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PinaColada999

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 01.03.2025

Schwieriger Schreibstil

Der letzte Schrei
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Besonders aufgefallen ist mir der Sprachstil des Buches. Er ist definitiv locker und manchmal auch vulgär. Manchmal weiß man jedoch nicht was der Autor meint, ein Beispiel hierfür wäre der Detektiv Oded. ...

Besonders aufgefallen ist mir der Sprachstil des Buches. Er ist definitiv locker und manchmal auch vulgär. Manchmal weiß man jedoch nicht was der Autor meint, ein Beispiel hierfür wäre der Detektiv Oded. Ich habe oft daran gezweifelt, ob es sich nun um einen Mann oder eine Frau handelt, da immer hin und her gesprungen wird, sodass es sich womöglich um eine diverse Persönlichkeit handelt. Und auch die anderen Personen, die im Buch vorkommen, entstammen demselben Geschlecht. Der Autor fasst im Buch durchaus ein aktuelles Thema auf und versucht damit einen Krimi aufzubauen, jedoch gelingt ihm dies meiner Meinung nach nicht ganz, da es manchmal etwas konfus klingt und man mit den Charakteren auch nicht wirklich warm wird. Es handelt sich auch nicht um einen typischen Krimi, da dieser keine Gänsehautmomente beschert und er auch keine Spannung aufweist. Auch ist sein Beruf als Detektiv gar nicht so im Mittelpunkt, er wirkt eher wie jemand, der einfach mal auf eigene Faust versucht zu ermitteln, weil die Personen aus der selben "Szene" -so nenne ich es mal- kommen. Mit 400 Seiten war es durchaus auch etwas anstrengend am Ball zu bleiben und das Buch fertig zu lesen.

Insgesamt war es ein guter Grundgedanke - keine Frage -, auch das aktuelle Thema aufzunehmen, jedoch wäre es besser, wenn etwas Spannung im Buch wäre, welche den Leser mehr fesselt.

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Veröffentlicht am 01.03.2025

Garn, Faden und Blick in die Vergangenheit

Fischers Frau
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Leider war dieses Buch kein Buch für mich. Aber zunächst zum positiven Teil: Es lässt sich flüssig lesen und mit den 245 Seiten ist es auch schnell durchgelesen. Der Anfang war mich auch noch sehr interessant, ...

Leider war dieses Buch kein Buch für mich. Aber zunächst zum positiven Teil: Es lässt sich flüssig lesen und mit den 245 Seiten ist es auch schnell durchgelesen. Der Anfang war mich auch noch sehr interessant, als beschrieben wird, wie Mia sich auf die Such nach der Knüpferin des Teppichs macht.
Allerdings wird die Handlung dann schnell sehr langatmig und für mich teilweise auch langweilig. Die Autorin wechselt zwischen Vergangenheit und Gegenwart, wodurch der Wechsel für mich manchmal sehr schwierig zu unterscheiden war. Zwischendurch hatte ich im wahrsten Sinne des Wortes den "Faden" verloren und konnte der Geschichte nicht mehr ganz folgen, was sicherlich auch an der Schreibweise und dem für mich schleppenden Lesen war. Leider hat mich dieser Roman nicht überzeugt, was allerdings nicht heißt, dass es ein schlechtes Buch sein muss. Sicherlich könnte das Buch aufgrund des Schreibstils viele Leser überzeugen.

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Veröffentlicht am 01.03.2025

Potential verschenkt

Das U-Boot
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Zunächst fiel mir das Cover des Buches auf. Dieses war sehr neugiererweckend. Man erwartete einen spannenden Thriller, bei dem etwas grauenhaftes passiert und den Leser fesselt. Anfangs fing das Buch auch ...

Zunächst fiel mir das Cover des Buches auf. Dieses war sehr neugiererweckend. Man erwartete einen spannenden Thriller, bei dem etwas grauenhaftes passiert und den Leser fesselt. Anfangs fing das Buch auch gar nicht so schlecht an. Der Schreibstil des Autors war gut gewählt, sodass das Buch sich relativ flüssig lesen lies. Jedoch beschäftigte mich durchgehend die Frage: Was ist den nun passiert? Wann kommt der spannende Teil? Und dieser kam tatsächlich erst relativ spät und hielt auch nicht lange an. Dies war so ein Punkt, bei dem der Autor hätte mehr aus dem Thriller machen können. Man erfährt erst relativ am Ende was tatsächlich geschah bzw. muss es sich teilweise zusammenreimen, da gar nicht endgültig geklärt wird, was wirklich passiert ist. Es werden eben nur die persönlichen Gedanken der Menschen im U-Boot geschildert, was eben geschehen sein könnte.
Des Weiteren ist am Ende des spannenden Teils auch ein plötzlicher Cut und es gibt einen Sprung mehrere Jahre später und dann mehrere Jahrzehnte später. Dies wird kurz beleuchtet und dann sind wir schon am Ende des Buches angelangt. Ein relativ schneller und holpriger Schluss.

Insgesamt ist es ein Buch, was man ggf. zwischendurch lesen kann, aber leider erfüllt es nicht die Erwartungen, die man aufgrund des Covers an den Thriller hat. Daher nur 3 Sterne.

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Veröffentlicht am 01.03.2025

Guter Krimi

Die Leiche am Deich
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Zu diesem Buch kann ich sagen, dass ich bereits den Aufbau des Buches positiv fand. Die Kapitel sind kurz gehalten, jedes Kapitel hat eine Überschrift, über die das Kapital jeweils handelt. Somit weiß ...

Zu diesem Buch kann ich sagen, dass ich bereits den Aufbau des Buches positiv fand. Die Kapitel sind kurz gehalten, jedes Kapitel hat eine Überschrift, über die das Kapital jeweils handelt. Somit weiß man direkt was einen als nächstes erwartet. Es beginnt auch direkt mit dem Auffinden der Leiche, anschließend wird im nächsten Kapitel die urige Kneipe des Dorfes vorgestellt und danach geht es mit den Ermittlungen los. Generell ist das Buch einfach gehalten, auch in der Sprachweise. Dies fand ich sehr gut. Es gab kein hin und her mit Wechsel von Gegenwart und Vergangenheit oder Wechsel von Perspektiven. Es lies sich sehr flüssig lesen. Man konnte dem Buch somit ohne große Anstrengungen gut folgen.
Das Cover ist ebenfalls gut gewählt. Durch die dunklen Wolken wirkt es düster und möchte dadurch ein bisschen Gänsehautgefühlt hervorrufen.
Auch hat dem Buch nicht an Spannung gefehlt. Ich konnte durchaus immer am Ball bleiben, obwohl die Morde im Ort nicht das Hauptthema waren. Man bekommt auch viel von dem Leben in dem kleinen Dörfchen mit, genauso wie dem Leser schnell klar wird, dass die Kneipe im Dorf, der einzige Hauptversammlungspunkt der Einwohner und das Tüdelbräu ihr Lieblingsgetränk ist. Es entsteht eine gewisse Sympathie mit den Charakteren.
Auch war für mich tatsächlich bis zum Ende nicht klar, wer nun der Täter ist. Oftmals hatte man so seine Vermutungen, die sich aber alle nicht bewahrheitet haben. Der Autor hat es geschafft, für den Leser am Ende eine überraschende Wendung bereit zu halten.
Definitiv eine gute Krimi-Lektüre!

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Veröffentlicht am 01.03.2025

Zu erwartender Entschluss

Ein unvollkommener Ehemann
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Das Cover zeigt bereits die bestehende Distanz zwischen Dave und Roxy, die tatsächlich während des ganzen Buches besteht. Außerdem sieht man das Auto von Roxy, der zu ihrem Leben gehört und von dem sie ...

Das Cover zeigt bereits die bestehende Distanz zwischen Dave und Roxy, die tatsächlich während des ganzen Buches besteht. Außerdem sieht man das Auto von Roxy, der zu ihrem Leben gehört und von dem sie sich nur schwer trennen könnte.
Das Thema ist realitätsnah von der Autorin gewählt. Ein Beispiel, welches in der Form oder ähnlich sicherlich ganz oft auch in anderen Beziehungen entsteht. Der Schreibstil der Autorin ist sehr gut, das Buch lässt sich total flüssig lesen, ohne dass langatmige Pausen entstehen.
Die Figuren fand ich ansprechend und gut beschrieben. Man konnte sich direkt in Roxy hineinversetzen und nachempfinden, wie sie sich fühlt und warum sie sich wie entscheidet. Manchmal war man selbst im Zwiespalt und hat überlegt, welche Reaktion nun besser wäre. Ihr Ehemann Dave dagegen wirkt durchgehend eher unsympathisch und sehr ich-bezogen, was allerdings gut zur Handlung passt.
Auch die Mutter von Roxy wird als sehr liebenswürdige Person beschrieben, die immer an der Seite ihrer Tochter steht und stets für ihre Enkel da ist.
Insgesamt hat mir das Buch sehr gut gefallen, es hat eine gewisse Spannung, bei der man unbedingt am Buch bleiben möchte um zu wissen, was wird denn nun aus der Beziehung von Roxy und Dave; durch den flüssigen Schreibstil lässt sich das Buch auch gut und schnell durchlesen. Es gab keine langatmigen Pausen; man taucht beim Lesen der ersten Worte direkt in eine andere Welt und wird vom Buch gefesselt.

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