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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.11.2024

Ein Muss für alle Astrid Lindgren Fans

So schmeckt mein Weihnachten
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Ich liebe die Geschichten von Astrid Lindgren seit ich ein kleines Mädchen war. Ich habe davon geträumt mit den Kindern aus Bullerbü im Heu zu toben, mit Maditha zur Schule zu gehen und Michels Holzmännchen ...

Ich liebe die Geschichten von Astrid Lindgren seit ich ein kleines Mädchen war. Ich habe davon geträumt mit den Kindern aus Bullerbü im Heu zu toben, mit Maditha zur Schule zu gehen und Michels Holzmännchen zu bestaunen. In diesem Buch wird ein kleiner Teil dieser Träume war, denn hier kann ich mit den Helden meiner Kindheit Weihnachten feiern. Und nicht nur ich auch meine Kinder waren begeistert.

Das Buch ist eine Mischung aus Auszügen der Geschichten von Astrid Lindgren, Rezepten aber auch Einblicke in das Leben der Autorin. So erfahren wir zum Beispiel wie man in Bullerbü Weihnachten feiert, aber es gibt auch Auszüge aus Tagebüchern der Autorin.

Selbst bei den Rezepten wude ich an ihre Helden erinnert. Beim Heringssalat musste ich an das Festessen bei Tante Jenny denken, bei den Würsten daran wie Michel das Essen ins Armenhaus brachte. Ja und die Fleischklöße gehören einfach dazu.
Dazu ein Mix aus Illustrationen aus den Lindgren Klassikern, Fotos die für mich typische Schwedische Wohnungen zeigen und Fotos der Autorin.

Ab jetzt gehôrt dieses Buch ab jetzt zu Weihnachten.

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Veröffentlicht am 14.11.2024

Wie alles begann

Der Schmuckpalast – Antoinette und das Funkeln der Edelsteine
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Ich mag an den Romanen von Eva Maria Brast, das sie es immer wieder schafft neben der Geschichte ihrer Charaktere auch die Geschichte einer Stadt zu erzählen. Hier verbindet sie die Geschichte von Antoinette ...

Ich mag an den Romanen von Eva Maria Brast, das sie es immer wieder schafft neben der Geschichte ihrer Charaktere auch die Geschichte einer Stadt zu erzählen. Hier verbindet sie die Geschichte von Antoinette und Louis -Francois Cartier mit der Geschichte der Stadt Paris in der Mitte des Neunzehnten Jahrhunderts. Sie erzählt wie das Haus Cartier entstanden ist und verbindet es mit dem Raub der französischen Kronjuwelen während der Revolution. Sie schafft es mit Antoinette eine Protagonistin zu erschaffen mit der ich sehr gerne mitgefiebert habe und hat mir gleichzeitig einen Einblick in den Kampf der Frauen gegeben.

Natürlich steht die Familie Cartier im Mittelpunkt des Geschehens. Die Jugend von Antoinette und der Louis Francois Anfänge als Lehrling in einer Goldschmiede, ihre Liebesgeschichte und der erste eigene Laden. Aber rundherum passiert so viel mehr. Es gibt so viele andere tolle Charaktere von der kleinen Nèlie bis zur alten Manon. Alle haben ihre Geschichte und alle bereichern den Roman.
Der Schmuckpalast hat mir sehr gefallen.

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Veröffentlicht am 14.11.2024

Die Frau vor Julia

Rosaline
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Wir allen kennen die Geschichte von Romeo und Julia. Romeo Freunde erwähnen kurz eine Rosaline, die schöne Cousine von Julia. Wer war wohl diese Rosaline? Natasha Solomons gibt ihr in diesem Roman ein ...

Wir allen kennen die Geschichte von Romeo und Julia. Romeo Freunde erwähnen kurz eine Rosaline, die schöne Cousine von Julia. Wer war wohl diese Rosaline? Natasha Solomons gibt ihr in diesem Roman ein Gesicht. Zeigt sie als Julias Vorgängerin in Romeos Herzen und erzählt die Geschichte von Julia und Romeo ganz neu.
Rosaline ist unsterblich in Romeo verliebt und er scheinbar auch in sie. Doch bald kommen Zweifel in der jungen Frau auf. Als Romeo sich dann ihrer erst dreizehnjährigen Cousine Julia zuwendet will sie das Mädchen beschützen. Doch diese schwebt auf Wolke sieben

Dieser Roman ist einfach großartig. Er stellt Rosaline in den Vordergrund der Geschichte und erzählt von einer jungen Frau die ihre Freiheit liebt aber in ein Kloster gehen soll. Die mitten in der Fehde zwischen Capulets und Montagues lebt und sich trotzdem in einen der Feinde verliebt. Eine Frau die verliebt ist und es dennoch schafft nicht blind vor Liebe zu sein.
Das Buch ist großartig geschrieben. Rosaline eine starke Frau. Die bekannteste Liebesgeschichte der Welt wird neu erzählt und bleibt trotzdem in ihrer Zeit und bei ihren Charakteren.

Ich war begeistert.

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Veröffentlicht am 13.11.2024

Fiktion, Geschichte und ein bisschen Krimi

Gefährliche Betrachtungen
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Gefährliche Betrachtungen ist der perfekte Mix aus Historie, Roman und Krimi. Wie treffen auf Thomas Mann in der Sommerfrische und einen jungen Mann der davon träumt die Werke Manns ins Litauische zu übersetzen. ...

Gefährliche Betrachtungen ist der perfekte Mix aus Historie, Roman und Krimi. Wie treffen auf Thomas Mann in der Sommerfrische und einen jungen Mann der davon träumt die Werke Manns ins Litauische zu übersetzen. Die Beiden treffen einander im Seebad Nibben und sind bald damit beschäftigt die verschwundenen Notizen von Thomas Mann zu suchen.

Der Roman ist ein eher leichter Krimi, was aber der Spannung auf keinen Fall schadet. Mann und Müller, der eigentlich Miuleris heißt, ermitteln durchaus gewitzt und lassen uns an ihren Gedankengängen teilhaben. Nebenher hat der Roman durchaus auch Witz und glänzt mit sehr treffend gezeichneten Nebendarstellern, wie zum Beispiel die Pensionswirtin von Miuleris. Dazu kommen historische Persönlichkeiten wie eben Thomas Mann.
Der Roman glänzt vor allem durch die besondere Beziehung von Mann und dem jungen Übersetzer. So hat es mir zum Beispiel sehr gefallen, wie Miuleris versucht hat die litauische Sprache zu erklären. Überhaupt ist der Roman eine Hommage an die Magie der Worte und den Zauber des Geschrieben.
Großartig.

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Veröffentlicht am 12.11.2024

Bitterböse und gleichzeitig komisch

Ein Haus und seine Hüter
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Eine Familie im viktorianischen England. Ein Patriarch seine beiden Töchter und sein Neffe den er zum Erben machen will. Eine tote Ehefrau die schnell durch eine jüngere ersetzt wird. Das sind die Zutaten ...

Eine Familie im viktorianischen England. Ein Patriarch seine beiden Töchter und sein Neffe den er zum Erben machen will. Eine tote Ehefrau die schnell durch eine jüngere ersetzt wird. Das sind die Zutaten dieses Romanes..



Ivy Copton-Burnett hat dieses Buch bereits 1935 geschrieben und kannte die Zeit in der sie ihre Geschichte angesiedelt hat noch aus ihrer Kindheit. Sie gibt ein lebendiges Bild einer Familie die unter dem Vater leidet wieder. Auf der einen Seite tragisch und dann wieder so witzig das ich beim Lesen zwischen Kopfschütteln und Lachen hin und her gerissen war.



Die Charaktere sind grandios beschrieben . Gerade Duncan das Familienoberhaupt mit seinen für uns heute altmodisch wirkenden Ansichten. Er ist ja nun alles andere als ein Symanthieträger und dennoch so wichtig für die Geschichte. Obwohl ich ihn gerne Mal etwas an den Kopf geworfen hätte oder seiner Familie dazu geraten hâtte , habe ich doch gerne von ihm gelesen.



Dieser Roman ist bitterböse und gleichzeitig komisch . Ein Abbild einer vergangen Zeit und eine großartige Lektüre.

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