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Veröffentlicht am 07.07.2026

Bedrückende Hitze & düstere Geheimnisse

DIE TOCHTER. Du dachtest, niemand würde es je erfahren
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„DIE TOCHTER. Du dachtest, niemand würde es je erfahren“ ist ein weiterer spannender Thriller der in North Carolina lebenden Autorin Megan Miranda.

Nachdem Hazels Vater gestorben ist, teilt ihr der Nachlassverwalter ...

„DIE TOCHTER. Du dachtest, niemand würde es je erfahren“ ist ein weiterer spannender Thriller der in North Carolina lebenden Autorin Megan Miranda.

Nachdem Hazels Vater gestorben ist, teilt ihr der Nachlassverwalter vollkommen überraschend mit, dass er ihr das gesamte Haus am See vermacht hat. Hazel ist verwundert, da sie im Gegensatz zu ihren Brüdern ihre Heimat schon vor Jahren verlassen hat.
Während Hazel noch rätselt, was sich ihr Vater dabei gedacht hat, kommt es zu einigen merkwürdigen Ereignissen.
In dem See sinkt durch die Hitze der Wasserspiegel und ein Auto kommt zum Vorschein. Gibt es hier Zusammenhänge zu Hazels verschwundener Mutter? Dies und weitere Ereignisse bringen Hazel dazu, in der Vergangenheit zu wühlen. Aber die Bewohner der Kleinstadt verschweigen etwas und halten zusammen.

Hazel war mir direkt sympathisch. Sie ist klug, zielstrebig und gibt nicht so leicht auf.
Für Hazel war immer unklar, warum ihre Mutter verschwunden ist und sie versucht nun, jedem Hinweis nachzugehen. Das gestaltet sich als schwierig, da sie nicht weiß, wem sie trauen kann.

Die Atmosphäre der Kleinstadt sowie die unerträgliche Hitze werden hier sehr gut dargestellt. Auch die Charaktere gefielen mir gut, da sie authentisch und vielschichtig sind.

Ich habe von Anfang an mitgerätselt, was hier passiert sein könnte. Dabei musste ich meine Überlegungen mehrfach neu sortieren, da es immer wieder zu Wendungen kam, die ich so nicht vorhersehen konnte.

Das Ende hat mich dann total überrascht und ich fand diese Wendung einfach genial, da ich mit diesen Ereignissen niemals gerechnet hätte, sie aber ausgesprochen stimmig waren.

Dies ist wieder ein spannender Thriller von Megan Miranda, der mich durch sich seine düstere Kleinstadtatmosphäre und seine Wendungen total gefesselt hat. Von mir gibt es für Thrillerfans eine klare Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 03.07.2026

Ein Bericht, der Reiselust weckt

Über Grenzen
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„Über Grenzen – Freiheit kennt kein Alter“ ist ein spannender Bericht über eine ungewöhnliche Reise von der deutschen Reiseschriftstellerin und Abenteurerin Margot Flügel-Anhalt.

Ich reise unglaublich ...

„Über Grenzen – Freiheit kennt kein Alter“ ist ein spannender Bericht über eine ungewöhnliche Reise von der deutschen Reiseschriftstellerin und Abenteurerin Margot Flügel-Anhalt.

Ich reise unglaublich gerne und kann das Fernweh, von dem die Autorin schreibt, ausgesprochen gut nachvollziehen. Allerdings fand ich es unglaublich, was es in ihr ausgelöst hat und mit welchem Mut sie mit einer kleinen 125er Enduro ohne jegliche Fahrerfahrung aufgebrochen ist.

Hier schildert sie nun in kurzen Kapiteln ihre Reise von Deutschland durch Polen, die Ukraine, Russland, Kasachstan, Kirgistan, Tadschikistan, Usbekistan, Turkmenistan, Iran, Türkei, Bulgarien, Montenegro und Kroatien. Ihr Ziel ist dabei der Pamir-Highway.

Ihre Erlebnisse beschreibt sie lebendig und authentisch. Nicht alles verläuft reibungslos. Das Motorrad streikt, sie verletzt sich, sie lernt die unterschiedlichsten Menschen kennen, erlebt fremde Kulturen und sieht die Natur. Sie berichtet so flüssig und ergänzt ihre Erfahrungen durch passende Fotos, so dass ich direkt das Gefühl hatte, bei ihren Erlebnissen dabei gewesen zu sein.

Es ist ein mitreißender und emotionaler Reisebericht, der weit über eine klassische Routenbeschreibung hinausgeht. Margot Flügel-Anhalt beweist, dass Mut und Entdeckergeist keine Frage des Alters sind und ermutigt dazu, seine Komfortzone zu verlassen.

Ich habe das Buch sehr gerne gelesen und kann es unabhängig davon, ob man nach Reiseinspirationen sucht, oder sich einfach nur in die Ferne träumen möchte, uneingeschränkt empfehlen.

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Veröffentlicht am 01.07.2026

Fesselnd, spannend & verstörend

Eisinsel
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„Eisinsel: Was du siehst. Was du weißt. Was du fürchtest.“ ist ein fesselndes und zugleich verstörendes Buch des Autors Hanno Rinke.

Im Mittelpunkt der Ereignisse steht Victor. Victor ist Krankenpfleger ...

„Eisinsel: Was du siehst. Was du weißt. Was du fürchtest.“ ist ein fesselndes und zugleich verstörendes Buch des Autors Hanno Rinke.

Im Mittelpunkt der Ereignisse steht Victor. Victor ist Krankenpfleger und kümmert sich aufopferungsvoll um seine Patienten. Er ist gut, in dem was er tut und obwohl es ein wenig widersprüchlich erscheint, sind Menschen und zwischenmenschlich Beziehungen nicht sein Ding.
Der Zwiespalt und die Widersprüchlichkeiten in Victors Persönlichkeit haben mich fasziniert.

Zunächst fand ich Victor schwer zu greifen und konnte seine Handlungen nur schwer einordnen. Was dann geschieht, hat mich erschreckt und abgestoßen. Es gibt viele grausame Details, die wirklich nichts für schwache Nerven sind. Dennoch war ich gefesselt und musste weiterlesen,um zu erfahren worauf das Ganze hinausläuft.

Der erste Blick ins Inhaltsverzeichnis zeigt einen interessanten Aufbau des Romans:
Davor, Dabei, Danach. Innerhalb dieser Abschnitte bauen sich die Kapitel auf und wieder ab.
Entsprechend ist die Handlung angelegt, die Spannung baut sich auf, erreicht ihren Höhepunkt und flacht wieder ab. Dieses Konstrukt fand ich genial.
Auch der atmosphärische Schreibstil hat mir sehr gut gefallen - leicht zu lesen und verstehen und gleichzeitig hatte ich den Eindruck, dass ich aufpassen muss, damit ich nichts verpasse. Eine geniale Kombination, um achtsam und aufmerksam zu bleiben.
Lediglich das Ende war nicht so rund, wie ich es mir erhofft hatte.

Mich hat das Buch erschüttert und entsetzt und genau dadurch wurde ich am Lesen gehalten.

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Veröffentlicht am 27.06.2026

Etwas absurd, aber sehr amüsant

00-Laschet
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„00-Laschet“ ist ein ausgesprochen unterhaltsames Buch des in Bremen lebenden Autors David Safier.

Titel und Cover machen bereits deutlich, um wen es hier geht: Armin Laschet.
Dieser hat seiner Meinung ...

„00-Laschet“ ist ein ausgesprochen unterhaltsames Buch des in Bremen lebenden Autors David Safier.

Titel und Cover machen bereits deutlich, um wen es hier geht: Armin Laschet.
Dieser hat seiner Meinung nach gerade unglaubliches Glück gehabt. Er ist nicht Kanzler geworden und muss sich somit nicht um so langweilige Dinge wie Kriege, Klima und Kilometerpauschalen kümmern. Stattdessen darf er nun als frischgebackener Bundespräsident Empfänge im Schloss Bellevue geben. Von seiner eigentlichen Aufgabe und dem, was im Keller seines Wohnsitzes vor sich geht, wird er dann ein wenig überrascht.

Zugegebenermaßen, die Handlung ist ein wenig absurd und skurril, aber dabei ist sie gleichzeitig ausgesprochen amüsant.
Es gibt zahlreiche Anspielungen auf Politiker, Prominente und das aktuelle Weltgeschehen. Vieles wird ein wenig überspitzt dargestellt und es werden auch so einige Klischees bedient. Das nimmt der Geschichte aber nicht ihren Unterhaltungswert, sondern hat dafür gesorgt, dass ich mich bestens amüsiert habe.

Ich habe die Geschichte als Hörbuch konsumiert. Dies wurde von Thomas Nicolai gelesen. Er spricht die unterschiedlichen Charaktere mit verschiedenen Stimmlagen. Sie sind leicht auseinander zu halten, aber einige habe ich beim Zuhören als ein wenig anstrengend empfunden.

Die Story ist spannend und witzig, hier wird weder an übertriebenen Peinlichkeiten noch an kleinen, gemeinen Seitenhieben gespart. Wer sich für Politik interessiert, die aktuellen Ereignisse ein wenig verfolgt hat und kein Problem mit Übertreibungen hat, wird hier sicherlich eine Menge zum Lachen bekommen.

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Veröffentlicht am 23.06.2026

Es brodelt

SIEBEN STUNDEN. Wen würdest du retten?
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„SIEBEN STUNDEN. Wen würdest du retten?“ ist ein spannender Thriller der in North Carolina lebenden Autorin Megan Miranda.
Es ist bereits zehn Jahre her, dass in Tennessee zwei Schulbusse in eine Schlucht ...

„SIEBEN STUNDEN. Wen würdest du retten?“ ist ein spannender Thriller der in North Carolina lebenden Autorin Megan Miranda.
Es ist bereits zehn Jahre her, dass in Tennessee zwei Schulbusse in eine Schlucht stürzten. Nur neun der jugendlichen Insassen haben überlebt und ein weiterer nimmt sich kurz darauf das Leben. Die übrigen acht verabreden sich, nun jedes Jahr zum Gedenken an dieses Unglück in einem Strandhaus zu treffen. Nun, zum zehnten Jahrestag, stirbt ein weiterer von ihnen in ihrem Zufluchtsort. Ein Sturm schneidet die Verbliebenen von der Außenwelt ab und die Stimmung kippt. Können sie einander noch trauen?
Direkt zu Beginn wird eine enorme Spannung aufgebaut und man wird direkt in die Geschichte hineingeworfen. Es ist keine Spannung, die auf Action basiert, sondern eine, die von der Atmosphäre, der Abgeschiedenheit, dem bedrohlichen Wetter und dem, was in der Vergangenheit im Dunklen bleibt, lebt.
Die vielen Andeutungen über die Vergangenheit sorgten bei mir für eine stetig wachsende Anzahl von Fragezeichen in meinem Kopf. Es ist ein verwirrendes Geflecht aus Schuldzuweisungen, Anklagen und Ungesagtem, das für ein ungutes Gefühl und Gänsehaut sorgt.
Die Protagonisten werden gut eingeführt und vorgestellt. Jeder von ihnen hatte seinen Platz in der Gruppe und mir hat das Verfolgen der Gruppendynamik richtig Spaß gemacht.
Sprünge in die Vergangenheit und unerwartete Wendungen sorgen dafür, dass die Spannung durchgehend hochgehalten wird.
Sicherlich hätte die Handlung an einigen Stellen ein wenig gestrafft werden können, aber mein Lesevergnügen hat das nicht wirklich mindern können - dazu fand ich die unterschwellige Spannung zu nervenaufreibend.
Mich hat der Thriller gefesselt und obwohl es meiner Meinung nach nicht das beste Buch der Autorin ist, kann ich es empfehlen, da Megan Miranda ihr Setting und die Atmosphäre einfach meisterhaft beschreibt - Gänsehaut pur.

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