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Veröffentlicht am 04.04.2017

Johnny Sinclair kommt ganz nach seinem Namensvetter..

Johnny Sinclair - Beruf: Geisterjäger
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Johnny Sinclair und sein sprechender Totenschädel gehen auf Geisterjagd. Ganz nach seinem Vorbild und Namensvetter John Sinclair, hat Johnny die Aufgabe den Geistern zu helfen und sie ins Reich der Toten ...


Johnny Sinclair und sein sprechender Totenschädel gehen auf Geisterjagd. Ganz nach seinem Vorbild und Namensvetter John Sinclair, hat Johnny die Aufgabe den Geistern zu helfen und sie ins Reich der Toten zurück zu schicken. Dabei bekommt er Hilfe von seinem Freund Russel und seinem Kindermädchen Cecile, welche praktischerweise eine Voodoo Priesterin ist.

Johnny findet eines Tages einen sprechenden Totenkopf im Moor und nimmt ihn ohne zu Zögern mit nach Hause. Der Totenkopf entpuppt sich als ehemaliger Alchemist und Magier Erasmus von Rothenburg. Geschwatzig und selbstsicher erzählt Erasmus, dass er über Johnnys kleinen Geisterproblemen Bescheid weiß und bietet ihm seine Hilfe an. Doch jeder Geisterjäger der etwas auf sich hält, braucht einen Assistenten. Da kommt sein bester Freund Russel ins Spiel. Ein geselliger, direkter und äußerst redseliger Junge, der sich eher vor den Flatterlaken fürchtet. Doch je mehr Zeit die beiden miteinander verbringen und von Erasmus lernen, umso mutiger wird er. Praktisch ist es natürlich auch, dass Johnny auf einer schottischen Burg wohnt, da wimmelt es nur so von Geistern.

Cecile, eigentlich Voodoo Priesterin, kümmert sich um Johnny seit je her. Da sie nicht nur Kindermädchen sein will, bietet sie den Dorfbewohnern und Touristen auch ihre übersinnlichen Fähigkeiten an. Cecile ist ein laufendes Wikipedia für Paranormales und da Johnny somit damit aufgewachsen ist, hat er auch keine große Angst mehr vor den Geistern.

Johnny ist ein sympathischer Charakter, genauso wie Russel und Cecile. Die Stimmung hat einfach gepasst, Cecile die mit ihren heimatlichen Ritualen Johnny schon von klein auf das übersinnliche mitgegeben hat und ihn quasi unwissentlich darauf vorbereitet hat. Russel kommt anfangs ein wenig schusselig rüber, aber man sollte ihn nicht unterschätzen. Die Kulisse war natürlich perfekt für das Thema Geister - eine schottische Hochburg, was könnte da besser passen?

Johnny Sinclair ist nicht nur für Kids zu empfehlen, der Reihenauftakt liest sich weg wie nix und die Aufmachung finde ich auch gelungen. Der farbige Seitenrand, die schaurigen Illustrationen und die Karte am Anfang des Buches machen definitiv was her.

Veröffentlicht am 30.03.2017

Was für ein Jahrbuch

Gotham Academy
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Ein ultimatives Jahrbuch..






Was für ein genialer Abschlussband! Die finale Ausgabe von Gotham Academy ist wie ein Best of Moment. Hier gaben sich verschiedene Zeichner die Ehre und jeder Rückblick ...


Ein ultimatives Jahrbuch..






Was für ein genialer Abschlussband! Die finale Ausgabe von Gotham Academy ist wie ein Best of Moment. Hier gaben sich verschiedene Zeichner die Ehre und jeder Rückblick wird somit einzigartig. Hätten mich Teil 1 und 2 nicht schon überzeugt, spätestens jetzt wär's um mich geschehen.

Maps ist traurig weil sie nicht am Jahrbuch mitarbeiten darf, deswegen schenkt ihr Olive ein ganz besonderes Buch, extra auf Maps zugeschnitten. Hier soll sie all die Geschichten und Erinnerungen nieder schreiben, die sonst keiner, außer dem Detektiv Club, kennen darf.

Filmreif entsteht eine Story nach der anderen, die jede Emotion abdecken. Mal wird es witzig, absurd, mysteriös, geheimnisvoll und gefühlvoll. Man lernt jeden Charakter nochmal neu kennen und mit den verschiedenen Zeichenstile fühlt es sich nochmals besonders an. Nicht jeden fand ich ansprechend aber überwiegend wurde der Stil dem Plot gerecht. Zu entdecken und schmunzeln gab es immer etwas. Alte Bekannte trifft man auch wieder, wie zb Man-Bat, der an der Schule als Wissenschaftler arbeitet.

Ich werde die Reihe wirklich vermissen, gerne hätte diese länger werden dürfen. Aber man muss auch sagen, wenn es ein Finale geben muss, dann so eines!

Veröffentlicht am 27.02.2017

Tolle kurzweilige Unterhaltung mit kleineren Schwächen

Chasing Home – Mit dir allein
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Lincoln hat seinen Vater seit zwanzig Jahren nicht mehr gesehen. Der Musiker verließ eines Tages einfach seine Familie und meldete sich nicht mehr. Umso überraschender kommt der Anruf vom Anwalt seines ...


Lincoln hat seinen Vater seit zwanzig Jahren nicht mehr gesehen. Der Musiker verließ eines Tages einfach seine Familie und meldete sich nicht mehr. Umso überraschender kommt der Anruf vom Anwalt seines Vaters, mit der Nachricht von dessen Tod und einem bevorstehenden Erbe. Völlig perplex will er nichts davon wissen, denn ein Mann der sich jahrelang nicht gekümmert hat und demnach auch nie ein Vater für ihn war, braucht Lincoln auch nichts vererben. Dennoch fährt er, ein paar Tage später, von seinen Emotionen überrannt, zu der Farm seines verstorbenen Vaters und trifft dort auf Chase, seinem Stiefbruder, von dessen Existenz er bislang ebenfalls nichts wusste.

Chasing Home ist eine kurzweilige Gay Romance Unterhaltung. Wenn die Geschichte noch weiter ausgebaut worden wäre und man somit der Handlung mehr Tiefe geschenkt hätte, käme der Roman sicherlich mehr zur Geltung. So ist es eben leider nur eine nette Story, aber nichts was lange in Erinnerung bleiben wird. Man fühlte sich als Leser durch die verschiedenen Stufen der New Adult Levels gehetzt. Mir fehlte auch das langsame Annähern der Protagonisten, hier ging alles Schlag auf Schlag.

Lincoln und Chase sind sehr stereotypische Charaktere. Einer will sich nicht verlieben, der andere will sich verlieben ist aber unsicher und zieht daraufhin die hin und her Geschichte durch. Nichts, was man nicht schon oft gelesen hat. Aber bei New Adult dürfte das ja sowieso von Anfang an klar sein, dennoch darf man sich ein bisschen mehr erhoffen. Die Nebencharaktere kann man leider nicht großartig beurteilen, da sie kaum ins Rampenlicht durften.

Positiv erwähnen möchte ich den Schreibstil der Autorin, weder kitschig noch utopisch vulgär in den Liebesszenen. Und was viele Autorinnen nie schaffen, hat sie gemeistert - die Benutzung von Kondomen. Ich weiss nicht, weshalb es den meisten Autoren von New Adult so schwer fällt etwas so wichtiges mit in die Szenen einzubauen.

Wer also nach einer kurzweiligen Unterhaltung sucht, gerne Gay Romance liest und New Adult mag - dem kann ich Chasing Home ans Herz legen. Wer aber auf Tiefgang hofft, wird enttäuscht werden.


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Veröffentlicht am 14.02.2017

Wer ein Faible für griech Mythologie hat,wird das Buch lieben

GötterFunke 1. Liebe mich nicht
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Liebe mich nicht ist vom Stil her ein typisches Jugendbuch. Mädchen verliebt sich in einen Jungen - Junge ist geheimnisvoll - Mädchen wird davon angezogen - Junge weist sie ab, aber gibt ihr dann doch ...

Liebe mich nicht ist vom Stil her ein typisches Jugendbuch. Mädchen verliebt sich in einen Jungen - Junge ist geheimnisvoll - Mädchen wird davon angezogen - Junge weist sie ab, aber gibt ihr dann doch wieder Hoffnung - Mädchen ist verliebt, verwirrt und am Ende verletzt.

Aber ist das was schlechtes? Nein, gar nicht. Da Marah Woolf die Handlung um die junge Liebe mehr als spannend verwoben hat. Griechische Götter sind für mich immer ein Grund ein Buch lesen zu müssen. Aber auch wegen dem angedeuteten Drama klang es einfach nach einem Buch, welches ich unbedingt haben muss. Ich mag solche Geschichten, wenn das drumherum stimmig ist und es sich nicht nur um reine Instant Love handelt. Denn das ist langweilig. Aber die Autorin hat mich in diesem Fall nicht enttäuscht.

Das Setting hatte nostalgischen Charme. Ein Sommer Camp, ein letzter gemeinsamer Urlaub mit den Freunden die man nach dem Schulabschluss womöglich nicht mehr häufig sehen wird. Vielleicht hatte es auch ein bisschen was von Dirty Dancing. Jess, die Protagonistin, ist anfangs zurückhaltend und introvertiert aber am Ende scheint sie ihren Weg zu finden. Die langjährige Freundschaft zu ihrer besten Freundin Robyn wird auf eine harte Probe gestellt, aber gleichzeitig lernt sie auch neue Leute kennen. Ebenso Götter und Titanen.

Griechische Mythologie wird mit interessanten Ideen gemischt. Welche noch nicht mal an den Haaren herbei gezogen wirken, sondern schlüssig erscheinen. Cayden, eigentlich Prometheus, hat mit Zeus seit Jahrhunderten eine Wette laufen. Sollte Cayden ein Mädchen finden, welches ihm widersteht, gewährt Zeus ihm seinen sehnlichsten Wunsch - sterblich zu werden. Doch wer würde einen Titanen schon widerstehen können? Dennoch versucht Cayden es immer wieder, er gibt nicht auf. Dabei hinterlässt er immer viele gebrochene Herzen. Doch diesmal scheint alles anders zu sein. Er entwickelt Gefühle für Jess, doch er will sich nicht ablenken lassen. Er spielt ein gefährliches Spiel um seinem Traum von der Sterblichkeit endlich wahr werden zu lassen.

Mein erster Gedanke nach Beenden des Buches, wohlgemerkt in einem Rutsch, war: Ich brauche den zweiten Band.

Nachdem ich dann gelesen habe, dass Hasse mich nicht erst im September erscheint, bestanden meine restlichen Gedanken nur mehr aus Gefluche. Vor allem da es am Ende des Buches noch eine Leseprobe für den zweiten Band gibt. Ein Glossar findet sich ebenfalls, genauso wie ein Stammbaum der wichtigsten Charaktere. Götterfunke ist ein unterhaltsamer Jugendroman Auftakt, der nicht nur Teenager begeistern wird.

Veröffentlicht am 08.02.2017

Für Romantasy Leser

Mein göttlicher Verehrer 04
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Amane ist zusammen mit Hanabishi, Itsuki, dem Gott der Meere und seinem Begleiter unterwegs ins Land der Nacht. Mit einer List schaffen sie es, die Reise vor Tsukuyomi geheim zu halten, allerdings trennen ...

Amane ist zusammen mit Hanabishi, Itsuki, dem Gott der Meere und seinem Begleiter unterwegs ins Land der Nacht. Mit einer List schaffen sie es, die Reise vor Tsukuyomi geheim zu halten, allerdings trennen sich dadurch ihre Wege und Amane ist mit Hanabishi alleine als sie plötzlich von einer Fischgestalt gezwungen wird, ins Land der Verstorben zu reisen.

Dort angekommen sieht der Totengott Yomi ihrem Verehrer Shizuka zum verwechseln ähnlich und Amane staunt nicht schlecht, als Yomi ihr den Grund dafür erklärt.

Der vierte Band ist bisher der gelungenste. Die Handlung wird besser, die Geschichte fängt ein Eigenleben an und auch die Charaktere ergeben langsam einen Sinn. In der Welt der Götter scheint alles chaotisch zu sein, allerdings mit festen Regeln. Schwierig sich dort als Mensch zurecht zu finden. Der Band endet, wie die Vorgänger, mit einem Cliffhanger. Allerdings wird das der letzte sein, da die Reihe ja mit dem fünften Teil beendet ist. Schade eigentlich.

Dieser Band kommt wieder mit einem kleinen Gimmick daher. Accessoires in Form von neuer Kleidung für sein eigenes Papier Hanabishi. Ich bin gespannt auf den finalen Band, bisher ist es eine witzige Romantasy Unterhaltung.