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Veröffentlicht am 15.07.2018

"Die Seele des Ozeans" von Britta Strauß lädt zum Träumen ein....

Die Seele des Ozeans
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Meinung:

Das Cover zeigt eine junge Frau die vermutlich sich den Wellen hingibt. Sie wirkt sinnlich und wunderschön. Und genauso ist dieses Buch. Es war das erste Werk von Britta Strauß, das ich gelesen ...

Meinung:

Das Cover zeigt eine junge Frau die vermutlich sich den Wellen hingibt. Sie wirkt sinnlich und wunderschön. Und genauso ist dieses Buch. Es war das erste Werk von Britta Strauß, das ich gelesen habe. Ihre Welt nahm mich förmlich gefangen mit solch einer Tiefe!

Problemlos glitt ich in die Geschichte hinein. Der Einstieg gelang mühelos und meine Neugierde wurde geweckt. Fae ist eine totkranke Schriftstellerin, die ein Buch schreibt das für ihren Sohn bestimmt ist. Dieses Buch enthält eine Geschichte in die wir mit Kjell (Faes Sohn) eintauchen.

Es gab Zeiten- und Sichtwechsel. Manchmal waren mir die Zeitsprünge zu sprunghaft auch wenn im Nachhinein dann geklärt wurde, was der Charakter in der übrigen Zeit getan hatte. Der große Knall zum Ende kam für mich etwas zu schnell in der Entwicklung daher.

In allem waren die Charaktere detailliert ausgearbeitet. Jeder absolut einzigartig und greifbar. Die Gefühle der Charaktere und deren Schicksal hafteten noch in Gedanken lange nach.

Fae gefiel mir mit ihren unbändigen Drang zu leben und ich denke dadurch wurde mir bewusst, dass alles in Ihren Augen eine andere und tiefere Bedeutung bekommen hat. Diese Bedeutung und das Entdecken eines Mythos ließ sie die Welt neu und intensiver empfinden.

Kjell wirkte für mich unerfahren wie ein Kind für das Faes Welt ein ganz eigener Planet ist, eine Welt die es so nicht kannte. Kjell lernt Neues und entwickelt sich weiter.

Alexander ist Faes Bruder und man merkt seine Zerrissenheit und die Liebe zu Fae.

Und dann ist da noch Breac. Er ist hasszerfressen und grausam. Er fühlt nur durch die Jagd, und sein einziges Ziel ist es zu existieren und die Zeiten zu überdauern. Seiner Grausamkeit tat das Wissen warum er so geworden ist keinen Abbruch.

Die Intensität von Britta Strauß Schreibstils gaukelte mir förmlich vor, dass ich selbst das Meerwasser auf meiner Zunge zu spüren glaubte und der Wind der stürmischen See meine Haare zerzaust und mit ihnen spielt während ich auf einer Klippe neben Fae stehe, die auf das Meer hinausschaut. In ihren Augen eine Sehnsucht, die selbst in mir ein tiefes Loch aufreißt- Ihre Sehnsucht wird zu meiner. Oder ich tauche in die Tiefen des Ozeans mit Kjell ein. Es ist als ob dem Leser die Schätze des Meeres offenbart werden und man die Seele des Ozeans spürt. Die Gefühle sind intensiv und berührend.

Fazit :

„Die Seele des Ozeans“ ist die perfekte Lektüre für den Urlaub am Meer. Man fühlt sich mit dem Meer gleich noch mehr verbunden. Die Geschichte rund um Fae und Kjell lädt zum Träumen ein, fesselnd und zugleich zieht sie uns in einen tiefen untrennbaren Bann. Es ist vorstellbar wie ein Gemälde das durch all seine Details und Farben den Betrachter gefangen nimmt, unfähig sich davon zu lösen weil eine Einzigartige Magie von diesem ausgeht bis man selbst das kleinste Fleckchen in sich aufgesogen hat.

Veröffentlicht am 15.07.2018

Eine raffinierte Fantasiegeschichte gepaart mit dem passenden Schuss an Tanzeinheiten..

Im Licht der Nacht
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Meinung:

Das Cover ist bei weitem ansprechender als das vorherige und war somit ein totaler Eyecatcher. Ich wollte unbedingt herausfinden was für eine Geschichte sich dahinter verbirgt. Es zeigt eine ...

Meinung:

Das Cover ist bei weitem ansprechender als das vorherige und war somit ein totaler Eyecatcher. Ich wollte unbedingt herausfinden was für eine Geschichte sich dahinter verbirgt. Es zeigt eine grazile Frau, die womöglich tanzt, und große schwere Flügel verlaufen von den Schulterblättern nach oben. Sie verleihen ihr den Ausdruck als würde sie im Tanz schweben.

In „Im Licht der Nacht“ von Mara Lang dreht sich NICHT alles nur ums Tanzen, sondern auch um Liebe, Betrug, Magie und den Fünkchen Wahrheit, die sich immer mehr ans Licht trauen. Alicia ist vom ersten Moment an von Jannes eingenommen. Besonders seine Sternenglanzaugen, die sie ins Dunkle der Nacht locken, haben es ihr angetan. Und dennoch schwebt sie gerade durch ihn in großer Gefahr. Und NEIN er ist kein Vampir, soviel sei verraten. Um Schloss Tranek und somit unweigerlich um die Dance Academy die Bestandteil des Schlosses ist, ranken sich außerdem ergreifende Schauergeschichten... Der perfekte Lesestoff also für abenteuerliche und fantasievolle Lesestunden.

Mara Lang ist es gekonnt gelungen Tanz mit Fantasy zu verbinden, so geschickt fängt sie den Leser in den ersten Seiten bereits vollkommen ein, dass er sich nicht mehr dieser Geschichte entziehen kann. Ohne sich darüber bewusst zu sein, ist er längst in den Fängen der Nacht und auf der Suche nach dem rettenden Licht. Es ist gerade zu berauschend wie die Geschichte von Alicia und Jannes den Leser vereinnahmt. Devinitiv ist es nicht nur eine Geschichte für Tanzbegeisterte, denn die Autorin hält gekonnt die Waage so dass auch der Fantasyanteil gleich aufkommt.

Die Charaktere sind bis ins kleinste Detail liebevoll ausgearbeitet. Ich mochte Alicia besonders. Ihre Emotionen wurden richtig toll transportiert. Man hat mit ihr gekämpft, gelitten und geliebt. Die Dialoge zwischen ihr und Jannes haben mich schmunzeln wie auch so manches Mal auflachen lassen. Auch die Gespräche mit ihrer Freundin Deanna waren oft erheiternd. Jannes Art ist die des „Machos“ und man ahnt dass mehr hinter seiner Fassade zu stecken scheint. Auch „Jonny Boy“ hat mein Herz dahin schmelzen lassen! Wer John ist, könnt Ihr nur erfahren wenn Ihr „Im Licht der Nacht“ lest. Das möchte ich nicht verraten. Ein paar Geheimnisse muss man ja wahren. Aber er war einfach hinreißend und seine Auftritte in der Geschichte nicht zu übertreffen.

Die Handlungen schritten zügig voran. Es gab ergreifende Momente aber auch traurige Momente. Es war aufregend, spannend und nervenaufreibend. Kleinere Handlungen waren kalkulierbar, sehr vieles besonders die großen Wendungen und die Auflösung hingegen nicht.

Der Schreibstil der Autorin hatte einen ganz anderen Flair als noch in „Almost a Fairy Tale“. Auch die Stimmung des Buches war eine komplett andere. Sie hat eine neue Atmosphäre bzw. Schreibrichtung in „Im Licht der Nacht“ geschaffen, die mich total begeistern konnte. Der Schreibstil gestaltete sich als fließend und sorgte für eine schlaflose Nacht, da ich jegliches Zeitgefühl beim Lesen verlor.

Fazit:

Eine raffinierte Fantasiegeschichte gepaart mit dem passenden Schuss an Tanzeinheiten Alicia und Jannes verzauberten mich „Im Licht der Nacht“ von Mara Lange. Wer sich gerne überraschen lässt wird diese Geschichte lieben und zwar nicht nur Tanzbegeisterte. Das Geheimnis gerade um den geheimnisvollen Jannes ist nicht das was man im ersten Moment anhand des Buchtitels vermuten würde. Und es gibt noch so viel mehr zu entdecken als nur Jannes Geheimnis, denn um Schloss Tarnek ranken sich schauerliche Gruselgeschichten. Die Handlungen waren vereinnahmend und nervenaufreibend, mit zunehmenden Spannungsbögen bis schließlich zum großen Höhepunkt. Ich kann nur eine Leseempfehlung aussprechen! Lasst Euch faszinieren: „Im Licht der Nacht“.