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Redrose

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 24.11.2024

Überraschend, liebevoll, bewegend

Die Jahre zwischen uns
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Maddi und Wilder – die beiden sind beste Freunde in Kindheit und Jugend, bis Wilder Maddis Herz gebrochen hat. 10 Jahre später bringt das Testament ihres Vaters Maddie zurück in die Heimat. Mit dabei ist ...

Maddi und Wilder – die beiden sind beste Freunde in Kindheit und Jugend, bis Wilder Maddis Herz gebrochen hat. 10 Jahre später bringt das Testament ihres Vaters Maddie zurück in die Heimat. Mit dabei ist ihr zuckersüßer Sohn Spence, den ich am liebsten adoptieren würde und der für einige Lacher sorgt.

Mit Rückblenden in die Vergangenheit ergibt sich nach und nach ein stimmiges Bild, welches mit einigen überraschenden Wendungen aufwartet.

Ich habe mich sehr wohl gefühlt in Haverberry Cove. Gerne würde ich mit Liz und Maddie im Pub eine Runde Billiard spielen, mit Wilder auf dem romantischen See Schlittschuh fahren und vor allem die leckeren Köstlichkeiten aus der Bäckerei probieren.

Die Jahre zwischen uns hat mich berührt und in die Geschichte eingesogen. Ich konnte nicht aufhören und musste immer weiterlesen. Was ist damals passiert und wird es eine zweite Chance für die Liebe geben?

Sehr gerne vergebe ich 5 Sterne und empfehle „Die Jahre zwischen uns“ weiter. Ich freue mich schon auf weitere Bücher der Autorin.

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Veröffentlicht am 24.11.2024

Überraschend anders, witzig, tiefgründig

Love at First Knight. Eine königliche Liebeskomödie
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Das Cover ist ein Eye-Catcher und bringt mich zum Schmunzeln. Der Inhalt ist allerdings viel tiefschürfender als erwartet und bringt mich in Kontakt mit einer Szene, die ich bisher nicht kannte, so etwas ...

Das Cover ist ein Eye-Catcher und bringt mich zum Schmunzeln. Der Inhalt ist allerdings viel tiefschürfender als erwartet und bringt mich in Kontakt mit einer Szene, die ich bisher nicht kannte, so etwas liebe ich.

Daisys Familie ist einfach großartig, ein Haufen liebevoller Nerds und mein Herz blutet für Daisy, die ganz plötzlich aus ihrer Komfortzone gerissen wird und sich in London behaupten muss, ohne den Schutz ihres Zwillingsbruders. Zum Glück ist ihre WG-Partnerin Bobble für sie da. Bobble ist eine Urgewalt, die mit ihrer guten Laune alle umhaut, mich eingeschlossen. Jeder sollte eine Freundin wie Bobble haben.

Als Stachel in Daisys Fleisch erweist sich der geheimnisvolle Theodore. Was macht er in der Ritterschule, wenn er doch so überhaupt kein Interesse daran hat, Kindern das Ritterleben nahezubringen? Ich musste so lachen über die Dynamik der Kinder und wäre auch gerne dabei gewesen.

Mehr möchte ich eigentlich auch nicht verraten, aber Love at first knight ist eine wunderbare Überraschung, die mich umgehauen hat und von mir eine dicke Leseempfehlung erhält. Großartig, bitte mehr davon.

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Veröffentlicht am 18.11.2024

Witzige Appetithappen, mundgerecht serviert.

Da läuft was schief!
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Von Conny Lüscher kenne ich bisher nur kriminelle Kurzgeschichten, aber auch ihr neuestes Buch, die schrägen Geschichten aus der Bäderstadt haben ihren besonderen Reiz.

Die Autorin lebt in Baden in der ...

Von Conny Lüscher kenne ich bisher nur kriminelle Kurzgeschichten, aber auch ihr neuestes Buch, die schrägen Geschichten aus der Bäderstadt haben ihren besonderen Reiz.

Die Autorin lebt in Baden in der Schweiz, eine Stadt, die ich auch bereits besucht habe, da nicht weit von mir entfernt und mit ihren 17 Geschichten über den alltäglichen Wahnsinn, hat sie mich zum Schmunzeln gebracht.

Wenn ich nicht viel Zeit zum Lesen habe, eine Kurzgeschichte geht eigentlich immer. Meine drei Favoriten sind:

Ein Kinderspiel: späte Rache für den Ex

Wir müssen Sie warnen: wie eine gewiefte Oma Telefonbetrüger hinters Licht führt

Die spinnen doch: Einblicke in das Seelenleben einer Weberspinne.

In vielen Situationen erkenne ich mich wieder und Lachen ist ja ohnehin die beste Therapie. Ich verschreibe also „Da läuft was schief“ gegen das Novembergrau und den einsetzenden Winter-Blues, zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie die Autorin und keinesfalls einen Apotheker.

Sehr gerne empfehle ich dieses Buch für alle, die gerne mal wieder was Erfreulicheres lesen möchten als die täglichen Nachrichten und bin schon gespannt, wann es wieder Neuigkeiten aus der Bäderstadt gibt.

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Veröffentlicht am 18.11.2024

Ein Italien-Krimi, der Lust auf mehr macht.

Tod im Piemont - Trüffel, Nougat und Barolo
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Schon das Cover macht richtig Lust auf eine Reise nach Italien. Von der Region Piemont kenne ich bisher nur den Gardasee, aber dieses Buch weckt die Sehnsucht, auch mal die Städte und Dörfer abseits des ...


Schon das Cover macht richtig Lust auf eine Reise nach Italien. Von der Region Piemont kenne ich bisher nur den Gardasee, aber dieses Buch weckt die Sehnsucht, auch mal die Städte und Dörfer abseits des Sees zu besuchen. Sehr gerne würde ich dann bei Sofia Dalmasso einkehren, die ein kleines Café in dem Bergdorf Corazzo betreibt.

Auf eine Weissagung aus dem Kaffeesatz würde ich allerdings verzichten, wenngleich viele Bewohner von Corazzo diesen Zusatzservice von Sofia gerne in Anspruch nehmen.
Als ein junger Mann stirbt, nur kurze Zeit, nachdem Sofia im Kaffeesatz seinen Tod vorhergesehen hat, fühlt sich Sofia verpflichtet, die Hintergründe seines Todes herauszufinden.

Commissario Ranieri ist wenig begeistert davon, dass sich Sofia in seine Ermittlungen einmischt, allerdings kennt sie die Einheimischen natürlich viel besser als er selbst.

Ein lang gehütetes Geheimnis, viel Wein und gutes Essen, skurrile Dorfbewohner und ein Ermittler-Duo, bei dem die Funken fliegen, dieses Buch hat alles, was ein Italien-Krimi braucht. Was für ein wunderbares Lesevergnügen und ich hoffe sehr, dass noch viele weitere Abenteuer den Commissario nach Corazzo locken. Ich genieße jetzt eine Nusstorte von Sofia und freue mich schon auf weiteren Cosy Crime im Piemont.

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Veröffentlicht am 18.11.2024

Hippiemädchen trifft Lackaffen, was für eine geniale Kombination

Inselwinter auf Sylt
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Mit Inselwinter auf Sylt entführt uns die sympathische Autorin bereits zum fünften Mal auf die größte nordfriesische Insel. Dabei lerne ich Sylt von einer ganz anderen Seite kennen, fernab der Touristen ...

Mit Inselwinter auf Sylt entführt uns die sympathische Autorin bereits zum fünften Mal auf die größte nordfriesische Insel. Dabei lerne ich Sylt von einer ganz anderen Seite kennen, fernab der Touristen Hot Spots und dem Schickimicki-Getue.

Isa ist eine spannende Protagonistin. Sie reist gerne durch die Welt, war Erntehelferin bei einem Kaffeebauern in Brasilien, hat in einem Kloster in Indien gelebt und war in Borneo auf einer Auffangstation für Orang-Utans tätig. Deutschland ist ihr eigentlich zu eng, zu kalt. Exotische Früchte schmecken frisch vom Baum einfach viel besser als aus dem Supermarkt. Ein Besuch bei ihrer Schwester Lene auf Sylt öffnet Wunden aus ihrer Vergangenheit, die bis heute noch nicht verheilt sind.

Lene, bekannt aus Band 1, Inselliebe auf Sylt, ist Inhaberin des Hotels Strandmuschel und genau das Gegenteil ihrer Schwester Isa. Sie ist strukturiert, liebt Listen über alles und zelebriert Weihnachten mit viel Kitsch und Gemütlichkeit.

Ich überlege dann immer, mit wem würde ich mich besser verstehen? Ich könnte mich mit Isa prima über fremde Länder unterhalten, aber Listen und Weihnachten liebe ich auch. Wenn ich die Protagonisten in Büchern als Menschen ansehe, mit denen ich gerne befreundet wäre, dann hat mich die Autorin erreicht und ich versinke voll in der Geschichte und das gelingt mir bei Julia K. Rodeit ganz vortrefflich 😍

Die erste Begegnung mit Lars endet für Isa mit ein paar blauen Flecken und auf Anhieb scheinen die beiden überhaupt nicht zusammenzupassen. Isa mit ihren bunten Klamotten und der geschniegelte Immobilienmakler Lars, der Inbegriff an Spießigkeit.

Wie aber beide sich langsam dem anderen öffnen und dabei Dinge zur Sprache kommen, die lange Zeit im Verborgenen schwelten, das macht richtig Spaß beim Zusehen.

Wird aus Weihnachts-Grinch Isa und dem Typ mit der Protzkarre tatsächlich ein Paar? Finde es selbst heraus.

Ich könnte mir sehr gut vorstellen, in das schmucke Häuschen auf dem Cover einzuziehen und mit den Büchern von Julia K. Rodeit den Inselwinter auf Sylt zu verbringen. Vielleicht treffe ich ja dann noch ein paar der anderen Protagonisten aus dieser Wohlfühlreihe, die ich sehr gerne weiterempfehle. Ich vergebe verdiente 5 Sterne für „Inselwinter auf Sylt“.

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