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Veröffentlicht am 23.01.2024

Gelungender / Spannender Auftakt

Die Chemie des Todes
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"Die Chemie des Todes" von Simon Beckett, erschienen 2006, ist der 1. Fall mit David Hunter.

Dieses war mein erstes Buch, welches ich von dem Autor Beckett gelesen habe und ich war sofort gefesselt. ...

"Die Chemie des Todes" von Simon Beckett, erschienen 2006, ist der 1. Fall mit David Hunter.

Dieses war mein erstes Buch, welches ich von dem Autor Beckett gelesen habe und ich war sofort gefesselt.

Zum Inhalt:
Erzählt wird die Geschichte aus Sicht von David Hunter. Einem (ehemaligem) forensischem Anthropologen welcher nach dem Unfalltod seiner Frau und seiner Tochter ein neues Leben als Arzt in dem kleinen Dorf Manham beginnt. Dort Arbeitet er einige Jahre mit dem Landarzt Henry Maitland zusammen welchen er im laufe der Zeit mehr und mehr vertritt und zu dem ihn schnell eine gute Freundschaft verbindet.
Als eine stark verweste Leiche einer Dorfbewohnerin gefunden wird bittet der Dorfpolizist Mackenzie ihn die Leiche zu untersuchen. Die Leiche kann, dank Davids Hilfe, als Dorfbewohnerin identifiziert werden.
Einige Tage später verschwindet eine weitere Dorfbewohnerin welche ebenfalls erst Tot wiedergefunden werden kann.. Bei der Suche nach Ihr wurden immer wieder Dorfbewohner durch gestellte Fallen verletzt. Dieses führt unter den Bewohnern zu vielen Verdächtigungen und Misstrauen. Hier wird von Beckett dargestellt, wie sich Angst und Misstrauen auf Menschen und ihr Handeln so wie Denken gegenüber anderen auswirken können.

Nach den vielen Verdächtigungen stellen sich zum Enden zwei Charaktere welche (zumindest ich) nicht als Täter im Verdacht hatte als Komplizen und Mörder heraus.

Mir persönlich gefällt die Bildliche Sprache und schnelle Handlungsführung von Beckett sehr gut. Der Lesefluss und die Spannung wird durchgehend Aufrecht erhalten und die Handlung kommt gut voran.
Auch den zwischenzeitlichen Wechsel der Erzählperson hat mir sehr gut gefallen. (Ein Teil der Handlung wird aus Sicht eines der Opfer erzählt).

Zudem hat es Beckett geschafft, dass mir David Hunter sofort sympathisch ist. Es wird im laufe des Buches immer mehr von Ihm und seiner Vergangenheit erzählt. Allgemein empfinde ich die Mischung und auch die Gegensätzlichkeit von seinem Beruf und seiner Zurückhaltenden / Aufmerksamen Art gegenüber seinen Freunden als sehr gelungen. Seine Gefühle werden nachvollziehbar dargestellt, ohne übertrieben oder zu "kitschig" zu wirken.

Mir persönlich gefallen auch die Passagen in denen sehr Detailliert auf den Zustand der Leichen und deren Verwesungsprozess eingegangen wird sehr gut. Ich kann mir aber vorstellen, dass dieses für etwas zartere Gemüter teils etwas "heftig" ist.

Mir persönlich hat das Buch sehr gut gefallen und ich habe es inzwischen bereits mehrmals gelesen.

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