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Veröffentlicht am 22.09.2024

Großartiges Finale

Der Schlüssel der Magie - Die Götter
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Einige Jahre sind vergangen, seitdem Sancias Heimat von Tevanne vernichtet wurde. Seitdem kämpfen sie und ihre Mitstreiter jeden Tag darum, die Welt vor dieser allmächtigen Wesenheit zu beschützen, die ...

Einige Jahre sind vergangen, seitdem Sancias Heimat von Tevanne vernichtet wurde. Seitdem kämpfen sie und ihre Mitstreiter jeden Tag darum, die Welt vor dieser allmächtigen Wesenheit zu beschützen, die jedoch unaufhaltsam näherkommt. Sancia, Clef und ihre Freunde ersinnen einen verzweifelten Plan Tevanne aufzuhalten, doch dafür müssen sie erneut in ein beinahe unüberwindbares Gefängnis tief im Herzen von Tevannes Reich eindringen. Doch wer, wenn nicht eine Diebin und ein Schlüssel, der jede Tür zu öffnen vermag, wären dieser Herausforderung gewachsen.

„Der Schlüssel der Magie – Die Götter“ ist der finale Band der Reihe um die Diebin Sancia und ihren magischen Schlüssel Clef. Da ich den zweiten Teil der Reihe bereits vor mehr als einem Jahr gelesen habe, fiel es mir etwas schwer in die Geschichte hineinzukommen. Trotzdem konnte mich der unglaublich spannende und auch sehr humorvolle Schreibstil sofort wieder in seinen Bann ziehen. Die Geschichte spielt ein paar Jahre nach den Ereignissen des zweiten Bandes, wobei sich Einiges verändert hat. Sancia und Berenice haben eine neue Gesellschaft gegründet, die auf einer Kopplung mehrerer Geister in Form von Kadenzen beruht. Hierdurch wird neben den bekannten Skriben ein völlig neuer spannender Aspekt in die Geschichte integriert. Die gesamte Welt dieses Buch erscheint tadellos durchdacht und stimmig, sodass trotz der mehr als 600 Seiten dieses Buches, zu keinem Zeitpunkt Langeweile aufkam. Eine unglaubliche High-Fantasy-Reihe die mich überraschen, faszinieren und einfach mitreißen konnte!

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Veröffentlicht am 22.09.2024

Nette Fortsetzung

Serafin. Das Kalte Feuer
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Am Grund des Canal Grande findet Serafin zusammen mit seiner geflügelten Katze zwei bewusstlose Mädchen vor einem großen Spiegel. Während die eine von den Wachen der Stadt gefangen genommen wird, kann ...

Am Grund des Canal Grande findet Serafin zusammen mit seiner geflügelten Katze zwei bewusstlose Mädchen vor einem großen Spiegel. Während die eine von den Wachen der Stadt gefangen genommen wird, kann Serafin zumindest das Mädchen mit den spiegelnden Augen retten. Von da an beginnt für ihn eine abenteuerliche Reise voller Gefahren vor und hinter der Welt der Spiegel.

„Serafin“ ist die Fortsetzung der bekannten Merle-Trilogie und spielt in einem anderen Venedig als das der ersten drei Bände. Wie der Name des Buches sagt, hätte ich eher erwartet das Serafin im Fokus der Geschichte stehen würde. Die ist zu einem gewissen Grad auch der Fall, es wird jedoch auch sehr viel Wert auf Junipers Entwicklung gelegt, was ich so eher weniger erwartet habe. Ich konnte mich nicht so recht mit der Entwicklung der Geschichte anfreunden, kann aber hier nicht mehr verraten, um nicht zu spoilern. Für mich hätte es diese Fortsetzung der Reihe nicht gebraucht, auch wenn ich verstehe, dass viele Leser wahrscheinlich am Ende der Merle-Trilogie etwas enttäuscht waren. Insgesamt war es schön nochmal in Venedigs Straßen eintauchen zu können, die Geschichte konnte mich jedoch nicht immer überzeugen.

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Veröffentlicht am 22.09.2024

Leider nicht überzeugend

Das Sommerbuch
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Sophia lebt mit ihrer Großmutter und ihrem Vater auf einer winzigen Insel im finnischen Meerbusen. Vor allem Sophia und ihre Oma verbindet ein sehr inniges Verhältnis. Die beiden streifen regelmäßig auf ...

Sophia lebt mit ihrer Großmutter und ihrem Vater auf einer winzigen Insel im finnischen Meerbusen. Vor allem Sophia und ihre Oma verbindet ein sehr inniges Verhältnis. Die beiden streifen regelmäßig auf der recht kleinen Insel umher, reden und entdecken immer wieder neue Pflanzen, Bäume oder Dinge, die das Meer an die Ufer geschwemmt hat. Die Kapitel sind eher wie Kurzgeschichten zu sehen, da sie unzusammenhängende Ereignisse im Leben der beiden Protagonistinnen wiederspiegeln. Da ich mich grundsätzlich mit Kurzgeschichten schwer tue, war die Erzählstruktur etwas schwierig für mich. Die Geschichten waren für mich eher langatmig und unsinnig bis auf wenige Ausnahmen. Auch mit den Charakteren konnte ich mich nicht anfreunden. Ich habe versucht Sophias Alter einzuschätzen. Vielleicht wird es irgendwo im Buch auch erwähnt. Aber letztlich finde ich Sophia etwas anstrengend und vor allem vorlaut. Sie scheint den Umgang mit anderen Menschen vor allem in ihrem Alter nicht gewohnt zu sein. Der Vater der Familie scheint nicht wirklich am Leben der anderen Beiden teilzuhaben, zumindest wird er eher selten erwähnt. Ich kann leider nicht nachvollziehen warum viele diese Geschichten so mögen. Ich empfand sie eher als langweilig. Aber Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden.

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Veröffentlicht am 22.09.2024

Dunkle Magie aber sicherlich kein Horror

Silberne Geister
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Montserrat ist eine der besten Tontechnikerinnen von Mexico, in dieser Männerdomäne ist sie jedoch eine ziemliche Außenseiterin. Tristan hingegen ist ein ehemaliger Schauspieler, der unter einem Trauma ...

Montserrat ist eine der besten Tontechnikerinnen von Mexico, in dieser Männerdomäne ist sie jedoch eine ziemliche Außenseiterin. Tristan hingegen ist ein ehemaliger Schauspieler, der unter einem Trauma aus der Vergangenheit leidet und nur noch selten Jobs bekommt. Als sie Tristans neuem Nachbarn, einem ehemaligen Regisseur begegnen, schlägt dieser ihnen vor einen alten Filmstreifen zu vollenden, auf dem ein Zauber liegen soll. Doch der Film entfesselt etwas Dunkles, das alle Beteiligten in große Gefahr bringt.

Das Buch wird laut Klappentext in das Genre Horror eingeordnet. Diese Einschätzung finde ich nicht wirklich passend, da es für mich die Aspekte des Genres Horror nicht enthält. Zwar kommen einige Geister vor, besonders gruselig waren diese jedoch nicht. Das Genre Mexican-Gothik hätte wohl besser als Beschreibung gepasst und hätte für andere Erwartungen an die Geschichte gesorgt. Die Handlung braucht sehr lange, um in Gang zu kommen. Besonders in der ersten Hälfte des Buches enthält die Geschichte eine Menge Erklärungen zum Thema Film und Okkultismus. Für mich, die sich in dem Thema überhaupt nicht auskennt, waren es viel zu viele Informationen, die für die eigentliche Handlung nur bedingt notwendig gewesen wären. Die Erläuterungen in Zusammenhang mit der mexikanischen Kultur haben mir hingegen besser gefallen. Wie auch schon in anderen Büchern der Autorin hatte ich Probleme mit den Protagonisten eine Bindung aufzubauen. Ich verstehe ihre Beweggründe und Handlungen, besonders sympathisch war mir aber keiner der Beteiligten. Insgesamt hatte ich einige Schwierigkeiten mit der Geschichte, da die Story meine Erwartungen nicht erfüllen konnte. Da ich mit den anderen Büchern der Autorin ähnliche Probleme hatte, wird dies wohl die letzte Geschichte der Autorin gewesen sein, die ich gelesen habe.

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Veröffentlicht am 22.09.2024

Geniale Fortsetzung

The Brothers Hawthorne
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Nachdem Avery endgültig zur Erbin von Tobias Hawthorne geworden ist, sollte eigentlich etwas Ruhe in die Familie Hawthorne einkehren. Als jedoch Ermittlungen zum Verschwinden von Graysons Vater aufgenommen ...

Nachdem Avery endgültig zur Erbin von Tobias Hawthorne geworden ist, sollte eigentlich etwas Ruhe in die Familie Hawthorne einkehren. Als jedoch Ermittlungen zum Verschwinden von Graysons Vater aufgenommen werden, geraten Avery und die Brüder erneut in Gefahr. Grayson macht sich auf den Weg die Geheimnisse seiner Familie zu bewahren und trifft dabei auf seine Halbschwestern, die nichts von ihrem Bruder wissen. Und auch Jameson begegnet unverhofft seinem Vater, der ihn vor eine Herausforderung stellt, die er nicht ablehnen kann.

Die Geschichte spielt nur wenige Monate nach der Inheritance Games Trilogie und wird dieses Mal abwechselnd aus der Sicht von Jameson und Grayson erzählt. Avery bleibt dieses Mal eher eine Randfigur, obwohl sie natürlich mit Jameson unterwegs ist und ihn unterstützt. Da ich nicht mit einer Fortsetzung der Reihe gerechnet habe, war ich umso überraschter, wie mich die Geschichte in seinen Bann ziehen konnte. Graysons Erlebnisse mit seinen Schwestern haben mir sehr gut gefallen. Besonders Gigis quirlige Art, mit der sie Grayson immer wieder aus der Reserve locken kann, haben mich sehr amüsiert. Aber auch die Rätsel, denen sich Jameson stellen musste, haben mir wieder sehr viel Spaß gemacht und waren sehr gut durchdacht. Die kurzen Kapitel und die spannende Handlung lassen einen durch die Seiten fliegen. Ich habe diese Fortsetzung der Reihe sehr geliebt. Vor allem auch die brüderlichen Beziehungen der Hawthornes waren hier nochmal auf wundervolle Weise im Fokus. Ich freue mich unglaublich, dass diese Reihe weiter fortgesetzt wird und kann den nächsten Band kaum erwarten.

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