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Veröffentlicht am 21.06.2019

Eine junge Frau im 15. Jahrhundert, die früh erkennen muss dass nicht alles Gold ist was glänzt.

Die Salbenmacherin
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Olivera ist die Hauptfigur in der mittlerweile ( Juni 2019) 4 bändigen Reihe um die Salbenmacherin. Die Geschichte beginnt in Konstantinopel. Hier lebt die 16 jährige Olivera mit ihren Brüdern, ihrem Vater ...

Olivera ist die Hauptfigur in der mittlerweile ( Juni 2019) 4 bändigen Reihe um die Salbenmacherin. Die Geschichte beginnt in Konstantinopel. Hier lebt die 16 jährige Olivera mit ihren Brüdern, ihrem Vater und ihrer geliebten Großmutter. Ihr großer Traum ist bald zu heiraten und sie hat auch schon ihren Wunschbräutigam im Auge, einen Geschäftspartner ihres Vaters. Durch eine List bekommt sie von ihrem Vater die Erlaubnis, der auch seine eigenen Vorteile aus dieser Verbindung erkennt.

Die erste Hälfte des Buches ist eine nette Liebesgeschichte zwischen Olivera und Laurenz. Als Leser begleiten wir die beiden auf ihrer Reise von Konstantinopel nach Tübingen. In der zweiten Hälfte schlägt die Stimmung im Buch um und Olivera muss sich in der Heimatstadt ihres Gemahls, Tübingen, einleben. Das fällt ihr nicht leicht. Weder das Klima noch die Bewohner machen ihr das Leben leicht. Sie ist eine Exotin und wird gemieden. Dazu kommt noch, dass ihr Gemahl Laurenz in zwielichtige Geschäfte verwickelt ist. Er wird von seinem Geschäftspartner so in die Enge getrieben, dass er dem Druck kaum standhalten kann und sich sein Wesen komplett verändert. Olivera findet immer weniger Zugang zu ihm.

Ihr kommt die Ausbildung durch ihre Großmutter zu Gute und sie kann sich als Salbenmacherin im örtlichen Spital mit Hilfe ihres Schwagers Götz, nützlich machen.

Die Autorin hat das Thema Handel mit gefälschten Reliquien gut in die Handlung eingearbeitet. Für Ruhm und Reichtum gingen manche Menschen auch über Leichen und das Gottesbild zur damaligen Zeit hat solchen Geschäften einen fruchtbaren Nährboden bereitet.

Die Handlung entwickelt sich recht langsam und einiges ist sehr vorhersehbar. Das hat mich allerdings überhaupt nicht gestört.

Für mich war das Buch sehr entspannend und ich werde diese Reihe auf jeden Fall weiterverfolgen.

Veröffentlicht am 17.06.2019

Shane und Nola müssen sich einem mächtigen Gegner stellen

Die Blätter der Eiche
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Eines vorweg, zu diesem Buch gibt es den Vorgängerband „ Das Gesetz der Eiche“. Ich empfehle den unbedingt vorher zu lesen, damit man die Handlungen der Protagonisten auch wirklich versteht und nachvollziehen ...

Eines vorweg, zu diesem Buch gibt es den Vorgängerband „ Das Gesetz der Eiche“. Ich empfehle den unbedingt vorher zu lesen, damit man die Handlungen der Protagonisten auch wirklich versteht und nachvollziehen kann.

In diesem Buch gibt es eine neue Herausforderung für die 'Adler', Shane, Nola und Bleu versuchen ein Rätsel zu lösen und die Beziehung zwischen Nola und Shane nimmt Formen an. Man spürt deutlich, dass sich die Autorin und die Figuren weiterentwickelt haben. Shane wird mit seinem größten Trauma konfrontiert und er muss seine Mitgliedschaft bei den Adlern kritisch hinterfragen. Nola ist erwachsener geworden. Im ersten Band war sie noch recht naiv und blauäugig.

Die Beschreibungen der Geheimbünde waren für mich glaubhaft und ihre Radikalität, die schon Richtung Fanatismus geht, wurde von der Autorin sehr authentisch dargestellt. Beim Lesen darf man an manchen Stellen nicht zart besaitet sein und die eigenen Moralvorstellungen nicht als Maßstab nehmen. Die Welt der Geheimbünde hat ihre eigenen Regeln und Gesetze.

Das Buch beginnt recht gemächlich und nimmt nach dem ersten Drittel deutlich an Geschwindigkeit zu. Wie in Band 1 gibt es einen großen Showdown, der wirklich filmreif ist. Für solche Szenen hat die Autorin großes Talent.

Für mich war das Ende so schlüssig und perfekt, dass ich mir gerade sehr schwer vorstellen kann, ob und wie die Geschichte weitererzählt werden könnte.

Mich hat das Buch sehr gut unterhalten und deshalb 5 von 5 Sternen.

Veröffentlicht am 16.06.2019

Klassischer britischer Krimi mit einer sympathischen Hauptfigur

Dein finsteres Herz
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In diesem Hörbuch lernen wir DC Max Wolfe kennen. Neben dem Kriminalfall erfahren wir viel über ihn und sein Privatleben, das sich momentan hauptsächlich um seine Tochter und den Hund dreht.

Der Autor ...

In diesem Hörbuch lernen wir DC Max Wolfe kennen. Neben dem Kriminalfall erfahren wir viel über ihn und sein Privatleben, das sich momentan hauptsächlich um seine Tochter und den Hund dreht.

Der Autor hat eine Szenerie geschaffen, die nirgends anders spielen könnte als im düsteren London. Die Handlung beginnt mit einer brutalen Vergewaltigung und macht dann einen Zeitsprung von zwanzig Jahren. Nach der Reihe werden Männer, die sich aus Schulzeiten kannten ermordet.
Die Ermittlungen waren interessant und an manchen Stellen sogar lehrreich.

Da das Hörbuch eine gekürzte Fassung ist, waren für mich manche Stellen nicht ganz leicht verständlich. Ich denke, die Fortsetzung werde ich eher lesen als in einer gekürzten Form anhören.

Der Sprecher Dietmar Wunder hat mir sehr gut gefallen. Er konnte für mich die passende Stimmung herstellen.

Veröffentlicht am 16.06.2019

Eine melancholische Geschichte über den Verlust geliebter Menschen

Süden
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Das war meine erste Geschichte mit Tabor Süden und ich finde, dass das Genre Krimi nicht wirklich passt. Trotzdem hat mir die Handlung gut gefallen. Sie war nicht wirklich spannend aber sehr berührend.

Die ...

Das war meine erste Geschichte mit Tabor Süden und ich finde, dass das Genre Krimi nicht wirklich passt. Trotzdem hat mir die Handlung gut gefallen. Sie war nicht wirklich spannend aber sehr berührend.

Die Autorenlesung und mit den musikalischen Einlagen fand ich sehr gelungen und stimmungsvoll.

Da es sich um eine gekürzte Fassung handelt, sind für mich manche Hintergründe und Sprünge nicht ganz nachvollziehbar gewesen. Ich bin aber trotzdem gut mitgekommen.

Veröffentlicht am 15.06.2019

Eine neue Art des Kochens

Ceviche. Das Kochbuch
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Ceviche ist das peruanische Nationalgericht und besteht aus Fisch, der durch die Säure von Limetten-/Zitronensaft "gegart" wird. Die Säure denaturiert das Eiweiß vom Fisch und dadurch entsteht ein erfrischendes ...

Ceviche ist das peruanische Nationalgericht und besteht aus Fisch, der durch die Säure von Limetten-/Zitronensaft "gegart" wird. Die Säure denaturiert das Eiweiß vom Fisch und dadurch entsteht ein erfrischendes einfaches Gericht.

Hier in diesem Buch stellt der Autor verschiedene Varianten von Ceviche / Fischgerichten vor. Die Rezepte basieren auf recht wenigen Zutaten und gehen sehr schnell. Für die leichte Sommerküche ideal.
Es gibt auch aufwendigere Gerichte mit denen man seine Gäste bestimmt beeindrucken kann.

Zusätzlich zu den Fischgerichten gibt es vegetarische Varianten, peruanische Spezialitäten, Desserts und fünf Pisco Sour Rezepte.
In einem Extrakapitel werden Nikkei Gerichte vorgestellt. Hier werden peruanische Klassiker mit japanischer Kochkunst veredelt.

Das Buch selber ist sehr hochwertig und großzügig gestaltet. Jedes Rezept wird mit einem Bild sehr ansprechend präsentiert.