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SaintGermain

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 10.07.2017

langatmig mit Fehlern

Unseren Träumen laufen wir hinterher
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In seinem kleinen deutschen Dorf in Sibirien gehört Mischa zu den schlechtesten im Fach Russisch. Als er eines Tages auf die Idee kommt, Schriftsteller zu werden, beginnt selbst sein bester Freund Max ...

In seinem kleinen deutschen Dorf in Sibirien gehört Mischa zu den schlechtesten im Fach Russisch. Als er eines Tages auf die Idee kommt, Schriftsteller zu werden, beginnt selbst sein bester Freund Max zu zweifeln. Es folgen Mischas Lehrjahre, bei denen ihm ein Mord im Dorf, der Kommunismus und vor allem er selbst in die Quere kommen. Schließlich zieht Mischa mit dem Dichter in spe Albert in die Großstadt, in der Hoffnung seinen Traum in Erfüllung gehen zu lassen …

Das Cover des Buches ist unauffällig, aber dennoch gut gemacht.

Die Personen und Orte werden vom Autor gut beschrieben, sodass man sich diese sehr gut vorstellen kann.

Dennoch konnte mich dieses Buch nicht wirklich überzeugen. Es fehlte mir an jeglicher Spannung und irgendwie auch an Handlung - es plätscherte einfach vor sich hin (obwohl es sich am Klappentext gut las).

Zudem waren in diesem Buch leider auch einige Rechtschreib-/Grammatikfehler zu finden.

Die beiden ersten Kapitel werden von einem neutralem Erzähler geschrieben, allerdings verwendet der Autor immer wieder "mein" statt "sein" bzw. "ich" statt "er".

Das 3. Kapitel ist dann in der Ich-Form (aus Mischas Sicht) geschrieben - was mir bei diesem Buch definitiv besser gefallen hat - aber er nennt seine Eltern statt Vater und Mutter Adam und Marie Keller.

Fazit: Langatmiges Buch mit zusätzlichen Fehlern - 2,5 Sterne

Veröffentlicht am 10.07.2017

Anthologie verschiedener Genres

Der Tag der toten Katze
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Ich hasse es, wenn der Tag damit beginnt, dass ich eine überfahrene Katze begraben muss.« Auf diese Einleitung hin bauten 14 Autoren die Erzählungen in diesem Buch auf. Frei von einem vorgeschriebenen ...

Ich hasse es, wenn der Tag damit beginnt, dass ich eine überfahrene Katze begraben muss.« Auf diese Einleitung hin bauten 14 Autoren die Erzählungen in diesem Buch auf. Frei von einem vorgeschriebenen Genre gestalten sich die Kurzgeschichten dabei von märchenhaften Begegnungen über erheiternde Begebenheiten, bis hin zu morbiden Betrachtungen rund um eine überfahrene Katze. Besonders für Liebhaber skurriler Kurzgeschichten ist dieses Büchlein unumgänglich.

Bei diesem Buch handelt es sich um eine Anthologie mit 14. Kurzgeschichten rund um den Satz: „Ich hasse es, wenn der Tag damit beginnt, dass ich eine überfahrene Katze begraben muss.

Und dabei handelt es sich um kurze Storys, die verschiedneen Genres entspringen - Thriller, SF. Humor, "normale" Belletrisitik. Trotzdem haben alle Geschichten (außer diesem Anfangssatz) etwas gemeinsam, sie sind alle unterhaltsam und auch größtenteil ironisch humorvoll.

Normalerweise sind in Anthologien die Geschichten immer von der Stärke der Storys sehr verschieden - manche sind sehr gut, manche Durchschnitt und manche sehr schlecht. Bei diesem Buch allerdings war keine einzige Geschichte dabei, die mir nicht gefiel.

Fazit: Humorvolle Anthologie mit Leseempfehlung

Veröffentlicht am 10.07.2017

Fortsetzung von "Tödliche Gedanken"

Tödliche Wahrheit
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Patricia Bloch will nur eines: Ein ganz normales Leben führen. Doch als ein Teenager mit übernatürlichen Kräften ist das alles andere als einfach. Patricia muss sich nämlich nicht nur mit ihrem Gefühlschaos ...

Patricia Bloch will nur eines: Ein ganz normales Leben führen. Doch als ein Teenager mit übernatürlichen Kräften ist das alles andere als einfach. Patricia muss sich nämlich nicht nur mit ihrem Gefühlschaos auseinandersetzen, sondern so ganz nebenbei auch noch die Welt retten. Und das obwohl sie gerade erst lernt, ihre Kräfte zu nutzen und unter Kontrolle zu bringen. Als plötzlich Iwan Ostermann wieder auftaucht, der Mann, der einst ihren Vater und viele andere Menschen tötete, geraten Patricia und ihre Freunde in große Gefahr. Der Gegner scheint übermächtig und die Jugendlichen merken bald, dass sie niemandem mehr trauen können. Vielleicht nicht mal sich selbst …

Das Cover ist gut gemacht und passt stilistisch zum 1. Teil.

Obwohl ich den 1. Teil "Tödliche Gedanken" nicht kannte, kam ich gut in die Geschichte rein, da einiges von Teil 1 erzählt wird. Nur leider werden die aus Teil 1 bekannten Personen nicht sehr gut beschrieben, sodass ich doch lange brauchte um mir die Protagonisten vorstellen zu können.

Ansonsten war der Schreibstil des Autors sehr gut, man konnte sich gut hineinversetzten in seine Geschichte. Das Buch endet so, dass man jederzeit auch eine Fortsetzung schreiben könnte. Die Spannung war von Anfang bis Ende des Buches vorhanden.

Was mir noch nicht gefiel, war die irreführende Bezeichnung des Genres. In meinen Augen handelt es sich bei diesem Buch um eine Young-Adult-Story mit Fantasy und leichten Thriller-Einschlägen (auch das Cover würde nicht zu einem Thriller passen).

Fazit: Toll erzählte Young-Adult/Fantasy-Story, die ich gerne weiterempfehle.

4,5 Sterne wegen oben genannter Punkte.

Veröffentlicht am 06.07.2017

Lukas Sommer Teil 1 - Verrat

Sommers Tod
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Ein Unbekannter entführt den achtjährigen Simon und seine neun Jahre ältere Schwester Carla. Es geschieht am helllichten Tag und es gibt Zeugen, sodass Kommissar Lukas Sommer rasch eine heiße Spur findet. ...

Ein Unbekannter entführt den achtjährigen Simon und seine neun Jahre ältere Schwester Carla. Es geschieht am helllichten Tag und es gibt Zeugen, sodass Kommissar Lukas Sommer rasch eine heiße Spur findet. Beim Rettungszugriff gerät dieser jedoch in eine heimtückische Falle und verliert fast sein Leben. Als sich ihm eine zweite Chance bietet, setzt er alles daran, das Verbrechen zu sühnen, obwohl er undercover in einem anderen Fall ermittelt. Aber sein Gegner ist ihm immer einen Schritt voraus.
Das Cover des Buches passt sehr gut zum Buch und ist sehr ansprechend.
Der Schreibstil des Autors ist (wie bei den vorhergehenden Büchern) sehr gut, die Protagonisten werden sehr gut dargestellt, die Spannung herrscht von der ersten bis zur letzten Seite ohne abzufallen.
Was mir allerdings auffiel: Wenn Sommer als er angeschossen wird (Bauchschuss) und um sein Leben kämpft noch Puls hatte, wie im Buch beschrieben, warum dann eine Herzdruckmassage? Damit man ihm zusätzlich ein paar Rippen bricht und er vielleicht noch mehr Blut verliert?
Ich dachte einige Zeit, dass die entführten Kinder nicht wirklich gefunden werden würden oder nicht wirklich mehr im Buch vorkommen würden. Dies gefiel mir im Nachhinein sehr gut.
Ansonsten gefiel mir das Buch aber sehr gut und ich hoffe sehr auf eine Fortsetzung mit dem sympathischen Oberkommissar Lukas Sommer.
Fazit: Spannender Thriller mit sympathischem Ermittler. Leseempfehlung mit 4,5 Sternen

Veröffentlicht am 05.07.2017

Schuld

Girl With No Past
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Die Bibliothekarin Leah lebt allein und bescheiden in einer kleinen Wohnung in London. Völlig zurückgezogen von anderen Menschen, ohne Freunde, ohne Familie. Dieses Leben hat sie jedoch selbst gewählt, ...

Die Bibliothekarin Leah lebt allein und bescheiden in einer kleinen Wohnung in London. Völlig zurückgezogen von anderen Menschen, ohne Freunde, ohne Familie. Dieses Leben hat sie jedoch selbst gewählt, denn ein Ereignis in ihrer Vergangenheit lässt sie keinen Frieden finden. Als sie gerade beginnt wieder etwas Mut zu fassen und die ersten vorsichtigen Bande einer Freundschaft zu ihrer Kollegin Maria bindet und in einem Online-Portal den Administrator Julian kennenlernt, geschieht etwas. Sie erhält einen Brief von einem Unbekannten und die Botschaft des Briefes ist sehr deutlich: "Alles Gute zum Jahrestag!", steht darin. Das kann nur eines bedeuten, jemand kennt Leah und weiß, was sie vor einer ganzen Weile getan hat.

Das Cover des Buches ist sehr gut gemacht und passt sehr gut zum Buch.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr gut, die Protagonisten und Orte werden sehr gut dargestellt.

Das Buch ist aus der Sicht von Leah (Ich-Form) geschrieben und spielt abwechselnd in der Gegenwart und der Vergangenheit.

Am Anfang verwirrten mich diese Zeitsprünge etwas. Trotz der Jahreszahl am Anfang des Kapitels musste ich mehrfach zurückblättern um es zeitlich einordnen zu können.

Dazu trug auch die Tatsache bei, dass die Gegenwart grammatikalisch in der Vergangenheitsform und die Vergangenheit in der Gegenwartsform geschrieben ist.

Auch der eine oder andere ungewöhnliche Name (Imogen, Mione) klang für mich komisch.

Das Buch war zwar gut zu lesen und nie langweilig, richtige Spannung kam aber auch nicht wirklich auf, da manche Dinge sehr vorhersehbar waren. Auch der "Schreiber" an Leah war für mich (als begeisterter Krimi- und Thrillerleser) relativ klar.

Fazit: Guter Psychothriller, dem es etwas an Spannung fehlt. 4,5 Sterne