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Phil09

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 16.06.2018

IQ´s persönlichster Fall

Stille Feinde
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Autor Joe Ide schickt seinen Protagonist Isaiah Quintabe, genannt IQ seines Zeichens Privatdetektiv, in seinem neuesten Krimi "Stille Feinde" auf sein zweites durchweg spannendes und actionreiches Abenteuer.

IQ´s ...

Autor Joe Ide schickt seinen Protagonist Isaiah Quintabe, genannt IQ seines Zeichens Privatdetektiv, in seinem neuesten Krimi "Stille Feinde" auf sein zweites durchweg spannendes und actionreiches Abenteuer.

IQ´s eigentliche Berufung als Privatdetektiv ist das Lösen von Problemen, hauptsächlich die anderer Menschen. In "Stille Feinde" wird schnell klar, diesmal wird es persönlich! Isaiah Quintabe findet Hinweise, die darauf hindeuten, dass der tödliche Unfall seines Bruder´s vielmehr kaltblütiger Mord war. Es beginnt eine rasante, fesselnde und actionreiche Suche nach dem mysteriösen gefährlichen Feind im Hintergrund.

Auch im zweiten Abenteuer begleiten wir Ide´s ungewöhnlichen und überaus sympatischen Protagonisten IQ, welcher einer der Gründe ist, diesen Krimi nicht aus der Hand zu legen. Die Handlung selbst ist, wie Eingangs erwähnt, durchweg spannend, verliert sich zwischenzeitlich jedoch in kleineren Belanglosigkeiten. Einige Seiten weniger hätten dem Buch daher gut gestanden um mehr Tempo in die Handlung zu bringen. Dem Lesespass hat dies indes kaum einen Abbruch getan.

Insgesamt verdient sich IQ´s zweites Abenteuer 4 von 5 Sterne.

Veröffentlicht am 03.06.2018

Brutal spannend & extrem realistisch

Fake
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Mit "FAKE" gelingt James Rayburn alias Roger Smith ein brandaktueller, hoch spannender und vor allem actionreicher Thriller auf Hollywood-Blockbuster-Niveau. Die Handlung lebt grundsätzlich von ihrer spannenden ...

Mit "FAKE" gelingt James Rayburn alias Roger Smith ein brandaktueller, hoch spannender und vor allem actionreicher Thriller auf Hollywood-Blockbuster-Niveau. Die Handlung lebt grundsätzlich von ihrer spannenden und aktuellen Thematik (Krieg, Politk, Täuschungen etc) vor allem jedoch durch den sprachlich einwandfreien und sehr bildhaften Schreibstil des Autoren. Ein ums andere Mal konnte ich mir die Szenen absolut bildhaft vorstellen. Hinzu gesellt sich ein grandioser Handlungsbogen, dem nie die Spannung und die Überraschungen ausgehen.

Vor allem der Bezug zur uns umgebenden Realität und der Möglichkeit, dass dieses oder ähnlich Szenarien sich täglich und überall auf der Welt zu jederzeit abspielen können ist hoch interessant, brisant und gleichzeitig erschreckend.

Von mir bekommt dieser Thriller 4 von 5 Sterne.

Veröffentlicht am 08.05.2018

Ein Gefühl von Freiheit

Barbarentage
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Mit „Barbarentage“ hat mich Autor William Finnegan schlichtweg begeistert. Dieses Buch ist keinesfalls nur etwas für Surfer oder Fans dieser faszinierenden Sports. Dieses Buch ist vielmehr ein Einblick ...

Mit „Barbarentage“ hat mich Autor William Finnegan schlichtweg begeistert. Dieses Buch ist keinesfalls nur etwas für Surfer oder Fans dieser faszinierenden Sports. Dieses Buch ist vielmehr ein Einblick in Finnegans abenteuerliches Leben, seiner großen Liebe und wahren Leidenschaft.
Als Autor und Journalist versteht es William Finnegan selbstverständlich seine Leser mit einem Schreibstil, der seines Gleichen sucht, gefangen zu nehmen. Das Surfen selbst und alles um diesen Sport herum entspringen einem Gefühl von Freiheit, der Suche nach Abenteuern und der Faszination, dem einen besonderen Moment zu begegnen. Finnegan selbst erlag dieser Leidenschaft schon in frühen Jahren und so gelingt es ihm auch ohne Umschweife und gekünstelte Momente diese Gefühle und besonderen Momente so realistisch und detailreich wiederzugeben. Barbarentage ist somit nicht nur eine Geschichte über das Surfen oder eine interessante Autobiographie. Es ist vielmehr eine Liebeserklärung an ein Lebensgefühl und Finnegans Leidenschaft.
Mir als Leser, der dem Surfen eher als gelegentlicher Freizeitspaß im Urlaub nachgeht und als gebannter Zuschauer so manches Wettbewerbs, war es eine wahre Freude dieses Buch lesen zu dürfen. Über ein paar mehr dieser wunderbar kraftvollen Bilder hätte ich mich sicher nicht beschwert. Trotz der üppigen Seitenzahl des Buches kam zu keinem Zeitpunkt das Gefühl bei mir auf, das Buch aus der Hand legen zu wollen.
Fazit - 5 Sterne – für ein Buch, welches in diesem Segment seines Gleichen sucht!

Veröffentlicht am 28.04.2018

Schlichtweg inspirierend

Die Schönheit der Nacht
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"Die Schönheit der Nacht" von Nina George hat mich auf Anhieb angesprochen. Neben dem schlichten aber eleganten Design des gesamten Buches hat es mir der Titel aufgrund seiner Assoziationsmöglichkeiten ...

"Die Schönheit der Nacht" von Nina George hat mich auf Anhieb angesprochen. Neben dem schlichten aber eleganten Design des gesamten Buches hat es mir der Titel aufgrund seiner Assoziationsmöglichkeiten mit dem Klappentext sofort angetan.

Nina George entführt den Leser in eine tiefgreifende und facettenreiche Liebesgeschichte zweier Frauen, deren Leidenschaft und Sehnsucht nach dem Leben den Leser schlichtweg beeindruckt. Das Buch selbst lebt weniger von seiner Spannung als von der Fülle an Detailreichtum und der starken Atmosphäre.

Besonders der Schreibstil verleiht dem Buch aufgrund seiner Intensivität und seiner bildhaften Beschreibungen ein besonderes Feeling.

"Die Schönheit der Nacht" inspiriert und lädt zum Nachdenken ein. Egal ob als weiblicher oder männlicher Leser lohnt sich das Eintauchen in das Suchen und Finden des eigenen Seins.

Nina Geoge´s Roman ist sicher nicht jedermanns Geschmack und kein Buch, welches man auf die Schnelle lesen kann. Doch lässt man sich auf diesen besonderen Roman ein, wird mann keinesfalls enttäuscht werden.

Ein besonderes Buch, welches sich die 4 Sterne wahrlich verdient hat.

Veröffentlicht am 22.04.2018

"Die Amerikafalle" schnappt (fast) zu!

Die Amerikafalle
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Martin Amanshauser gelingt mit "Die Amerikafalle - oder: Wie ich lernte, die Weltmacht zu lieben" ein "Reiseführer" der besonderen Art. Weder zu überschwänglich, noch über die Maßen kritisch setzt sich ...

Martin Amanshauser gelingt mit "Die Amerikafalle - oder: Wie ich lernte, die Weltmacht zu lieben" ein "Reiseführer" der besonderen Art. Weder zu überschwänglich, noch über die Maßen kritisch setzt sich Herr Amanshauer mit einem der wohl polarisierendsten Ländern unserer Zeit auseinander. Viele von uns sind vollends begeistert von seiner Vielfältigkeit und den scheinbar unendlichen Möglichkeiten, die dieses Land bietet. Einige schauen voller Unverständnis auf das Amerika unsere Zeit. Zu dieser Gruppe gehört auch Amanshauser. Trotzdem lernt er das Land lieben.

Mit einer wahren Faktenflut werden dem Leser "Land & Leute" näher gebracht. Zu den interessanten und gut recherchierten Fakten gesellen sich einige Anekdoten aus dem Alltag, die mich ein ums andere Mal schmunzeln ließen. Hierbei lässt sich aber Anmerken, dass der Humor sicher nicht jedem liegt. Andererseit waren viele der Fakten eher zusammenhangslos aneinder gereiht und ließen mich teilweise ratlos zurück.

Alles in allem ist bei mir die Amerikafalle nicht vollends zugeschnappt. Beim Lesen des Klappentextes hatte ich etwas anderes erwartet. Daher vergebe ich 3 von möglichen 5 Sternen.