Charmante Geschichte mit Tiefgang
Die PinguingangJetzt haben wir das Buch schon zweimal durch ... meine Kinder und ich. Und das hat ein paar schöne Gründe:
Das Buch ist wirklich ein Blickfang. Das Cover ist wunderschön gestaltet als Kombination aus ...
Jetzt haben wir das Buch schon zweimal durch ... meine Kinder und ich. Und das hat ein paar schöne Gründe:
Das Buch ist wirklich ein Blickfang. Das Cover ist wunderschön gestaltet als Kombination aus dem Foto eines Eisberges und der Zeichnung von acht Pinguinküken. Es fasst sich gut an und das Papier ist gut und dick genug, dass es nicht gleich verknickt. Für Kinder also gut geeignet. Auch die Schriftgröße passt.
Die Handlung hat zwei große Themen:
Einmal das Erwachsenwerden mit allem was so dazugehört. Die Küken lösen sich von ihren Eltern und machen sich in die Welt auf. Dort gibt es viel zu entdecken. Natürlich auch die große Liebe. Der Enteckergeist der Küken bringt auch das zwiete große Thema in die Geschichte ein:
Schnell bekommen die Küken mit, dass nicht nur sie sich verändern. Ihre Welt verändert sich auch. Das liegt aber nicht daran, dass sie eben größer werden und die Welt einfach anders aussieht. Sie erfahren von den Erwachsenen, dass die Antarktis sich sehr wandelt. Das Eis geht zurück. Es wird immer wärmer ud es gibt immer weniger Futter im Meer. Die Küken hören auch davon, dass wahrscheinlich die "seltsamen Wesen auf zwei Beinen" dafür verantwortlich sind: Die Menschen.
Sie beraten sich und beginnen die Menschen zu erforschen. Sie lernen eine ganze Menge über sie. So viel, dass die Küken es mit den Menschen probieen wollen. Sie besuchen sie und zeigen ihnen zum Beispiel, dass der Müll der Menschen in der Antarktis nur Schaden anrichtet. Die Küken suchen aber keinen Streit, sondern wollen mit den Menschen zusammenarbeiten. Am Ende tun sie genau das. Und sie sind so zufrieden, dass sie sogar damit in anderen Gegenden der Antarktis weitermachen wollen. Das ist ihr großes Thema. Sie wollen ihre Welt retten und das gemeinsam mit den Menschen. Weil dass eben auch nur gemeinsam geht.
Die Geschichte ist so schön und schwungvoll erzählt und illustriert, dass man ganz von selbst Teil der Handlung wird. Zugleich ist sie so lustig, dass man von den großen Themen nicht erschlagen wird. Und trotzdem wird nichts ausgespart. Dafür sind gerade auch die vielen tollen Illustrationen verantwortlich. Wir mussten oft lachen. Zum Beispiel über ein paar kleine Urzeit-Fische, die einem großen Urzeit-Fisch ganz schön zusetzen. Der will offenbar einen von ihnen fressen. Aber das ist anscheinend gar nicht so leicht ...
Jeder von uns dreien (meine Tochter, mein Sohn und ich) hat schon seine Lieblingsfigur gefunden. Auch das finden wir toll, denn jedes der Küken hat seine ganz eigene Art und entwickelt sich im Verlauf der Geschichte. Aber welche Küken das sind, wollen wir hier nicht verraten.
Wir warten schon gepsannt auf die Fortsetzung der Geschichte der Pinguingang