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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 01.02.2026

Vom Konkurrenzkampf zum Herzklopfen

Selling Dreams
2

In diesem Buch dreht sich alles um Marissa Gallagher, eine ehrgeizige Immobilienmaklerin, die sich von niemandem einschüchtern lässt – schon gar nicht von ihrem größten Konkurrenten Calder Bevyn. Als sie ...

In diesem Buch dreht sich alles um Marissa Gallagher, eine ehrgeizige Immobilienmaklerin, die sich von niemandem einschüchtern lässt – schon gar nicht von ihrem größten Konkurrenten Calder Bevyn. Als sie ihm einen wichtigen Deal vor der Nase wegschnappt, landet sie ausgerechnet im selben Unternehmen wie er. Fortan kämpfen beide als Rivalen um die Spitze im Immobilienverkauf, bis sich zwischen Konkurrenz, Ehrgeiz und Stolz langsam echte Gefühle entwickeln und die Frage aufkommt, ob Gewinnen wirklich noch das Wichtigste ist.

Mir hat die gesamte Geschichte ausgesprochen gut gefallen. Besonders die Szene, in der Calder endlich den ersten Schritt macht und Marissa küsst, dies war unglaublich zuckersüß und hat echtes Herzklopfen ausgelöst – wer diese Stelle liest, weiß ganz genau, wovon ich spreche. Auch der starke Familienzusammenhalt, sowohl bei Calder als auch bei Marissa, hat mich sehr berührt und der Geschichte zusätzliche Tiefe verliehen.

Die Handlung war für mich durchgehend mitreißend und emotional. Die Anziehung zwischen Marissa und Calder war deutlich spürbar, und ich habe richtig mitgefiebert, bis sie sich ihre Gefühle endlich eingestanden haben. Besonders schön fand ich, wie liebevoll und fürsorglich die beiden miteinander umgehen. Sie geben sich gegenseitig Halt, selbst dann, als sie mit den schmerzhaften Vergangenheiten des jeweils anderen konfrontiert werden – genau so wünscht man sich eine Beziehung.
Die Charaktere habe ich sehr ins Herz geschlossen. Marissa ist stark, ehrgeizig und weiß genau, was sie wert ist. Trotz der Verletzungen aus ihrer Kindheit – insbesondere durch die Beziehung zu ihrer Mutter – ist sie herzlich, loyal und bewundernswert. Calder passt perfekt zu seinem Ruf als „Prince Charming“: charmant, aufmerksam und ein echter Gentleman. Seine Vorsicht und seine Ängste, die aus früheren Erfahrungen resultieren, waren für mich absolut nachvollziehbar und menschlich dargestellt.

Das Buch vermittelt eine wichtige Botschaft: Es spielt keine Rolle, ob man aus einer wohlhabenden Familie stammt oder sich alles selbst erarbeiten musste – mit harter Arbeit, Durchhaltevermögen und Selbstvertrauen kann man alles erreichen. Man sollte sich nicht von Gerede aufhalten lassen, denn niemand weiß, welchen Weg man hinter sich hat.

Ich würde dieses Buch allen empfehlen, die Geschichten rund um luxuriöse Immobilien, Konkurrenzkämpfe, starke Gefühle, familiären Zusammenhalt und liebevolle Sticheleien mögen. Wer Lust auf Herzklopfen, ein wenig Herzschmerz und viel Mitfiebern hat, wird hier definitiv auf seine Kosten kommen. 💕📖

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Veröffentlicht am 09.01.2026

Zwischen Verlust, Vertrauen und Neuanfang

Flockenwirbel in den Highlands
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In diesem Band der Reihe begleiten wir Neil Morrison, einen ehemaligen Soldaten, der nach einem schweren Verlust nicht nur sein Bein, sondern auch sein Selbstvertrauen und seinen Lebensmut eingebüßt hat. ...

In diesem Band der Reihe begleiten wir Neil Morrison, einen ehemaligen Soldaten, der nach einem schweren Verlust nicht nur sein Bein, sondern auch sein Selbstvertrauen und seinen Lebensmut eingebüßt hat. Zurückgezogen lebt er in einem abgelegenen Cottage in den schottischen Highlands, bis Rhona MacLeod, eine Architektin in sein Leben tritt, die sein Haus barrierefrei umbauen soll – und dabei langsam auch seine Schutzmauern ins Wanken bringt. Als eine Flut das Glen bedroht, müssen beide gemeinsam mit den Bewohnern der Highlands Verantwortung übernehmen und über sich hinauswachsen.

Besonders gut gefallen hat mir die Rettungsszene während der Flut. Der Moment, in dem Neil lernen muss, Kontrolle abzugeben und sich einzugestehen, dass er nicht mehr alles allein schaffen kann, war sehr berührend und authentisch dargestellt. Das Zusammenspiel zwischen Neil, Rhona und den anderen Dorfbewohnern hat mir ebenfalls gefallen – niemand stellt Anweisungen infrage, jeder packt mit an, und Neil erkennt am Ende, dass Verantwortung teilen keine Schwäche ist. Auch die Einbindung der bekannten Charaktere aus den vorherigen Bänden empfand ich als sehr gelungen. Die Highlands wirken dadurch wie eine eingeschworene kleine Familie, auf die man sich jederzeit verlassen kann. Besonders mochte ich außerdem, dass Rhona Neil immer wieder Kontra gibt, wenn er sich selbst kleinmacht, und ihm zeigt, was sie in ihm sieht.

Was mir jedoch gefehlt hat, war etwas mehr emotionale Tiefe zwischen Neil und Rhona. Ihre Beziehung entwickelte sich für mich zu schnell, und ich hätte mir gewünscht, genauer zu erfahren, was Rhona konkret an Neil liebt und warum sie sich eine gemeinsame Zukunft mit ihm vorstellen kann. Insgesamt konnte mich dieser Band leider nicht ganz so fesseln wie die vorherigen Teile der Reihe. Spannung und emotionales Mitfiebern blieben für mich etwas auf der Strecke.

Die Charaktere mochte ich dennoch sehr. Neils innere Zerrissenheit und sein Kampf mit dem Verlust seiner Selbstständigkeit waren gut nachvollziehbar, gerade vor dem Hintergrund seiner militärischen Vergangenheit und der Entscheidung, die er bis heute bereut. In ihn konnte ich mich gut hineinversetzen. Rhona war mir sympathisch, allerdings hätte ich mir mehr Hintergrund und Tiefe zu ihrer Person gewünscht.

Alles in allem ist es eine schöne, ruhige Geschichte für zwischendurch, die wichtige Themen wie Vertrauen, Loslassen und Gemeinschaft aufgreift. Auch wenn mich dieser Band emotional nicht so stark berührt hat wie die vorherigen, würde ich ihn dennoch empfehlen, die die Reihe bereits kennen und die familiäre Atmosphäre der Highlands schätzen.

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Veröffentlicht am 03.01.2026

Karriereziele vs. Herzentscheidungen

A Crush on the Boss
1

Nach dem emotionalen Auf und Ab aus Band 1 hat mich „A Crush on the Boss“ genau dort abgeholt, wo mein Herz noch nicht ganz zur Ruhe gekommen war.

Layla beginnt ihre Karriere bei BioVaris, einem innovativen ...

Nach dem emotionalen Auf und Ab aus Band 1 hat mich „A Crush on the Boss“ genau dort abgeholt, wo mein Herz noch nicht ganz zur Ruhe gekommen war.

Layla beginnt ihre Karriere bei BioVaris, einem innovativen Biotech-Unternehmen, in dem Kreativität über Konvention zählt. Dort begegnet sie Miles, der zwischen seiner Verantwortung als CEO und seiner Leidenschaft für Forschung hin- und hergerissen ist. In Meetings und langen Stunden im Labor wächst ihre Nähe – doch eine alte Liebe von Miles wirft lange Schatten über alles, was sich zwischen ihnen entwickelt.

Der Einstieg in die Geschichte fühlt sich frisch und modern an. Layla ist kein „klischeehafter“ Romance-Charakter, sondern eine ehrgeizige, talentierte junge Frau, deren Leidenschaft für Wissenschaft genauso stark ist wie ihre wachsenden Gefühle für Miles. Diese Kombination aus Berufsambition und verbotener Anziehung macht das Buch für mich besonders reizvoll, weil es mehr ist als nur eine einfache Office-Romance.

Miles als CEO bringt sowohl Kompetenz als auch emotionale Tiefe mit. Seine inneren Konflikte zwischen Verantwortung, Vergangenheit und dem Wunsch nach Nähe geben der Geschichte eine unerwartete Schwere, die über reine Knister-Momente hinausgeht.

Die Anziehung zwischen Layla und Miles ist spürbar, und das Zusammenspiel aus beruflicher Nähe und persönlicher Unsicherheit macht den Reiz der Geschichte aus.

Auch wenn manches bereits vertraut erscheint (CEO trifft brillante Mitarbeiterin), schafft Ava Cooper es, durch kleine Details Spannung aufzubauen.

Layla wirkt auf mich sympathisch und authentisch. Ihre Leidenschaft für Forschung ist kein bloßes Beiwerk, sondern ein Teil dessen, wie sie denkt und handelt – was sie sehr greifbar macht. Miles wiederum ist ebenso charismatisch wie komplex: Er trägt Verantwortung und hat Fehler.

Beide Motive – Karriere und Liebe – sind gut nachvollziehbar.

Obwohl es sich um eine Liebesgeschichte handelt, steckt mehr dahinter: Vertrauen, Risiko und das Loslassen von Selbstzweifel. Es wird deutlich, dass echte emotionale Verbindung Mut braucht – nicht nur für romantische Geständnisse, sondern auch im Umgang mit eigenen Wünschen und Ängsten.

Ich würde dieses Buch vor allem Leserinnen und Lesern empfehlen, die Office-Romancen mit emotionaler Tiefe mögen, also nicht nur funkelnde Blicke, sondern auch echte innere Entwicklung und Konfliktbewältigung schätzen. Perfekt für alle, die Geschichten über ehrgeizige Figuren, verbotene Anziehung und die Balance zwischen Herz und Karriere lieben.

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Veröffentlicht am 29.12.2025

Eine Fake-Beziehung, echte Gefühle und ganz viel Herzschmerz – eine Sportromanze, die unter die Haut geht 💔❄️

Rival Darling
2

Dieses Buch gehört für mich ganz klar zu den absoluten Highlights des Jahres. Schon im ersten Kapitel hat es mich vollkommen gepackt, und es fiel mir unglaublich schwer, es überhaupt aus der Hand zu legen. ...

Dieses Buch gehört für mich ganz klar zu den absoluten Highlights des Jahres. Schon im ersten Kapitel hat es mich vollkommen gepackt, und es fiel mir unglaublich schwer, es überhaupt aus der Hand zu legen. Die Geschichte dreht sich um Vi, die von ihrem Eishockey-Freund Jeremy betrogen wird und daraufhin beschließt, nie wieder einen Sportler zu daten oder überhaupt eine Beziehung einzugehen. Doch dann tritt Reed Darling in ihr Leben: einschüchternd, geheimnisvoll und verdammt gut aussehend. Als er ihr hilft, nachdem ihr Auto liegen geblieben ist, ist die Anziehung zwischen den beiden sofort spürbar. Aus einer Fake-Beziehung, die eigentlich nur dazu dient, Vis Ex eins auszuwischen, entwickelt sich eine intensive Gefühlsachterbahn.

Die Handlung war für mich durchgehend spannend, emotional und immer wieder mit Herzschmerz verbunden. Es gab Momente, in denen ich innerlich nur noch dachte: Nein, bitte nicht – wie kann das jetzt passieren? Genau das hat das Buch aber auch so mitreißend gemacht. Besonders gefallen hat mir, wie sich Reed um Vi bemüht und ihr zeigt, dass er nicht der „böse Sportler“ ist, als den ihn die Gerüchte darstellen. Sein Charakter – harte Schale, weicher Kern – hat mich vollkommen überzeugt. Vi war mir ebenfalls sehr sympathisch, gerade weil ihre Ängste und Zweifel so nachvollziehbar waren. Nach dem Betrug wieder Vertrauen zu fassen, ist alles andere als leicht, und genau das wurde hier sehr authentisch dargestellt.

Jeremy hingegen war für mich von Anfang an unsympathisch – ein absolutes Arschloch. Sein Verhalten sagt viel über seinen Charakter aus: andere schlechtzumachen, Lügen zu verbreiten und die Person, die man angeblich geliebt hat, herabzusetzen, nur um selbst besser dazustehen. Dieser Gegensatz zu Reed hat die Geschichte zusätzlich intensiv gemacht. Auch die Darling-Brüder mochte ich sehr – der starke Zusammenhalt unter den Geschwistern und das gegenseitige Unterstützen haben der Geschichte Wärme verliehen.

Was ich aus dem Buch mitgenommen habe, ist vor allem die Botschaft, nicht alles zu glauben, was man über andere hört. Man sollte sich immer ein eigenes Bild von Menschen und Situationen machen und sich nicht von Gerüchten oder der Meinung anderer beeinflussen lassen – auch wenn das, besonders mit verletzten Gefühlen und Angst im Gepäck, leichter gesagt als getan ist.

Ich würde dieses Buch jedem empfehlen, der Sportromanzen liebt, auf „harte Schale, weicher Kern“-Typen steht und sich gerne emotional mitreißen lässt. Perfekt für alle, die von der ersten Seite an gefesselt werden wollen und ein Buch am liebsten in einem Rutsch verschlingen. Ich kann es kaum erwarten, bis der zweite Teil erscheint.

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Veröffentlicht am 16.12.2025

Zwischen Schnee, Gefahr und neuer Hoffnung

Liebessturm in den Highlands
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Diese Geschichte von Skye MacDonald ist für mich ein absolutes Highlight und gehört zu meinen klaren Favoriten. Im Mittelpunkt stehen Callum MacTavish, ein ehemaliger Rettungspilot, der sich nach dem Tod ...

Diese Geschichte von Skye MacDonald ist für mich ein absolutes Highlight und gehört zu meinen klaren Favoriten. Im Mittelpunkt stehen Callum MacTavish, ein ehemaliger Rettungspilot, der sich nach dem Tod seiner Frau voller Schuldgefühle in sein abgelegenes Cottage zurückgezogen hat, und Sally Lampion, die vor ihrem gewalttätigen Ex auf der Suche nach Sicherheit in den verschneiten Highlands landet. Was als Zuflucht und unfreiwillige Nähe beginnt, entwickelt sich schnell zu einer emotional intensiven Verbindung, die beide aus ihrer inneren Starre löst.

Besonders gut gefallen hat mir Callums ausgeprägter Beschützerinstinkt, der trotz seiner seelischen Wunden immer wieder durchbricht, sowie Sallys Mut, sich endlich aus ihrer toxischen Beziehung zu befreien und diesen Schritt konsequent zu gehen. Die Handlung ist sowohl spannend als auch zutiefst berührend – ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen und habe regelrecht mitgefiebert, ob die beiden sich ihren Gefühlen stellen und zugleich den drohenden Gefahren entkommen können. Spätestens als Sallys Ex Marcus auftaucht, wird deutlich, wie stark das Band zwischen ihr und Callum geworden ist und wie sehr sie einander Halt geben.

Die Figuren waren für mich allesamt gut nachvollziehbar. Sally und Callum habe ich sofort ins Herz geschlossen, während Marcus von Anfang an ein absoluter Antagonist war, der mit seiner Gewalt, Manipulation und emotionalen Erpressung starke Abscheu hervorruft – genau so, wie es die Geschichte beabsichtigt. Ihre Motive wirkten glaubwürdig, und ich konnte mich gut in ihre Entscheidungen hineinversetzen.

Für mich steckt auch eine wichtige Botschaft im Buch: dass man sich nichts gefallen lassen darf, dass Mut manchmal bedeutet, den ersten Schritt ins Ungewisse zu wagen, und dass man es verdient hat, ein Leben frei von Angst und Manipulation zu führen. Und dass nach dunklen Zeiten durchaus wieder etwas Gutes ins Leben treten kann.

Empfehlen würde ich dieses Buch allen, die Geschichten aus den Highlands lieben, eine gefühlvolle Romance für zwischendurch suchen und gleichzeitig mit ernsten Themen wie häuslicher Gewalt umgehen können. Es ist ein emotionales, mitreißendes Buch, das einen vom ersten Moment an fesselt und mit einem warmen Gefühl zurücklässt.

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