Spannend, überraschend, mit Suchtfaktor
Eine falsche Lüge – Wird es ihre letzte sein?Das Thriller-Debüt von Sophie Stava ist absolut gelungen und macht Lust auf mehr.
Wir alle lügen doch gelegentlich manchmal, weil es einfach bequemer ist, der Nachbarin nicht zu sagen, wie schrecklich ...
Das Thriller-Debüt von Sophie Stava ist absolut gelungen und macht Lust auf mehr.
Wir alle lügen doch gelegentlich manchmal, weil es einfach bequemer ist, der Nachbarin nicht zu sagen, wie schrecklich ihre neue Frisur aussieht oder dass wir eigentlich keine Lust auf ein Treffen haben und deswegen eine andere Verabredung erfinden. Aber Sloane Caraway hat mit dem Lügen „bereits als kleines Kind begonnen; eine schlechte Angewohnheit – so wie an den Nägeln zu kauen oder an Schorf herumzukratzen.“
Sloane lügt, um sich interessanter zu machen, denn ihr Leben ist eigentlich ziemlich langweilig. Sie wohnt wieder bei ihrer Mutter, das Geld ist knapp und die Arbeit im Nagelstudio erfüllt sie auch nicht.
Als sie in ihrer Mittagspause einem weinenden Mädchen hilft und dabei vorgibt, Krankenschwester zu sein, ändert sich ihr Leben komplett. Der Vater des Mädchens ist von ihr beeindruckt und stellt sie seiner Frau vor. Als Violet wenig später ein Kindermädchen sucht, ist Sloane die Idealbesetzung und plötzlich ist sie Teil einer Familie aus der New Yorker High Society.
Während ich noch nicht weiß, ob ich Sloane ob ihrer Dreistigkeit bewundern oder verabscheuen soll, wendet sich plötzlich das Blatt. Denn auch Familie Lockhart hat ihre Geheimnisse und Lügen.
Was für eine Achterbahnfahrt der Gefühle. Ich habe das Buch an einem Nachmittag gelesen und wurde ständig mit neuen Wendungen in der Geschichte überrascht. Nichts ist, wie es scheint, hier wird gelogen, dass sich die Balken biegen. Und ich weiß nicht mehr, wem ich glauben soll.
„Eine falsche Lüge“ bleibt spannend bis zum Schluss und hat mich großartig unterhalten, bitte mehr davon.
Sehr gerne vergebe ich 5 Sterne und freue mich auf mehr von Sophie Stava.