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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 02.06.2024

Eine unvergessliche Reise

Handbuch für den vorsichtigen Reisenden durch das Ödland
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Menschen die aus unterschiedlichen Gründen in einen Zug steigen werden zu einer Schicksalsgesellschaft die genauso lange andauert wie ihre Reise.

In diesem Roman reisen wir durch das Ödland zwischen Russland ...

Menschen die aus unterschiedlichen Gründen in einen Zug steigen werden zu einer Schicksalsgesellschaft die genauso lange andauert wie ihre Reise.

In diesem Roman reisen wir durch das Ödland zwischen Russland und China mit der Transsibirischen Eisenbahn und lernen dabei ganz unterschiedliche Menschen und die Gründe für ihren Aufenthalt im Zug kennen. Natürlich ist dieses keine normale Reise, denn dann wäre sie es ja nicht wert in einem Roman zu erscheinen. Nein dies ist eine ganz besondere Zugfahrt.

Die Autorin wechselt zwischen den einzelnen Personen und damit auch durch die verschiedenen Gesellschaftsschichten im Zug. Das macht die Geschichte auf der einen Seite sehr intensiv und detailreich auf der anderen Seite wird es nie langweilig und bleibt Abwechslungsreich.

Am Anfang hat man noch den Eindruck einer ganz normalen Zugfahrt, doch das ändert sich schnell und ich war mitgerissen von der abenteuerlichen Reise durch das Ödland. Spannend geschrieben und gleichzeitig schafft es die Autorin großartige vielschichtige Charaktere zu erschaffen.
Eine Reise die sich lohnt.

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Veröffentlicht am 01.06.2024

Ein Uhrmacher erzählt

Der König und der Uhrmacher
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Auf den ersten Blick haben ein König und ein Uhrmacher ja nicht viel gemeinsam und im Achtzehnten Jahrhundert in dem die Geschichte spielt waren die Standesunterschiede noch gewaltig. Und doch lässt sich ...

Auf den ersten Blick haben ein König und ein Uhrmacher ja nicht viel gemeinsam und im Achtzehnten Jahrhundert in dem die Geschichte spielt waren die Standesunterschiede noch gewaltig. Und doch lässt sich König Christian VII sich von einem einfachen Uhrmacher die Geschichte von dessen Vater erzählen, der einst auf Befehl vom Vater des Königs hingerichtet worden ist.

In einem großen Bogen wird jetzt eine Geschichte erzählt von der kaum zu glauben ist das sie in einer Hinrichtung endet. Gleichzeitig erfahren wir Leser wie hart das Leben in Island war und von Jòns Liebe zu alten Uhren. Aber auch von den Gegebenheiten am Hof.

Arnaldur Indridason ist ein großartiger Erzâhler. Seine Geschichte hat mich von der ersten Seite ab mitgerissen und ich konnte das Buch kaum zur Seite legen. Gerade die Geschichte von Jòns Vater war für mich so greifbar und realistisch als wäre ich life dabei. Das besondere an diesem Buch ist für mich das es ohne große Helden auskommt, es erzählt die Geschichte von ganz normalen Menschen , die ihr Leben leben. Und auch der König kommt sehr menschlich rüber., auch wenn er sich natürlich seiner Position bewusst ist.

Eine lohnenswerte Geschichte.

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Veröffentlicht am 01.06.2024

Bester Teil der Reihe

Der Tempel der Fortuna
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Diese Reihe ist eine der Wenigen, die von Band zu Band besser wird.
Für mich ist dieser dritte und abschließende Teil ist für mich der persönlichste und emotionalsten. Amara hat es inzwischen zu einer ...

Diese Reihe ist eine der Wenigen, die von Band zu Band besser wird.
Für mich ist dieser dritte und abschließende Teil ist für mich der persönlichste und emotionalsten. Amara hat es inzwischen zu einer reichen Frau in Rom gebracht. Ihr neuer Gönner verkehrt in den höchsten Kreisen. Und doch lässt ihre Vergangenheit sie nicht los. Da ist ihre Tochter die weiterhin in Pompeii lebt und auch Felix ihr alter Wiedersacher lâsst sie nicht in Ruhe.
Kurz vor ihrer Vermählung reist sie nach Pompeii, doch es ist der Oktober 79 und die Stadt steht kurz vor einer Katastrophe.

Mich hat im ersten Teil die vulgäre und moderne Sprache gestört. Aber der Teil hat komplett im Bordell gespielt. Hier sind wir nun in den reichsten Familien unterwegs und damit ist die Sprache eine ganz andere. Amara ist zwar mittlerweile hoch aufgestiegen und doch ist gerade der Blick hinter ihre Fassade das was das Buch ausmacht. Ihre Unsicherheit und Verletzlichkeit werden sehr gut hervorgehoben.
Es war schon bewegend die Menschen in ihrem Alltag zu erleben, ihre Sorgen und Nöte. In dem Wissen das all das bald völlig in den Hintergrund rücken wird. Ja ich wusste was ihnen bevorsteht, sie aber nicht. Die Überraschung und Panik als der Vulkan ausbrach war für mich sehr authentisch beschrieben.

Für mich der beste Teil der Reihe. Schade das es hiermit endet.

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Veröffentlicht am 29.05.2024

Zurück in Karlsbad

Die Hotelerbin
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Zurück in Karlsbad
Die Hotelererbin ist der dritte Teil der Karlsbad Trilogie von Ada Caine und ich würde empfehlen die vorangegangenen Bände gelesen zu haben, da sonst einige Zusammenhänge schwer zu verstehen ...

Zurück in Karlsbad
Die Hotelererbin ist der dritte Teil der Karlsbad Trilogie von Ada Caine und ich würde empfehlen die vorangegangenen Bände gelesen zu haben, da sonst einige Zusammenhänge schwer zu verstehen sind.
Dieser dritte Teil ist für mich eindeutig der beste Teil der Reihe.
Im Mittelpunkt steht die junge Eva die mittlerweile eine gute Stellung im Hotel Janker und ist bei Gästen und Kollegen gleichermaßen beliebt. Nur mit ihrem Vater steht nicht alles zum Besten, da er immer mehr Geld von ihr verlangt. Während Eva ihr Leben eigentlich gut meistert geht es in Karlsbad hoch her. Ob nun ein adeliges Fräulein mit Hund oder alte Bekannte, die zurück kehren sorgen dafür das es nicht langweilig wird. Auch Ludwig aus dem Hotel Adonis in dem Eva einst arbeitete nimmt einen großen Teil des Geschehens ein.
Der Roman erzählt ein weiteres Mal vom Flair des Kursbades und seinen Gästen. Aber auch von denen die dafür sorgen daß der Laden läuft. Die Geschichten die sich hier abspielen sind spannend erzählt und sorgen für Abwechslung.
Eva ist ganz klar die Hauptperson des Ganzen, eine starke junge Frau mit festen Vorstellungen, manchmal vielleicht ein wenig zu perfekt.
Eine Geschichte rund um Karlsbad

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Veröffentlicht am 29.05.2024

Die Figuren waren etwas farblos

Die Komponistin von Köln
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Ich lese sehr gerne Romanbiografien über Künstlerinnen. Diese erzählt von der Pianistin Maria Herz die ich bisher nicht kannte.
Das besondere an diesem Roman ist, day der größte Teil der Geschichte sus ...

Ich lese sehr gerne Romanbiografien über Künstlerinnen. Diese erzählt von der Pianistin Maria Herz die ich bisher nicht kannte.
Das besondere an diesem Roman ist, day der größte Teil der Geschichte sus der Sicht einer fiktiven Freundin erzählt wird. Das gibt einen besonderen Blick auf das Geschehen. Er beginnt in der Kindheit von Maria, genannt Mariechen und erzählt dann von ihrem Leben. Ihrer Familie und dem Wunsch Pianistin zu werden.
Ich muss leider sagen das mich ser Schreibstil teilweise mehr an eine Aufzählung als an einen Roman erinnert hat. Das hat mich ein wenig im Lesefluss gestört. Denn die Geschichte ist durchaus interessant. Mir war Maria Herz vorher nicht bekannt und habe sie durch diesen Roman kennengelernt. Auch die Idee die Freundin erzählen zu lassen hat mir gut gefallen. Alles in allem ein schöner Roman über eine interessante Frau.

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