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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 23.02.2026

Ein unglaublich schönes und ergreifendes Buch

Da vorne wartet die Zeit
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Die vielen Kurzgeschichten sind sehr besonders und lassen sich gut lesen.
Es sind sehr berührende Geschichten vom Leben und Sterben.
Darüber hinaus verknüpft die Autorin Lilly Lindner die Kurzgeschichten ...

Die vielen Kurzgeschichten sind sehr besonders und lassen sich gut lesen.
Es sind sehr berührende Geschichten vom Leben und Sterben.
Darüber hinaus verknüpft die Autorin Lilly Lindner die Kurzgeschichten immer wieder gekonnt miteinander, sodass das Buch zu einem kleinen Erlebnis wird.

Die Sprache der Autorin ist sehr poetisch und wortgewandt. Sie spielt regelrecht mit der Sprache.

Ein ganz besonderes Buch, wunderschön, kostbar und zerbrechlich, das mich sehr berührt hat.

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Veröffentlicht am 19.02.2026

Traum vom Fliegen

Himmel der Träume 01
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Der Comic spielt in den Niederlanden im 17. Jahrhundert .
Der Plot war mir anfangs noch nicht so klar, ich merkte dann aber schnell, worauf die Geschichte hinaus möchte. Amélie träumt davon, im Himmel ...

Der Comic spielt in den Niederlanden im 17. Jahrhundert .
Der Plot war mir anfangs noch nicht so klar, ich merkte dann aber schnell, worauf die Geschichte hinaus möchte. Amélie träumt davon, im Himmel zu fliegen, wie die Vögel. Deshalb forscht sie in jeder freien Minute, wenn ihr Mann nicht zuhause ist. Ihr Ehemann Hans, der sie immer wieder in ihre Schranken weist, scheint sie nicht besonders zu lieben, was auf Gegenseitigkeit beruht.
Eines Tages bringt Hans eine Sklavin mit nach Hause, und Amélie wird von einer Welle an Emotionen überrollt.
Langsam lernen die beiden Frauen sich kennen - und da bricht der Comic leider auch schon ab.

Ich hätte gern noch viel mehr gelesen, denn irgendwie kam die Geschichte für mich gerade erst richtig ins Rollen!
Ich bin durch dieses Comic geflogen. Ich finde es sehr detailreich gezeichnet. Die Gesichter unterscheiden sich deutlich voneinander und sind sehr ausdrucksstark dargestellt. 
Die beiden weiblichen Protagonistinnen sind sehr unterschiedlich und doch auf ihre jeweilige Weise interessant.
Ein sehr weiblicher Comic, indem es um das Bestreben nach Emanzipation geht.
Besonders mochte ich den Erzählstil, der stets sehr nahe bei Amelie und ihren Wünschen und Träumen bleibt und klar macht, in welcher traditionellen Zwickmühle sie sich befindet ohne Raum für eigene Entwicklung.
Den zweiten Band möchte ich deshalb auf jeden Fall auch noch lesen.

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Veröffentlicht am 18.02.2026

Das historische Wien im 18. Jahrhundert Inferno: Band 2 der Morbus-Dei-Triologie, eine sehr gelungene Fortsetzung!

Morbus Dei: Inferno
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Auch diesen Teil habe ich regelrecht verschlungen. Er ist spannend von der ersten bis zur letzten Seite, dabei mystisch und geheimnisvoll und spart aber auch nicht mit erschreckenden Grausamkeiten.

Wer ...

Auch diesen Teil habe ich regelrecht verschlungen. Er ist spannend von der ersten bis zur letzten Seite, dabei mystisch und geheimnisvoll und spart aber auch nicht mit erschreckenden Grausamkeiten.

Wer sich an solchen Schilderungen nicht stört, hat hier einen extrem spannenden Roman vor sich, dessen kurze und in einem anschaulichen Sprachstil geschriebene Kapitel zum zügigen Weiterlesen verleiten und Vorfreude auf den abschließenden Band wecken.

Das Autorenpaar Zach und Bauer hat auch hier wieder alte Schreibweisen und Wörter eingebaut, was mir sehr gut gefällt.

Auch in diesem Band spielte sich beim Lesen oft das Kopfkino ab, denn die Beschreibungen sind so detailliert, so bildlich beschrieben, dass ich förmlich glaubte, die einzelnen Szenen vor mir zu sehen.

Der Blick in die tiefe Vergangenheit jedoch sorgt dafür, dass die immer wieder vorkommenden Grausamkeiten eine nicht so unmittelbare Wirkung erzeugen, wie z.B. in einem modernen Thriller.

Es gibt auch hier, wie schon für den ersten Band, den man aus Gründen der besseren Nachvollziehbarkeit der Handlung idealerweise zuvor gelesen haben sollte, wieder eine absolute Leseempfehlung von mir.

Band 3 "Im Zeichen des Aries" liegt schon bereit!

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Veröffentlicht am 18.02.2026

Krimiunterhaltung mit Tiefgang

Wer das Schweigen bricht
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Der Roman "Wer das Schweigen bricht" von Mechtild Borrmann ist ein großartiger und außergewöhnlicher zeitgeschichtlicher Kriminalroman.

Geschickt springt sie zwischen den aktuellen Ereignissen und der ...

Der Roman "Wer das Schweigen bricht" von Mechtild Borrmann ist ein großartiger und außergewöhnlicher zeitgeschichtlicher Kriminalroman.

Geschickt springt sie zwischen den aktuellen Ereignissen und der Vergangenheit (ab 1939) hin und her. Sie beschreibt die Geschehnisse ruhig, in einer wunderbaren Sprache. Anspruchsvoll und dennoch leicht lesbar und spannend!

Mir hat das Buch sehr gut gefallen, ich finde die Geschichte auf jedem Fall lesenswert und berührend.

Sie bedient zwar einige Klischees, aber das tut meiner Meinung nach der Handlung keinen Abbruch.

"Wer das Schweigen bricht" ist ein Stück Zeitgeschichte, verpackt in eine kriminelle Handlung, spannend und wendungsreich bis zur letzten Seite.

Leserinnen und Lesern, die an guten, spannenden und in einem ganz persönlichen Stil einer Autorin, wie Mechtild Borrmann geschriebenen Büchern interessiert sind, denen kann ich diesen Roman, der allerdings keine "leichte Kost" ist, sehr empfehlen.

Das war sicherlich nicht mein letztes Buch von Mechtild Borrmann

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Veröffentlicht am 13.02.2026

„Schneeweiss“ ist wieder ein spannender Island-Krimi, der für mich aber nicht ganz so stark war, wie die beiden ersten Bände.

Schneeweiß
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Der dritte Band von Lilja Sigurdardóttir aus der Áróra-Reihe überzeugt wieder mit einem tollem Schreibstil und dem rauen Setting Islands, spannend geschrieben mit sympathischen Hauptfiguren.
Aber ich ...

Der dritte Band von Lilja Sigurdardóttir aus der Áróra-Reihe überzeugt wieder mit einem tollem Schreibstil und dem rauen Setting Islands, spannend geschrieben mit sympathischen Hauptfiguren.
Aber ich hatte höhere Erwartungen an diesen aktuellen Band. Leider konnte mich die Kriminalgeschichte diesmal nicht ganz so überzeugen. Die Geschichte ist o.k., aber mehr auch nicht.

Die Suche Áróras nach ihrer Schwester wird in diesem dritten Teil nicht wirklich weiterverfolgt, deshalb hoffe ich auf einen vierten Band.

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