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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 29.04.2026

Dunkel, intensiv, unvergesslich – wenn Liebe zur Gefahr wird

Deeply Forbidden
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Deeply Forbidden von L.J. Shen hat mich komplett mitgerissen – und ehrlich gesagt auch ein bisschen erschüttert. Dieses Buch ist nichts für nebenbei, nichts für „mal eben lesen“. Es ist intensiv, düster ...

Deeply Forbidden von L.J. Shen hat mich komplett mitgerissen – und ehrlich gesagt auch ein bisschen erschüttert. Dieses Buch ist nichts für nebenbei, nichts für „mal eben lesen“. Es ist intensiv, düster und stellenweise wirklich hart – aber genau das macht es so unglaublich fesselnd.

Im Mittelpunkt stehen Gia und Tate, und ihre Dynamik ist einfach… explosiv. Die Chemie zwischen den beiden ist von Anfang an spürbar – roh, ehrlich und voller Spannung. Ihre Gespräche sind schlagfertig, oft bissig, aber genau darin liegt der Reiz. Man merkt sofort: Diese beiden verbindet etwas, das tiefer geht als nur Anziehung. Gleichzeitig ist ihre Beziehung alles andere als einfach oder „sauber“ – und genau das macht sie so real.

Besonders Tate ist eine Figur, die im Kopf bleibt. Er ist moralisch grau, oft kalt, manchmal schwer greifbar – und doch will man unbedingt verstehen, warum er so ist, wie er ist. Die Rückblicke geben nach und nach Einblicke in seine Vergangenheit, und plötzlich ergibt vieles Sinn, was vorher nur hart oder unnahbar wirkte. Diese Entwicklung fand ich unglaublich gut gemacht.

Der Plot zieht einen direkt hinein und lässt einen nicht mehr los. Es geht um verbotene Gefühle, Entscheidungen, die Konsequenzen haben, und um Abgründe, die man vielleicht lieber nicht sehen möchte. Die Geschichte ist stellenweise brutal und emotional fordernd, aber genau dadurch bleibt sie hängen. Auch wenn manche Wendungen erahnen lassen, was kommt, verliert das Buch nie seinen Sog.

Der Schreibstil von L.J. Shen ist wie gewohnt flüssig, direkt und unglaublich intensiv. Die Seiten fliegen nur so dahin, weil man einfach wissen muss, wie es weitergeht – auch wenn es manchmal weh tut.

„Manchmal ist das, was wir am meisten wollen, genau das, was uns am tiefsten zerstören kann.“

Dieser Satz bringt für mich die Essenz der Geschichte perfekt auf den Punkt. Es geht um Liebe, aber nicht in ihrer einfachen Form – sondern in all ihren dunklen, komplizierten Facetten.

Mein Fazit: Deeply Forbidden ist eine düstere, emotionale und extrem intensive Dark Romance, die unter die Haut geht. Starke, komplexe Charaktere, eine explosive Dynamik und ein Plot, der einen nicht loslässt, machen dieses Buch zu einem echten Highlight. Sicher nichts für jeden – aber für mich ganz klar 5 Sterne.

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Veröffentlicht am 16.04.2026

Gute Idee, aber nicht ganz mein Buch – Zimmer 706 von Ellie Levenson

ZIMMER 706
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Zimmer 706 von Ellie Levenson hat mich vom Klappentext her sofort angesprochen: eine Ausnahmesituation, ein abgeschlossener Raum und eine Frau, die sich nicht nur mit der äußeren Gefahr, sondern auch mit ...

Zimmer 706 von Ellie Levenson hat mich vom Klappentext her sofort angesprochen: eine Ausnahmesituation, ein abgeschlossener Raum und eine Frau, die sich nicht nur mit der äußeren Gefahr, sondern auch mit ihrem eigenen Leben auseinandersetzen muss. Die Idee dahinter fand ich wirklich spannend – leider konnte mich die Umsetzung nicht ganz so abholen, wie ich es mir erhofft hatte.

Das Setting ist definitiv ein großer Pluspunkt. Ein Hotelzimmer während eines terroristischen Angriffs – das sorgt von Anfang an für eine bedrückende und intensive Atmosphäre. Dieses Gefühl von Eingeschlossensein und Unsicherheit wird gut transportiert, und ich hatte beim Lesen oft dieses unterschwellige Unbehagen, das man sich bei so einer Geschichte wünscht.

Auch die Grundidee finde ich nach wie vor stark. Die Kombination aus Thriller-Elementen und persönlichen Rückblicken, in denen die Protagonistin ihr eigenes Leben und ihre Entscheidungen hinterfragt, hat viel Potenzial. Gerade dieser Blick auf ihre Ehe, ihre Affäre und die damit verbundenen Gefühle bringt eine interessante emotionale Ebene in die Geschichte.

Allerdings lag hier für mich auch das Problem. Ich bin mit der Erwartung an einen eher spannungsgeladenen Thriller herangegangen, habe aber stattdessen eine sehr ruhige, stark auf die Innenwelt der Hauptfigur fokussierte Erzählung bekommen. Das ist an sich nichts Schlechtes – aber es war einfach nicht das, was ich mir erhofft hatte. Dadurch konnte mich die Geschichte emotional nicht ganz so packen, wie ich es mir gewünscht hätte.

Der Schreibstil ist angenehm und flüssig, lässt sich gut lesen und passt zur eher introspektiven Erzählweise. Trotzdem hatte ich das Gefühl, dass sich einige Passagen ziehen und die Spannung nicht durchgehend gehalten wird.

„Manchmal sind es nicht die äußeren Gefahren, die uns am meisten bedrohen, sondern die Entscheidungen, die wir selbst getroffen haben.“

Dieses Zitat fasst für mich den Kern des Buches gut zusammen: Es geht weniger um den äußeren Thriller-Aspekt als um persönliche Konflikte, Schuld und Selbstreflexion.

Mein Fazit: Zimmer 706 ist kein schlechtes Buch – das Setting und die Idee sind wirklich gelungen. Für mich war es aber leider nicht das richtige, weil meine Erwartungen eher in Richtung Thriller gingen und die Geschichte einen anderen Fokus setzt. Wer ruhige, nachdenkliche Geschichten mit emotionaler Tiefe mag, könnte hier mehr Gefallen finden. Für mich insgesamt solide 3 Sterne.

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Veröffentlicht am 15.04.2026

Fünf Perspektiven, ein Sog – und eine Geschichte, die unter die Haut geht

Guilty Pleasure
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Guilty Pleasure von Linda Schipp hat mich komplett überrascht – und ehrlich gesagt auch ein bisschen umgehauen. Als Leser wird man hier nicht nur in eine Geschichte gezogen, sondern regelrecht hineingesogen. ...

Guilty Pleasure von Linda Schipp hat mich komplett überrascht – und ehrlich gesagt auch ein bisschen umgehauen. Als Leser wird man hier nicht nur in eine Geschichte gezogen, sondern regelrecht hineingesogen. Kaum angefangen, konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen.

Was für mich sofort heraussticht, sind die fünf Perspektiven, die der Geschichte eine unglaubliche Dynamik geben. Jede Figur bringt ihre eigene Sicht, ihre eigenen Geheimnisse und Abgründe mit – und genau das macht es so spannend. Man denkt immer wieder, man hätte alles durchschaut… nur um im nächsten Moment komplett überrascht zu werden.

Besonders Zoe ist mir dabei im Kopf geblieben. Sie wirkt stark, fast unnahbar, aber je tiefer man in ihren POV eintaucht, desto mehr merkt man, wie viel eigentlich in ihr vorgeht. Diese Mischung aus Kontrolle und innerem Chaos macht sie für mich zur faszinierendsten Figur. Aber auch die anderen Charaktere tragen ihren Teil dazu bei, dass sich ein dichtes Netz aus Beziehungen, Spannungen und unausgesprochenen Wahrheiten entwickelt.

Der Plot hat mich wirklich gepackt. Es geht nicht nur um Spannung, sondern auch um Fragen, die einen beim Lesen begleiten: Wie weit würde man gehen? Was treibt Menschen zu bestimmten Entscheidungen? Und wann wird aus einem Gedanken Realität? Die Geschichte entwickelt sich rasant, bleibt dabei aber durchdacht und verliert nie ihren roten Faden. Viele kleine Details wirken zunächst nebensächlich, entfalten aber später eine enorme Bedeutung.

Der Schreibstil ist flüssig, direkt und unglaublich mitreißend. Die Seiten fliegen nur so dahin, weil man ständig wissen will, wie alles zusammenhängt. Für mich war das ein typisches „Nur noch ein Kapitel“-Buch – mit dem Ergebnis, dass ich viel länger gelesen habe als geplant.

„Manchmal sind es genau die Gedanken, die wir verdrängen, die uns am Ende am meisten bestimmen.“

Dieses Zitat bringt für mich die Essenz des Buches perfekt auf den Punkt. Es geht um Kontrolle, Abgründe und darum, wie schnell Grenzen verschwimmen können.

Mein Fazit: Guilty Pleasure ist ein intensiver, spannungsgeladener und emotionaler Pageturner, der durch seine Charaktere und die clever aufgebaute Handlung überzeugt. Die Mischung aus psychologischer Tiefe, mehreren Perspektiven und konstant hoher Spannung macht das Buch zu einem echten Highlight. Für mich ganz klar 5 Sterne – und definitiv ein Buch, das noch lange nachhallt.

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Veröffentlicht am 15.04.2026

Drei Frauen, ein dunkles Geheimnis – und ein Blick, der alles verändert

Ein guter Blick fürs Böse
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Ein guter Blick fürs Böse von Elizabeth Arnott hat mich ehrlich gesagt erst langsam gepackt – und dann komplett. Als Leser war ich anfangs noch vorsichtig neugierig, aber je weiter ich gelesen habe, desto ...

Ein guter Blick fürs Böse von Elizabeth Arnott hat mich ehrlich gesagt erst langsam gepackt – und dann komplett. Als Leser war ich anfangs noch vorsichtig neugierig, aber je weiter ich gelesen habe, desto mehr hat mich diese Geschichte eingesogen. Am Ende war ich absolut begeistert von der besonderen Perspektive, den Figuren und der unterschwelligen Spannung, die sich nach und nach aufbaut.

Die Story spielt in den 1960er-Jahren, und genau diese Zeit wird richtig greifbar. Alles wirkt ein bisschen gedämpft, gesellschaftlich eingeengt, aber gleichzeitig brodelt es unter der Oberfläche. Es geht um drei Frauen, die auf unterschiedliche Weise mit Erwartungen, Rollenbildern und ihren eigenen Grenzen kämpfen – und dabei immer tiefer in ein Netz aus Geheimnissen und moralischen Grauzonen geraten. Der eigentliche Krimiplot ist da, aber für mich stand eher im Vordergrund, wie sich diese Frauen entwickeln und wie sie beginnen, Dinge zu hinterfragen, die sie vorher einfach hingenommen haben.

Was mich besonders überzeugt hat, sind die Charaktere. Auch wenn sie nicht sofort komplett greifbar sind, entfalten sie sich Stück für Stück. Gerade diese Entwicklung fand ich unglaublich spannend. Jede der drei Frauen bringt ihre eigene Geschichte, ihre eigenen Zweifel und Entscheidungen mit – und genau das macht das Buch so vielschichtig. Es geht nicht um klare Gut-und-Böse-Grenzen, sondern um Perspektiven, Entscheidungen und die Frage, wie weit man gehen würde.

Der Schreibstil ist angenehm flüssig, dabei aber auch sehr atmosphärisch. Die Spannung baut sich eher langsam auf, aber genau das hat für mich funktioniert, weil sich dadurch eine dichte, fast schon unterschwellige Unruhe entwickelt. Man merkt: Hier stimmt etwas nicht – und irgendwann kippt die Stimmung spürbar.

„Das Böse zeigt sich nicht immer laut – manchmal erkennt man es erst, wenn man genauer hinsieht.“

Das bringt für mich den Kern des Buches ziemlich gut auf den Punkt. Es geht nicht nur um ein Verbrechen, sondern um Wahrnehmung, Machtverhältnisse und darum, wer eigentlich entscheidet, was richtig oder falsch ist.

Mein Fazit: Ein guter Blick fürs Böse ist kein klassischer Krimi, sondern eher eine vielschichtige, gesellschaftskritische Geschichte mit spannenden Figuren und einer starken Atmosphäre. Der Einstieg braucht etwas Geduld, aber es lohnt sich absolut dranzubleiben. Für mich ein intensives, kluges und ungewöhnliches Leseerlebnis – ganz klar 5 Sterne.

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Veröffentlicht am 27.03.2026

Ein emotionaler Volltreffer

The Irish - Roan
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Mit The Irish – Roan hat Annie Stone eine mitreißende Friends-to-Lovers-Romance geschaffen, die mich als Leser von Anfang an begeistert hat. Die Geschichte rund um Roan ist nicht nur emotional und leidenschaftlich, ...

Mit The Irish – Roan hat Annie Stone eine mitreißende Friends-to-Lovers-Romance geschaffen, die mich als Leser von Anfang an begeistert hat. Die Geschichte rund um Roan ist nicht nur emotional und leidenschaftlich, sondern auch voller Herz und authentischer Momente, die lange nachwirken. Für mich war dieses Buch ein echtes Highlight, das ich kaum aus der Hand legen konnte.

Im Mittelpunkt steht Roan, ein MMA-Kämpfer, der auf den ersten Blick stark, selbstbewusst und unerschütterlich wirkt. Doch gerade seine emotionalen Seiten machen ihn zu einer besonders greifbaren Figur. Es ist unglaublich schön zu sehen, wie er sich als Erster verliebt und mit seinen Gefühlen umgeht – ehrlich, verletzlich und gleichzeitig voller Entschlossenheit. Seine Entwicklung im Laufe der Geschichte hat mich besonders berührt.

Auch die Dynamik zwischen den Hauptfiguren ist einfach großartig. Die Friends-to-Lovers-Entwicklung fühlt sich natürlich und glaubwürdig an, weil sie auf einer bestehenden Verbindung aufbaut. Man spürt von Anfang an diese besondere Nähe, das Vertrauen und die unausgesprochenen Gefühle, die sich langsam zu etwas Größerem entwickeln. Gerade diese leisen, intensiven Momente machen die Geschichte so besonders.

Ein weiteres Highlight ist Roans Familie, die der Geschichte eine wunderbare Wärme und Lebendigkeit verleiht. Sie ist laut, chaotisch, liebevoll und immer füreinander da. Diese familiäre Unterstützung sorgt für viele emotionale, aber auch humorvolle Szenen und gibt der Geschichte eine zusätzliche Tiefe.

Inhaltlich erzählt das Buch von Freundschaft, Liebe und dem Mut, Gefühle zuzulassen. Es geht darum, den richtigen Zeitpunkt zu finden, sich einzugestehen, was man wirklich empfindet, und das Risiko einzugehen, alles zu verändern. Die Geschichte lebt von ihren Figuren und den Emotionen, die sie transportiert.

Der Schreibstil von Annie Stone ist flüssig, lebendig und sehr gefühlvoll. Die Seiten fliegen nur so dahin, weil man einfach wissen möchte, wie sich die Beziehung entwickelt und ob die beiden den Schritt von Freundschaft zu Liebe wirklich wagen.

„Manchmal ist die größte Liebe die, die direkt vor uns steht – und wir brauchen nur den Mut, sie zu erkennen.“

Dieses Zitat bringt für mich die Essenz des Buches perfekt auf den Punkt: Es geht um das Erkennen von Gefühlen, die vielleicht schon lange da sind, und den Mut, ihnen endlich Raum zu geben.

Mein Fazit: The Irish – Roan ist eine emotionale, leidenschaftliche und unglaublich herzliche Friends-to-Lovers-Romance mit starken Charakteren und einer wunderbaren Familienkulisse. Die Geschichte berührt, unterhält und bleibt im Gedächtnis. Für mich ein absolut süchtig machendes Leseerlebnis und ganz klar 5 Sterne.

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