichte, Politik- und Kommunikationswissenschaften studiert und sich dann zu einem vollkommen anderen Leben entschlossen. Mit viel Mut und Energie lässt sie ihren Lebenstraum wahr werden und zieht mit ihrem Freund Lukas und einigen Tieren auf ihren eigenen Hof in der Steiermark.

Mit viel Herz beschreibt sie ihre Erfahrungen und Erlebnisse beginnend mit dem Umzug von Kärnten in die Steiermark über den Zeitraum von September 2023 bis Oktober 2025. Dabei schreibt sie so lebendig über ihren Freund Lukas, ihre Tiere und Freunde, dass man direkt das Gefühl bekommt an ihrem Leben teilzuhaben.

Madeleine und Lukas starten voller Energie in ihr vorhaben. Den Bauernhof zu renovieren bedeutet viel Arbeit und nicht alles läuft so glatt wie gewünscht. Die Naturverbundenheit der Autorin wird spürbar und man merkt wie sehr ihr das Wohl der Tiere und der Umwelt am Herzen liegt.

Mich hat das Buch gut unterhalten und gleichzeitig habe ich eine Menge gelernt, da es interessante Listen wie „Wichtige Erkenntnisse, hilfreiche Tipps und unnützes Wissen“ oder „Pimp Up Your Garden“ gibt.

Neben einer Playlist mit den Songs, die die Autorin in diesen Jahren immer wieder gehört hat, gibt es eine umfangreiche Beobachtungsliste der Tiere, die Madeleine ganz bewusst wahrgenommen hat und ein Glossar mit englischen Ausdrücken,die sei gerne verwendet.

In den Innencovern befinden sich tolle Illustrationen. Im vorderen eine über das Haus im Wald und im hinteren mit der gesamten WG.

Ein richtig schönes Highlight sind die Fotos, die die Atmosphäre des Lebens der Autorin gelungen einfangen.

„Gekommen, um zu bleiben“ ist ein inspirierendes Werk, das berührt und ermutigt seine Träume zu leben.

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Veröffentlicht am 30.03.2026

Packend & spannend

Revenge
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„Revenge: Heute Abend bist du tot“ ist ein packender YA-Thriller der in Köln lebenden Autorin Svenja Diel.

Die Handlung beginnt dramatisch und rasant. Liv und Sara müsse mitansehen wie ihr Mitschüler ...

„Revenge: Heute Abend bist du tot“ ist ein packender YA-Thriller der in Köln lebenden Autorin Svenja Diel.

Die Handlung beginnt dramatisch und rasant. Liv und Sara müsse mitansehen wie ihr Mitschüler und Saras Freund Vince in der Tankstelle angeschossen wird. Zum Täter können sie keine Angaben machen, aber es ist klar, dass es sich bei dem Schuss um einen Mordversuch handelt. Vince kommt schwer verletzt ins Krankenhaus. Liv und Sara sind traumatisiert und leben in ständiger Angst. Die Polizei beginnt zu ermitteln.

Der Schreibstil von Svenja Diel ist lebendig und packend. Die Kapitel sind kurz und die Sichtweise wechselt stetig, zum Größtenteil zwischen Liv und Sara. Dadurch erhält man einen guten Einblick in die Gefühlswelt der Charaktere. Neben dem Wechsel der Perspektiven springt die Handlung zwischen der Gegenwart und der Vergangenheit. Dadurch erhält man nach und nach ganz viele kleine Puzzlestückchen, die sich immer weiter zusammensetzen lassen.

Die Charaktere wirken authentisch und ich fand ihre Gedanken und Gefühle nachvollziehbar. Mir hat es Spaß gemacht herumzurätseln was hinter den Ereignissen steckt. Da es sich um einen Jugendthriller handelt war ich hier über die Brutalität etwas erstaunt.

Insgesamt ist „Revenge“ ein packender und spannender Jugendthriller, der die Themen Macht, physische und psychische Gewalt, schwierige Familiensituationen, Trauma, Rache und Selbstjustiz gut beleuchtet.

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Veröffentlicht am 30.03.2026

Spannender Auftakt einer neuen Reihe

Meine tote Schwester: Psychothriller
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„Meine tote Schwester“ ist ein spannender Psychothriller und der erste Band einer neuen Reihe der in Zons lebenden Autorin Catherine Shepherd.

Die Schwester der 16-jährigen Mia ist vor elf Jahren im Nachbarhaus ...

„Meine tote Schwester“ ist ein spannender Psychothriller und der erste Band einer neuen Reihe der in Zons lebenden Autorin Catherine Shepherd.

Die Schwester der 16-jährigen Mia ist vor elf Jahren im Nachbarhaus zu Tode gekommen. Seitdem steht die Villa leer. Nun wird dort Lukas mit seiner Mutter Nora einziehen. Die beiden wohnten bisher im 600 km entfernten Hamburg und wollen einen Neustart, da es in ihrer Vergangenheit belastende Ereignisse gab. Lukas soll an seiner alten Schule seine Freundin getötet haben. Als Mias Freundin Charlotte ermordet wird, fällt der Verdacht direkt auf Lukas.

Der Schreibstil von Catherine Shepherd ist wie bei ihren vorherigen Büchern leicht zu lesen. Es wird direkt spannend und ich war von der ersten Seite an gefesselt. Die Grundstimmung ist düster, da die Ereignisse der Vergangenheit bis in die Gegenwart hineinreichen.
Die Villa bietet ein geniales Setting. Schnell hatte ich zahlreiche Fragezeichen im Kopf.
Was war dort in der Vergangenheit passiert?
Haben die Ereignisse der Gegenart etwas mit der Vergangenheit zu tun?
Und was hat es mit Lukas Vergangenheit auf sich?

Die Charaktere sind authentisch und werden lebendig dargestellt. Dadurch, dass erst nach und nach immer mehr Einzelheiten aus ihrer Vergangenheit aufgedeckt werden, wird die Spannung durchgehend hoch gehalten.
In der Handlung gibt es zahlreiche Wendungen, die ich nicht vorhersehen konnte. Ich habe durchgehend gerätselt wer für die Ereignisse verantwortlich ist und habe meine Ideen immer wieder verworfen und neue entwickelt.

Da die Protagonisten deutlich jünger sind als in den bisherigen Werken der Autorin, ist dieser Auftakt der neuen Reihe anders aber ebenso packend, fesselnd und spannend wie die vorherigen Bücher von Catherine Shepherd. Gänsehaut und ein mulmiges Gefühl sind beim Lesen garantiert.

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Veröffentlicht am 30.03.2026

Rasant

Doppelspiel
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„Doppelspiel“ ist der erste Band einer Trilogie der beiden schwedischen Autoren Arne Dahl und Jonas Moström.

Nach einem fesselnden und rasanten Einstieg, der überraschend endet, lernen wir Tom Borg kennen. ...

„Doppelspiel“ ist der erste Band einer Trilogie der beiden schwedischen Autoren Arne Dahl und Jonas Moström.

Nach einem fesselnden und rasanten Einstieg, der überraschend endet, lernen wir Tom Borg kennen. Er ist Krimiautor und eine Schreibblockade hindert ihn daran an seine bisherigen Erfolge anzuknüpfen. Auf der Suche nach Inspiration lernt er die rothaarige Literaturstudentin Nicole kennen, die kurz darauf bei einem gemeinsamen Besuch in einem zwielichtigen Club erschossen wird. Vor seinem Verschwinden drückt der Täter Tom die Waffe in die Hand. Vollkommen panisch, da nun seine Fingerabdrücke an der Waffe sind, flieht Tom.

Die Handlung beginnt rasant und es bleibt kaum Zeit zum Luft holen. Während Tom versucht einen neuen Kriminalfall zu schreiben, steckt er inzwischen selbst mitten in einem Krimi und es gibt Überschneidungen mit seinem neuen Buch. Realität und Fiktion beginnen immer mehr zu verschwimmen.

Die Ereignisse überschlagen sich und ich kam mir zeitweise vor wie in einem Actionfilm. Dadurch war ich zunächst total gefesselt. Nicht nur die Polizei ist hinter Tom her, auch andere unbekannte Mächte spielen hier eine undurchsichtige Rolle.
Da es sich um den ersten Band einer Trilogie handelt, war es nicht überraschend, dass das Buch mit einem Cliffhanger endet. Dennoch war ich darüber enttäuscht., da ich einige Erklärungen für die Ereignisse als ein wenig konstruiert empfunden habe.

Insgesamt ist es ein spannender, aber auch brutaler Krimi mit einigen
Schwachstellen, der mich beim Lesen gefesselt, aber mit seinem Ende enttäuscht hat.

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