"Die Seele des Ozeans" von Britta Strauß lädt zum Träumen ein....
Die Seele des OzeansMeinung:
Das Cover zeigt eine junge Frau die vermutlich sich den Wellen hingibt. Sie wirkt sinnlich und wunderschön. Und genauso ist dieses Buch. Es war das erste Werk von Britta Strauß, das ich gelesen ...
Meinung:
Das Cover zeigt eine junge Frau die vermutlich sich den Wellen hingibt. Sie wirkt sinnlich und wunderschön. Und genauso ist dieses Buch. Es war das erste Werk von Britta Strauß, das ich gelesen habe. Ihre Welt nahm mich förmlich gefangen mit solch einer Tiefe!
Problemlos glitt ich in die Geschichte hinein. Der Einstieg gelang mühelos und meine Neugierde wurde geweckt. Fae ist eine totkranke Schriftstellerin, die ein Buch schreibt das für ihren Sohn bestimmt ist. Dieses Buch enthält eine Geschichte in die wir mit Kjell (Faes Sohn) eintauchen.
Es gab Zeiten- und Sichtwechsel. Manchmal waren mir die Zeitsprünge zu sprunghaft auch wenn im Nachhinein dann geklärt wurde, was der Charakter in der übrigen Zeit getan hatte. Der große Knall zum Ende kam für mich etwas zu schnell in der Entwicklung daher.
In allem waren die Charaktere detailliert ausgearbeitet. Jeder absolut einzigartig und greifbar. Die Gefühle der Charaktere und deren Schicksal hafteten noch in Gedanken lange nach.
Fae gefiel mir mit ihren unbändigen Drang zu leben und ich denke dadurch wurde mir bewusst, dass alles in Ihren Augen eine andere und tiefere Bedeutung bekommen hat. Diese Bedeutung und das Entdecken eines Mythos ließ sie die Welt neu und intensiver empfinden.
Kjell wirkte für mich unerfahren wie ein Kind für das Faes Welt ein ganz eigener Planet ist, eine Welt die es so nicht kannte. Kjell lernt Neues und entwickelt sich weiter.
Alexander ist Faes Bruder und man merkt seine Zerrissenheit und die Liebe zu Fae.
Und dann ist da noch Breac. Er ist hasszerfressen und grausam. Er fühlt nur durch die Jagd, und sein einziges Ziel ist es zu existieren und die Zeiten zu überdauern. Seiner Grausamkeit tat das Wissen warum er so geworden ist keinen Abbruch.
Die Intensität von Britta Strauß Schreibstils gaukelte mir förmlich vor, dass ich selbst das Meerwasser auf meiner Zunge zu spüren glaubte und der Wind der stürmischen See meine Haare zerzaust und mit ihnen spielt während ich auf einer Klippe neben Fae stehe, die auf das Meer hinausschaut. In ihren Augen eine Sehnsucht, die selbst in mir ein tiefes Loch aufreißt- Ihre Sehnsucht wird zu meiner. Oder ich tauche in die Tiefen des Ozeans mit Kjell ein. Es ist als ob dem Leser die Schätze des Meeres offenbart werden und man die Seele des Ozeans spürt. Die Gefühle sind intensiv und berührend.
Fazit :
„Die Seele des Ozeans“ ist die perfekte Lektüre für den Urlaub am Meer. Man fühlt sich mit dem Meer gleich noch mehr verbunden. Die Geschichte rund um Fae und Kjell lädt zum Träumen ein, fesselnd und zugleich zieht sie uns in einen tiefen untrennbaren Bann. Es ist vorstellbar wie ein Gemälde das durch all seine Details und Farben den Betrachter gefangen nimmt, unfähig sich davon zu lösen weil eine Einzigartige Magie von diesem ausgeht bis man selbst das kleinste Fleckchen in sich aufgesogen hat.