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Veröffentlicht am 09.09.2024

Liebevolle Geschichte über Mut und Freundschaft mit vielen kleinen Weisheiten

Der kleine Grimlin und die große Portion Mut - Eine Freundschaftsgeschichte
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In der Geschichte geht es um Grimlin, einen etwas ängstlichen, zurückgezogen lebenden Wichtel, der sich aus Freundschaft in ein kleines Abenteuer begibt.

Die Kapitel sind im Schnitt etwa 4 Seiten lang. ...

In der Geschichte geht es um Grimlin, einen etwas ängstlichen, zurückgezogen lebenden Wichtel, der sich aus Freundschaft in ein kleines Abenteuer begibt.

Die Kapitel sind im Schnitt etwa 4 Seiten lang. Genau richtig, um abends ein oder zwei Kapitel vorzulesen. Die Geschichte ist auch nicht zu gruselig.

Das Buch ist gespickt mit Weisheiten, die zum Nachdenken anregen. Die Sprache ist poetisch, leicht schnörkelig und enthält auch einige
Wörter, die man im täglichen Sprachgebrauch nicht so oft hört. Der Schreibstil ist daher an manchen Passagen gewöhnungsbedüftig und Nachfragen der Kinder sind vorprogrammiert.

Fast jedes Kapitel hat eine größere Illustration. Jede Doppelseite enthält mindestens eine oder mehrere kleine Bilder. Für Kinder, die gedanklich schnell abdriften und sich gern an den Bildern festhalten, könnten es etwas zu wenige sein.

Die Kinder sollten offen sein, für phantasievolle Figuren und ein bisschen Quatsch.
Es gibt in dem Buch zum Beispiel einen sprechenden Topf. Außerdem kann man eine Kopfnuss im Rucksack durch die Gegend tragen.

Das Buch ist wertig mit Hardcover und Lesebändchen. Auf der letzten Seite ist ein Bogen mit Bildern, die man ausschneiden und vorne auf eine Landkarte einkleben kann. Alternativ kann man sich den Bogen auch über einen QR Code ausdrucken.

Der kleine Grimlin ist eine herzenserwärmende Geschichte, die beim Vorlesen zum Nachdenken und gemeinsamen Austausch einlädt. Sie macht Mut und stärkt den Glauben an die Freundschaft und den Zusammenhalt.

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Veröffentlicht am 06.09.2024

Eine beeindruckende Darstellung der zerstörerische Kraft von "overthinking"

Mein Mann
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Das Buch hat mich von Anfang an gefesselt mit seinem eingängigen und humuristischen Schreibstil.
Die Gedanken der überempfindlichen Ehefrau, die jede Banalität (vorwiegend die, ihres Mannes) überinterpretiert, ...

Das Buch hat mich von Anfang an gefesselt mit seinem eingängigen und humuristischen Schreibstil.
Die Gedanken der überempfindlichen Ehefrau, die jede Banalität (vorwiegend die, ihres Mannes) überinterpretiert, still einsteckt und sich nur ihrem Tagebuch anvertraut, erscheinen absurd, ja teils sogar amüsant. Sie laden aber auch dazu ein, seine eigenen toxischen Gedankenmuster zu hinterfragen.

Das zentrale Thema des Romans wird auch durch die fehlende Namensnennung der Protagonistin und ihres Mannes verdeutlicht.
Das Offensichtliche wird nicht angesprochen. Emotionalität über Rationalität.

Mir hat das Buch geholfen, zu hinterfragen, in welchen Lebensbereichen ich selbst zu sehr auf der emotionalen Ebene agiere und damit den den Blick für das Wesentliche verstelle.
Außerdem habe ich mich erstmalig mit der phantastischen Wahrnehmung einer Synästhetikerin beschäftigt.
Es gibt viel zu entdecken zwischen den Zeilen und viel, worüber man sich Gedanken machen KÖNNTE. ;)

Der Prolog hat mich umgehauen und die Story für mich perfekt abgerundet.
Ich hatte insgesamt sehr viel Spaß beim Lesen!

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Veröffentlicht am 01.09.2024

Ein spannender Pageturner

Abgrundtiefer Hass
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Wow, was für ein fesselnder Pageturner! Man ist sofort mitten im Geschehen und hat kaum Gelegenheit zum Aufatmen. Es gibt keine unnötigen Längen, die Kapitel sind angenehm kurz. Normalerweise mag ich keine ...

Wow, was für ein fesselnder Pageturner! Man ist sofort mitten im Geschehen und hat kaum Gelegenheit zum Aufatmen. Es gibt keine unnötigen Längen, die Kapitel sind angenehm kurz. Normalerweise mag ich keine Zeitsprünge oder Perspektivwechsel, hier ergeben sie aber total Sinn. Jedes Kapitel ist wie ein kleines Puzzlestück, bei dem man denkt, jetzt müsse man die Antwort doch bald haben.

Die Gefahr ist förmlich spürbar, aber doch noch nicht ganz zu greifen. Die konstante Spannung trieb mich nur so durch das Buch, so dass ich es in einem Rutsch durchlesen musste.

Der Thriller ist zum Glück nicht blutig. Dafür geht es um Kinder, was für die meisten ohnehin schwierig zu verdauen ist. Es werden jedoch keine konkreten Brutalitäten geschildert, was ich gut finde.

Mir gefällt auch der leichte Schreibstil der Autorin. Schon in den ersten Seiten kann man die im Buch beschriebene Umgebung förmlich riechen. Die Charaktere und deren Handlungen und Gefühle wirken authentisch. Lediglich die Tagebucheinträge erscheinen mir nicht wie die eines Kindes. Das tut dem Lesevergnügen jedoch keinen Abbruch.
Ich werde nach diesem gelungenen Thriller auf jeden Fall noch mehr Werke von Helene Falk lesen!

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Veröffentlicht am 01.09.2024

Bewegende Geschichte

Ava liebt noch
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Ich bin froh, dieses Buch gelesen zu haben. Es hat sogar meine eigene kleine Welt ein bisschen aus den Angeln gehoben und meine Sicht auf Ehen, aber auch das Frau- und Muttersein verändert.
Die Story geht ...

Ich bin froh, dieses Buch gelesen zu haben. Es hat sogar meine eigene kleine Welt ein bisschen aus den Angeln gehoben und meine Sicht auf Ehen, aber auch das Frau- und Muttersein verändert.
Die Story geht sehr in die Tiefe. Ich habe beim Lesen so viele Gefühle gefühlt, wie kaum ein anderes Buch in mir bisher wecken konnte. Dabei ist die Geschichte so authentisch und nicht vorhersehbar. Ava und Kieran sind mir sehr ans Herz gewachsen und es war mir eine Freude, sie durch die Jahre zu begleiten.

Danke für dieses wundervolle Werk!

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Veröffentlicht am 11.08.2024

Oberflächlich und langatmig

Pineapple Street
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Das Setting bietet wirklich Potenzial für eine spannende, zwietrichtige Story, bei der man ein bisschen Luft der Reichen und Schönen schnuppern kann. Leider wurde das Potenzial aus meiner Sicht nicht genutzt.

Die ...

Das Setting bietet wirklich Potenzial für eine spannende, zwietrichtige Story, bei der man ein bisschen Luft der Reichen und Schönen schnuppern kann. Leider wurde das Potenzial aus meiner Sicht nicht genutzt.

Die Figuren sind flach, die Story plätschert ebenfalls nur an der Oberfläche. Es fehlt an Tiefe und Lebendigkeit. Die Kapitel sind zumeist völlig zusammenhangslos und es fehlte mir der rote Faden.

Das gesamte Buch wirkt so, als würde man lediglich das Leben von privilegierten Menschen und deren luxuriösen Habseligkeiten kommentieren.

Einen merkwürdigen Beigeschmack hat für mich auch der Dankesabschnitt. Den beginnt die Autorin mit "Die Hälfte dieses Romans schrieb ich in meiner Wohnung der Pineapple Street (...). Ok, nachdem du uns 376 Seiten lang beschrieben hast, wie luxuriös und oberflächlich die Welt dort ist.. Möchtest du Mitleid oder beneidet werden für diesen Umstand?

Das war dieses Mal leider kein Buch nach meinem Geschmack und ich vergebe gut gemeinte drei Sterne.

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