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Veröffentlicht am 20.03.2021

Guter Thriller, es hätte aber noch potential gegeben

Die Stimme der Rache
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In „Stimme der Rache“, der Fortsetzung um Francis Ackermann jr., ehemaliger Serienmörder nun Mitglied einer Sondereinheit des FBI, werden er und seine Partnerin Nadia Shirazi erneut in einen aufregenden ...

In „Stimme der Rache“, der Fortsetzung um Francis Ackermann jr., ehemaliger Serienmörder nun Mitglied einer Sondereinheit des FBI, werden er und seine Partnerin Nadia Shirazi erneut in einen aufregenden Fall verwickelt. Anders als zuvor wird es diesmal persönlich. Nadias schlimmsten Erfahrungen werden aufgedeckt und sie müssen sich dem Monster ihrer Vergangenheit stellen, dem Black Rose Killer. Mit ihr hat es als erstes Opfer begonnen, nun versucht sie mit Beharrlichkeit und sowohl bekannter als auch neuer Unterstützung dem grausamen Killer ein Ende zu bereiten. Wird Nadia die Gelegenheit erhalten mit ihrer Vergangenheit abzuschließen? Sich und alle anderen Opfer rächen? Ein spannendes Katz und Maus Spiel beginnt, wobei sich Francis nicht nur auf seine geläuterte Persönlichkeit verlassen darf – manchmal ist ein Wolf nötig, um einen anderen Wolf zu stellen.
Meiner Meinung nach hat Ethan Cross mit Francis Ackermann Jr. eine interessante Storyline aufgebaut. Der Leser erhält neue Perspektiven und Eindrücke mit denen er sich auseinandersetzen kann. Immerhin handelt es sich beim Protagonisten um einen ehemaligen Serienmörder. Ich gebe zu, dass mir die „Shepard“-Reihe besser gefallen hat.
„Stimme der Rache“ beginnt energiegeladen und der Leser wird sofort mit dem Black Rose Killer konfrontiert. Die Kapitel sind kurzgehalten, keine langatmigen Beschreibungen oder Diskussionen, die den Leser dazu bringen das Buch vorzeitig wegzulegen. Ethan Cross hat nach wie vor einen angenehmen und fesselnden Schreibstil. Allerdings wird Francis zum Ende des Buches immer flapsiger und ihm gelingen dann doch zu oft „Meisterstücke“, die ein wenig übertrieben wirken, wobei es meinem Empfinden nach zum Ende hin vermehrt aufgetreten ist. Neben einem neuen „Gegner“ wurden natürlich auch neue Verbündete vorgestellt, welche für „frischen Wind“ im Handlungsstrang gesorgt haben. Hier glaube ich, dass die Interaktion der Charaktere miteinander mehr Potential geboten hätte.
Resümierend würde ich den zweiten Teil der „Ackerman“ Reihe empfehlen, da es sich als guten „Thriller“ lesen lässt und für alle Leser des ersten Teils endlich die Neugier um Nadias Vorgeschichte befriedigt wird. Außerdem entwickeln sich die Protagonisten und Ihre Beziehungen zueinander und wer weiß wie sich ein möglicher dritter Teil der Reihe entwickeln wird?

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